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Nr. 426 — in. Februar 1935
DIS STIMME
Seite 7
itimiwmimmmimmmmmiimmmimmmimmiimiiimmmmiiimmmmimiiiiiimiimmmiii.
Pralrtlsefier Ar,, Df. LEO LEWITIN
cm. Sekundararzt und Operateur
ordiniert täglich von 2 bis 4 Uhr,
Sonn- und Feiertag von 8bis9 Uhr
Wien. II., Obere Donaustr. 9 (Straßenbahnlinie 31)
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Vertragsarzt der Kassen mit freier Arztwahl
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ist, sein Fach versteht und seine Wirtschaft
durch die, allermodomste-n Verbesserungen
vervollkommnet. Man schuf die g c-
m i s e h t e W i r t s c h a f t. die die ein¬
seitige Wirtschaft ablöste, die stets der
schwache Funkt in unserer dörflichen Wirt¬
schaft, war.
Die Arbeit in allen Wirtschaftszweigen
ist intensiviert worden. Mit Hilfe der
Maschine war es möglich, die Produk¬
tion der Getreidewirtschaft auf das
Zehn- und Zwölffache zu steigern und
die Arbeitsspesen um über 50 Prozent
zu senken. Durch entsprechende Dün¬
gung des Bodens und Einführung neuer
Arbeitsmethoden ist es gelungen, den
Arbeitsertrag in einer Weise zu
steigern, die man sich niemals vor¬
gestellt hat. Man hat die Weizenernte
auf 1200 bis 1500 Kilo pro Hektar ge¬
steigert. Im vergangenen Jahre brachte
der Hektar durchschnittlich 1800 bis
2000 Kilo Weizen.
Dank der Hilfe der Fonds fanden wir
neue Wasserquellen in Belli Alp:ha, Ch&fziba,
Kofar Clmssidim, Kerkur, Mim, Mischmar
llaemek, Tel-Adass und an anderen Plätzen.
Man gründete zwei Wassergesollschaftcn,
'•ine unter dem Namen „Gilboa“ für Nuris
und die zweite unter dem Namen ,,Emek“
für den Kisohon-Block und Nahala.1, die
erste mit einem Kapital von 5000 Pfund,
die zweite mit 10.000 Pfund. Die Deckung
von Waaserquellen wird die Fassungskraft
der gemischten Wirtschaft erhöhen. Sie bie¬
tet allen Siedlungen die Möglichkeit, Futter
auf bewässertem Boden anzubauen. In der
letzten Zeit hat man damit auch in Misch¬
mar Haemek und Merchawia begonnen.
Empfindliche
erlöst die blitzschnelle, glatte, scharf-scharfe
Futterbau auf bewässertem Boden senkt die
Spesen für die Viehzucht um 50 Prozent.
Unsere Siedlungen haben neue Obst¬
bau m e eilige führt. Dieser Wirtschafts¬
zweig wird mehr und mehr zu einem wich¬
tigen Zweige unserer ländlichen Wirtschaft.
Der Keren Ilajessod war der erste, der
den kühnen Versuch unternahm,
im Gebirge landwirtschaftliche Sied¬
lungen
zu gründen. Niemand, selbst bekannte Sach¬
verständige, glaubten daran, daß sol¬
cher Versuch gelingen könne. Die grünen
Folder, die Wälder und Weinbergo von
Kirjat Anawim, da« jetzt eine sichere
Grundlage hat und Jerusalem mit Milch,
Obst, und Gemüse beliefert, sind die Ant¬
wort auf alle diese Zweifel. Jahrzehntelang
haben die Versuche gedauert; man inve¬
stierte Kraft, Energie lind große Mittel, bis
man den Weg fand, die Wirtschaft in Kir¬
jat Anawim und Atarot zu fundieren. Dieser
Versuch hat den Wog für die neue Siedlung
„Hachoresch“ auf den Bergen Nazareth«
und für weitere Gcbirgssiodlungen, die ihr
folgen werden, gebahnt.
Besonders unterstrichen zu werden ver¬
dient der Erfolg unserer Wirtschaften auf
dem Gebiete der V i e U- und H ü h n e r-
z u c h t. Da« lebende Inventar unserer Sied¬
lungen hat sieh vermehrt, die Stückzahl der
Kinder, die 1024 1781 betrug, erreichte 1933
die Zahl von 7000. Auch die Zahl des Ge¬
flügels in unseren Wirtschaften ist ge«tio-
geu: wir hatten im Jahre 1930 in unseren
Wirtschaften 102.838 Stück. Heute hat sich
diese Zahl wohl um 40 Prozent erhöht, trotz
der Dürre der letzten Jahre und der
Teuerung des llühuerfutters. Auch die Er¬
träge aus V i o h- und Geflttgulzuoh t
sind dank der Einführung neuer Kassen
gestiegen. In der Ebene gibt heute oinc
Kuh 3900 Liter Milch pro Jahr, in den in
der Nähe des Gebirge« liegenden Siedlungen
0000 Liter. Es .gibt in diesen Siedlungs¬
punkten auch Kühe, die 7000 bis 8000 Liter
durchschnittlich pro Jahr geben. Die ein¬
heimische Kuli gibt bis heute nur 700 bis
800 Liier jährlich.
Bedeutsam sind auch die Erfolge in der
Hühnerzucht, ln unseren Siedlungen legt
eine Henne heute durchschnittlich 130 bi«
150 Eier pro Jahr; es gibt aber welche, die
200 Eier legen. Unsere Geflügelzucht ist in
den Nachbarländern bereits bekannt, und
man Importiert aus unseren Siedlungen
dorthin Bnuteier.
Vor einigen Jahren hat mau in den jüdi¬
schen Siedlungen Versuche mit der S c h a f-
zucht; unternommen. Der Versuch ist ge¬
lungen. Heute gibt es bereit« zirka 5000
Stück Schafe in 20 Siedlungspunkten. Auch
der G e mlise b a u breitet sieh immer mehr
au«, und der Markt, filr den Verkauf des
Gemüses nimmt ständig an Umfang zu.
Wie stark
die Produktion unserer Siedlungen
gestiegen ist und welche Bedeutung ihr im
Jishuw zukomnit. ist aus den letzten Ziffern
über den Erlös der „Tn u v a h“ zu er¬
sehen. Im Jahre 5095 wird die „Tnuvah“
schätzungsweise 10,000.000 Liter Milch ver¬
kaufen. Vor zehn Jahren verkaufte sie nur
eine halbe Million Liter. In den letzten Ta¬
gen hat inan 178 holländische Kühe nach
Palästina eingeführt, und vermutlich wird
diese Erhöhung der Zahl der Kühe und die
V e r b e s s e r u n g der M i 1 c h w i r t-
schaft die Miilohproduktion im kommen¬
den Jahre um 2 bi« 3 Millionen Liter stei¬
gern. Butter verkaufte die „Tnuv-ah“ im
Jahre 5694 105 Tonnen. Sie verkaufte fer¬
ner zirka 4,000.000 Eier, Geflügel im Werte
von 10.0(10 Pfund, Gemüse und Obst für
50.000 Pfund und Honig 36.000 Tonnen für
1800 Pfund. Trotzdem befindet sich diese
gesamte Produktion, die aus den Ziffern der
„Tnuvah“ so deutlich hervortritt, erst in
ihrem Antangsstadium. Wie stark entwick¬
lungsfähig sie ist, läßt sich aus den palä¬
stinensischen Importziffern für diese Pro¬
dukte ersehen. Allein k o n d e n s 1 e r t e
Milch wird nach Palästina für 14.000
Pfund jährlich importiert. Unmöglich aber
ist es. auch nur «chätzungisweise in Ziffern
anzugeben, wieviel Milch Juden von Nicht¬
juden kaufen.
(Fortsetzung folgt.)
CoKalcßronilt
JÜDISCHER KALENDER
15-21. Februar 1935 12.—18. JSdar 5495
Frelatg (15.) Sabbath-Eingang .... 5 Uhr 10
Samstag (16.) Sabbath-Ausgang.6 Uhr —
Wochenebsdinitt: Tezaweh
Distrlhtstagung der Zionistischen
Ortsgruppen der Alpenländer in
Salzburg
Samstag, den 28., und Sonntag, den 24. Fe¬
bruar. findet in Salzburg. Hotel Habsburg,
Sattlergasse 11, der „Zionistische Distrikts tag“
der Zionistischen Ortsgruppen der Alpenlän¬
der statt. U. a. werden sprechen: Staatsrat
Dr. Des. Friednuun, Präs. d. Isr. Kultus¬
gemeinde Wien, Dr. Oskar (rrilnbaum,
Präs. d. Zion. Landesverbände« f. Österreich,
Prof. A. Freud, Leiter des K. II., Dr. Chaim
Tartakower, Leiter des K. K, L., Erich
Röger, Klagenfurt, Dr. Karl Schwarz,
Linz, Dr. Gustav Morgenstern, Linz,
Dr. Ernst L i n k, Innsbruck, und Delegierte
aus Graz.
Zionistischer Vortragskalender
Freitag, 15. Februar
2. Bez., Sektion Prater, II., Jungstraße 8,
8 Uhr abends: Onegg Sabbath. Vortrag: Dok¬
tor M. Patron.
2. Bez., Sektion II. II.. Praterstraßo 13, 8 Uhr
abends: Onegg Sabbath. Vortrag: Dr. J. O.
Glaser.
4. Bez., Sektion IV/V, IV., Haulabgasse 2,
8 Uhr abends: Onegg Sabbath.
20. Bez., Sektion XX und Wizo, XX.. Jäger¬
straße 30. 8 Uhr abends: Onegg Sabbath. Vor¬
trag: Isak Schönfeld. Gesang: M. Gerstl,
Samstag, 16. Februar
1. Bez.. Wizo, I., Schottenring 25. 5 Uhr
nachmittags: Dr. Luise Farchy.
9. Bez., Sektion VIII/IX, ' IX., Währinger-
straße 6—8, 4 Uhr nachmittags: Onegg Sab¬
bath. Leitung: Dr. Oh. Tartakower. Mi (wir¬
kend: Postolow.
9. Bez., Sektion VIII/IX., Währingerstraße
Nr. 6—8 (Eingang Hörigasse 2), halb 9 Uhr
abends, Dr. Oskar Grünbaum, Präsident des
Zionistischen Landesverbandes: „Die allgemei¬
nen Zionisten im Rahmen der zionistischen
Weltorganisation.“
Sonntag, 17. Februar
C. Bez., Sektion und Wizo VI/VII, VI.,
Loquaiplatz 11, 5 Uhr: Tee.
Montag, 18. Februar
1. Bez., Sektion 1, I., Neutorgasse 6, 8 Uhr
abends, Rabbiner Dr. Murmelstein: Seminar
über jüdische Geschichte.
1. Bez., Wizo, L, Sehottenriug 25, luilb 7 Uhr
abends: Jüdische Pressescbau; V\1 Uhr abends,
Dr. Ada Kcstenbauiu: „Moderne Kosmetik der
Frau.“
5. Bez., Jugendgruppe der Sektion IV/V,
IlaiiKlabgasse 2 (Eingang Drasch,epark), 8 Uhr
abends. l)r. Alfred Apslor: „Das Berufsproblem
der jüd»sehen Jugend.“
12. Bez., Sektion XII, XIV., Sechshauser-
straßo 52, Mariensäle: Genoralversammlung.
Dienstag, 19. Februar
1. Bez., Wizo, I., Sehottenriug 25, 5 Uhr
nachmittags, Prof. Dr. Wilh. Stein: „Das
Problematische der jüdischen Erziehung.“
3. Bez., Sektion und Wizo, 111., Landstraßer
Hauptstraße 9, halb 9 Uhr abends, Dr. Josef
Löwenherz, Vizepräsident der Israelitischen
Kultusgemeinde: „Zur allgemeinen Lage der
Juden.“
4. Bez., Sektion IV/V, IV., Hauslahgaifiöe %
(Eingang Draschepark), 8 Uhr abends: Vor¬
tragszyklus über jüdische Geschichte. Leitung:
Dr. Heinrich Glanz.
6. Bez., Sektion VI/VII, VI., Loquaiplatz 11,
halb 9 Uhr abends. Dr. Rieh. Taussig: Kurs für
allgemeine Geschichte unter Berücksichtigung
der jüdischen Geschichte.
9. Bez.. Sektion VIII/IX. IX.. Währinger-
straße 6—8 (Eingang Hörigasse 2). halb 8 Uhr
abends. Prof. Wiesen: Hebräische« Seminar;
halb 9 Uhr abends, Chug Iwri: „Thora und
Agadah“; 8 Uhr abends: Zusammenkunft der
Jugendgruppe VIII/IX.
18. Bez., Sektion und Wkzo, XVffl., Weimarer-
Straße 7, 8 Uhr abends. Univ.-Prof, Dr. Harri
Sicher: „Vererbung.“
19. Bez., Sektion XIX., Restaurant Heiligen¬
stadt, Sedlacek, Karl-Marx-Hof. Heiligenstädter¬
straße 84, halb 9 Uhr abends, Redakteur Bruno
Heilig: „Deutschland und der Nationalsozialis¬
mus.“
20. Bez., Sektion, XX., Jägerstraße 30,
8 Uhr abends: Vortrag.
Mittwoch, 20. Februar
1. Bez., Wizo, I„ Schottenring 25, halb 7 Uhr
abends, Dr. Oskar GrUnbaum, Präsident des
Zionistischen Landesverbandes: „Geschichte
des Zionismus.“
6. Bez., Klub junger Zionisten, VI., Loquai¬
platz 11: Vortrag, anschließend gesellige Zu¬
sammenkunft.
10. Bez., Sektion X, Hasengasse 17. 8 Uhr
abends, Frau Dr. Sophie Löwenherz, Präsiden¬
tin der Wizo:
19. Bez., Sektion XIX. Billrothstraße 49, halb
9 Uhr abend«, Dr. Franz Kobler: „Vom Sabba¬
thai Zwi bis Theodor Herzl“. (Nach seinem
Werke: „Judentum und Juden in deutschen
Briefen aus drei Jahrhunderten.“)
Donnerstag, 21. Februar
1. Bez., Wizo, I.. Schottenring 25, 5 Uhr
nachmittags. Dr. Franz Kobler: „Jüdische
Frauenschicksale in Briefen.“
2. Bez.,' Sektion Prater und Wizo, Jung¬
straße 8. 8 Uhr abends, Dr. N. Frey: „Angina
Pectoris.“
2. Bez., Sektion II, Praterstraße 13, halb
9 Uhr abends. Dr. O. J. Glaser: „Die gescliicbt-
licliien Voraussetzungen des jüdischen Mysti¬
zismus und Chassidismus.“
6. Bez., Sektion VI/VII, Loquaiplatz 11, halb
9 Uhr abends. Redakteur Bruno Heilig: „Ein
Jahrfünft in Deutschland.“ (Die sozialen und
politischen Voraussetzungen der Machtergrei¬
fung Hitlers.
20. Bez., Sektion XX, Jägerstraße 30, 8 Uhr
abends: Diskus&ionsabend. Einleitung: Elias
Rubin.
Abendkurse des jüd. Angestelltenverbandes
„Emunah“, 1., Biberstraße 17. Montag, >(.9 bis
Y 10 Uhr, und Mittwoch, YS bis Y 9 Uhr: Mo¬
derner pädagogischer Ilcbräischkurs für An¬
fänger, nach direkter Sprechmethode, unter
Leitung des bekannten Hebraisten ßen-Chu-
viv. — Dienstag, 7 bi« Yi 9 Uhr: Englisch für
Anfänger mit Vorkenntnissen; Dienstag, K9
bis K-1Ö Uhr: Englisch für Vorgeschrittene. —
Mittwoch, 7 bis ^9 Uhr: Esperanto für Anfänger.
— Mittwoch, J /s9 bis 10 Uhr: Französisch für
Anfänger mit Vorkcnntniesen mit Unter¬
stützung von Schallplatte«. Anmeldungen im
Sekretariat, täglich ab Y3 Uhr nachmittags.
Samstag, den 16. ds., 8 Uhr abends, Vortrag:
Dr. Emil Pfeffer „Wege und Mittel der jüdi¬
schen Kolonisation außerhalb Palästinas“. —
Sonntag, des 17. de., 7 Uhr abends, Heimat¬
abend mit Tanz u. Jazzmusik. Gäste willkom¬
men!
Abend jüdischer Kunst. Sonntag, den 10. Fe¬
bruar, fand in der Zionistischen Bezirkssektion
ein Abend jüdischer Kunst statt, an welchem
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Herr Oberkantor Kreutzstein jüdische
Lieder eang. Besonderen Anklaug fanden seine
Kinder Friedrich und Selma mit ihren fvlavier-
vort rügen.
Wirtschaftsstelle des Palästina-Amtes. Die
Wirtschaftsstelle verlegt ihre Spreehstun-
d e n auf Montag und Mittwoch zwischen
Yj2 bi« 3 Uhr mittags.
Verein für jüdische Geschichte und Litera¬
tur in Wien (II., Ferdinandstraße 23/8). Mon¬
tag. den 18. Februar, im Klubsaale der
,.H a k o a h“. I., Wiesingerstraße 11 (Cafe
Atlashof. eigener Eingang. Souterrain), Vor¬
trag des Herrn Prof. Julius Urbach über
,.M asaryks Stellung zu den Jude n“.
Beginn X-8 Uhr abends. Eintritt frei. Gü«to
willkommen.
Achtung! Jüdische Eltern!
Der «chlechte Schulfortgang Ihres Kindes
ist rasch behoben. Wenden Sie sich daher an
die „Judäa“ (Gesamtverband jüd. Hochschüler
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kräfte in allen Fächern der Mittelschule ver¬
mittelt. Auskünfte täglich im Sekretariat von
2 bis 5 Uhr nachmittags, IX.. Alserstraße 26,
oder Tel. A 25-2-28.
Jüdischer Hochschulausschuß — Jüdisch-Aka¬
demischer Philosophenverein
Sonntag, den 17. Februar, im Zentra l heim
der „Judäa“, IX., Alserstraßu 26: 5-Uhr-Tee.
Künstlerische Einlagen: Steffi Mann, Kurt
Braun. Barmusik. Büffet. Beginn 5 Uhr, Ende ’
10 Uhr.
Misrachi-Jugendbund. Die a.-o. Generalver¬
sammlung der Zeire Wehechalaz-Misrachi findet
Samstag, den 16. Februar, 8 Uhr abends, im
Verbandsheime des „Misrachi“, II., Prater¬
straße 60, mit nachfolgender Tagesordnung
statt: 1. Bericht über die Reorganisations¬
arbeiten, 2. Kassabericht, 3. Neuwahlen, und
4. Eventuelle«. Zutritt und Stimmrecht haben
nur diejenigen Chawerin und Chaweroth. die
sich mit. den neuen, mit Lichtbild verseheneu.
Legitimationen ausweisen können. Anschlie¬
ßend an die Generalversammlung findet unter
dem Vorsitze des seitens der Generalversamm-,
lung gewählten Referenten der „Ilapoel-Ha-
dati“, Zweigorganieation, die Konstituierung
der Leitung derselben statt.
Die Arbeit des Keren Kajemeth
WIZO IX für Kfar Kreme-
nezky. Diese Gruppe veranstaltet atu
27. Februar iu den Künstlerspielen eine
Aufführung von „Hui je Kapzen“ mit
Sevilla P a s t o r zugunsten von Kfar Kre-
meuezky. Karten zum Preise von S 1.20 bis
S 4.20 sind im „WIZO“-Heime, L, Schotten-'
ring 25, und im Keren Kajemeth erhältlich.
Stiftungen nur d u r c. h d e n K e r o n
Kajemet h.
Es gelang dem Keren Kajemeth in Österreich
letztens, einen Erblasser zu veranlassen, eine
ziemlich bedeutende .Summe, die er für Wohl-
tätigkeitszwneke als Legat hinterlassen wollte.,
dem Keren Kajemeth als Stiftungsbetrag zu
übergeben. Für diesen Betrag wird der Keren
Voraus muß man denken;
§ich sichern —
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Phönix
Allgemeine Versicherung«*
Ges./ Wien*lX./ Also (Gats 3