Page
Variae' Lectiones zur Tosefta.
21
bemerken ist, dass die volle Schreibung des Sere sehr häufig
ist; in einzelnen Fällen ist im Variantenverzeichnisse darauf
hiügewiesen. Dagegen wird die Schreibung von ״יי״ zur Be-
Zeichnung de3 consonatischen Jod und in der männlichen
Pluralendung in den meisten Fällen vermieden. Verschieden-
heiten in der Schreibung von ב und ד ,כ und ר sind berück-
sichtigt worden. Denn ist auch die Unterscheidung dieser
Buchstaben in der Hschr. häufig schwer, so ist es doch un-
zulässig, wo kein Zweifel vorliegt, anders abzuschreiben, als
in der Hschr. zu finden ist. Dass dies in der Zuckermandel-
sehen Ausgabe häufig der Fall ist, muss durch die Art und
Weise erklärt werden, wie diese Ausgabe, soweit wenigstens
der von mir verglichene Teil in Betracht kommt, zustande
gekommen sein muss. Vergleicht man nämlich diese Ausgabe
einerseits mit der Hschr ״ andererseits mit der dem Alfasi bei-
gedruckten Tosefta, so findet man, dass nicht erstere, sondern
letztere den Qrundtext zur Z. , sehen Ausgabe geliefert hat;
nur hat der Herausgeber diejenigen Lesearten der Hschr.,
die nach seiner Meinung den Vorzug verdienen, in den Text,
diejenigen aber, die den Vorzug nicht verdienen, in das Va-
riantenverzeichnis gebracht. Letztere Varianten sind im Fol-
genden mit ״ Z tt bezeichnet; das Zeichen ד ist aus der Z/sehen
Ausgabe bskannt. Bei Wörtern, die in einer Zeile mehr als
einmal Vorkommen, und jedesmal dieselbe Variante zu ver-
zeichnen wäre, ist dies nur einmal geschehen, indem die Zahl
ihres Vorkommens in der betreffenden Zeile hinzugefügt ist.
Ausser der Ordnung Tohoroth sind auch die Traktate
Chullin und Baba bathra verglichen worden. Zu letzterem
Traktate hat zwar Herr Dr. Zuckermandel a. a, 0. die Va-
rianten der Wiener Hschr. veröffentlicht; dieselben sind aber
nicht ausreichend und überdies durch zahlreiche Druckfehler
entstellt. Hervorzuheben ist, dass die im Folgenden gegebenen
Varianten zu B. b. nur eine Ergänzung der Zuckeraiandel’-
sehen sind und demgemäss die letzteren, soweit dieselben
einwandsfrei sind, nicht enthalten.
I. Tohoroth.
569 4 9 | לישרות 9 | טהרה 6 | אין מטמא 5 | חלקה טומאתו
זו טמיאה 9 | שהיית j 15 אבן מטמא (vgl. ed. Zuckerm. 637 14 ) |
15 /16 *16 ן שכזית מן המי = Z j 17 בסוריא כמביא בחוצה 18 | ולפסול
| 20 הקדשים ...... הקדשים 30 | צבור ושעירי ע״ז 27 | ירושלים