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DIB NEUE WELT
Nr. 619 vom 31. Dezember 1936
Handelsverkehr
OesferreidiiPalästina
Die Oesterreichisch-palästinensische Wirtschafts^
und Handelskammer teilt mit:
Die Ausfuhr aus Palästina nach Oesterreich
betrug bis Ende Oktober 14.996 Meterzentner im Werte
von S 514.000.—. Hievon entfielen auf Nahrungs¬
mittel und Getränke S 103.000.—, Rohstoffe und
Halbfabrikate S 346.000.—, Fertigwaren S 52.000.
Gold S 13.000.—.
Möglicherweise wird durch Erhöhung von
Zitrusimporten (Orangen und Grape fruits) in den
letzten zwei Monaten der Abgang in der Einfuhr
Palästinas nach Oesterreich gegenüber dem Vorjahr
aufgeholt werden.
Die Ausfuhr Oesterreichs nach Palästina im
Jahre 1936 betrug bis Ende Oktober 14.915 Meter¬
zentner im Werte von S 3,287.000.—. Hievon ent¬
fielen auf Nahrungsmittel und Getränke S 115.000—,
Rohstoffe und Halbfabrikate S 124.000.—, Fertig¬
waren S 3,048.000.—.
Wenn auch anzunehmen ist, daß in den letzten
zwei Monaten die Exportzahlen nach Palästina eine
Erhöhung erfahren werden, muß immerhin für das
Jahr 1936 ein Abgang von rund 50 Prozent
unseres Exports nach Palästina gegen¬
über dem Vorjahr gerechnet werden. Es ist dies eine
Folge der Araberunruhen in Palästina,
während welcher die Importeure mit ihren Aufträgen
zurückgehalten haben, andererseits jedoch auf einigen
Gebieten der österreichische Import von der Konkur¬
renz in den Hintergrund gedrängt wurde. Immerhin
steht Palästina auch in diesem Krisenjahr im Vorder¬
grund des österreichischen Exports nach den Ländern
des vorderen Orients, zumal die Aktivität der
H an delsbilanz Oesterreich-Palästina
in den ersten zehn Monaten 1936 noch immer-zirka
6 :1 beträgt. Dr. Hugo Groß.
Jüdische Kullurstelle
Wien, I., Franz-Josefs-Kai 3, Tel. K-28r2-36
Jeder Wiener Jude zahlt als Stamm-Mitglied der
Jüdischen Kulturstelle nur S 1.50 jährlich.
Die Leihbücherei verleiht Neuerscheinungen der
schönen Literatur und Judaica gegen geringe Gebühren.
Kunststelle: Neuanmeldungen ganztägig. Ermäßigte
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v i< i\. üdl8 , c . he .. Volkshochschule! Hebräisch- und
Englischkurse, Vorträge.
Jüdisches Kulturtheater: Täglich 8 Uhr
abends Scholen! Alechems Komödie „Schwer zu «ein ein
J u d"', deutsch von Jakob Rosenthal. Regle: E. Jnbal.
Sonn- und feiertags um >:j4 Uhr Nachmittagsvorstellung: „Die
Grenze".
Judisdie ftünstlerspiele
II., Praterstraße 34, Tel. R-45-4-94
Donnerstag, den 31. Dezember: Zur Aufführung gelangt die
musikalische Komödie in drei Akten „D ergrün eMelamed"
von Goldberg, zum erstenmal mit David Seidermann in der Titel¬
rolle. Ein Abend unter der Devise „Lachend ins neue Jahr". Be¬
ginn: s / 4 9 Uhr. Die erfolgreiche Revue von Meiseis „Chassenc
im S t ä d 11" bleibt ab Freitag, den 1. Jänner 1937, wieder täg¬
lich 'i»9 Uhr abends auf dem Spielplan. — Sonntag, den 3. Jänner,
Vi4 Uhr nachmittags, wird bei kleinen Preisen „Der grüne
Melanie d" aufgeführt. Für Mittwoch, den 6. Jänner, %4 Uhr
nachmittags, wurde „Schlojme Salmen Piewtschik" auf den Spiel¬
plan genommen.
Jüdische Buhne
„Herscheie Ostropoler"
Freunden des jüdischen Theaters ist es gelungen, Josef
Kamen, den ausgezeichneten Schauspieler und Regisseur, zu
einem kurzen Gastspiel an der Jüdischen Bühne, II., Prater-
straße 60, zu bewegen. Donnerstag, den 31. Dezember, tritt Josef
Kamen in seiner Glanzrolle als „II erschele Ostropoler"
(von J. Llpschitz, Musik von Henoch Kon) auf. Das Stück bleibt
die erste Jännerworhe auf dem Spielplan.
Wiener Premieren
Im Deutschen Volkstheater kommt ein neuer
Bus-Fekete zur Aufführung: „Jean", ein politisches Lustspiel,
sehr amüsant und gut gearbeitet. Der Kammerdiener des Herrn
Ministers wird als Abgeordneter gewählt, behält, aber weiter
seinen Posten und betreibt — während er als Kammerdiener
weiter servil und untertänig erscheint — im Parlament schärfste
Opposition. Zum Schluß gibt er aber doch seinen Posten auf, um
Schwiegersohn des Herrn Ministers zu werden. Eine ausgezeichnete
Besetzung Ist vorgesehen: Albert Bass ermann als Grund-
seigneur in wunderbarer Haltung, allen Situationen gewachsen,
Hans J a r a y als Kammerdiener, Abgeordneter und Herzens¬
brecher zugleich, Christi M a r d a y n reizvoll und apart. Das
Volkstheater hat wohl für längere Zeit keine Repertoiresorgen. —
Theater in der Josefstadt. „Matura." von Fodor.
In einem ausgezeichneten Stück, in dem drei Akte hindurch
echtestes Theater gespielt wird, schildert Fodor die Tragikomödie
des modernen Mäöihens in der Schule. Die ständig von ihren
Schülern geplagte, verbissene Deutschprofessorin findet im Papier¬
korb einen allzu realistischen Liebesbrief. Die Schreiberin gesteht,
daß die3 bloß eine „Stilübung" sei, deren Objekt aber lebe,
nämlich der Direktor der Anstalt. Hervorragend wird der Lehr¬
körper dargestellt: Edthofer als Direktor, der Mann entre
deux äges, unübertrefflich S t ö s s e 1 als Philosophieprofessor
und Adrienne G e ß n e r als Deutschprofessorin. In der Rolle der
beschuldigten Schülerin bewährte sich wieder die Neuentdeckung
Hilde Kr ah 1. — Scala. „Warum lügst du, Cherie?" Ein Lust¬
spiel von "T lach und Lengsfelder, reizvoll die musikalische
Untermalung von Leonhard Maerker, einem neuen Mann, der
schon mit den Chansons im „Schiefen Hut." sein Können unter
Beweis gestellt hat. Der Inhalt des Stückes ist nicht sehr kom¬
pliziert: Ein kleines Soubrettchen sucht sich durch Lügen und
Bluff die Hauptrolle in einem Stück zu sichern. Es gelingt ihr
sogar, die Hauptrolle im Leben des Autors zu erobern. Was weiter
nicht wundernimmt, wenn man weiß, daß Friedl C z e p a in ge¬
wohnt charmanter Art das Soubrettchen verkörpert. Sehr gut
Hans Schott, die übrigen Mitwirkenden verdienstlich, besonders
hervorzuheben die ausgezeichnete Regie Fritz Schulz', e. kr.
Verband der Alien Herren sfoitfetffeata
Verbindungen
1« tx Da ! Sek retariat des Verbandes teilt mit: Am Samstag, deit
12. Dezember, fand in den Festräumen des Hotel de France in
Wien eine große M a k k a bft e r f e i e r statt, die sehr stark
besucht war. - Am Montag, den 14. Dezember, fand in den
Räumen des Verbandes im Cafe Bristol in Wien, I., die k o n-
s u, V l e i e n J? f G e n e r a 1 v e r s a m m 1 « « S statt, die sehr
zahlreich beschickt war. Der Alterspräsident Dr. med Oskar
Lh^ h ^. a i' z ( Ma " ath A 1 a) J eröffnete die Generalversammlung und
f«» v-l 6 ' J reu l e A " s ,<?™ck über die bisher geleistete Arbeit
des Verbandes. Er stellte fest, daß die kurze Zeit seit dem
™? Ä SS »^ an K k nn v S *T U ; Dezember die stattliche Anzahl
^Lw , r f alS , „ 6 0 0 v « r „ b a " d s m i t g 1 i e d e r n einbfachte.
^^fif i f e fl t f U3t l n t n ,f e t da £ sic \der Großteil spontan zur aktiven
Ä he " Arb * lt; berelt erklärte. Die darauf durchgeführte
X5£L de f 8 P Jl h3idi "™ 9 ergab folgendes einstimmiges Resultat:
Präsident: Herr Siegfried Mehler (Giskala)• erster Vl^-
S2Äi : H T 6rr D £ 03 >r Schwarz (Mattafhiä); zweiter Vize¬
präsident: Herr Max Geller (Hyrkania); Kassier- Herr Karl
berg (Massada)/ Schriftführer und Sekretär: HerrMax GoldVn-
PredJgten in den Gemeinde, und Bezlrkssynaeojrcn
Freitag, den 1. Jänner 1937, werden bei den um 4 Uhr
5 Minuten beginnenden Abendgottesdiensten in nach«
benannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten
abgehalten, und zwar: L, Seitenstettengase 4 Ober«
rabbiner Dr. I. Taglicht; III., Untere Viaduktgasse 13,
Rabbiner Dr. K. Kupfer; X., Humboldtgasse 27, Rabbiner
Dr. A. Weiner; XVIII., Schopenhauerstraße 39, Rabbiner
Dr. A. Z. Schwarz; XXI., Holzmeistergasse 12, Rabbiner
Dr. M. Rosenmann. Samstag, den 2. Jänner 1937, beim
Vormittagsgottesdienste: II., Pazmanitengasse 6, Prof.
Dr. E. Lehmann; XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B,
Murmelstein.
Besetzung von Chorsängerstellen. Bei der Israeliti¬
schen Kultusgemeinde Wien gelangen Chorsänger¬
stellen fürTenöre zur Besetzung. In Betracht
kommen nur jüngere Kräfte mit entsprechender
musikalischer Vorbildung, welche die österreichische
Bundesbürgerschaft besitzen. Nähere Auskünfte werden
im Schulamte der Israelitischen Kultusgemeinde Wien I.,
Seitenstettengasse 2, 1. Stock, erteilt.
Israelitischer Jugendgottesdienst. Samstag, den
2. Jänner 1937, findet um 3 Uhr nachmittag der Jugend¬
gottesdienst für Volks-, Haupt- und Mittelschüler(innen)!
in allen'Gemeinde- und Vereinssynagogen statt.
SCHIFFMANN
II, TABORSTRASSE 48
Zeitschrift „Palästina", Herausgeber (i. E.) Adolf Böhm,
Wien. Die Dezember-Nummer der Zeitschrift enthält einen Auf¬
satz von Dr. Alfred Marcus über Transferproblem
und Palästina-Wirtschaft. Dr. Abraham Werber
entwirft in seinem Aufsatz den Plan eines Instituts für
Wasserfragen, einen detaillierten Gründungsplan für ein
solches Institut. Dr. Stephan Krauß gibt in.seiner Untersuchung
über „Die Kinder der Altstadt,"von Jerusale m"
ein interessantes Bild von den traurigen Verhältnissen, unter denen
die orientalischen Juden leben. Der Haüptteil der Zeitschrift ist
der Königlichen Kommission gewidmet. Die Verhand¬
lungen sind möglichst wörtlich wiedergegeben. An Stelle
des verstorbenen Dr. J. Adler schreibt von nun an Df. A. M i-
c h a e I i s in der Rundschau allmonatlich über Wirt¬
schaft. Mit reichhaltigen Nachri.chten.uud Daten und
interessanten Buchbesprechungen schließt das Heft.
Jüdischer Angestelltenverband Emunah, Wien, II.. Prater¬
straße 11. Sondervorstellung in den „Jüdischen Künstler¬
spielen", II., Praterstraße 34, am Montag, den 4. Jänner, um
'/•>9 Uhr abends. „C ha ssene im Städt 1", Revue von
A. Meiseis. Karten zu ermäßigten Preisen von S 1.20 aufwärts
sind nur im Sekretariat der Emunah Samstag und Sonntag von
7 bis 9 Uhr abends zu haben. — Gratiskurs in Neu¬
hebräisch. Bei genügender Beteiligung eröffnen wir anfangs
Jänner einen Gratiskurs für Neuhebräisch für Anfänger und Vor¬
geschrittene. Anmeldungen an Wochentagen von 7 bis 9 Uhr
abends im Verbandsheim, II., Praterstraße 11 (Tel. R-40-1-56-U).
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Sabbateingang 4.05
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Sabbatausgang 5.05
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3
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Montag
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Dienstag
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Donnerstag
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