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M. MoWs S^WttWcist
Nr. 2
KonkitT«.
Vom israelitischen Kultusvorstande Pilsen wird hierait ein
Stipendium im Betrage von 400 Kronen, abzüglich der Insertiuns-
kosten und des Gebührenäquivalentes, der Heiratsausstattungs-
Stifcung nach dem am 18. November 1866 in Pilsen verstorbenen
Hermann Mayländer ausgeschrieben. Anspiuch auf dieses Stipendium
haben diejenigen Kinder und Erbfolger mosaischer Religion der
nachbenannten Schwestern des Stifters ohne Unterschied des Ge¬
schlechtes^ welche im Jahre 1912 in den Ehestand treten, und
zwar: Hanna Mayländer, verehelichte Feig!, in Königsberg; Rickl
(Regina) Mayländer, verehelichte Baruch, in Königswart, respektive
deren Tochter Esther, verehelichte Wallach, in Freistadt a. d. W.
in Ungarn und deren Sohn Samuel Baruch, respektive dessen
Tochter Elisabeth in Wien; Minna Mayländer, verehelichte Feigl,
in Schönbach. Bewerber haben ihre Oesucne mit den Nachweisen
über Abstammung, Religionsbekenntnis, Vermögensverhältnisse
und Eheschliessnng, beziehungsweise Verlobung, bis 1. April 1912
bei dem gefertigten Kultnsvorstande einzubringen.
Israelitische Kultusgemelnde Pilsen
am 1. Jänner 1912.
Der Direktor: Der Kultnsvorsteher :
Wm. Arnstein m. p. Dr. Schanzer m. p.
Verein der Sabbatbfreuade „Scfaotnre 5thabbos“,
Wien, II., Kleine Schilfgasse 10. 1541
Bureaustunden: 8-9 Uhr vormittags und 8—9 Uhr abends.
Offene Stellen: Kontorist (Stenographie erwünscht), Strazzist,
Kassablock-Kontrollor, Verkäufer aus der Manufakturbranche
en gros, Platzvertreter für Ungarn aus der Tuchbranche,
Hilfsarbeiter für Weinhandlung, Fleischausträger, Agenten
für Ratenhändler.
B e werber: Buchhalter, Kontoristen, Kassiere, Schneiderinnen
Hilfsarbeiter und Verkäufer aus allen Branchen.
Heiratsantra^.
Kinderlose Witwe in den Fünfziger Jahren mit Haus und
Gemischtwarenhandlung wünscht behufs Ehe einen Mann im selben
Alter, welcher ohne Anhang ist, etwas Vermögen besitzt und
berechtigt ist, ein Gemischtwarengeschäft auf seinen Namen zu
fuhren. Dieses Haus ist in einem grösseren Markte Niederösterreichs,
5 Minuten von der Bahn entfernt. — Gefl. Anträge unter „R. L.“
an die Expedition dieses^Blattes.
(in inlellig .frommes, häuslich erzogenes jlliädchen,
25 Jabre alt, anspruchslos, mit K 5000 Mitgift, sucht einen Gatten,
auch Witwer mit einem Kinde. — Reelle Anträge unter „D. E.“
poste restante 101. Mit Schein.
Dank.
Herr Salomon Hei zl, Seniorchef der Firma Brüder Herzl,
und Frau danken auch auf diesem Wege verbindlichst für die
anlässlich der Vermählung ihrer Tochter Paula mit Herrn Fritz
Steinitz denselben erwiesene Aufmerksamkeit.
Mensa academica judaica.
IX., Pramergasse 31.
Der Ausschuss des Damenkomitees des Vereines wendet
sich an die geehrten jüdischen Frauen mit der Bitte, das Damen¬
komitee in seiner Tätigkeit unterstützen zu wollen und durch
Beitritt zu demselben das weitere erfolgreiche Wirken des Ver¬
eines zu ermöglichen. Hochachtungsvoll
Frau Dr. Carl Lifczie.
Beitrittserklärungen sind an die Adresse der Gefertigten,
I., Es^linggasse 18, zu richten.
Es wird fnflicpflO ITHollllI ^ ör eine gross. Institution
eine J Ulli»will? XXUüULlII gesucht. Lobnangabe und
Dienstzeugnisse erwünscht. Persönliche Vorstellung IX., Pramer-
gässe 31, Verein „Mensa academica judaica“ zwischen 1 / s 2 u. 7 2 3.
An gibt seine Adresse bekannt: Adolf Landan,
OtUOUtllCIl PI., Raimundgasse 4, 1. Stock, Tür 7, Sprech¬
stunden täglich von 5 bis 7. G.
Mazzoth-Lieferung.
Die Armenanstalt der israelitischen Kultusgemeinde
gibt bekannt, dass sie Offerte für die Lieferung von
zirka 200—300 Meterzentner Mazzoth entgegennimmt.
Die Mazzoth müssen unter strenger Beobachtung der
rituellen Vorschriften hergestellt werden, 22—24 Stück
per Kilo. Der Schluss des Einreichungstermines ist am
19. Jänner 1912. Offerten bleiben bis 9. Februar 1912
in Kraft. Die Lieferung wird im ganzen oder teilweise
vergeben. Nähere Auskünfte in der Kanzlei, I., Seiten¬
stettengasse 2, von 10—11 Uhr vormittags.
Der Vorstand der Armenanstalt
der israelitischen Kultusgemeinde Wien.
Jüdischer SchnWerein für den IX. 3*züH
IX., Seegasse 16. — XI. Vereinsjahr.
Vorbereitung für die Bar-Mizwa (Confirmation)
Aufnahme an Wochentagen: 5—7,7 Uhr abends
Sonntag: 10—12 Uhr vormittags
Die
Elisabeth „Dampfmübl-Gaselischaft“ Budapest
welche seit Erwerbung der Pannoniamühle die Erzeugung
von Ostermehlen fortsetzt, empfiehlt die für Ostern
gebräuchlichen Mehlsorten „entsprechend“ den Original-
Mehlnummern der Budapester Dampfmühlen, welche
unter streng ritueller Aufsicht des hiesigen Rabbinats
und ganz besonders jener der hochw. Rabbiner Herren
Dr. Jltes Adler und M. Feldmann erzeugt und ebenso
unter Aufsicht des hiesigen Rabbinats und deren
Masehgichim expediert werden. Gefällige Bestellungen
werden bei billigsten Tagespreisen ausgeführt. Adresse:
„Elisabeth Dampfmühl'Gesellschaft“ Budapest.
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Besitzer: KARL GEIRINGER.
Herausgeber Dr. Josef S. Bloch. Für die Redaktion verantwortlich: Max Sch Wäger. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien, VII.