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Seite - Dien, Sonntag —
Bor tzen Wahlen in Griechenland.
Seit neun Monaten wird Griechenland von der Dik¬
tatur des Obersten Plastiras beherrscht Md nenn
Monate reichen dazu aus, um eine Diktatur aus den Angeln
zu heben. Plastiras und Konsorten begannen ihre Herr¬
schaft rnit blutigen Händen, indem sie den gewesenen Mi¬
nisterpräsidenten Gunaris und Genossen hinrichten
ließen, aus dem einfachen Grunde, weil es leichter ist, ge¬
fallene Politiker hinzurichten als gegen den bewaffneten
Feind den Kampf auszunehmen. Plastiras riß damals die
Macht mit dem Schlagworte der Rettung Thraziens an
sich und ließ die gefangener: genommenen Politiker hin-
rnorden, anstatt Thrazien zu retten. Immerhin ciu^gute
Methode, die Opposition nrundtot zu machen. Wer das
Hauptproblem konnte damit nicht gelöst werden. Die Mili¬
tärdiktatur in Griechenland unterschied sich durch nichts
von jeder anderen Mlitärdiktatrrr. Sie tvagt nicht den
Krieg und ist unfähig, den Frieden wieder herzustellen.
Auch in Griechenland hat die Mlitärdiktatur die mobili¬
sierte Arn:-ee unter Waffen gehalten, jede produktive Ar¬
beit unterbunden, das Land in ein furchtbares Defizit
getrieben, aber auch nicht einen Quadratmeter Boden zu¬
rückgewonnen, ja nicht einmal den Versuch hierzu unter¬
nommen. Die auf dem Kriegsstand gehaltene Armee
bleibt aber der Mlitärdiktatur nur insolange treu, als sie
materiell gut gehalten wird. Plastiras tvußte das und hat
in einem halben Jahre 1000 Millionen Drachmen auf
die Armee verschwendet, überdies die Steuerschraube aufs
höchste angezogen, mit bolschewikischcn Methoden einen
guten Teil des Privatvermögens enteignet, die Bankein¬
lagen beschlagnahmt, mit einem Worte, Griechenland ver¬
bluten lassen, nur um eine Armee erhalten zu können, mit
welcher er keinen Krieg fiihren kann und eigentlich auch
nicht führen will. Diese negative Politik der Militärdikta¬
tur äußerte sich auch auf anderen Gebieten: Die oppositio¬
nellen Blätter wurden unterdrückt, der Regierung nicht
genehme Volksversammlungen untersagt, mißgüustige Po¬
litiker wurden in den Kerker geworfen, und obendrein ist
es der Diktatur Plastiras weder gelungen, außenpolitische
Verbindungen zu erwerben, noch die wirtschaftliche An¬
archie zu bannen, die durch das unmögliche finanzpolitische
und innerpolitische System verschuldet wurde.
Um die bürgerliche Opposition hat sich Plastiras
wenig gekümmert. Erst fettbem er bemerken mußte, daß
diese oppositionelle Gesinnung auch einen Teil seiner
Armee zu durchdringen beginnt, und die Gefahr bestand,
daß der eine, dem Diktator treue Teil der Armee eines
Tages in. einen offenen Kampf mit dem anderen, der Ne¬
gierung feindlich gesinnten Teil, treten konnte, mußte er
sich bequemen, die Wahlen auszuschreiben, weil er damit
hoffen konnte, daß der Ausbruch, dieses Kanrpses innerhalb
der Armee bis zum Abschluß 'der Wahlkampagne
verschoben werden würde. Ueberdies glaubt Plastiras, im
Wahlkampf den Sieg davonzutragen.
In seinem Innen: scheint jedoch Plastiras seines
Wahlsieges ausschließlich mit dem Programm der Militär¬
diktatur doch mdjrt ganz sicher zu sein. Aus diesem Grunde
verbündete er sich mit einem der geschicktesten Politiker
Griechenlands, Z a i m i s, der schon wiederholt Minister
und eine Zartlang auch Ministerpräsident war, und bestrebt
ist, eine Koalition zustande zu bringen, die wohl nicht die
völlige Beseitigung der Mltärdiktatur, sondern, wie er
sagt, eine Milderung dieses Systems herbeiführcn soll.
Zaimis Gedankengang Hierbei ist für die Verhältnisse in
Griechenland recht bezeichnend. In seinem Wahlaufruf
sagt er, eine entschiedene Niederlage. Plastiras müsse Grie¬
chenland in eine schwere Krise Hineintreiben, da es als
sicher anzunehmen sei, daß er und sein Anhang die Macht
ohne blutige Kämpfe nicht aus der .Hand geben würden.
Es sei daher vernünftiger, eine Art Uer ga:: gsreg: e-
rung zu schaffen, in lvelcher die Leute der Militärdikta¬
tur noch eine gewichtige Rolle spielen sollen. Und wie alles
in Griechenland jetzt drunter und drüber geht, so ist es
nicht zu verwundern, daß gegen diesen sonderbaren bürger¬
lichen Friedensapostel Zaimis ein alter General in die
Presche tritt, um an der Spitze des Bürgertums mit mili¬
tärischer Energie den Kampf gegen die Militärdiktatur
und den sogenannten Revolutionsausschuß anfzunehmen.
Dieser alte General, Metaxas, erfreut sich, wenngleich
er als Soldat auch nicht besonders ruhmreich ist, immerhin
einer großen Volkstümlichkeit, und wird jetzt durch sein
mutiges Auftreten im Interesse einer demokratischen Ver-
fasinng und zur Niederwerfung der Militärdiktatur als
wahrer Volksheros gefeiert. Metaxas zieht als „Retter des
Vaterlandes" von Stadt zu Stadt, von einer Volksver¬
sammlung in die andere, und wenn die Begeisterung, mit
der seine und seiner Gesinnungsgenossen Programmreden
ausgenommen werden, sich auch am Wahltag durch die
Stimmenabgabe bestätigen wird, so müßte; wie seine An¬
hänger und seine Presse behaupten, die Metaxas-Liste am
1. S e p t c nt b e r, dem Tage der Wahl, zumindest 90 Pro¬
zent der abgegebenen Stimmen erhalten. Nüchterne Politi¬
ker allerdings glauben trotz alledem nicht an einen glatten
Verlauf der Wahlen und für den Fall eines Sieges Me-
taxas an eine unblutige Liquidierung der Militärdiktatur.
Denn, so argumentieren diese Zweifler, eine Diktatur, die
mit so viel Blut getränkt ist, die so viel zu sühnen hat wie
Plastiras und seine Leute, die jede oppositionelle Regung
in Blut erstickt haben, wird nach einer Niederlage nicht
gutwillig abtreten. Plastiras känchst daher nicht nur für
sein System, sondern auch für sein Leben und das Leben
ichicr Getreuen.
Wiener Moetzenzrttürts. ^
Sesterreich.
Nachtröglkche Aufnahme in das Wühler-
berzeichuis.
Die Aufnahme der Wühler für die Wahlen am 21. Ok¬
tober ist nunmehr in den meisten Bezirken beendet. Bei der
Durchsicht der eingesammelten MähleranlagMätter hat der
Magistrat feststellen müssen, daß sehr häufig leere oder
äußerst mangelhaft ausgefüllte WcchleranlageMtter abge¬
geben wurden und viele Personen es unterlassen ha¬
ben, ihre Wahlberechtigung durch Dokumente
nachzu weisen. Um aber diesen Personen nochmals
die Möglichkeit zu bieten, in die Wählerliste ausgenommen
z:: werden, wurde dafür vorgesorgt, daß bei den magistrati¬
schen Bezirksämtern und im Neuen Wiener
Rat Haufe bei der Magistratsabteilung 49 in der Zeit
von Montag den 27. A u g u st bis einschließlich Montag
den 3. September die Wähleranlageblätter abge¬
geben werden können.
Der Wiemr Magistrat fordert daher im Interesse einer
lückenlosen Wähleraiffnahme ^tlle Personen, die ihr Wähler¬
anlageblatt noch nicht ausgeMt haben, aus, dies zu tun und
die ausgeMten Anlageblätter an die oben bezeichnetcn
Stellen einzusenden. Ar: diesen Stellen können auch) die er¬
forderlichen Drucksorten behöben und sofort ausgefüllt wer¬
den. Am besten erfolgt die Abgabe der Wähleranlageblätter
bei dem Bezirksamte des Wohnortes.
Personen, die im Wählerverzeichnis des
Jahres 1920 nicht oder wenigstens nicht unter
i h r.e m gegenwärtigen Wohnort einge¬
tragen waren, werden ausdrücklich aufmerksam gemacht,
daß sie ihre Wahlberechtigung durch Dokumente
n a ch z n w e: s e n haben.
Da vielen Personen vielleicht nicht bekannt sein dürfte,
ob sie in: Wählerverzeichnisse 1920 eingetragen waren, so
wird es sich empfehlen, vorsichtshalber irmner die erforder¬
lichen D o f u nt c n i e, * wie Meldezettel, Heimotschein,
Optionsdekret oder eine andere amtliche Urkunde, aus der
Alter und' Bundesbürgcrschast zu ersehen ist, m i t z u n e h-
m e n und sie bei der Abgabe des Wähleranlageblattes vor-
zulveisen.
Die Wähleranlageblätter können bei den vorgenannten
Stellen täglich von 8 bis 2 Uhr und von 4 bis 7 Uhr, am
Sonntag den 2. September jedoch von 8 bis 12 Uhr abge¬
geben werden. _
Tschecho-Slowalei.
Der Bergarbeiterstreif.
Prag, 25. August. Zu dem Bergavbe.iterstreik -wivd
mitgekeilt, daß die Streillagc unverändert ist und in allen
'Revieren Ruhe herrscht..
Jugoslawien.
Die Regierung verlangt die Auslieferung
Radir'.
Graz, 25. August. Aus Belgrad wird der Grazer „Tages¬
post" gemeldet, daß die Belgrader Regierung von England die
Auslieferung von R a d i c wegen Hochverrates und
wegen Verletzung des Gesetzes zum Schutze des Staates be¬
gehrt hat. Die Regierung wird auch gegen alle jene Personen
Vorgehen, die das Gesetz zmn Schutze des Staates verletzten.
Nach einer Aenßerung des den Ministerpräsidenten vertreten¬
den Verkehrsministers Dr. Iankovic denkt die Regierung
daran, Radic allenfalls in Abwesenheit den Prozeß ; u
mache n. Die Bauern, die Radic bei seiner Abreise behilflich
waren, sind vom Gerichte in Kopreinicz zu 16 Tagen Gefängnis
und 100 Dinar Geldstrafe verurteil: .worden.
Attentat aus den bosnischen Führer der
Mohammedaner.
Sarajevo, 25. August. Auf den Führer der Muselmanen,
Dr. Spaho, wurde gestern ein Attentat verübt. Ein
junger Mann warf gegen ih:: eine Bombe, jedoch wurde nie¬
mand verletzt. Die Polizei hat die Verfolgung des un¬
bekannten Täters emgeleitet.
Ungarn.
Pessimismus über dir Anslandsanleihe.
Budapest, 26. August. (Tel. d. „Wr. Morgenzeitung".)
Ministerpräsident Bethlen wird, wie „Magyar Hirlap"
wissen will, vor seiner Abreise nach Genf mit Horthy über
die in nerpolitische Lage konserieren, mit der-die An¬
lei h e s r a g e ziemlich eng zusammenhängt.
Die Budapester Blätter sind bezüglich des Erfolges des
neuerlichen Ansuchens .Bsthlens bei der Entente ziemlich
.pessimistisch und halten die Gewährung einer Ausländs¬
anleihe auch diesmal fiir nicht wahrscheinlich.
Bo« Horthy'Anttsemiten und jüdischen
Asfimilaute«.
Der christliche Kurs zu Hause und im Ausland.
Mit Ausnahme der ganz linksstche-nden ungarischen Po¬
litiker traut sich auch heute noch keine politische Persönlich¬
keit in Ungarn, eine auch nur liberal oder judensrvundlich
schillernde Geste zu machen. Im Gegenteil, die ungarischen
Politiker rechts und in der Mitte glauben noch immer von
Zeit zu Zeit durch irgend einen reaktionären und
judenseindlichen Akt von sich reden nvachen zu
nföffet. Are WMen, hast bei lWMM
26. August 1923 9to., 1630
andauernder Untätigkeit aus den: .Gebiete des ArttisömiiMMS
der Tat ihre christlichnativnale Gesinnmrg in Zweifel ge¬
zogen loschen könnte. Erst gestern: konnten wir von einem
neuerlichen Vorstoß aus den: Gebiete der Gesetzgebung be¬
richten: ©iw der Natiowalvevsanrinliung Mteribreiteter Antvaig
verlangt die Ausdehnung der im Numerus clausus formulier¬
ten Rechtsbeschränkung der Juden auch ms die im Auslände
erworbenen und durch Nostrifikation anziuerkennenden akade¬
mischen Diplome. Zu Hause muß man noch immer bramarba¬
sieren :u:d den antisemitischen Wüted hevvorzoigen. Kann:
Mer überschreiten diese Herren die wt-weiß-grinve Zandes-
grenze und begeben sich ans eine politische Zlgitakwn öder -
Punch reise ins Ausland, da sind sie alle samt um!d sonders,
welche Nuance auch ihre schwarze Couleur zi: Hause auswcften
mag, mit den geliebten Landswuien jüdischer Kolffession
Bruder und Bruder, besonders, wenn dieser „'israelitische Kon-
pairiot" in den: betresscnden Lande eine politische, soziale oder
finanzielle Stellung von Einfluß bekleidet.
Diese Beobachtung konnte man auch jüngst in Kopen¬
hagen zur Zeit der Tagung der interparlanrcntavischen Kon¬
ferenz machen. Uitgarn entsandte. eine aus einigen Dutzenden
ungarischer Politiker aller Schattierungen bestehende Dekega-
tion nach Kopenhagen n>nd es war gerades: rü!hr>end, mit
welcher Innigkeit diese Herrschaften ohne Unterschied der anti-
sönvitischen Richtung sich mit den verfluchten Juden
Wimmer, Schw-arz, Groß und aridere:: rasscnunremen
Magyaren verbrüderten. Es war aber auch eine furchtbar
peinliche Situation. Gleich an: Bahnhof wurde die rasicnreine
magyrifche Gesellschft von einen: Herrn Jakob Wimmer
namens des Kopenhagen er U nga r nve r ei ne 3 be¬
grüßt. Dann kan: Herr Ignaz Schwarz, der seine Landsleute,
dir mit ihn: zu Haufe in Budapest sich sicherlich nicht auf der
Straße zeigen würden, im Namen des ungarischen
H i l f s v e r e i n e s willkommen streß.. Und all die anderen,
die auf dem Bahnhof, festlich gekleidet, die Gesellschaft in un¬
garischer Sprache begrüßten, sie waren — traurig und pein¬
lich genug — Juden, lauter Juden! Und derfeliben
Juden mußten sich die Horthy-Magyaren bedienen, um sinanz-
poWflche und handelspolitisch^ Beziehungen amzu,knüpfen.
Offenbar halben sic in Kopenhagen diese. Juden als Eidesihelfer
für die große Politische Lüge benützt, daß cs nunmehr m Un-
garck keinen Antisemitismus gebe.
Die interparl'Lmcmi'arische Delegation hätte am liebsten
zu Hause diese unangenehme Seite ihrer hochpolitischen Mission
verschwiegen, wenn nicht die leidige, schwatzhafte Presse
diese Untat und diesen Verrat der aus ihre Rassenremhoit zu
.Hause so sehr bedachten Politiker ansgeplaudert hätte. So
müssen sie es sich jetzt vpn der G ö m b v s - P r e s s >e gefallen
lassen, gehänselt und angespien zu werden. Gegenüber den
Kopenhagener magyarischen Juden findet sich keiner, der
es täte.
Kn Bruder Mnstottnis in Budapest.
Budapest, 25. August. (Tel. d. ,Mr. Morgenze'tung".)
Ein Bruder des italienischen Ministerpräsidente:: Musso¬
lini wird in den nächsten Ta gen in Budapest ein treffen. Er
kommt als Privatmann, doch wird er einige führende Politiker
und Finanzpersönlichkeiten besuchen und mit ihnen B c r-
Handlungen führen._
Polen.
Sin Zusormationsburea« des zeuttalverbMdr»
jüdischer Kaufleute.
Aus Warschau meldet I. C. B.: Nach langen Beinü«.
^Hungen hat der Kntmle kauftnännische Verein vom Han¬
dels n:ni st e r i u:n die Genehmigung zur Eröffnung
eines I:: f o r rn a t: o n s st u r c a u s zwecks Pvüfu:^ der
Kreditfähigkeit jüdischer Kaufleute erhalten. Das neue
Bureau bedeutet eine große Erleichterung im Krcditverkehr
der jüdischen Kauftnamrschaft.
Rundschau.
Sine Besprechung Stresemann-KnMng.
. München, 26. August. (Wolfs.) ReichskainLzer Dr.
Siresemann ist heute vormittags hier emgeibvoffen und
nach Mittenwald weitevgssahren, wo er eiur Besiprechung mit
dem bayrischen M in isterpräsidenten von K n i l l i n g
höben wird. Der Ilcichskauzler kchrt morgen über München
nach Bevlirn zU'vück.
Kommunisten «nd AMemiteu.
Die deutsche 'liberale Presse stellt ftst, daß die Leitung
der Kommunistischen Partei Deutschlands
in ihren: Bestreben, den wirtschaftlich verelendeten deutschen
Mittelstand für die kommunistischen Pläne zu gewinnen,
immer mehr mit antisemitischen Motiven arbeitet. Me
„V o s s i s ch e Zeit:::: g" konstatiert, daß das Bcrlmer
Kommunistenorgan „Rote Fahne" fast täglich antise-
lMtischc Ausfälle macht.
Die linksradikale Zeitschrift „A k t i o u" 'berichtet über
eine Versamntlung dcutschvokkischer Studenten, in welcher
die komrnunistische Mhrevin Ruth Fischer für den Konrmu-
nismus geworben 'hat. Hierbei soll sie solgertde Redewen¬
dungen gebraucht haben: ,-Sie, meine Herren, rufen aus
gegen das Judenkapital? Wer gegen das Judsnkapital auf-
ruft, ist schon Klassenkämpfer. Recht so, tretet die Juden-
k a p i 1 a l i st e n nieder, hängt sie an die Laterne, zertram- *
Pelt sie. Aber wie stehen Sie zu .den nichtftildischtzn Groß-
kapitalisten?" Die Zeitung konstatiert, daß in der nachfol¬
genden Diskussion die antisemitischen Studenten der Fran -
Ruth Fischer wegen ihrer Ausführungen' Komplimenty