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JÜDISCHE PRESSE
Seite 8
Nr. 1
des Herrn Oberrabbiner W e b e r in Piestany die Bar-Miz-
woh-Feier seines Sohnes ש ה D begangen. Aus diesem
Anlaß, fand sich fast, die gesamte Gemeinde beim Oberrab-
biner ein, um .ihm Glückwünsche zum Ausdruck zu bringen.
Der Bar-Mizwoh hielt einen Vortrag in der סר המוציא חפלין
•!und erregte allgemeine Bewunderung. (Auch wir gratu-
liCren! Die Red.) , ׳ י -
Bi ief kästen.
Tiferes Bachurim. Es ist selbstverständlich, daß die
Redaktion keine Bewertung der .einzelnen Rabbiner, die
bei einer Veranstaltung sprechen, vornimmt. Die Namen
werden nach a l p h a b e t i s c h e r Ordnung veröffentlicht,
denn man ist glücklicherweise so weit, daß man über die
Reihenfolge der Buchstaben inrAlphabet einig ist. Ob man.
einmal über die Würdigkeit und Gelehrsamkeit der Rah-
biner einig sein wird, ist allerdings fraglich. Also kam in
der von Ihnen arg bekrittelten Nachricht Rabbiner Schenk
— sicherlich nicht der letzte in der Reihenfolge der
Rabbiner ־ — als Letzter. Sie wollen ferner festgestellt wis-
sen. daß bei Ihrem Bankett auch Herr Höiiigsbcer ge-
sprochen; es sei dem hietnlt Genüge geschehen.
Schulgeld. Wie wir von der Leitung der Talmud-
Thora-Schule erfahren, betragen die Kosten eines Schul-
kindes S 250 pro Jahr. Diese Selbstkosten verlangt die
Schulverwaltung von bemittelten Eltern, die die Subven-
tionen nicht in Anspruch nehmen wollen, rückvergütet. Es
ist demnach selbstverständlich, daß, da Sie, G-tt sei Dank,
-zu den Bemittelten zählen, zumindest diesen Betrag der
Schule rückerstatten. Sie üben außerdem ein gutes Werk,
wenn Sie überdies die Schule, an.der 60 •Kinder täglich eine
kräftige Mittagskost unentgeltlich erhalten, unterstützen.
Auch• Naturalien kommen in Betracht. Nach den jüngsten
Mitteilungen des Wiener Stadtschulrates kostet .der. Gc-
nlcinde Wien jedes Schulkind S 417.
Polnische Schul. Leider sind wir nicht ■in der Lage,
Ihre Zuschrift, zu veröffentlichen. Sie kritisieren den über
Oberrabbiner C h a j c s gehaltenen Nachruf ihres Rabbiners
so. heftig, daß wir mir auf Grund eigenen Urteils solches vor-
öffentlichen könnten. Wir haben den betreffenden Nach-
ruf nicht gehört (unsere Redaktion ist zur Trauerfeier nicht
cingcladen worden), und Sie ;werden , es uns nachfühlen, daß
wir uns in diese peinliche Angelegenheit nicht cinmischen
können. A. K. Kobersdorf. Sic haben die ersten drei Serien
unserer Rubrik ,.Frag mich was“ alle richtig gelöst. Fahren
Sie nur fort ■in Ihrer Arbeit. Die richtige Lösung wird erst
nach Abschluß aller zehn Serien veröffentlicht.
״Die Stimme.“ Ein neues jüdisches Blatt und doch
kein •neues, weil schon in der ersten Nummer die Aguöa in
•einer niedrigen und gehässigen Weise angegriffen wird,
wie es selbst in zionistischen Zeitungen nur vor Jahren
Brauch war, wo ■man cs noch glaubte, eine große für ■den
Zionismus allerdings •gefährliche. Volksbewegung mit
solchen Mätzchen zum Stillstand bringen zu können.
Rabb. Sch. in A., Schächter K. ln B. und andere.
Die Mitteilung von einer Ermäßigung der Bezugsgebiihr für
Kultusbeamte beruhte auf einem Irrtum der Administration
und ist sofort zurückgezogen worden. Der Abonnements-
preis ist nach wie vor tsoli. K 70 jährlich. Das Werk ״Igroth
Safrirn“ wird nach dessen Erscheinen ausnahmslos
allen Abonnenten unentgeltlich zugesandt werden, •die
bis Ende 1927 die Abonnementsgcbühr das ganze Jahr 1928
entrichtet haben. — ״Politikus“, Kosice. Selbstverständlich
wird die jüdische WiTtschaftspartei und überhaupt das
nichtzionistische Judentum in der Slowakei auf Grund ihrer
politischen Grumlanschauungen an den Landtagswahlen
tciluchmcn. Sorgen Sie nur dafür, daß die Namen unserer
Gesinnungsgenossen aus den Wahllisten nicht wegbleiben.
***mmmmmmmmmmmmmmmmmmmammmmmmmmmamaKmmm
ist es Sache der Leser, sich za informieren.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung bezüglich des Kaschras im Annoncenteile and
Blanka Neuwalder Max Kohn
Nitra Tal lös bei Galanta .
Verlobte
Statt jeder besonderen Anzeige
Die Agudas-Jisroel-Jtigendgruppe
Nove Zämky
gratuliert herzlichst dem neugewählten Gemeindeprüses Herrn
Raffael Kohn, dem Vorstände und der Repräsentant
יהי רצזן שתשרה שבינה כמעשי ■ידיכם! • ■׳:
Ihrem treuen Mitarbeiter und Vorstandsmitgllede,
Herrn Joel Barbasch gratuliert herzlich»! die
Aga das Jisroel-J ugendgruppe XX. zu seiner Ver-
mählang. DER VORSTAND.
מזלא טבא ונרא יאה יעלה על ראש מובחר חבריני ידיד
ה׳. וידיד נפשנו, הב ט המיש?ם המו״ט מוכתר, במעלות. כה״ר
מיכאל יודא הכהן' מטאליאש, לארוסיו את הבתולה מרת׳חיה
■ נייוואלרער מנייטרא מאת חבריו הנאמנים
מתחי' סג״ל רייכענבערנער, טירנוי
ישעי אדלער, פרד סבות
משה נאנעל, פישטיאן
__ משח רן גרינוואכר, סרניץ
. ת נחי מ י לב
בלב ננוח ונאנח הנני לשפוך עלי ניי־ • אח צערי ודאבוני
בהקטף בעירנו באבי מאת אחי היקר, איש האשכויות ובעל
מדות תרומיות. כמיה״ר רפאל אלעזר גולדשטיין חייו, המזגורר
כעת בדונא־סערדאהעלי יצ״ו בנו היקיר לו ילד שעשועים ובעל
חכינה עדינית, אשר השל'ם שנותיו במהרה כמי יצדק משה ז״ל.
הי הטוב יחן לו ולכל מרבית ביתו עוז ואומ׳ז כדי שיוכלו להבליג
על יגונם כי רבה, ובתוך שאר אבילי ציון וירושלים עוחמן.
אחיו המשחת" בצערו ־
אברהם אלי׳ נאלדשטיין
_ ירושלים ־ נוי ־־ א״טטיננ' (בא״המעק)
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Gefl; Zuschriften unter ״Große Mi/woh“ an die Bratisl. Adm.
י dieses Blattes.
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