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Säte 9
JÜDISCHE PRESSE
bezeichnet haben, werden nur mit einem Fünftel der
Yerwaltungssmme — also ungefähr mit einer Viertel-
milüon Schilling — bedacht.
So haben im Jahre 1927 die Gesamtausgaben
für Kultus CS 900.00), für Schul-, Kultur- und
Unterrichtsangelegenheiten (S 350.000), ins-
gesamt nur ei neinviertel Millionen Schilling ausge-
macht, die übrigen Ausgaben hingegen in der ungefähren
Höhe von viereinviertel Miiilionen Schilling betrafen
Friedhof-und Beerdigungswesen (S 1,125.000),
Fürsorgewesen (S 1,750.000), Ver waltu ngs-
und S teu er ad m i n i s t r a ti 0 ־n (S 1,000.000, um nur
die wichtigsten zu nennen. Eine derartige Gliederung
des Budgets ist wohl aus der Vergangenheit der Wiener
Kultusgemeinde erklärlich,
für die Gegenwart und Zukunft aber unhaltbar und un-
verantwortlich.
Es ist unhaltbar, daß eine K u l t u s gemeinde für die
Erhaltung eines Spitals S 875.000 untä für die Erhaltung
eines Altersversorgung sh a-u scs S 430.000, also
für ganz begrenzte Fürsorgezwecke S 1,300.000 und für
den gesamten Kultus (S 900.000) und Unterricht
(S 370.000) i ns gesamt S 1,270.000, also ungefähr
dieselbe Summe, verausgabt. Wir hoffen, nicht miß-
verstanden zu werden. Sicherlich, sowohl das Spital der
israelitischen Kultusgemeinde wie ihre Altersversorgungs-
anstalt sind segensreiche Institutionen, deren Fehlen
die Wiener Kultusgemeindc tief degradieren wurde. Aber
man muß bedenken, daß sic sich innerhalb einer Kultus-
gemeinde nicht mit der Existenzberechtigung
der K u 11 u s- . ti n d K u 11 11 r i n s t i t u t i 0 n e n messen
können. Den Lebensabend von hundert em Glaubens-
genossen vor Not und Elend zu schützen, die Gesundheit
einiger tausend kranker Glaubensbrüder und -ehwestern
herzustellcn, ist sicherlich eine jüdische Aufgabe, die, tief
in dem Gemüt eines jeden Juden verankert, von den ge-
sohriebenen Gesetzen in unserer Religion wie von den un-
geschriebenen Gesetzen der Humanität bevorzugt wird.
Aber was bedeuten sic im Hinblick aut die
Rettung tind Erhaltung von zehntausenden Kindern,
die für die jüdische Zukunft, für den Fortbestand einer
gesunden jüdischen Gemeinde von ausschlagegbender
Bedeutung sind?
Sicherlich ist es Pflicht, die Alten zu schützen, die
Schwachen lind Kranken zu heilen und sie der mensch-
liehen Gesellschaft wieder gesund zurückzugeben, aber
ist'cs begreiflich, ist cs zu verantworten,׳
daß in einer jüdischen Gemeinde, wo die verantwort-
liehen Führer vor einer Erhöhung der Kultnssteuern
z 1 ! r ii c k s c 11 r e c k e 11 , weil sie eine Massenflucht
aus dem Judentum befürchten, wo. verantwortungsvolle
Männer warnen, die Friedhofstaxen zu erhöhen, in
der Furcht, daß diese erhöhten Gebühren die Be-
vorzngung des unjüdischen Feuers vor
dem jüdischen Totenacker bewirken
würden, daß in einer solchen jüdischen Ge-
meinde, ׳ statt alle Kräfte auf die Versorgung dieser
religiös und geistig obdachlosen Jugend, dieser seelisch
und stitlich so daniiederliegenden jüdischen Massen zu
konzentrieren,, daß in dieser jüdischeil Gemeinde
für e i n׳ Spital - und für ei 11 Versorgungshaus mehr
ausgegeben wird als für alle g-ttcsdienstliclien,
synagogalen und rabbinlschen Institutionen, die Biblio-
tlick,- die Lehrhäuser, die Schulen sowie alle kulturellen
Schöpfungen dazugerechnet?
Sollen wir noch fortfahreu, solche Vergleiche auf
dem ■ Gebiete; der Kuriositäten des Budgets der Wiener
Kultusgemeindc der großen Öffentlichkeit bekanntzu-
machen? Da sind
die Unterstützungsgelder.
An Unterst ii t z 1111 ge n auf die Hand wurden im ver-
flossenen Jahre etwas über S 100.000 •im Wohltätigkeits-
amte der Kultusgemeinde verausgabt, fast die doppelte
Summe, als die Subventionierung aller Wiener
V e,r ei ns b e 111 äii 's c r in derselben Periode
aus macht. Die gesamte Förderung, welche die
Wiener Kultusgemeinde irn verflossen Jahre allen Wiener
jüdischen Schulen und Kulturvercincn au-
gedeihen ließ, hat die o b e 11 angegebene U n t e r-
s t ü t zu ng's s u mm c kau m überschritten. Wir
sind die letzten, die sagen werden, daß die Kultus-
gemeinde keine 0 f f e 11 e Fürsorge betreiben soll und der
Hungrige von der Schwelle des' Wohltätigkeitsarntes ge-
wiesen werde. Aber wo ist die Vornu 11 ft, wo ist
die Planmäßigkeit, die mail füglich von den Vätern
einer großen Gemeinde erwarten muß.
wenn für diese, offene, von vielen modernen Fürsorge-
amvälten für wirkungslos gehaltene, ja oft als schäd-
lieh stigmatisierte Wohltätigkeit diese I b e Summe
ausgegeben wird wie für alle Wiener Schulen, Thora-
lehranstalten und Kultur vereine; und wenn diese
Summe den doppelten jenes Betrages •ausmacht,
den die Kultusgemeinde für Subventionierung
aller Wiener Bethäuser, in denen täglich hunderte
wertvoller jüdischer Menschen, jung und alt, nicht nur
ihr Gebet verrichten, sondern in alltäglichen Lern-
vörträgen zu den tragfähigsten Grundlagen unserer
jüdischen Gemeinde erzogen werden? P.
(Ein zweiter Artikel folgt.)
*
Oefientliche Plenarsitzung des Kultusvorstancles.
Mittwoch, den 28. Dezember v. J. fand eine öffeni-
Hohe ]Plenarsitzung des Kultusvorstandes statt. Da das
Budget für das Jahr 1928 in den Kommissionen und Aus-
schlissen nicht zu Ende beraten werden konnte, schlug der
,Finanzreferent R. R. Dr. Oppenheim die Bewilligung
eines sechswöchigen Budgetprovisoriums vor. Der Refe-
rent; entwarf in seinen Ausführungen ein recht trauriges
Bild der Finanzen der Kultusgertieinde, die im Jahre 1927
mit einem Defizit von S 300.000 abschließen. Zur Tilgung
dieses Defizits schlug der Referent, da er eine Erhöhung
der Ktiltussteuer oder die Aufnahme eines Darlehens nicht
verantworten könne, die Erhöhung der Gebühren und
Taxen, besonders jene der Begräbnisse und Grabstätten
vor. Nach Eröffnung der Debatte erklärte der Sprecher
der sozialistischen Opposition Dr. Glanz, daß seine
Gruppe, da sie tin der Bewilligung des Budgets eine V e r-
traiienssac 11 e erblickte, sich der Abstimmung e 11 1 ־
halten und a !1 den Beratungen nicht teilnehmen werde.
Gesagt, getan. Im Bewußtsein, eine politische Tat staats-
männischer Ueberlegung zu vollbringen, erhob sich die
Gruppe für soziale Arbeit und verließ den Sitzungssaal.
Jm Namen der zionistischen Vorsteher nahm Doktor
Friedmann — Stricker und Plaschkes haben an dieser
Sitzung nicht mehr, teilgenotntnen ־־ - zu dem Vorschlägen
des Referenten Stellung. Er •erblicke in der Bewilligung
eines Budgetprovisoriums keine Frage des Vertrauens,
sondern eine solche der Notwendigkeit. Seine Gruppe
sei bereit, für ein v i e r;wöchäges Budgetprovisorium zu
stimmen. In seinen weiteren Ausführungen nahm er gegen
die vorgeschlagene Erhöhung der Begräbnisse dritter
Klasse Stellung. Kommerzialrat Buchwald, der nach
ihm zum Worte kam, warnt vor einer Erhöhung der Fried-
hofstaxen. Er%befürchtet eine Flucht vor dem teuren
jüdischen Begräbnis zum billigen Krema-
torium. Bei der Abstdmmug wurde ein sechswöchiges
Provisorium bewilligt. Während des Provisoriums ge-
langen.. die Subventionen nach• der ,Quote vom
Jahre, 4926 די - also wesentliche verringert — zur Aus-
zahltuig. Die Erhöhung der Friedhofstaxen wurde be-
schlossen. ‘ J
FRANZÖSISCHE
' LINIEN
, VON HAMBURG, HAVRE, BORDEAUX,
OENUA, MARSEILLE NACH
SÜD-AMERIKA
BRASILIEN, URUGUAY, ARGENTINIEN
KUBA, MEXIKO
lttllllllllllltlllllllllllll|||||||l!||||||||||||!|||l|||||li||||||||||||||!lll|||||i|||||f
COLUMBIEN
VORZÜGLICHE EINRICHTUNGEN
DER 3. KLASSE
RITUELLE KÜCHE
WIEN, IV., WIEDNER GÜRTEL 24
(GEGENÜBER SÜDBAHNHOF)
Die groOe Rabbinerkonferenz in Lemberg.
Die Beizer und Bobower Rebbeim in Lemberg. — Die Gründung eines galizischen
־• Rabbinerverbandes.
Die Rabbinerkönrerehz, «tte Mitte- voriger Woche •i; 11 :
Lemberg stattfand, bildet, wenn'nicht alle Anzeichen
trügen•, . ׳ :'' ־• ׳ •
einen Markstein ׳ in der Geschichte des galizischen
Judentums.
Nach mehreren Vorkonferenzen und vorbereitenden
Sitzungen fand vom 3, bis,'5. Töbetii. unter !imposanten
Fei c r 1 i c h k e i t e 11 . eine Konferenz , statt, , die . pro-
grammatisch bloß Zu dem' sögenännten Pi 1 s ׳ u d s ki-
Dekret, das eine neue Gemeindeordnung schafft, Sfcl-
hing nehmen sollte, tatsächlich aber
in ihrer Bedeutung unvergleichnch mehr ist, als die Stel•:
luiigtiaitme zu einem noch so wlchti-
geil Komplex der v 5 61en• jiidischeii Frägeii, welche spe/leM
in Kleinpolen 'die Gemüter bewegen.
Schon der Umstand, daß jene chassidischen Führer,
die bisher jeder . O rganis.a t ׳ i 011 s ׳ b e.s.tr ebufl g
afo 11 ׳ o1 ׳ d waren, di e d'c.ri S t a nd p . 11 '•n kt d ־ es s c 11 c.w
w’ältaa'sö bisher' i'n e i n'e'r. ׳ s ׳ e 1 bst d i'e lingari-
s ch c O r t h 0 d 0 x i c, , in Sc.'hatte.n setzenden
Konsequenz Vertraten, ׳ .'
sich veranlaßt sahen, endlich nach wochenlanger Vor-
bcrcitung zu einer Konferenz, die, und man muß selbst
dieser Aeußerlichkeit Gewicht beimessen, in dem größten
Kinotheater Lembergs stattfand, zusamnienzutreten, ver-
dient merklich hervorgehoben zu werden,
Wenn man sich , vor Augen hält, daß man ,in diesen
Kreisen der Aguda hauptsächlich die modernen O r-
g anisationsfor 111 e 11 ׳ verargte; daß man es hier
nicht verstehen konnte, wie bedeutende Rabbiner und
Führer mit den Reisen und. Sitzungen in öffentlichen Ver-
Sammlungen ihre Zeit verbringen, so wird man erst richtig
die Tatsache einschätzeii, daß mm
die Träger und Verfechter dieser Richtung . endlich zu
einer modernen Konferenz aus allen Teilen Galiziens
sich zusauiniengefundcn haben.
Freudig muß noch 11 e r v 0 r g e 11 ׳ oben werden,
daß trotz der bestehenden Span’nun.g zwi-
sehen den Beizer und Bobower Chassidim,
es den besonnenen Führern doch g c 1 u 11 ׳ g e n
i s t, d i c beiden Gr u ין p e n z 11 einer Konferenz
z 11 s a m 111 e n ■z 11 führ e 11 . Gerade wir Agudisten, die
während der jahrelangen ׳ Organisationsarbeiten gelernt
haben, diese Hemmungen und Schwierigkeiten in geduldi-
gcr Arbeit zu überwinden, werden die Achtung und
A 1 t e r k c 11111111 g gegenüber dieser übe r-
rase 11 enden Leistung. nicht versagen
dürfe 11 . ׳ Agudas Jisroel hat aber Grund, auch von einem
anderen Gesichtspunkte ans, das Zusand e k o in men
dieser K 0 11 f e r e n z. überaus freudig z ü b e-
grüßen. Die Konferenz wurde, wie ■bereits oben erwähnt,
einberufen, um zu dem im Pilsudskischen Dekret nieder-
gelegten Gemeindegesctz Stellung zu nehmen.
Tatsächlich mußte sich die Konferenz mit allen politischen,
religiösen, wirtschaftlichen und erzieherischen Problemen
beschäftigen; Scliemirath Schabbos, Chisuk Hadas, Chinuch,
all diese in allen agudistischen Konferenzen vielfach be-
sprochenen Probleme fehlten auch von der Tagesordnung
dieser Konferenz nicht.
' 111 sächlichen •Kommissioiisbcratungeu und in hitzigen
öffentlichen Debatten wurde über die richtige Lösung
dieser Probleme ehrlich gerungen. Der Wille, diese breu-
uenden Probleme einer gedeihlichen Lösung auzujiihreiij
muß die in dieser Konferenz zusarnmengefundenen Ra<b"-
biner und ihre Gruppen der Erkenntnis näherbringen, daß
nur der Zusammenschluß aller Jereim überhaupt, eine ge-
deihliche Lösung dieser Probleme ermöglichen kann.
Diese Erkenntnis wird den Weg für die Aguda und zur
Aguda auch in jenen Gebieten bahnen, die bisher für sie
!!»erschlossen blieben.
Zum Schlüsse soll noch hervorgehoberf werden der
i m p 0 s a 11 t c Empfang für den Beizer und Boböwer Rebbe
in Lemberg, der die bisher üblichen Massendemonstrationen
im Osten in ganz ungewöhnlicher Weise übertraf. Die R 6ד
gieru ng, ihre ersten Vertreter in Lemberg, die Polizei*!
und Gerichtsbehörden ließen sich durch ihre Spiitzen vejv
treten. Die Wojwöden von Stanislau, Tarnopol, silld
eigens nach Lemberg gefahren, um ihre Grüße der Kon-
ferenz zu entbieten. Umso b ed au er H c h e r ist es, daß
man von z i 011 ist i׳s eher Seite, insbesondere deren
Presse, sich beeilte, mit Tatarennachrichten über die Kbit-
ferenz das Ansehen dieser imposanten Kundgebung • ztt
schmälern. Diese Taktik, mit־ der wohl in׳ früheren Zeiten
so manches !zu erreichen .war, wird in diesem Falle- zt!
keinen Erfolg führen. Die Rabbinerkonferenz
Galiziens war ein großer Erfolg und falls
die dor.t gelegten. Keime, wie wir .hoffen, sich
kräftig entfalten werden, wird sicherlich der
Erfolg ein bleibender ׳und für das gesamte Judentum
segensreicher werden.
Ueber den Verlauf der Konferenz erhielten wir folgen-
den Eericht:
Dienstag den 3. Tebcth wurde ■im Palastkino in Lern-
berg die große Konferenz der Rabbiner eröffnet Es haben
sich fast alle galizischen •Rabbiner, einige Hundert an der
Zahl, eingefunden. Die großen Ghassidimführer, die Rabbis
von Beiz, Bobow, Bo ja 11 , Otynia and Ts che-
c h 0 w (also hauptsächlich •die Beizer und Sandzer Fa-
milie), haben sich an der Konferenz beteiligt. Der •große,
4000 Personen fassende Saal war übervoll, als der Stanis.-
lauer Raw-Horowitz die Versammlung eröffnete. Es
folgte die Begrüßungsansprache des Lemberger Kultus-
Präsidenten, Prof. Allerhand, der nebst den am der
Konferenz erschienenen Rabbinern, die Wojwode .11 von
Lemberg, Stanislau, Tarnopol, d׳ie Vertreter der Lemberger
Staats-Stadt-Polizei- und Gerichtsbehörden ׳begrüßte. Nach
dieser Begrüßungsansprache folgte eine spontane Kund-
gebung für den . polnischem S t a a t s p r ä s identen
Moscicki und Ministerpräsidenten Pil-
sndski, die auch telegraphisch begrüßt wurden. Kultus-
minister Dobrudziki sendete der Konferenz seine Grüße
telegraphisch. In das Präsidium wurden die Rabbiner von
Tarnopol, Krakau, Skawin, Stanislau, Probizno und Dom-
•browa, ferner die Herren Dawid Schreiber, Drohobycz,
und Herr Leb'isch W a h 1, Lemberg, gewählt. Nachdem
Oberrabbiner K o r 11 i t z e r das Präsidium übernommen
hatte und die Bedeutung der Tagung in einer längeren Rede
würdigte, schloß die erste Sitzung. In den übrigen Sit'Ziin•
gen wurden Referate über das Pilsudskische Dekret,
ferner über Chisuk Hadas, Chinuch und Schrni-
rath Schabbos gehalten. Bs wurden drei Kommissionen
aus je 15 Mitgliedern eingesetzt, und zwar eine Kommission
für Schmirath Schabbos, eine für Chisuk Hadas und 'eine
Kommission des Gemcindegesetzes. In den politischen
Resolutionen wurde zum Ausdruck gebracht, daß die ver-
sammelten Rabbiner in der Landespol it i׳k, gemäß
der jüdischen Tradition, die Regierung, zu
der sie Vertrauen haben, unterstützen wer-,
d e n. Den Kommissionen wurde aufgetragen, innerhalb von
14 Tagen ihre Arbeit .abzuschließen und ihre Beschlüsse der
Oeffentlichkeit bekanntzugeben. Bei der Schlußsitzung,
die in gehobener Stimmung Donnerstag abends statt-
fand, wurde beschlossen, ein A g 11 d a t h H a r־a b b o n i m
für Galizien ins Leben zu rufen. Die Tagung hat auf die
gesamte Orthodoxie in Galizien einen tiefen Eindruck
hmterlasseu.