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Schaffung einer öffentlich - rechtlich gesicherten Heimstätte In Psl»r.J!n 0 . 3 ״ aseler Programm.‘*
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Der Familicntag der Husseiniten
Einbeziehung Palästinas In den arabischen Slaafcnbund?
Wie nun bekannt geworden ist, ist der Zweck des
Besuches Koni!: Husseins in Amman die Abhaltung einer
Besprechung über den englisch-arabischen Ver-
t r a g s c n t w u r f. Gleichzeitig verlautet, daß zwei v ielt-
tige Mitteilungen von der englischen Regierung in Ver-
bitidttng mit dem Vertrag gegeben worden sind, und
/war: 1 . Palästina soll in dem Falle in den
Vertrag mit Hedjas aufgenommen werden,
wenn die Ballour-Dcklaration als an ge-
111 סח men und ratifiziert angesehen wird.
Die Deklaration soll jedoch, wie offiziell erklärt worden
ist, nicht die Errichtung einer jüdischen Re-
gicrung in Palästina zum Inhalt haben, sondern
Palästina soll in Uebereinsliinmung mit der im englischen
White Paper niedergelegten Politik den Juden eine na-
tionale Heimstätte sein, wohin sie kommen dür-
fen, wenn sic es wollen. 2 . Sollte darüber kein Einver-
nehmen herrschen, so soll Palästina in dem Text des
Vertrages überhaupt nicht erwähnt werden, der Ver-
trag soll dann nur eine arabische Konföderation zwischen
Hedjas, Irak und Transjordanien zum Inhalt haben. Wie
man hört, will König Hussein die Beschlüsse der Kon-
ferenz in Amman abwarien, um sich dann wegen der
Unterzeichnung den Engiand-Hcdjas-Vertrages endgültig
zu entscheiden. Sir Herbert Samuel ist am 21 . De-
zember von Palästina nach Aegypten gereist, und man
glaubt, daß er auf dem Rückweg mit König Hussein zu-
saimnenkonuncn wird, um mit ihm sowie mit Emir
Abdullah die Lage zu Besprecher.
Die Reise König Unsseins
Jerusalem. (J.T.A.) König Hussein hat Mitte
Dezember in Begleitung seines Außenministers Fuad el Hhatib
Bey Mekka verlassen. Er hat sien zunächst nach J edd a
begeben, von wo er eine Schiftsreisc die Küste von Hedias
entlang unternommen tiat. In Akabah wurde er von dem
britischen Ratgeber in Transjcrcftnien, Major St. John P h i 1 by,
und einer Anzahl fulircmlcr transjordanischcr Scheichs emp-
langen, die von Amman aus dem König cntgcgengczogcn
sind, um ihn nach Maan zu begleiten. Der Sohn König
Husseins, Emir Abdullah, wird seinen Vater offiziell
in Maan empfangen, von wo sie sich gemeinsam nach Amman
begeben werden.
Zusammenkunft Sir Herbert Samoeis
mit Hünig Hussein
Jerusalem. (J.T.A.) Etas Colonial Office der
britischen Regierung hat den Oberkommissar von Pa-
lästina, Sir Herbert Samuel, offiziell benachrichtigt,
daß Köfig Hussein von Hedjas itn Begriff steht,
Amman, die Hauptstadt von Transjordanien, das von
seinem fitesten Sohne, dem Emir Abdullah, regiert
wird, zu besuchen. Sir Herbert Samuel wird sich nacli
Am m 211 begeben, um sich mit König Hussein zu treffen.
Der König ist von dem Minister für auswärtige Ange-
legenhetten der Hedjas• Regierung, Fuad el Khatib Bey,
begleitet Die palästinensischen Araber treffen große
Vorbereitungen für einen möglichen Besuch König
Husseins in Jerusalem. Verschiedene Deputa-
tionen palästinensischer Araber sind bereits nach Amman
aufgebrtchcn, um sich dort zu seiner Begrüßung zu ver-
einigen.! Inzwischen bat König Hussein einen speziellen
Bevollnjichtiglen, den Scheich Omar Shaker, nach
J erusja Iein e n tsan dt, der versuchen soll, den Fric-
den u|(cr den arabischen Parteien zustande zu bringen.
Es wi!| auch berichtet, König Feisul sei auf dem
Wege von Irak nach Amman, um bei dem Zu-
sammettreffen seines Vaters mit seinem älteren Bruder
Abdullah anwesend zu sein. Die panarabische
Konferenz soll in Jedda am 26 . Januar zu tagen
beginnen. Hier sind Meldungen eingetroffen, daß die
Ammaf-Zusamincnkunft gegenüber der Jcdda-Konferenz
den Cfarakter einer Vorkonferenz tragen wird.
Köiig Husseins zeitweiliger Bevollmächtigter in Jerusalem,
Scheich Habbas Malek Maleki, bat bekanntlich durch eine
Mitteilung, die arabisch« Staatenkon föde-
ration werde auch Palästina mit einschließen,
zu großer Erregung Anlaß gegeben. Die Palästina-Regierung
gab it Oktober d. J. eine offizielle Mitteilung heraus, daß der
Schci|1 von König Hussein nach Jerusalem zu dem alleinigen
Zwccfi entsandt worden ist, um di ׳ : Uebernahmc von Fonds,
die ip Mekka für die Restauration der Omar-Moschee ge-
samnf It worden waren, zu überwachen, und daß alle politischen
Erklärungen, die er gemacht hatte, nur als seine pri-
vat^n Ansichten zu beurteilen sind.
. *
)erusalem. (J.T.A.) Die Franzosen haben aus Syrien
eine !Abordnung, bestehend aus neun französischen Offizieren,
nach Amman entsandt, um König Hussein bei seiner Ankunft
dort( zu begrüßen; ,
! 41
Unter denjenigen Jerusalemer Personen, die sich zum
Empfang König Husseins von Jerusalem nach Amman begeben
haben, bef ndet sich auch der Wortführer der antizionistisdicn
orthodoxen Juden Jacob de Haan. Wie er sagt, ist er von
Emir Abdullah besonders eingdaden worden.
Eine Botschall König Husseins an England
London. (J.T, A.) Wie die ״Mcrning Post“ am 29 . De•
zember mittcilt, hat König Hussein von Hedjas aus dem
I lashimite-Palast zu Mekka im Namen der arabischen Bcvölke-
rung und ihrer Länder eine ״Botschaft an die edle britische
Nation״ erlassen. In dieser Botschaft wird ausgeführt:
In meinen Händen befinden sich Dokumente der verant-
wörtlichen politischen Führer Englands, sowie verschiedene
amtliche und private Erklärungen, nach denen die Araber
für ihre Unteitancnircnc ihre Einigkeit und Unab-
hängigkeit erhalten würden. Nachdem die Araber nun
ihr Vertrauen, nächst Oott, auf die Ehre des britischen
Volkes gesetzt hatten, glaubten sic, daß ihr Unglück jetzt
sein Ende erreicht habe; besonders auch, nachdem sie es
abgelehnt hatten, einen Sonderfrieden mit de in
Feinde zu schließen, trotzdem dieser ihnen Unabhängigkeit
durch amtliche und beglaubigte Garantien zugesichert hatte.
Die Antwort auf diesen Beweis der Untcrtancntrcuc war
eine offizielle Botschaft des englischen Außenministers, in
der er den ZusammcnschlußunddlcUnabhängig-
keit der Araber zu sagt und erklärt, daß kein anderer
Friedensvertrag in Frage gezogen werden könnte, der nicht
diesen Zusammenschluß und diese■ Unabhängigkeit berück-
sichtigen würde.
Die arabische Einheit ist nun in Stücke geschlagen, die
arabischen Länder sind zerrissen und okkupiert. Die mohamine-
dänische Welt, sowie der größte Teil meines eigenen Volkes
beschuldigt mich, ihre Länder an Groß-Britannien und seine
Verbündeten verkauft zu haben. Ich weiß nicht, welche
Sünde sie begangen haben, um ein solches Schicksal zu ver-
dienen, es sei denn, daß ihr unerschütterlicher Glauben und
ihre Treue gegenüber Groß-Britannien eine Sünde sein würden.
König Hussein oielii u!e Lage der Araber dem britischen
Volke vor Augen, damit sie (die Archer) kein Tadel treffe,
wenn sic, ohne Rücksicht auf die Folgen, Mittel ergreifen
weiden, um air. der tiefen Erniedrigung, die ihre glorreiche
Geschichte bedeckt, herauszukommen.
Zum Schlüsse sagt König Hussein, er habe diese Kund-
gebung in Treue und Glauben und als :eine moralische
Pflicht abgegeben. ״Ich drohe nicht, ich warne
nur. Der gute Ruf Großbritanniens ist der Grund-
pfeiier seiner wirklichen Größe im Osten und von größerem
Einfluß als seine Flotte und seine großen Armeen. Ich ver-
traue darauf, daß das britische Volk alle diese Vcrpflich-
tungen erfüllen und seinen treuen Verbündeten, den
Arabern, Gerechtigkeit widerfahren lassen wird. Es wird besser
für sie sein, einen geeinten, starken und unab-
hängigen arabischen Verbündeten zu haben, als
ein zerstückeltes und heruntergekommenes arabisches Volk,
von dem nur Gott allein weiß, wohin cs die Verzweiflung
über die unerträgliche Lage führen wird.“
Emir Abdullah and der Zionismus
London. (J. T. A.) ln einem Brief an die ״Moming Post“
vom 24 . Dezember äußert sich der antizionstische Lord Rag-
lau zu der in dieser Zeitung erörterten Frage der Möglich-
keit einer Regentschaft Emir Abdullahs in Palästina: Daß
Abdullah fähig wäre, sich den Zionisten zu verkaufen,
daran zweifelt niemand, der ilut kennt; das würde aber sicher-
lieh nicht zu einem dauernden Frieden führen. Erst kürzlich
haben wir mit einem beträchtlichen Verlust an Menschenleben
einen Aufstand seiner unzufriedenen Unter-
tanen in Transjordanien nicdcrdrückcn müssen. Um
•ihn auf dem Thron zu halten, brauchten wir sicherlich eine
weit größere Besatzung.
Arabische Meldung über den Plan einer ״nationalen“
Regierung ln Palästina
Jerusalem. (J. T. A.) Die in Damaskus erscheinende,
gut unterrichtete Zeitung ״Alif Ba“ teilt mit, Groß-Britannien
halte an König Hussein von Hedjas die folgende Ergänzung
zum Vertrag zwischen Großbritannien und
Hedjas vorgcschlagcn: Es soll eine nationale (lies: arabische.
Anm. d. Red.) Regierung in Palästina errichtet werden, voraus-
gesetzt, daß diese Regierung die Balfour-Dektaration,
wie sie in dem von Mr. Churchill im Juni 1922 veröffent-
lichten White Paper ausgclegt worden ist, an-
erkennt.
Arabische Konlercnz ln Kairo
Jerusalem. (J.T. A.) Am 15 . Februar soll in Kairo
eine Konferenz des Palästinensisch-syrischen Komitees in
Aegypten stat'.f nden um über die pa'ästincnsische Frage zu
he.a.cn und Maßnahmen zum Schutze der Rech te
der Araber zu ergreifen. Die Konferenz wird eine syrisch-
palästinensische Delegation ernennen, die nach London und
Paris gehen soll, um mit den beiden Mandatsmächten darüber
zu verhandeln, auf welche Weise das Mandat verwirklicht
werden soll.
Die keae MiOre
Das Zentralkomitee der deutschen Zionisten hat die
Nachmittagssitzung am 1. Januar der Besprechung der
neuesten Skandalaffärc in der Zionistischen Organ ntion
gewidmet, die durch den Rücktritt und die ״ Li.thullur
geil“ Dr. Solowcitschiks cnt ־ ;t,.nd ־׳ n ist. Es versteht <k!1
von selbst, daß wir es untorl.v sen, mit derselben , ts-
führlichcn Breite, die Dr S->lo\vcit: ־ .ch!!c für richtig h'.n,
über ‘die Informationen una Aufklärungen zu berieiueu,
die auf der ZentralkoiiiikcMt/un, ־ gegeben wurden. L1..V4
läßt sich aber wohl als die übereinstimmende Meinung
aller derjenigen, die in a •sei Sitzung zu Worte kaum'
fcststcllcn: Es iiandelt r h, was ja auch aus den 13 c! .
kungen Solowcitschiks ober u,c ״ Verantwortung-,,, ui
und mutlosen Führer“ hei orgeht, gar nicht um einen
Kampf gegen einen Sekretär des zionistischen Zenti ■i-
büros, sondern um nichts anderes als die Aufrollung ״ es
schon vor dem Kongreß geführten Kampfes um 111. I
gegen Weizmann. Es steht zunächst einmal e n-
wandfrei fest, daß in dem Falle der Verzögeiung der
Ucbcrrcichung der A -(..-Resolution über die Arab Agency
an das Colonial Office von e.nem Verschulden de-.
Sekretärs L. Stein überhaupt nicht die Rede sein kann.
Die Ucbcrrcichung der Resolution und des Memorandum■ ׳
hat Dr. Weizmann selbst, nachdem er unmittelbar n.uii
der A.-C. -Sitzung Unterredungen mit hohen englisch( ־ >
Beamten hatte, zurückgcs.cllt. Von dieser EinzUmri? an,
ganz abgesehen, steht cs von vornherein f ! daß v,
■fassungsm.ißig nicht cm niehtgewahiter Sekretär, sonde:!1
der dein Kongreß und dem Action s-Gomitc verantwort
liehe Leiter der politischen Arbeit, hier also Dr. V,
mann, die ausschließliche und allein! ״ c parlamcnta1 ״ >che
Verantwortung für alle Vorgänge in seinem Ressort-
bereich und somit auch für dir falschen oder verwert•
liehen Methoden irgend eines Rc.-soi tbearnten trügt Herr
Dr. Soloweitschik als ehemaliger Minister in Lunuen
hätte dieser klaren kor.stiaitioncuen Sachlage unter z.Uf ־ n
Umständen Rechnung tragen müssen, und es wäre tapre-
rer von ihm gewesen, den Kor,f!■kt n ־״ M zu ve -rhtp• יי
sondern offen die unvermeidlichen Konsequenzen seine.
Anschauung zu ziehen. Dies gilt um so mehr, als < e
Herren Dr. Wei ׳ mann, Cowen »ml später auch S ־ »k .,,v
durch die Ablehnung der sof»;t1gcn Ent’ ■s ;!mg Sv, ,,!5
diesen gedeckt haßen. Es ist au• demselben ve.fassun ■s-
rechtlichen Gesichtspunkte ein völlig unmögliches ־ ■׳ 'r-
langen, daß ein Mitglied einer Regierung , «., tun
anderen Ressortminister Personaländcr.mgen innen! ״
eines ihm seihst nicht unterstehenden Ressorts veria■:
Das würde heißen, daß die ! ־ reiheit der Auswahl im '
Mitarbeiter völlig unterbunden und statt eines Mi le-t*
maßes an Arbeitsautonomie die Diktatur jedes :mzienen
Leitungsmitgliedes errichtet werden könnte. Fme ro ־
weitaus schwerere Verletzung der primitivste G ״ ri:
sätzc eines demokratischen Parlamentär, mus, als tL.cn
Hüter sich Dr. Soloweitsch.K 1a offenbar fü llt, liegt m
der schlechthin ungeheuerliche! Tatsache, daß ein .
glied einer Regierung seinen Rücktritt nut ,,Enriiü ״ *.
gen“ über die intern- ten Vorgänge innerhalb •’ ״ י !, .
netts und der Verwarn ng begleite» ohne auch nur ״ n
entferntesten daran zu denken, daß es höhere In.mess,
gibt, als die Befriedigung von mit Recht oder י au m
verletzten Empfindungen und die Durchsetzung tu
stimmter an sich vielleicht duremus richtiger Grundsätze
urn jeden Preis. Man sucht in •- •r politischen Geschieh(
aller Völker vergebens nach einem ähnlichen Beis, iel,
daß jemand, der eben noch Kollege war um. och erst
vor wenigen Monaten in eine gemeinsam arbeitende
Körperschaft hat wählen lassen, ein von ihm verurteiltes
Vorgehen dieses Kollegium-, bzw. seine ־ Präsidenten mit
maßlosen Prcsscangriffen und Auiwirluung eines Sl.an
dais in der breitesten Oct f entlichkcit beantwortet, an-
statt die zuständigen Kontrullinstanzen, in diesem Falle
das Actions-Comite und die jahreskonferenz, anzurufer
oder etwa die Einsetzung einer Art Staatsgei ichtshofes
zu verlangen. Es haben sich in der Politik Rücktritt(
unter ganz, anderen persönlichen Umstünde■! \ »;!zogen,
ohne daß derlei möglich gewesen wäre. Es bleibt ein-
fach unerfindlich, was sich Her. Dr. Solov eitschik ge-
dacht hat, als er seine ״ Enthüllungen*‘ de; P.esse üb
mittelte. Hält Dr. Soloweitschik im Ernst diese weite de
Öffentlichkeit für ein kompetentes Forum, das über
Recht und Unrecht seiner Behauptungen entscheiden
könnte? Wir möchten fragen, welches der dcuUcin י־
Zentralkomitcemitgliedcr nach den viele Stunden warnen-
den Auseinandersetzungen in d letzten Sitzung sich ge-
trauen wollte, über die sacht, che Berechtigung de
Behauptungen Solowcitschiks mit all ihren tausend Lm/cl-
heiten ein abschließendes Urteil zu fällen Und da sollte
der einfache, einzelne Zionist, der Solow'itschi'. י V
öffentlichung liest, in der Lage sein, sich über der.
sachlichen Inhalt überhaupt em Urteil zu bilden, und
etwas anderes zu ompfinden, als einen unsagbaren L ׳ >el
darüber, daß es möglich ist, solche Dinge in dieser Form