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f Sette 10
PffB STIMME
Kr. 908 — 31. Dexember 103!
Jttdisdter fpert
' ruttixBii -
Htkoah Zweiter im HOtteldorfcr Turnier
®H* Lsisturtgen gegen Slovan und Nsmzstl. — Dabakai
oagan Rapid.
> Dlo Hiköali-MaaBScbaft lieferte tn diesem Turnier,
vbh dir Refcordniedsrlage fairen Rapid, eine an«
fiätelima Ueberraechung und konnte ; «inan ehrenvollen
sielten Flau bitten* Hervorgehobe» muß werden, daß
def Jüdische Verein nunmehr endllch .ilber eine Stürmer¬
reihe' vertilgt, . die auch fegen Marke Gegner reüaaleren
kann. Ala große Verstärkung erwies sieh Weißkopf
<&£.. T. K. Budapest). der große Schnelligkeit mit ausge¬
zeichneter Balltechnik verbindet Da er neben taktischen
Fähigkeiten auch über genügend Härte tifld Schuß vermögen
verfügt, ist von ihm für die kommende Saison das Beste
*u , erwarten. Die «weite Neuakquisition, Weiß aus Tel-
Ayiv, konnte nicht überzeugen. Er ist zwar hart und ver¬
fügt über gutes Kopf spiel, sein taktisch unmögliches Spiel
kann ihn aber gegen routinierte Stürmer ntcht zu ■ Erfolgen
gelängen lassen Buchhalter brillierte gugen Nemseti,
nAußte aber gegen Rapid wegen einer Knieverletzung' bald
ailSBchelden und wird wahrscheinlich längere Zeit pausieren
ni&esen Dies ist doppelt zu bedauern, da er sich mit
Weißköpf vorzüglich verstand und daher sehr fehlen wird.
Von den übrigen Spielern boten (mit Ausnahme des irregu¬
lären Spieles gegen Rapid) Löwy, Amster, Heß, Stroß,
EisenhOfer und Fischer die besten Leistungen . Mausner.
könnte nur am ersten Tag, als linker Flügeistürmer, ge¬
fallen Gegen Slovan mute er. ln der Verbindung spielen
und. wirkte 1 , durch 'seine taktische Unzulänglichkeit als
Bremser.
* Der finanzielle Gewinn. Ist nicht überwältigend, da
sich ah allen drei Tagen zusammen 14.000 Zuschauer ein-
fänden Bei besserem Management (Hakoah hätte das
Ö^hlußsplel gegen Rapid bestreiten müssen),' wäre sicherlich
ein größerer Gewinn zu-erzielen gewesen. Rapid leistete
sich übrigens ein. hübsches Stückchen. Am ersten Tage,
gegen Slovan, traten die Hütteldörfer mit sieben Ersatz¬
leuten an und ermöglichten dadurch ihren Gegnern die Er¬
reichung eines Unentschieden. Die vom ersten Tage er¬
müdeten Hakoahner hätten aber' gegen eine komplette,
vollkommen ausgeruhte Rapid-Elf zu kämpfen. Da die
Hütteldörfer, in stärkster Aufstellung, derzeit von keinem
Wiener Verein Zu schlägen sind, war 'eine Niederlage der
Hakoah im voraus zu erwarten. Dieses Debakel war aber
n.ur. dadurch möglich, daß sich die Hütteldörfer, die sich
scheinbar nur die Hakoah als Opferlamm ausgesucht
hatten, gegen einen ermüdetes Gegner ausgeruht antraten
tmd mit allen Mitteln, erlaubten und unerlaubten, auf ein
Rekordskore hinarbeiteten.' In ihrem Bemühen wurden sie
durch Herrn Ziegler : wlrksamst unterstützt. Ebenso wie
Üeiherzeit Schiedsrichter Frankenstein war diesmal Herr
Ziegler eben durch seine Zugehörigkeit zum Judentum in
^angebrachter Liebedienerei gegen Rapid bemüht, sich
Kosten . der 'Hakoah beliebt zu machen. Da die
HäkQähner außerdem durch Spielerverletzungen gehandi-
^^ war^ ist die Rekordniederlage selbst im Ausmaße
Tbl* 12:1 erklärlich.
v Hakoah—Nemxeti 4:2 (3:1).
PÜ Hakoahaer '»It' ‘'einem' vorzüglichen
Rptel. Der" Aiifixiff kombinierte rausterhaft^Ymd-'tapoäloito
durch.meisterhafte Schüsse. Die besten Leute waren außer
den: fühf -Stürmern Heß. der hin vollendetes Spiel lieferte,
fitröß uhd PlAczek, dör aber erst nach Halbzeit seine .volle
Form feind. Im Hintertreffen war Amster sehr gut, sein
Partner Weiß zeigte .viele taktische Blößen. Löwy wurde
wenig'beschäftigt. Schiedsrichter Beranek sehr gut
Gleich in der 1 . Minute ist Hakoah erfolgreich. Ein
Bombenschuß Mausners trifft-die Torstange, Weißkopf ver¬
wandelt den abspringenden Ball. Bereits in der 2. Minute
erhöht Buchhalter mit schönem Schuß auf 2:0. Eisenhofer
bringt elhige 'wuchtige Schüsse an, aber in der 10 . Minute
sind die .Ungarn nach einem Fehler der Hakoah-Verteidi-
gung- erfolgreich. Fünf Minuten später bringt Grünwald
aus 30 Meter Entfernung einen Riesenschuß an,, der Ball
springt .von. der Stange hinter die Linie, Eisenhofer, der
Kasch-gestartet ist beseitigt alle Zweifel und schießt noch-
' mals -ein. Bis zur Pause steht das Nemzetl-Tor zeitweise
unter Kreuzfeuer, der ungarische Tormann. Galllna wehrt
aber, - die .Bombenschüsse Elsenhofers uud Buchhalters
zacher ab. Einmal rettet Heß im letzten Augenblick, dann
schießt Buchhalter an die Stange. Nach Halbzeit ist Hakoah
weiter überlegen. In der 15. Minute zentert Mausner nach
prachtvolle« Lauf und Etseahofer schießt volley eia. Zu«
Schluß stad, die Ungarn leicht überlegen und verringern
den Vdf*i>rung der Hambner. Iffe
8Är Boiciiuf Weißkopf* eadet bei Gaffina; düft Schluß,
ItaMBft! LdWyi Weiß, Amster; Meß» Sirt4 PlaflÜtk;
Weißkopf, Budal, Elsenhofer, Grünwald, Mausner.
Rsptd—Hsfteah 12:1 (8:1),
Budal und Drucker verletzt — Ein unmöglicher Schieds¬
richter.
Die Hakoahner waren diesmal wirklich nicht vom
Glück begünstigt. Gleich nach Beginn wurde Buchhalter
verletzt und mußte ausscheideil. Um die Mitte der ersten
Halbzeit wurde die Gefechtstüchtigkeit Druckers, der bis
dahin gut gearbeitet hatte, durch einen ordinären Tritt
erheblich vermindert und überdies ließ Herr Ziegler zwei
off-slde-Tore passieren. Dies schien Ihm noch zu wenig,
da er nicht weniger als drei Elfer gegen Hakoah diktierte,
die alle verwandelt wurden. Die Hakoahner verloren unter
dem Eindruck dieser Schlcksalsschläge vollständig den
Kopf und ließen sich beinahe willenlos abschlachten. Es
wäre vielleicht besser gewesen, auf die eingangs erwähnten
taktischen Manöver der Hütteldörfer Rücksicht zu nehmen
und ihnen eine Ersatzmannschaft zu stellen. Die Leistungen
der Hakoahner sollen nicht näher besprochen werden, da
das Spiel nicht regulär war. Bis zur 25. Minute war
Hakoah, trotz der Verletzung Budais, für den Mermelstein
einsprang, ziemlich überlegen. Die Verletzung Druckerz
verhalt dön Hütteldorfern dam» zu einem entscheidenden
Uebergewicht. Nach Halbzeit spielte Kohn für. Weiß als
Verteidiger. Das erste - Tor Rapids ■ fiel in "der 4 . Minute
durch Binder, doch, gleicht bald darauf Grünwald aus.
Von den folgenden elf Toren waren, wie erwähnt, minde-,
stens zwei aus off-slde-Posltion und drei aus ElfraetefV
hällen erzielt. Herr Ziegler müßte somit als erfolgreichster
Torschütze genannt werden. Löwy wurde durch' Binder,
der ihm auf den Kopf trat, nach Halbzeit verletzt und
mußte auf kurze Zeit ausscheiden.
Hakoah: Löwy; Weiß (Kohn), Amster; Stroß, Druk-
ker, Placzek; Weikopf, Buchhalter (Mermelstein), Eisen¬
hofer, Grünwald, Mausner.
Hakoah—Slovan 4:1 (1:0).
Gute Leistung der Hakoahner. — Derbes Spiel der Slovan-
Leute.
Die Hakoahner erkämpften sich in gutem Stil durch
diesen Sieg den zweiten Platz. In der Verteidigung wirkte
diesmal Feldmann mit, der bis auf die letzten 20 Minuten
sehr gut arbeitete. Ausgezeichnet war Amster und auch
Löwy zeigte alle seine Vorzüge. Die Halvesreihe befriedigte
und der Angriff hatte ln Weißkopf, Eisenhofer und Fischer
seine besten Leute. Die Slovan-Leute schlugen, erbost über
die Niederlage, eine ordinäre Gangart ein, der der schwache
und energielose Schiedsrichter nicht gewachsen war.
Hakoah kommt durch ein Eigentor Kurkas, der von
Eisenhofer hart bedrängt wird, in der 5. Minute zur Füh¬
rung. In der 25. Minute wird Kohn gegen Freifeld aus¬
getauscht. Weißkopf brennt durch, trifft aber nur die Tor¬
stange. Vor Halbzeit springt Mermelstein für Grttnwaid
ein. In der 3. Minute geht Elsenhofer vor, paßt zu Weiß-
kopf und Hakoah führt 2:0, Fünf Minuten später macht
ein Slovan-Verteidiger Hands im Strafraum. Der Schieds¬
richter verlegt den Tatort an die Strafraumgrenze. Fischer
beruhigt die aufgeregten Gemüter, da er sicher einschießt.
Drei Minuten später köpft Mausner eine Flanke Fischers
pin. In dar 21 . Minute'Hands-Elfer gegen Hakoah (4:1).
Slovan spielt Jetzt sehr derb, Abrai schließt Kurka aus,
ändert abör dann seine Entscheidung, ln der 40. Minute
unberechtigten Elfer gegen Hakoah, der Aber gehalten wird.
Hakoah: Löwy; Feldmann, Amster; Kohn (Freifeld),
Stroß, Heß; Weißkopf, Mausner, Eisenhofer, Grünwald
(Mermelstein), Fischer. Schiedsrichter Abrai. H. Sp.
Makkabiah 1932, Makkabi Kampfspiele
Am 28. September 1981 fand in Prag die Tagung der
Makkabiah-Konferenz des Makkabi-Weltverbandes statt.
Delegierte aus Belgien, Bulgarien, Deutschland, Nordafrika,
Oesterreich, Palästina, Polen, Rumänien, der Tschecho¬
slowakei und ein Vertreter vom Hauptbureau des Keren
Kajemeth waren erschienen.
An der Makkabiah werden 20 Länder mit zirka 1600
Anmeldungen teilnehraen. Die Verteilung erfolgt voraus¬
sichtlich auf vier Abfahrtshäfen, und zwar: Varna (Bul¬
garien), Susak (Jugoslawien), Marseille (Frankreich)
und Triest (Italien). Sollten aber Infolge einer unvorher¬
gesehenen größeren Beteiligung (aus Polen und Rumänien)
weitere Abfahrten notwendig sein, so wird ein Schiff von
Konstanza (Rumänien) abgehen.
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Lebensversicherungs-
Gesellschaft
G E G RUN D ET IM JAHRE 188 9
Vsrzicbsrungsbestend pei Ends Juni 1980 «..••••• ,2660 Million« 8ehil|in^
Garantien) ittsi pei Ena« 1929... 878 Millionen bcbilling
Prämien- and ZinssneinnaMnen im Jahre 1929 •••••*« ISO Millionen Schilling
Aassah langen an die Versicherten im Jahre 1929 ,»•••• 85*/, Millionen Schilling
Tätigkeitsgebiet de» (leaellacfaatt:
Oesterreich. Deutsches Reich. Tschechoslowakische Republik,
Belgien. Rolland. Frankreich. Spanien. Italien. Ungarn, Polen. Ju¬
goslawien, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Palästina, Syrien,
Türkei, Aegypten.
Pi« Gesellschaft schließt sn billigen Prämien and günstigen
Bedingungen Kapitals- and Rentenversicherungen jeder Art ab
Kenetngeftbrt:
KINDBR-VttRSORQUNQB-VBRSICHBRUNQ
(Auszahlung eines Kapitals bei Verheiratung, Studienbeitrag. Rück¬
erstattung der eingezahlten Prämien bei Ableben des Kindes)
InveliditMeversicberUng
mnai Rente bei Eintritt der Erwerbsunfähigkeit and Aaexehlasg des
versicherten Kapitals nach reijähriger Dauer der Invalidität)
Der Relseplaa ist für au« Abfahrten genau der gleichet
U. Mir» IMS: Abfahrt ab europäischen Häfen.
88 . Mir»; Ankunft ln Palästina, Ausbootung und Aha«
ruhen. Am Abend großer Empfang«
29. März: Erster Tag der Makkabiah in Tel-Aviv.
SO. März: Zweiter Tag der Makkabiah ln Tel-Aviv.
81. Märs: Dritter Tag der Makkabiah in Tel-Aviv.
L bis 6 . April: Rundfahrten ln Palästina. Am Abend
des 0. April Einbootung ln Jaffa oder Haifa, voraussichtlich
nach einem Sehlußfest.
11. April: Wiederankunft im europäischen Hafen.
. Ee. finden Makkabl-Kampfsplelkonkurrenzen ln folgen«
den Sportzweigen statt: Leichtathletik, Schwimmen, Ten*
nie, Fechten, Fußball. Box«, Ringen, Turnen. Außerdem
ward« folgende vier Spielarten vorgäführt werden: Hand¬
ball, Rugby, Hockey, Basketball für Frauen.
Aue Oesterreich Hegen bis jetzt 50 Anmeldung« vor.
Wesentlich stärker sind die Anmeldung« in Deutschland
und ln der Tschechoslowakei.
Der Preis stellt sich (Fahrt, Aufenthalt, Nebenspesen)
auf strka S 650.—
Für den Makkabi-Weltverband, Kreis Oesterreich, er*
teilt Auskünfte: Ing. R. Wasservogel, Wien, I., Fleisch*
markt 26, Tel. R 10-1-1L Du-Neft
Amtliche Verlautbarungen
der Israelitischen Kultus*
gemeinde Wien
Betrifft: Gnift- Und GrMbsrauisohmüekurtgsn auf den Fried*
' Höfen der iiraelltiseheni Kulttngemeinde.
.Wie bereits verlautbart, wurde mit 3L Dezember di J.
der mit der Gärtnerflrma Leopold Deutsch bestandene. Ver¬
trag, durch welchen die genannte Firma als Kontrahent«
der Israelitischen Kultusgemeinde Gruft- und Gräber¬
ausschmückungen auf den israelitischen Friedhöfen durch-
zufübren hatte, zur Auflösung gebracht und auf Grund ein«
Gutachtens hervorragender Fachmänner . ein neu«
Kontrahenten-Konsortium bestbewährter Friedhofsgärtner
vom Kultusvorstande mit der Durchführung ■ der in den
Friedhofskanzleien der israelitischen Kultusgemeinde in Auf¬
trag gegebenen Schmückungen betraut.
Die Durchführung der normalen Ausschmückungen wird
ab 1.' Jänner 1932 wie folgt berechnet:
■»
1. Rasenhügel (Rasenvollhügel) ••••«* 20.—
2. Efeü-Anpflanzung . 35.—
3/ Immergrün-Anpflanzung . ... . ... 88 .—
4. Buxus-Anpflanzung der ganzen Decke mit seit¬
lichem Rasenbelag . . . . . , . 60.—
6 . Buxus-Elnfassung, in der Mitte Rasen . . . 40.—
6 . Buxus-Elnfassung,^ ln der Mitte Frühjahrs- ' und
Sommerblumen . . 55.—
7. Buxus-Einfassung, in der Mitte Sommerblumen . 45.—
8 . Buxus-Elnfassung, ln der Mitte Efeu ... 55.—
9. Buxus-Elnfassung, in der Mitte Immergrün .. . 58.—
10. Frühjahrs- und Sommerblumen, einfache Aus- -
’ führung ... . . 85.—
11. Frühjahrs- und Sommerblumen, reiche' Aas- •
führung . . *.. . , 40.—
12. Sommerblumen, einfache Ausführung . ; .. • 25.—
18. Sommerblumen; reiche Ausführung ♦ -v- . • 30.^
14. Pflege der Dauerpflanzung ohne Pflanzenersatz . lf.—■
15. Herbetblumen ........ .. 35.—•
16. Fichten . . . .. . . ... . . * 15.—
Die Preise der Posten 2—5 umfassen die Herstellung
ein« Grabhügels, seitlich RasCh und die Bepflanzung dör
oberen Fläche laut Tarifpost.
Die Preise sind inklusive Instandhaltung bis Oktober
berechnet
Für flache Anlagen wird ein SOprozentiger Zuschlag be¬
rechnet
Für besondere Grab- und Gruf tausscbmückungen sowie
für Dekorationen werden die Preise besonders festgesetzt
werden.
Die Preise der Posten 5—9 verringern sich bei schon
bestehender Buxus-Elnfassung je um S 18.—.
Abgestufte Gräber werden als flach« Anlagen betrachtet.
Bestellungen von Gruft- und GräberausschmUckungen
werden sowohl in den Gräberausscbmückungskanzleien, dl«
sich auf den israelitischen Friedhöfen innerhalb der Ver¬
waltungsgebäude befind«, als auch ln der Zentral« d«
Friedhofamtes, Wien, I., Seltenstettengasso 4, entgegen¬
genommen.
Etwaige Erträgnisse aus der Gräberschmückung wer¬
den zur Instandhaltung der Kriegergrabstätten und zur
Instandsetzung und Berasung der Grabhügel von Armen¬
gräbern auf den Friedhöfen der israelitischen Kultus¬
gemeinde Wien verwendet
Die P. T. Gemeindemitglieder werden gebeten, ihre Auf¬
träge an «Ine der oben verzeichneten Kanzleien gelangen
zu lass«, woselbst auch die erforderlichen Auskünfte er¬
teilt werden.
F. Z. L 828/81.
JAKOB • tUXEMBURG - STIFTUNG,....
Gesamtv«rislhuh 0 sb«trsg: ^llS«—. .
Bewerbüngiberechtigt sind:- Hilfsbedürftige , jüdische
Witwen, welche im UL Wiener, Gemeindebezirke wohnhaft
sind.'
Bevorzugt sind vön den ob« bezeiobneten Person«:
Beamtenswttwen galiztacher Herkunft wenn ihnen durch
die Verleihung eines Beitrages zu einer Existenz verholten
wird und die Erziehung der verwaisten Kinder ermöglicht«
respektive erleichtert wird.
Einreiohungsfrist: 1 . bis 3L Jänner 1922.
Gesuehsbei lagen: Geburtsschein, Totenschein des
Gatten, ev«tuell Geburtsscheine der Kinder,
Einreiehstelle: Fürsorge-Zentrale der israelitisches
Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, L Stock.
Wien, L Jänner 1982,.
Austritte aus dem Judentum
Pollak Lilly, 12 . Juni 1909 , IIL. Obersellerg&sse 8 , —
Bteindlsr Paul* 1 . Dezember 1897 , nL, Belsnerstraße 29 ,
Pitvallchvcr
unterrichtet Keligion, Latein, Griechisch. Honorar
S l.- pro Stunde. Zuschriften an: R Rosen, XX^
Denisgasse 37, II. St., Tür 21.
' «— m — ZlüMtiath« Undmvtrtwj im ücltrracli, Wien, I. Kärntn«»t..B* Nr. 28. - Ver.ntworUicK« Kedatteur: Or. Si«muiut
Gigowom. Y«w*o <m» n«.-» KbtaentnB« Nr. 2«. - Onrti «tov», Wko. VIL, LerdwiWdeifWB« Nr. I.