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Bevor wir indes zur Ausfimrung dieses Planes
»chieiliea/K^Ärers es noteendig^ in.«äinsererv eigenen
Mitte eine Einheitsfront herzustellen. Es gehört leider
zu uiQsei^'^^^n-^iewohinheiten, immer in die-Ferne
zu schweren und^das fifiächstliegende zu. übersehen.
Das ISachstliegende in dem 1 gegebenen Falle ist: die
Schaffung. emejJEinheitsfront im' eigenen Lager-,- einer
4üdisehen, iE jjaheitsfront.: Ehe daran,, .gegangen .wird,
.eine höhere .Kampfeinheit, die jüdisch-christliche Ein-
Jaeitsfcontr zu csc^baöen, muß die einfache Gruppe in
sich -gegiiedert- und zu einer geschlossenen..jhimheit
-verbunden:-3ein., -Aber -selbst. dem Feinde^gegenüber,
im Kampfe gegen unseren erbittertsten .§egner, treten
,2ÄÄlÄS£t ^i^finfti^n^alilfiiiKiw Itenfeicli-
iaiehung^elMer^ jind zw-eitens der ^ampj^gegen bSufll&il.
äien AnÄmüismus? aal Btoeäächkeitjamdg^mitian « Von Josef Steiner, K^us^mein^-Voetohca&tellver-
jejBRjnnen. ; ' . *-*fl^teaauinde^ Maiäenbad.
Schon seit der Erlassung der Staatsgrundgesetze
.im „Kaisanstäate «Oesterreich* wehte in aDautschböhmen
ein freisinniger Geist. Die Juden waren begeistert
von der neuen liberalen Zeit-^und < 'sehlossen sich an
die Vertreter der einstigen liheralen - späteren
Fortschrittspartei mit Begeisterung an,;±ämpiten für
deren Wahl mit Einsetoung ihrer.. Persönlichkeit und
ihres .ganzen Einflusses.. Sie gaben sich dem^ ver¬
zeihlichen Irrtum.' hin, daß-sie-äui allen"Gebieten im
Staate die Gleichberechtigung unschwer erlangen
würden, 1 < wenn liberale, freisinnige^ Menschen n mit
ihrer Unterstützung, in ^die^ertretm^feörpeT^wänlt
würden. In den meisten. Fällen, hielten dje Herren
wir. mcht als^escMosseöes jGajaze^alaL.eine- in»^der''r.'ihre ..yersprechungen , jaipht, „.und . wenn sie
Verteidigung liäiidtiche^£^p&ijyieiLauf> Wirumüs- « eiirnia^Ugewsälilt ^waren^iMmmer.teny„-siei'.sich um ihre
sen es uns eingestehen; daß es ,; ~viele unter uns^gibt, •^üdisehen^^ia^er-omclht;-« ja^'-auch'«um»^die anderen
Einzelne und Gruppen,..die..-.den'/Ernst;.unserer* Lage *. WjäMer»nicht, • und-hsegnägten^sichi.atif-rden Schultern
v Jucht ^ '„Jhrer Parteigenossen, zu^hohen Staaisposten empor-
• - Yj^^^guogskajnpfes^Joein- -Verständnis haben. ^zugel^ngen^verziehtelen dann gewöhnlich; auf ihr
i^^A^ Vo^a;»™™ 1 ••Mandatcundr ließen/«cb .in ihrem' Wahlbezirke über-
Wenn irgendwo -^.^ unsere
Andere liberale. Abgeordnete waren wohl für ihre
Person liberal* «aheridanhjtsehr-(indigniert, wenn man
sie nach der Wahl»ibfii ügendeinem Anlasse erinnerte,
für die Gleichheitr-dez. Juden vor .dem Gesetze iiri
. Parlamente. einzutieten^-oder...sich-ifür«..die.,J-uden in
. der. Deffentnchkeik irgendwo zUiengagieren.,..InJhrem
Privatleben- Rollten jdlese JHerren. seht; häufig, ,mit Ju¬
nen- nichts, zu;;tun-.habenl^undstellten..in ihren Fa->
. MksbeMeben^ in_mien jGesid^ Bur
* daß das Judentum- die" Summe' aller semerEiWteüe - i»auM^
ristvWalle lebm d ? alte.ßurger-
m. uns. lebt,, und sollten daher, gemeinsam. unsere
gemeinsame Sache vertreten. Und gerade legen un-
kampfe gegen den Antisemitismus könnten wir alte¬
rt samt, uioä^cjhadet deii^politischenv^ationfllenjjoder
k ceiigpö^eniifGesinn^ eine id&nheits-
front bilden. In diesem Kampfe 4utr;uns J&nigkeit.not;
und hier ist sie auch möglich. Gewiß:, viele sind der
Bisse, die v durch das heutige. Jud^entum: gehen; da
gibt es verschiedene' Strömungenvund , Bewegungen
und Bichtungen üind Parteien, die wider einander strei¬
ten und fc .alle ^ Gemeinsamkeitsbestrebungen zunichte
. machen*. Nochtnidht gereift ist in uns die Einsicht,
seren gemeinsamen Feind, jgegen den Antisemitismus',
müßten wir in, Bjeih? und Glied, in einer Einheitsfront
kämpfen. Hierist der Punkt, wo jwir e ; inig isein können;
djenn da braucht niemand auch nur den winzigsten
-Teil seiner Ueberzeugung, auch nur ein Jbtayon seiner
Gesinnung* oder, auch. nur. .einen kleineh Runkt seines
Parteiprogramms 1 preiszugeben. Hier Igilt es nur, über
alle Gegensätze. Jainweg. eins 1 zum 1 andern . zu finden,
/ -um 1 idem Eeinde, der 3tufe Ganze gehtg als einheitliches
* Ganze zu begegnen.
Es wird immer wieder betont, das ! Steeben*aiach
rechte,., so ; sorgteiusie. immer dafür,...daß v ..di&. Juden
... nicht in .deren, Besitz ikamea..oder.,setzten.sioh..wenig :
r. ; stens^nie^ dafür^ein.
~" YieJfach-;.wjarde& und die
r l'.Mittel. 4er-,..re^
lindem* sie. i-si chufür.. liberaL ausgaben,uaim durch die
,. Imterstützung^der Juden,, zu&jeiner^hohenSienung zu
...gelangen.
.*i.Deri Schreiben dieser Zeilent.,gehörte,^selbst„durch
..Jahi^ejhnte.,der.., deute
der Foils.ehm.UsparteLanuund*. battet.Gßlegenheiti ; . das
... Wirken^ jdiesej^.5.einstigeri freisinnigen Partei;: kennen
. zu Jernen*~In£qlg<e wdej ^poliiiischeh XJmgestaltung und
da.kdie^1ibeiie Ä mni r ^päter.,^ die
Einheit, nach der Synthese zwischen Idee und Wirk- jy^ung, mit. der* Jngends,verloren: hatten wirtschaftete
henkelt, Lehre rund Leben, bedanken nnd Tat sei ; diese; ah und,.an.ihrÄ.Stelle^gelangteni^^^
-ejnes der Hauptmerkmale^ des jüdischen-VollcstJfaarak- ; .^nntischeSarteien^welche.die ; Jnden ivonJhreLTätig-
rters; aber in unserem' Kampfe- nach a«ßenrgegen ^ e i L ausschlossen^und Ä.rbel^pften.i EaTisind^dies
; die-grimmen Femde des Judentams^w^ereines^von- die cJbLristlichsoziale^die. alldeutsche;, die,deutsxjhradi-
- nöten^Hdas-Streben inach Einigkeit, diß-^mheitsfronjt. ^ fcii e > 4mi d_die,. deutsche „Yolkspartei.
So;oberflächlich, so ^sich%rund iron-^ngbe- s choJX m w denJetztemJahrennror.demJCriege.natten
"grenztem .iforizont iner Antisemitismus anchi-gt in ^ gich^^.jn^äa^
^ e2 ^. ^^ ^ nd ^ d f Mt : e f weit ausrda-rkennt , ^ mehr)i4U gg ebilde taind .waren zu,.großem. Einflüsse ge-
-er^en: Juden als Einzeiiieii'Trich^ dar geht; eir-rmmer ; wt/.Es^^iea.die. zioniisti scheiiPartei, die
t-äufs .GameT-md.nmes^ 0 n alj&dwÄhÄ.Eartdinnd^die^aldeinokra-
•^z« .inioßtoarwir, mergesagt, ;als-tga^zesrais;|e- üschß B . Qa i. € zioi^a^teUDer-^roßerJ?eiLlder Ju-
^<Moss^-r^alanx den iav Deutsßhhohmeni,ist tf ober s bisher-,auf ihrem
-heute-toch^
~großer«Tdenn je;: es- ist daher ein-Gebotrner-Stunde, de j Ums.tnr'z
~J^J**^ md mtem®^ot™& trennemund f , ^ ^rde-de^as^ho^owakis^^taatj. ge-
iretanr. : . ^ 1 ^rtgrüMetLlaa daesem^bil^^
— : . .jti^Oiii SL^f&jtsnB£x#knp.%, «MieHeich.^söhon^ ii^d«reni-
% ^^en^M^ate^w^den ^e«^)keii des ilschechoT&lowa-