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Betr. das Vermächtnis der Eheleute Berend Itzig-
sohn zu Petershagen von 1822 s. D la.
Betr. das Vermächtnis des Berend Salomen Fried¬
mann von 1826 s. B 7.
F. Unterstützungen.
1. Subskriptionen 1826. 1840.
2. Sammlung für Schule und Krankenhaus in Jerusalem
1843.
3. Unterstützung der Bachmannschen Kinder 1845—1850.
€f. Literalien.
Akten-Inventar der Synagogen -Gemeinde
Burgsteinfiirt nnd ihrer Untergememden.
Das Privileg von 1763 (A 1) bezeichnet die Grundlage der
älteren Gemeindebildung, von deren Wirksamkeit sonst nur noch die
Schulakten (D 3. 4) zeugen. Auf Grund des Gesetzes von 1847 wurde
Burgsteinfurt Hauptgemeinde eines Synagogenbezirks (Statuten von
1854 A 3), welchem noch die Untergemeinden Rheine (zu einer
selbständigen Gemeinde erhoben im Jahre 1884) Borghorst,
Horstmar, Laer, Ochtrup und Metelen, nach
einem Zeugnis von 1893 auch Alten berge 1 ) angehören. Über
die eigene Verwaltung der Untergemeinden gibt das Verzeichnis Auf-
schluss. Die Akten des Bezirks und der Einzelgememden laufen viel¬
fach durcheinander, liessen sich also nicht trennen. Besonders fallen
die Akten der Hauptgemeinde, als Trägerin der Bezirks Verwaltung,
mit den Akten des Bezirks vielfach zusammen. Die Sonderakten
sind also nicht hervorgehoben.
Literatur: J. C. Müller, Geschichte der vormaligen Grafschaft Bentheini, Lingen 1879.
x ) Nach einer Mitteilung des Gemeinde Vorstands hat in Altenberge nur in den
neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts eine inzwischen wieder verzogene jüdische
Familie gewohnt.