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.feien, Frenag
Wiener Drorgenzerruns
/&. srroemwr 1328'
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geworden. Oie jüdische Presse in der Bukowina weift
Mit Recht darauf hin, daß bisher von den Behörden
geübte ungestrafte Duldung dieser Vorfälle
einer Billigung gleichkame. Energische Interventionen
jbes Präsiden!en der Zionistischen Organisation Doktor
Bbnär beim Kommandanten der Lanbesgendärmerie
Hat endlich ein energisches Eingreifen dar Behörden
^ _ -
Tagesbericht.
Zionistisches LandesKoniitec für
Oesterreich.
ES wird hiemit bekanntgegeben, daß Sonntag
den 1. d. M., um 9 Uhr vormittags, im Nieder
österreichischen Gewerbeverein, 1. Bezirk, Eschenbach«
gaffe■ 11, die Fortsetzung des'Parteitage-
stattfindet. Diejenigen Delegierten, die nicht mehr im
Besitz ihrer Legitimation sind, werden aufgefordert, sich
eine neue Legitimation' im- Zionistischen Burse«,
% Bezirk, Zirkusgasse 33, abzuholen.
Ursache und Wirkung.
, An den Opfern der großen Wahlschlacht vüw
Ü7. Oktober gehöre» auch — Anzengruber und Wedel'.nd.
Zwar standen diese Namen auf keiner der eingereichten
Wahlwerberliston, aber der siegreich aus dem Kräfte¬
messen der Parteien hervorgegangene Klerikalismus
rechnet ausdrücklich .auch ihre Träger zu den
.Geschlagenen. Die „Reichspost" hat anläßlich der Auf¬
führung von „Hand und Herz" im Wiener Stadttheater
Hrem Befremden darüber Ausdruck gegeben, daß Anzsn-
tzruber „noch immer überschätzt^ werde! Dieses „noch
Smmer" ist höchst köstlich. Noch am 16. Oktober durfte
inan vor dem Klassiker des. Volksstückes wohl einigen
Respekt empfinden, aber nach dem 17. Oktober, nach¬
dem die christlich soziale Partei hauptsächlich durch die
stimmen der holden Weiblichkeit die stärkste Fraktion
ßm Nationalrat geworden ist, muß sie sich eine solche
Literarische Einschätzung eines Dichters, der seine
poet'schen Probl'me nicht aus dem Phras.'nschwallkirchrn-
tzläubiger Parteifrömmigkeit holte, als Provokation emp¬
finden, die sie . sich nach dem dezidierten Urteil d>sr
Geschlechtsgenossinnen der Frau Sopherl vom Nasch-
markt nicht mehr gefallen zu lassen bvarvcht. Noch
schlimmer ist es Wedekind ergangen, gegen den nicht
bloß fromme Federn mobilisiert, sondern ein Theater-
sskandal arrangiert wurde. Obwohl das Grazer Publikum
Ausdrücklich darüber aufgeklärt worden war, daß sich
^idalla." für Jugendliche nicht eigne, drängte sich eine
Gchar Buben — in jedem Sinne des Wortes — ins
Theater, aber nicht, um aus der verbotenen Frucht
vrhöhten Genuß zu ziehen, sondern um dort Märtyrer
jener Moral zu werden, die von dem Grazer klerikalen
Sittlich Kitsapostel, einem TheoKogiLprosessor und, An¬
stifter des Theaterskandals, der übrigens von den Er¬
wachsenen energisch unterdrückt wurde, vertreten wird.
Man denke sich einmal die — Karlsschüler von- 1781,
die sich über die schäbige Moral von Schillers
Zauber" entrüsteten, und man wird die geistige Reife
her deutschen Jugend von heute, die sich zu solchen kleri¬
kalen Vorstößen mißbrauchen läßt, erst richtig einzu-
sch ätzen vermögen. Besonders für uns Juden ist dieser
Vergleich sehr lehrreich und er erklärt uns manche Ver-
Knd-erung. im deutschen Hoch sch ulleben von der ver¬
suchten Berufung des jüdischen Ketzers Spinoza an eine
kurfürstliche Universität bis zur Anpöbelung Einsteins
stuf Berliner akademischem Boden . . . Für uns als
materialistisch verschriene Juden bedeutet jede
Respektlosigkeit vor geistigen Werten und deren Re¬
präsentanten einfach eine Unbegreiflichkeit. Wir kon¬
statieren mit Genugtuung; baß sie von unserer Jugend
Nicht mitgemacht wird — man beobachte nur ihre Ehr¬
furcht vor der Kunst Richard Wagners, dieses erklärten
Antisemiten! Wenn die deutsche Jugend eine solche,
von allen Schlacken des irdischen Parteigezänkes be¬
freite Empfänglichkeit für die Offenbarungen der Kunst
verloren hat, dann wird es freilich begreiflich, warum
sie durch so schäbige Mittel, wie den Numerus clausus,
vor der Ueberflügelung durch solche Altersgenossen ge¬
schützt werden muß. in denen der jugendliche Idealismus
«och ungebrochen fortlebt, esu jubelndes Bekenntnis „zu
dem Geschlechts, das. aus dem Finstern zum Hellen
- . . Dr. K. Kp.
Mitteilungen ans dem Publikum.
Holossi.
Anläßlich des Prozesses Holossi-Dr. Baraes ver-
Zffentlicht das „Algemeen Handelsblad" vom 31. Ok¬
tober einen Artikel, in dem unter anderem mitgeteilt
wird» daß die Union der Korrespondenten.der auswär¬
tigen Presse in Wien feinereinen Ehrenrat ernannt
hatte, der darüber entscheiden sollte, ob Holossi noch
länger Mitg'ied bleiben könne, nachdem er dem Korre-
1pvnden.su des „HandML ad", Nyp 1'-, fälschlich cin von
ihm selbst ve.faßles Interview unterschoben hatte. In
diesem Ehrenrat seien ernannt worden: Als Vorsitzender
KvfraL Jette! und als Mitglieder der christlich-
foz-ale Führer Seipel und der Nationalrat Hart-
weher. Man habe also, um auch nur
den Schein von Par:eilichkrit zu vermeiden, einen
christlichen Ehrenrat für diesen Christen, der sich als
durch Juden verfolgt ausgab. ernannt. Ehe aber die.sn
ßhrenrat seine Untersuchung begann^ habe Holossi, nack-
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Eigene Korrespondenten Sn Berlins Budapest
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hatte, freiwillig feinen Austritt aus der Union an¬
gemeldet.
Das „Handels-lad" te'lt bann mit» daß .Holossi
jetzt Chef (!) de r P resseabt ei lu ng der ungari¬
schen Gesandtschaft in Madrid ist.
Zu bemerken ist noch, daß Hvlvssi ein Schützling
des Mandl war, der ihm noch in Wien die Mauer
machte) als HolossiS Schmutzereien .schon allgemein be¬
kannt waren.
Akademische Reaktion.
Man schreibt dem «Vorwärts*:
Professor Dr. Schücking, bisher DAkerrechtÄehrer
an der Universität. Mavbuvg, folgt einem Ruf an die Han¬
delshochschule Berlin. Nachdem der Pazifist ^Friedrich Wil¬
helm Foerster» müde des Kampfes mit der akademischen
Reaktion,, sein Münchener Lehramt niedergelegt hat, scheidet
nun auch der Pazifist Walter Schücking aus dem 'Umkreise
der deutschen Universitäten. Keine Universität der deutschen
Republik hat für den führenden, vor dem Kriege fast allein¬
stehenden Vorkämpfer eines. Friedensbundes der Völker
Verwendung' gefunden! Zu der gleichen Zeit, da der Autzen-
minister Dr. Simons die Idee einer Rechtsordnung über
den Staaten ails den Gedanken preist, durch dessen ehrliche Ver¬
tretung DeutschLaaÄ» eine geachtete Stellung unter den Völ¬
kern Aurückgewinnen könne, muß gerade der Hochschullehrer
aus unserem Universitätsunterrichte ausscheiden, der wie
kein anderer die studierende Jugend mit btefent Gedanken
erfüllen konnte. Wie lange noch soll diese reaktionäre Selbst»
abkapsekung dauern, durch die sich unsere Universitäten nach¬
gerade zu Fremdkörpern im geistigen Leben unseres Bolks-
staates machen würden?
Die Wiener Hochschulen marschieren, was die ^reak¬
tionäre Selbstabkapselung" anlangt, unentwegt Schulter an
Schulter mit.
Das erste tfchecho-flowakische Adria-Schiff.
Am 28. Oktober fand in Triest der Stapellauf des
ersten Handelsschisses statt, das in der Adria bre tschecho¬
slowakische Flagge führen lvird. Der Tag der Feierlichkeit war
im Einvernehmen Zwischen Prag uttt, Rom aus den Geburts¬
tag der tschecho-stowakischen Republik verlegt worden. Das
Kapital für die Erwerbung des Schisses, das den kämest
„Legte" führt, wurde aus Beiträgen der tschechischen Legionäre
von der. japanischen Handelsmarine erworben. Der Stapel¬
lauf fand mit besonderer Feierlichkeit statt, der Gouverneur
von Triest sowie der tschechische Generalkonsul und andere
Persönlichkeiten hielten Ansprache,!.
Offene Stelle«.
Der A ri> e i t sn a ch w e is . d eS Gewerbe-
f 8 r d e r u n g S a m t r S d eS I ü d i s ck e n N a t i 0 nal-
ratrs für Oesterreich bat. die folgenden Stellen m
vergeben: 6 Herrenschneider (Maßarbeit), 4 Herrenschneider (Kon-,
feklionsarbett. 3 Herrenschneider (große ArbrittSiücklohn). t Rock-
arbklter, 3 Damenschneider (Jacken und Mäntel), .3 Tamen-
schne,der innen '(Schöße und Tatllen), 1 Zuschneider. 2 Kürschner,
8 Kürschnernäherinnen. 3 Modistinnen, 2 Hosenträgernahermnen.
2 Tapezierer, 2 Schuhmacher, 2 Kapvenmacher, 2 Bau- und
Möbeltischler. 1 Schileer- und Schnsienm.rler, 3 Bürstenbinder.
2 Stricker. S Stickerinnen, I Aulogaragemetster (nach Zagreb \
1 Kanditenerzeuger (nach Brünn). 2 Praktikanten (Haus- und
Küchengeräte, 22 Mädchen für alles, 8 Köchinnen, 6 Kinder-
fränletn. *
Za melden tm Arbeitsnachweis de- Jüdischen Nationalrates.
H-, Taborstrasre 20a (Z turnet 6), täglich von 8 btS 12 uüd 3 bis
6 Uhr (mit Ausnahme von SamSag und Sonn ag>.
Der ÄrbcitSnachwkts deS Jüdischen NationalrateS ersucht
sämtliche jüdischen Arbeitgeber, bei Brdar!
an Atbeilökrälten die Intentionen des Amtts tu untetstützen, in
dessen Evident Prottifiomsteti. H lfsarbeiter. Lehrlinge aller Art,
Haus» und Bmeauvttjvnal usw. vertrete» sind»
Nf.nv
„Der Rache goldene Zeli^.
In der alldeutschen und allpreutzischen ^Deutschen
ZeitüngE beschließt ein Adeliger einen längeren Artikel
mit folgendem Haßgesang gegen die preußische Re«
gierung:
Einst kommt ein Tag,
Ern Preußen-Mai.
Man bricht t« Bolk
Wie Preußm nicht entzwei. ä.
Dann ist sie da, v 0 ll S els-k 1 1i
' . Der Preußen Rache goldene Zeit.
Unser neuer Roman.
Mr beginnen Sonntag de« 7. d. M. msi
dem Abdruck des berühmten Romanes von Israel
ZanqWiÄ r „Der König der Schnorrer". Schon
der Name des Autors und der Auf des Werkes, das
zu den bedeutendsten Schöpfungen der Gegenwart ge¬
hölt, versprechen unseren Lesern eine interessante
Lektüre. Mit liebendem Auge sieht der Dichter die
jüdische Welt durchsonnt von dem Lichte seines
lebendigen Humors. Wir geben unseren Lesem hier
ein Glanzstück der Erzählungskunst, das ihnen sicher
sehr willkommen sein wird.
* Erne Rcboutr Mgmrstrn des Jüdisch« NsKünalfondL
Das nsugegründete Verwallungsreferat des Jüdischen Nattonalt
fonds für Oesterreich beabsichtigt tn der kommenden Saisoq
eine gairzs Reihe von Festlichkeiten zugunsten beS Jüdische«
Nationalfonds zu arrangieren und hiedurch dem Jüdischen
Nationalfonbs einen Teil des für daS nächste Jahr |?ovi
gesehenen Kontingmtes von 100 Millionen Kr 0 n»en
zuzusühren und gleichzeitig Propaganda für den Jüdische
Natiönalsonds in Kreiset: zu machen, welche für ernste Ver-,
anstaltungen kaum zugängluh wären. Die geplante Kampagne
beginnt am 3. Dezember mit einer großen R e d 0 u t e, von
der sich das Referat einen besonderen materielle» Erso^ ver-t
spricht. Aber schon äm 18. November findet in den Sofien^
säletr, 3. Bezirk, Marxergasse 3, ein festlicher E r ö s f n u n g s-,
abend statt. Damen» ober Herren karte im Borverkau|
60 Kronetr. Karten sind erhältlich im Bureau des Jüdischen
Naiionalfonds, 2. Bezirk, Zirkusgasse 33, nti Palästina-Am^
1. Bezirk, Bauernmarkt 84, kn der Redaktion der ^Lieuers
Morgenzeitung", 2. Bezirk, Taborftraße 1 a, Buchhandlung
R. Löwit, 1. Bezirk, Rotentnrmstraße, und an de» Kasssq
der Sofiensäle, 3. Pezirk, Marxergasse 17.
- Eine Rrchmestat der palastinenstschen Lehrerschaft. Um
das Schulwerk in Palästina zu fördern, haben, da öffentliche
Mittel zurzeit nicht in genügendem Maße zur Verfügung
stehen,, nach einer Mitteilung der „Zionistischen Korrespondenz"^
.die jüdischen Lehrer Palästinas beschlossen, Freistunde» im
Werte von 1000 Pfund Sterling monatlich zu gebm. Jede«
Lehrer übernimmt zwei Wochenstunden, die nicht honorier!
werden. Auf diese Weise können »och einige Massen eröffne^
werden und diese Klassen sollen vor allem den neueingewar«
beten Arbeitern zugute kommen, um ihm» die Erler¬
nung der hebräischen Sprache und der für die Arbeit rni
Lände notwendigen Kenntnisse zu ermöglichen.
* HebrLischkurse des Anterrichtsamtes des Audi-,
fchen Nationalrates. Der Kurs für Vorgeschrittene, der bisher
unter der Letlüng des Herrn Dr. Kojfler stand, wurde vom Herr»
Gelernter übernommen und wird nunmehr täglich (außer
Frerlag und Sonntags zwischen •/,& und V»10 Uhr abgehaltem!
In den übrigen Kursiv, abgesehen vom Kurs 6 des Herrn
Gelernler, der mst dem des Herrn Roseuzwrig fusioniert wurde,
Irm keine Aenderung rm.. ^
* Krüppelfürsorgestelle irr Wien. Im Orlhopadischrn
Spiial (Vorstand Prof. Dr. H. Spttzy) ist eiue Füuorge- unh
Beratungsstelle für körperlich geschädigte Kmder und Jugendliche
cingetichtet, rn welcher jcdrn Dienskag und Frenaa von 9 3tS>
1l Uhr vormittags eme ärztliche Beratung über o:e geeignetes
Maßnahmen statlfindet. welche die korperltch Geschädigten zur Er¬
langung mögltchst großer Erwerbslähigkeit zu ergreife» hätte». ;
** Pa«l Schoeller. Gestern savd unter großer BeteÜiaung
die Leichenteirr für den verbltcheue« Großuidustrtelle» Paul
S ch o e l l e r statt. f
« Rückkehr der vom Joint nach de» Süden ent-
sendelen Kinder. Die mit unserem Transport a« 81. August.
- l. I. nach Triest, drziehungswelse San Pelagio entsenyeten Kinder
kehre» heute, Freitag,-mtt dem um 9 Uhr 40Mmutt» abends am
Südbahnhos einireffenden Schnellzuge nach Wien zurück. — Dt«
seitens unserer Sektion Kranlenfürsorge verständigten Angehörige»
wollen sich am Bahnhof zwecks Abholung der Kmder etnfinden.
^ Aranla. Heute, Frestag. V#6 Uhr (Kleiner Saal)
Laitdesschulinipektor Dr. Auto» Becker: WaS lehrt uns das
Landschaflsbtid und die Landkarte? — V,6 Uhr (Karssaal) Pto»
fesfor Jng. Ernst RemenovSky: Zeitgemäße Fragen der Er-,
rährung und Beklerdtmg, L — V»6 Uhr (Klubsaal) Dr. Friedrich
Kronscder: Philosophte und Weltanschauung, ll. — 7 Uhr
(Großer Saal): Mmna v. Baruhelm. — V,8 Uhr (Großer
Saal deS ArbeiterhrimS X.): W ener Volksmusik. —- Uhr
(Kleiner Saal) Univ.-Doz. Dr. Josef Bayer: Die Kultur der
jüngeren Steinzeit. — '/-8 Uhr (KmSsaal) Prof. Dr. Ludwig
Hocke: Wichtige Krankheiten der Kulturpflanzen. — 7*8 Uh»;
(Klubsaal) Dr. Josef Zulh: InstrnmentalkurS jür Gitarre und
neuzeitliche Laute für Anfänger, ll. .
* Raimund in ver Urania. Morgen, SamStag de»
6. d. M., 7 Uhr abends, wtrd tm Großen Saale der Uranta der
neue Wiedetholungsvourag: ^Ferdinand Raimund" (mit Licht¬
bildern. Gesanascmlagcn. und szeniichen Darstellungen) von Fritz
S tü b er - G tt.tt t h e c und Karl Jäger, musikalische Ein¬
richtung von Kapellmeister Josef M a y e r - A r ch h 0 r «. zum
ersten Male vorge'ührt' Mntvirkender/Burgickauspielerin Blanko
G l 0 s s y, Dr. Josef B e r g a u e r. das Urania-Orchester. Am
Lesepult: Karl Jäger. Die zweite Vorführung findet am
Sonntag den 7. d. M., 7 Uhr abends, statt. ^
* Die Ausübung des KafferhausgewerbeS in
Ungar». Das ungarische Amtsblatt veröffentlicht eme Ver¬
ordnung deS Handclsmmtstcrs, wonach die Ausübung des Hotel-
und Kaffeehausbetnebes au einen Belähtgungsnachwels ge¬
bunden wird. j
^ Spende». Für »die arme blinde Frau" (stehe Aufsatz
vom 31. Oltober) Franz Weiß, VIII., K 50.—. — Für »Jüdi¬
schen Invaliden" M. «Ruff ll 30.—. (BtSber 3535.—.) j
* Gin englischer Kreuzer gesunken. Aus A m st e r-
dam tpird gemeldet: Dem „Tettgraai" zufolge meldet d«
brtiitche Admiral tat. daß der rngluche Kieuzer „5 1 0 n t henge"
bei Kara Burun am Emgang des GolseS von Smyrna ge¬
sunken ist. ^
^ Volksbildung im Technischen Museum. Morgen,
SamSiag. 8 Ul,r nachmutagS. Führunasvortrag ^Spetsefrit-
erzeugung" von Ingen eur K. Psaff. — S onn ag den 7. d. Mq.
1» Uhr vormittags, Lichldtlottvomaa ;Dtt Techuck in der
j IÄM»" NM Dr, O. MyL ' '