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Seite 2 \ Wien. Mittwoch
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sittd sehr beschäftigt, er gib! schon einen Kreis von jungen
Leuten, sogar von in Amerita^gobornen, die hebräisch können,
aber nicht jüdisch. Die Verhältnisse bessern sich allmählich."
Zum Schluß.sagt Goldberg: „Es ist ganz falsch, zu meinen, .
daß Iknerika dem Zionismus mir Geld geben wird und daß
aller andere, Menschen, Ideen, persönliches Opfermut,>Pi 0 ftier^
tum nur auS Europa ^ kommen kauft/ I« Amerika sind jetzt
schon viele Zionisterl vorhanden, die ihr persönliches
Leben mit Palästina verbinden wollen. Mir hoffen,rdaß^iese
Enttvickttmg sich verstärkeil wird. Ebenso Marten wir'aüchdöu^
Europa, daß di« Inden in Deutschland, Polen nsw. auch das
Ihrige bei der Ausbringung des Geldes tun. Jede Mark für den
Keren Hajesiod wiegt uloralisch nicht weniger schwer als ein
Dollar. Durch die vereinigten Ailstrengnugru desg e s a m t c-ir
Iudeuvoltts wird Erez Israel ansgebaut^weMU."
Oesterreich.
La«dtaq. Btifi
Gnc vicrprozentige Abgabe vom - elektrischen Strom- »itb
Gasverbrauch beschlossen.
Das Hallpti'ntcreffe in der gestrigen Sitzung konzen¬
trierte sich ausschließlich auf die - vom Iinauzrefereilteu
Breitner erstattetem Referat betreffend die Einhebullg einer.
Tkbgabe vom Verbrauche von Gas uich elektrischem Strom',
im Wiener Gemeindegebiete und die Ansnahrne eines Jn-
v e st i t i o n s. a n l e h e n s im Betrage von f ü N f M i l- -
liarden K r o n- c u und eines W o h n ba u a n l ehe n s
im Betrage von drei Milliarden Kronen. .Von
diesen beiden Gesetzesvorlagen rvar es die Gas- und Strom¬
abgabe, welche eine große Debatte auslöste. In erster Linie ■
lvaron es die christlichsozialen Wortführer Zimmerl,
Roth und Körb er. welche scharfe Kritik an dem kapita-.
listrschen Aufbau bei Durchführung des Baues der Wasser-- ‘
krafttverke übten. Arm in Arm sei Hen.Breitner mit den
Banken ausgezogen um die Wasserwerke auszubauen, aber
schon beim ersten Bersuch habe er Schiffbruch erlitten, so daß •
er sich gezwungen sieht, die vorliegende Gesetzvorlage ein-
zubringeu, die eine neuerliche ungeheure Belastung des Ge¬
werbes, .Handels und der Industrie sowie der-gesamten Be- .
völkenmg bedeutet. Es sei eine Riesenblamage, daß die -
Großbanken Wiens nicht imstande find, zusammen mit der
Gemeinde den Ausbau der Wasserwerke 'allein drrrchzu-
führen.
Stadtrat Breitner verwies bei der Einbringung der .
Gesetzesvorlage darauf, daß die Aufnahme der Bänken in die
„Wag" seinerzeit erfolgt sei, um auf diese Weise die Beschaf-
fung der nottvendigen Mittel zuflcheru. Die Gemeinde habe
damals die sehr bedeutenden BerpflichtuNgeU auf'sich'genom- '
men, den gesamten erzeugten Strom zu beziehen, und für die :
Verzinsung und Amortisierung des Baukapitäls aufzuköw-
men. Wenn nun die Gemeinde auch noch in einem sehr er¬
beblichen Maße die Gelder beistellt, dann .bcheute das zweifele
los eine so starke Verschiebung, daß das Verhältnis zwischen
-den bis jetzt paritätisch beteiligten Aktionärgmppen der Ban-
ken einerseits, der Gemeinde andererseits selbstverständlich
nicht aufrechterhalten werden kann, Rein formell betrachtet,
haben die Banken die ihnen tut Grnndrmgsvertrage aufer-
legte Verpflichtung 'zur Beistellunge von 3,6 Milliarden
-Kronen nicht nur erfüllt, sondern sogar überschritten. Aller¬
dings sollten diese 3,6 Milliarden den Ausbml des ersten
Programms, der sogenannten Mbstalwerke samt . Fern-'
leitung sichern. Nach der Rechtslage könnte also nur die
Liquidation der „B^g" gefordert werden, was ein außer¬
ordentliches Zeitversäumnis, daher außerordentliche Geld¬
ausgaben in sich schließen würden. Diese Liquidation ift'
aber weder im Interesse der augenblicklichen Banführnng
gelegen, noch vom Standpunkt einer künftigen großzügigen
Verwertung der Wasserkräfte wünschenswert. Wohl aber
war es notwendig, die Vereinbarungen den geänderten
Leistungen gemäß nmzugestalten.
Dies erscheint dadurch erreicht, daß vor allem die Ge¬
meinde künftighin 75 Prozent des Aktienkapitals besitzen
wird und also entscheidenden Einfluß ausübt. Die bereits
früher in Aussicht genommene Erhöhung des Aktienkapitals
von 200 auf 400 Millionen soll sich daher in der Weise voll¬
ziehen, daß die n e u e n A t t i e n a u s s ch l t e ß l ich v o n
'der Gemeinde übernommen werden, die dann >
drei Viertel aller Aktien fn; Handen hat.:
Ebenso sind bei allen Vergütungen, die der „Wag" zufließen,'
solche Abmachungen getroffen worden, daß den Hanken als
Mttonären nur in jenem Maße Einnahmen zuflietzen
können, als sie im Verhältnis zur gesamten Bausumme
Mittel aufbrmgen. Durch diese Vereinbarungen erscheinen
also die Interessen der Gemeinde voll-,
k o m m e n g e w a h r t, ohne daß die Verbindung mit den
Banken in brüsker Form abgebrochen wird. . • .
Alle diese Gründe rechtfertigen die', Einführung ; der ^
Abgabe ;m Sicherung dieses ersten von der Gemeinde, in
Angriff genommenen Wasserkraftwerkes.
Die Gesetzesvorlage wurde gegen die Stimmen der
Minorität angenommen.
A»ssch«tz f»r $«ttbel,®t werte, Indu¬
strie nub Dastr«.
In der heutigen Sitzung wurde die Regierungsvorlage
betreffend das H a n del s ü b e r e i n k o m m e n mit U' n-
garn angenom m e n.' '
Tie Verhandlung über die Regierungsvorlage. betreffend
die Aushebung der, kaiserlichen Verordnung. ü,b?r die.Rohol-
b e sch l ä g n 4 h m c wurde Nach längerer Hebakte ö e r tag t.
Dem Einspruch dis BundesraM gebest,.denMHluß'M.
Ration,airaies betreffend Verleihung.r ü nt o t i oft-8-
rech'tes.'an die Hochschule's'L^WelthaNdel
keine gelben.
Wiener Morgerrzetturrg.
27. September^ 1922
Rr. E
Lvrd. Robert Cecil'dasuDort. Er beftvies, oarästst daß
Oiel^'MenscheMaWtftd vre!- Geld ans die RüstünM ver¬
schwendet werden, -die imübtveftdbaöMeii, solayge da'8
gegenseitige Misztraneu, begehe. (Beifall.) Um ein Mgentein
gültiges.Abrnstuugsprygrautnt/a-ufslellen zu können» müsse
uum in der Lage sein, die militärischen Kräfte jedes Staates
mWrfW kötttleft. Diese^ Art'M^MtrteMW-
Vif cf) M i chst z u b e s ch a ff« ft.'ES. gelte hier, noch, viele
Schwierigkeiten 'zn' überwinden. Deshalb werde; die Boll-
verMimlung ersitcht, der' vorlättfig eingesetzten gemischten
Kommission die. Forrjcynng dieser Studien zu empfehlen
ttlsNtäßig Ochter.
der Bviu der großen uup auch per.kleinen Eiuheiteu. nicht
w e r h e i nr l i chUverdcln köft-ne. Trotzdem sei das Abkmn-
n-en von W a f h i n g t o n - nur unter großen Schiwerig-
keiten zu' - -errychfi« gewesen. -'Jetzt..handle es - sich. darmn,
diesen ersten Schrie zur alloememen Abrüstung ailch bei
den Staaten durchzusetzen, die in Washington nicht ver¬
treten tvaren. Deshalb werd« die Einberufung einer -
ifticrnatrynalett Konferenz
vörgLscklageu, an der auch jene Staaten teitnchluen sollen,
die' inr .Völterbuu.d nicht' vertreten sind. Diese KoiMnz-
hätte' insbesondere die Lage -der einzelnen Staaten/die über
eine zu schwache öder gar keine Flöttenmacht verfügen,
aber,eine solche aus' GMnden der natiomlen Sicherheit
beanspruchen (Brasilien und Polen), enffpvechend zu be¬
rücksichtigen. Aus die Frage dep Abrüstung' zu Lande über¬
gehend,, entwickelte Cec'.l i>tc Gründe für die Notwendigkeit
eines allgeme.i.nen-' Friedensgarafttievev'
träges, dem alle, ohne daß ein Zwang au'sgeübt werde,
beitreten können. Der neu« Gamnttevertrag dürfe ^n keinem
Punkte an die Art der früheren politischen Bündnisse er¬
innern. Die nälterielle und mmMche Abrüstung nMe^zu-
sammeichängen. Gegenwärtig' versorge ein internationaler
Schleichhandel das bolschewikische Rußland,, den Feinds der
westlichen Gesittung, mit Waffen. Ceeil schildert weiters
dir s furchtbaren Möglichkeiten eines künftigen chLmischen
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Krieges mit aHn'sejften schrecken, eines'Krieges,-der Mit
Giftgasen nild BaWiftt.geführt -werdeil könnte. Die Völker
muffen abrüsten -odör sie cherten alle durch gemeinsame
Schuld zugrunde gehen. ■ :
ci’al o'jck Htalieu) unterstützt die von Cecil Und
Iouveneb beantragte* Nesolutivü auf das wärmste. Diese
Nesoliltwn sei schon der Anfang der moralffchen Abrüstung.
I o u o e u e l dankre dem italienischen Vertreter für
den Ansdimck^ der-Svinpathie^ Für alle Politiker müsse etz
allmählich klar'Nurden,'daß sich die politischen Methoden
ebenso Wie die wirtschaftlichen mit der Zeit andern
.müssen. Die Beziehungen eines Menschen zum anderen, eines
Volkes zürn anderen müssen
ittttf ricilkri Gr»rndlagen..
\ neu allsgebaut werden. Es sei notwendig gewesen, die Ab«
! rüstu'.lg all den, Garautsipiakl zu bindeil. U-ober die Garantie-
■ frage gebe c@ drei Aliffässllilgeil: 1. Die Auffassung Eecvlst
? Allgemeiner' Garatttieviatrag und' allgemeine MbvüstuNg:
i 2. die skr.lldylavischc Auffässtnlg:' Partteller Garautievertrag
^ ltlld allgemeille Abrüstung, und 3. die Ausfaffung der latei-
\.nischen Länder, namentlich Frankreichs, der sich auch die-
kieine Entente und Polen' angeschlossell' halben: Partielles
'.'Bündnis llnd sxirttelle Abnistlmg. Rußland berette vielleicht
einen neuen Krieg vor und man könne nicht zweifeln, daß
' jene andere Macht, die noch außerhalb des- Völkerbundes
, steht, ihm die noltvendioen Kaders für eine Angriffsarmee
! liFfevn konnte. Gegen diese Gefahr glmMen sich , die- Alli-
ierten zu einein besonderell Schlltzvertvag zusamnienschtteßen
zu lilüffen. Frankreich belvevse seinen guten Willen, indem
es beantrage, die Ni'ittlngen auf den Stand des Jahves lstl3
herabzusetzeir, und indem cs sich bemühe, die Frage, der R e¬
parationen im Znsamlnellhang mit der Frage der rn-
teralliierten S ch uld en ehestells zu.bereinigen. Frankreich
habe sich selbst hier >',? .Hauptausgabe gestellt, ebne neue
Atmosphäre des gegenseitigen Vertrauens zu schaffen. Bor-
nüssetznng dafür sei aber eine enge Solidarität der
Alliierten, die hauptsächlich den kleinen Staaten gegenüber
Verpflichtungen aus sich ge-nomlnen haben und durch ihr
Zusanttnenwir'ken elne- internationale Macht geschaffen
haben, die für den Frieden und für die Enrhaltlmg der Ver¬
trage wirken mttß. ..
mm
Tschecho -Slowakei.
Die Bergwerkrbefitzer kh«e» die Ber«
ha«blst»ge« ab.
-Mthrrfthß«Ost«m.'.-S^.^Gchk«nM.!.We Dkekt'orenkönserenz'
de? Ostvau-Karwiner Reviers hat das-Ansuchen des Sekretariats
»beS Bergarbeiterperbandes um Einberustmg einer' neuen ge-
lruemscunen Konferenz,für den 29. auf welchen der.Verband
noch ein ükebereinkvmmen versilchen wollte, abgelehnt, ebenso
hat sie^ es abgelchnt, die Durchführung der durch die sonntägige
Kundmachung angekündigte Lohnroduktion um eine Woche zu
verschieben. Ihren Standpunkt- begründet die Direktoreukonstrenz
damit, daß die Ärbeiterschast bei den wiederholten Verhandlungen
in Prag und Mährisch-^stran' genug Gelegenheit zu einem
Einvernehmen, gehabt,, jedoch trotz der. günstigen Situation in
den Revieren die mäßigen Federungen der Gewerke picht an¬
genommen habe. Ueber die Stellimgnahme. der Bergarbeiter¬
schaft wird die sonntägige Revierkonsevenz in, Lazi entscheiden.
Das Bergarbeitersekretariat hat eine" Kundmachung er¬
lassen,..worin der Bergarbeiterschaft bekanntgegeben wift», daß
! in der Arbeitszeit vorläufig keine Aenderungen eintreten
dürfen und daß die Arbeiter jede Aenderung abzulehnen upd auf
der bisherigen Regelung -der Atbeitszeit zu beharren haben.
BewiLigUng eines Staatskreditr.
Warschau, .26. September., In.der gestrigen. Sitzung, des
Sejm ^ wurde der Antrag des Finanzministers auf. weitere
Battknotenelnission und Bewilligung eines Staatskredites aus'
jber polnischen Staatskasse verhandelt und angenommen.
Pogvomgeneryl Biilachowiez kandi¬
diert in' de« Sesm?
- Warschau, 24. September, -(Tel. der „Wr. Morgenztg?)
Die hiesige, russische Zeitung „Za Swobodu"..meldet, daß
- die Weißrussen, welche, den Minoritätenblock angeschlossen
sind, die Kanditatur des bekannten Generals Balachowiez-
- -zum Sejm aufstellen.. We aus Kreisen,..die der jüdischen Ab¬
stellung des Minoritäteubsocks ftähestehen, erklärt wird, wird
Bälachöwicz auf eine separate, Weißrusstsche Wahlliste-kandi¬
dieren. -Sollte es aber auf Wahrheit berckheu» daß die Wei߬
russen, . die dem. MinovitäteMock angehören, Balachvw-icz
^ ^ als-Kandidaten anfftellen, dann werden die jüdischen Mitglieder
!des Minvritatenölöcks alles. aUwenden, daß die Kandidatur
^ Balachowiez'zurückgezogen weide. ,
Palästina.
Die valSftt«eNstsch« Berfaffuktz.
Schutz der zionWchen ÄrLett in Palästtüft. . ,
^ . . Jerusalem, 24. September, der - „Wr. Mövgen-
^ Let eugüsche Kröürat, welcher die VtrsäMg
für Palästiua bestätigt hat, hat M derr Hohett AoMifsäL
Aftstrhktionen erlassen, tvelche »m offizienett Orgim «r tzälä-
ttinenülchen Regierung velökk-utlicht find. Diese WeUunaeu
sind für die Zionisten von größter Wichtigkeit, denn in den¬
selben werden neuerlich alle politischen B e s ch i ü s j e
und Berfügungeu in Palästina an das Man¬
dat geknüpft. So heißt eo im 8 16 dieser Instruktion,
Hatz dem g e fotz-g e b e r f ch e n R n t e keine Brschlüste
nnterbreiket werden dürsLU. die gegen den Sinn deS Män-
dats (das heißt gegen die Errichtung des jüdischen Ngttüyal-
heims) verstoßen Würden. Im tz 18 wird bestimmt, das; alle
Beschliisfe des gesetzgebenden Rates der G e g e n z e i ch-
'unng des Hohen Konimissärs bedürfen, daß aber in gc-
wissen Angelegenheiten der Hohe Kommissär die Gegen-
zeichnung n i'ch t f r ii h e r erteilen darf, als. er vom
K o l o n i a l m i n i st e r i u m die Genehnligung dazu er¬
halten hat. Untex diese Angelegenheit fällt insbesondere die
Frage der E i n W a y d e r n mg, das bedeutet, daß die Pcr-
stügungen über, die Ettrwanderung znm Zwecke der Errich-
: tnng des jüdischen Nationalheims unter der diretten Kon¬
trolle der MandatSmacht bleiben, wodurch Borstößen der
Araber oder der Siegiernng gegen die jüdische Einwan¬
derung vorgebeugt wird.
Herbert Samuel« Besuch in Tel-Awiw
nnb in jüdischen Kslonien.
Jerusalem, 24. September. (I. C. B.) Der' Ober
. kommissär Sir Herbert Samuel stattete vor Rösch Haschauah
den Städten Jaffa und T e l-A w i w-sowie der große -jüdi-
. scheu Kolonie Petach-Tikwa einen Besuch ab.-Er besichtigte
die verschiedenen industriellen Unternehmungen der- jüngsten
Zeit und-zeigte sich hocherfreut über die erzielten Fortschritte.
Die ganze Bevölkerung von Tel-Awiw zog -deln High Commis-
. sioner zum Empfaitg entgegen. Es spielten sich Szenen großer
. Begeisterung ab, als der Bürgermeister' Disengoff in
. Bewlllkommung deS hohen Gastes ihm den Beschluß -'des Ge-
jinembetciteB bön Tel-Awiw mitteilte, eine Straße in 'T ö l-
Awiw aus den üftamcit: Herbert Samuels und eine andere
Straße auf den 'Rainen B a l s o u r 8 zu benennen. Nach Be-
^ sichtigung von Tel-Awiw dankte der High Eommissioner für
den ihm bereiteteir ehrenvollen Empfang nnd erklärte, nach der
! nunmehrigen Ratifizievltng des Palästina-Mandats bestehe be-
;iccfts vollkommeue Sicherhe,ät für den Erfolg
des WiederaufbauwerkeS in Palästina. Tags
darauf besuchte der High Commissivner zum erstenmal Petach-
Tikwa. Auch hier marschierte die gesamte Bevölkerung, ziün
Teile auch beritte«, zum Empfange Herbert Samuels auf. Die
Arbeit ruhte überall. Die ganze Kolonie war festlich beflaggt.
Der Vorsitzende der .stölonie wies in seiner Ansprache auf die
nötwelldigen Maßnahmen zur Entwicklung des Landes hin und
unterstrich, das; die wichtigsten dieser Maßnahmen die freie
Einwanderung nach Palästina und die öffentlich*
Sicherheit sind. *
Die Fotknrmsr» de« pAlüsttyerrstschen
Okerravdrnats.
. Jerusalem, .24. September. (I. C. M Das Meuw-
iraMlM des pälastiftLnsisthen 'ObetrahbiMs an deft High
Eonmüffioner betrifft die bicchte der jüdffchteü religiösen
'Gerichte in derMästWnflschen Verfäffu.ng.V 2)as Ober-
z'abbiuat erhöbt dagegen Bratest, dab.'die diesen jüdischen-Ge-