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trnspxecher: Amt Taunus
:,i»-ÄeseUschast »,. b. Ü.
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ArankfurterIüdisch«Lugend-»Att<r
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Kettach MM. WethMss ss 2 . Januar W 25 )
Nr. 37
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«nd jüdischer Weltkongreß.
„.^^''ÄMpiMsatiön hat die Einberu-
bischen Wetttottgresses beschlossen, der sich
WeoAüftWs! Palästinas befassen soll
. dieZusammünletzung Der Jewish Agency,
als die - ziaNMsch«!. Organisation fungiert, ent-
srheiWtsoL Die ziuniftische Örganisaiion gibt damit
au^MiÜWAe mid unzweitnrutigsts erkennen, daß sie
beMtist.uneigennützkgündmitHilfe aller Juden den
polissMn GWh, Matt hä» Mändqi? bldöutet und den
ste aDS eigener Hräst. und gegen viele jüdische Wider-
ftDU- 5 «MiWWüf.'WMte Wkri'lichkeit ümzusetzen.
Set: NN >dtöö - desha«,. west^sie, we iß, daß der Aufbau
unseres Mnde» nur mit Hlfe des ganzen Bottes ge-
Ätzer ^ Partei fein darf,
abe^much:weil in dl«fey°prtzKschen und für die Zukunft
ünseW BÄWetttschÄWWFtage das. im Augenblick
stä^WWMU ÄltüDeM Wenn die Agudas Jis-
chrss Ausspmchs be-
wWDMmHEk DÄMiMg^ der choräireuen jüdischen
MaHen zusein, sowäreesa'ufWfem demokratisch ge¬
wählten Kongreß gewesen: und man hatte.meinen fön«
nett, die Agudah W^HDrfreuj, daß sie null endlich
die legitime, nicht mehr, auf Keniinziation oder ähn¬
lichem beruhende Mäallchkeit habe, ihre Stärke zu zei¬
gen. Atzst' Meit gefehlt! - Die Agudas Jisroel hat in
Breslmr ^zur Fräge di« WelttöNMffes Beschlüsse ge-
fatzDMin tyM Unklarheit und Undurchsichtigkeit (um
keine schärferett Worte zu gebrauchen) ganz, dem ent¬
sprechen, was man bisher von ihrer Politik gewöhnt
mar. Die wichtigsten Beschlüsse de» Zentralrates lauten
folgendermaßen: . -
Rabdinifcher Rat
1. Der rabbinischs Rat besteht au# 15 Mitgliedern und
IS Stellvertretern, die von bin vereinigten robbinischen Rä-
len der Landesotganisationen aus deren Mitte, jedoch ohne
Rücksicht aus Ihr« Landaszugehörigkelt. vielmehr nur nach
persönlicher Qualiflkotion, in geheimer fchristlichrr oder wund-
Ucher Abstimmung aus Lebenszeit getoöhlt werden.
. Scheidet ein Mitglied aus dem mbdinlschen Rate seiner
Latwesorgantsattsu au», so erlischt amh seine Zugehörigkeit
zum rabdini scheu Rat der Gesamtagut».
Der ratbinische ^lat wühlt mir seiner Mitte eine» ehren
miitlichen^abbini^öii' ii Sekretär, den, beza' ""
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WWsft» Meldungen.
It<kkWMalpat der Agudas Jisroel hat
die Wttbprufung, einer „Reneffio gedaulo"
Affen ünd die^ endgültige Stellungnahme
zu einer Z>alLftinj»'weltkonferenz bis zur
Entscheidung des Rabbinifchen Rates auf-
geschoben:
I)er hehrckilche S^r^tsteller und Le xico
graD NU.JH?nMiftM^Äästina gestorben.
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sen, auf deren chirtschaftlichrttMd moralischen Leistungen der
Jlschüw bi# zM: Dtz» Mt gönzllch aufgebaut ist.
zum' «ninLrstmtMttMW^HlSrrMitttug.
2. Lie Sntftknt^ng eMesWtÄMrs öder! mehrerer Ler-
.tatet. In^Ue^kWMWchsGMWWchaA Jl»rv«l nur bann
ntt^.r«EHlöWtzMWöMDhMt itwr afe w«».
läufig voMschni>^sMtüWWM-der zionistischen -Organi¬
sation für beetüiet,Mrt;wttd, bj wenn jede. Majorisierung
in Angrlegenhfttm. die^ von dön^Pertretern der Agudas Jis-
roel als religiöser Natur oder Ntlk4«r' Religion in Zusam-
menhang stehend bezeichnet »^Men. ausgeschlossen wird.
MlMWkchtst, zunächst di« ge-
KMvGMr di, Kenessto geduulo
; „Agudas gioroel
sammelten Kräst« der«,
einzusetzen. ' '" ^ ^ ^
Rach stattgehabter NenMo gedaulo ist Agudas Jisroel
bereit. «In Botum des inzwischen konstituierteir Robbinischen
Rates darüber herbeizuführen; unter welchen Bedingungen
der in der Agud.» Jisroel organisierten unabhängigen Ortho-
doxle die Teilnuhme an' «Mir iMkonserenz her an Lrez
II,roel IMrressiertrn Weftorglnrifierten für di« wirtschaftlich«
— PaWIna mvMH tst." -
nächst: die Trilnahta« an dep Jewish Agency
der Auftckdung der. Monopolstellung Ler Zio»
OrgnnWdttr adWmig gemacht, deren' sich
:«t»Mta degeben «Nr eben ittuch EMberufung
ongrW«, vor dem die Agudah — Angst hat.
A» ltte Kteve de» jüdischen Weltkongresse»,
ettte wohn WepräWation der jÜbtschenMas
/'Ichiü-t sie M gättz undemotrattsch« Kons«
anHÄSsttna interMrten «eliorgimisattonen
hM tzne MaluttnoWammkuNg. die nicht au»
le koimnt und deiitznb auch nicht zum Botte
»MZM man die groß« Annehmlichkeit hat,
a« vWMrtn d« Mafien legitimieren -zu
Ader ttelnl Mir «a«n zu eilig. Denn «ich
ttottserenz «std nicht etwa beschlossen, sondern
bereit... ein Votum de» . .. Rabti'iischen
ichVer -echaizuftihrrp. unter welchen Bt lingun
W Niltähme . k . möglich ist". ttnbM/j noch
t Mn «abdinischen Bat. Will viell ht die
setzimg de- Rates bestimmt, ob ihm nur Agudlstische
Rabbiner angehören sollen oder andere Persönlichkei¬
ten, wie Rabbiner Kuk. Schmelkes aber Brady. deren
Gegensatz zur Agudah doch wohl kaum ihre überragende
Autorität schmälert. Wir fragen, ob dieser Rabbinische
Rat nur ein neues zugkräftiges Aushängeschild der
Agudah oder die wtrWche Zusammenfassung aller Rad-
binischen Autoritäten, auch dör nicht-atzudPifchen» be¬
deuten soll. Wir hoffen, daß die jüdischen thoratreuen
Massen zu unterscheiden wissen zwischen der Autorität
der Thora und den Weisheiten der Frankfurter PolM
und daß sie die Agudas Jisroel zwingen «erden, mit
offeneren Karten, als bisher zu spielen. Der Jüdische
Weltkongreß wird die Annoort geben! F-
«nbvcke in die ScyialverhAMisse im Asten JatmL
Bon Dr. B. May. ' «.
; - Eörtsktzang)
' ÄpM an sich, ist bis zu einem gewissen Grade notig
ymb kam» .'örzle^risch- mü> kultursordernd wirke« Rie-
NttM kann sich «ms das sog. Lebensminimum beschrän¬
ken, guch der Wilde hüt das Bedürfnis, sich und feine
chütte zu schmücken. Und dies Bestreben »st gut. ist gut
solange der Mensch ihm gegenüber seine Freiheit wahrt..
solange er nicht der Sklave des Bedürfnisses wird,
solange er nicht den Wert des Menschen selbst sowohl
den eigenen, wie den anderer vom .Aeußerlichen" ab-
.hängig macht. Lerderbüch aber wirkt der Luxus, -er
ein AUssiütz eines perversen Genußlebens tp,' der fiatt
edlen Zwecken zu dienen, immer neue falsche Begierden
weckt und für die Allgemeinheit deshalb so gefährlich
wirkt, weil er zur Ausbeutung der wirtschaftlich Schwa¬
chen führt, insofern er einen großen Teil des Kapitals
wichtigen Produktionszweigen entzieht, hierdurch- wie-
herum di« Produktion wichtiger Sebrauchsgegenftünde
ganz unnötigerweise verteuert und so die Lebenshaitung
der unteren Klassen herabdrückt.
Dies Brudergefühl dem Menschen gegenüber, wie e»
die Thora immerfort betont als Ziel all ihrer Lehren
ipS "pn* , m . das war geschwunden und rücksickits-
los grausam konnten die .Herrenmenschen" werden. So
verstehen wir jenen Schrei einer Witwe zu lklisa: Dein
Knecht, mein Mnan sst tot. du weißt, daß dein Knecht
gottesfiirchttg war» nun ober kommt der Schuld.ürr.
um mich noch meine beiden Kinder sich zu Sklaven zn
nehmen (2- Kö. 4. 17). Wenn der Prophet verbittert
von der Umwandlung seine» Lotte» spricht und sie kurz
dahin präzisiert: 2flK p»S*? 710*10 ':mv 'T3
Ein KUnaniter. ein Krämervott ist die« Bott gewor-
den. da» die Wagschale de« Truge» in der Hand Höst»
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u»(nieinuHfMi«u«n «as.jAgudah »arltim «Munst geden. «er die Zu,, .nmen-
An unser« Leser!
- Die fortwährende lttarkentwertun» und
dadurch bedingte sprunghafte Steigerung der
die
für:
Wir werden jedoch unser Mrgan unter allen
Umständen aufrecht zu erhalten uns bemühen und
bitten die Freunde unseres Blattes uns recht eifrig
zu unterstützen.
Jüdische Aeftvngs-lOesellschast in. b. l>.