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Die Wahrheit
Nr. 60.
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Nagykanizsaer gottesdienstliche Gesänge
für cams n'ö-'bi mn^ob .cbn vbvb ,N 2 D bw spie ,rb v rpap
Kequiem, für Kantor, Chor, Solo, Soli, Kecitative mit und ohne.
Orgelbegleitung, 102 Nummern umfassend.
Komponiert und herausgegeben von Musikprofessor.
Leon Kar tschmar off,
öberkantor der isr. Kultusgemeinde in Nagykanizsa
Dasselbe (mit Porträt des Verfassers) mit bestem Papier und
Jloiendruck elegant ausgestattet, ist znm Bezugspreise von 20 K,
18 Mark, 9 Kübel, 5 Dollar gegen Voreinsendung oder Nach¬
nahme des Betrages beim Autor erhältlich.
Nachtrag dazu:
I. Adönaj Adönaj. — II. Wa’ani s’filiosi für gemischten
Chor, Kantor- und Sopran-Solo mit Orgelbegleitung—ad libitum —
HI. W’schom’ru unisono (Gemeindegesang), mit obligater
Orgelbegleitung.
-- t Preis 4 Kronen. : —
Q-egx-üLxxcLe't 1SS1.
Kurschnermeister
VVI EI K
II./2, Stefaniestrasse 7.
Empfiehlt sich zur Anfertigung aller Gattungen Ornat,-
Kappen für Babbiuer, Kantoren und Chorpersonale zu den
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David. Neumanii’sclie Familien-Stiftung.
Anzahl der Plätze: Unbestimmt, zusammen im Betrage von K360.
Bewerbungsbereehtigt sind: Die armen Verwandten des Stifters.
Herrn David Neumann, oder seiner Gattin Helene, ge¬
borene Kohn. °
Verleihnngstag: 14. Februar. 1913 (7. Adar).
Gesuehsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Verwandtschafts¬
nachweis.
Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1912.
Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4 XL Stock (Einreichungs-
protokoll).
. Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche in
der Einreichs teile (I., Seiten stettengasse 4, IX. Stock) unentgeltlich
zu haben sind; diese Formulare enthalten auch nähere für die Ein¬
schreiter wichtige -Bestimmungen.
Wien, 1. Dezember 1912. Der Vorstand
der israel. Kultusgemeinde Wien.
Isaak Leeb und Lea Weinberg’selie Stiftung.
Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von Kronen 650.—.
Bewerbungsbereehtigt sind: Mittellose Israeliten des jüdisch¬
deutschen Kitus, welche in Wien an der Universität oder
an der technischen Hochschule oder au der Akademie dt-r
bildenden Künste ihre Studien mit günstigem Fortgange
betreiben, ihre Vorstudien an^einem öffentlichen Gymna¬
sium oder an einer öffentlichen Kealschule mit gutem
Erfolge absolviert haben und sich hierüber mit vorschrifts-
mässigen Zeugnissen ausweisen können.
Bevorzugt sind: Unter gleichen Verhältnissen in Rumänien, in
erster Linie in Bukarest geborene Bewerber. <
Gesuchsbeilagen: Geburtsschein,legales Armutszeugnis, Bestätigung
über die Zugehörigkeit zum jüdisch-deutschen Kitus, Hoch¬
schulzeugnisse, Zeugnisse über den erfolgreichen Besuch
eines öffentlichen Gymnasiums, bezw. einer öffentlichen
Kealschule und Beschei”igung-über deu öffentlichen Cha¬
rakter dieser Lehranstalt.
Letzter Tag der Einreichungsfrist : 31. Dezember 1912.
Einreichstelle: Lj Seitenstettengasse 4, H. Stock. (Einreichuugs-
protokoll).
Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen, zu verwenden, welche in
der Einreichstelle (I., Seitenstettengasse 4 IX. Stock) unentgeltlich
zu haben sind; diese Gesucbsbögen enthalten auch nähere für die
Eiqgffihreffer wichtige Bestimmungen.
Htt&. Vlazember 1912. Der Vorstand
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der Israel. Kultusgemeinde Wien.
Hamnazeach
Ixi. 0.3 ZEELerte g-etellt. pro ZEHIext £L. 1 —
Zu beziehen bei Frau BI. Schön (verwitwete' Wodak)
Wien. Seiten st,etteiiirusse Nr. 4.
Hflmna7PflPh von hänfenen Autoritäten vorziigliehstbe-
IlClIlllIClXCClLrll gutachtet und als vortreffliche Arbeit und nach
jeder Eichtling bedeutsame Erscheinung wärmstens empfohlen.enthält
alles, was ein israei. Oautor innerhalb und ausserhalb des Tempels
in Chasomis, Kezitativen und Kasualien benötigt, in reichster Fülle.
Kundmachung.
Der vom Kultusyorstande in der Öffentlichen Sitzung,
vom 22. Dezember 1912 festgesetzte Voranschlag der Ein¬
nahmen und Ausgaben der Kultusgemeinde, sowie sämt¬
licher unter der Verwaltung der Kultusgemeinde stehender
Fonde und Anstalten für das Verwaltungsjahr 1913 liegt
vom heutigen Tage ab durch 14 Tage im Sekretariate der
Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstettengasse 4, III. Stock,,
zur Einsicht der Gemeindemitglieder auf
Die Gemeindemitglieder sind gemäss § 90 des Sta¬
tutes berechtigt, innerhalb dieser Frist Erinnerungen be¬
züglich des Voranschlages bei dem Kultusvorstande schrift¬
lich zu überreichen, welcher dieselben in Erwägim» zu
ziehen hat.
Wien. 23. Dezember 1912.
Der Präsident:
Dr. Theodor Lieben, Dr. Alfred Stern.
Erster Sekretär.
Dr. Schneid’sche Stipendien-Stiftnng
für Mediziner.
Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 200.—.
Bewerbungsbereehtigt sind: Arme, fleissige israei. Hörer der
Medizin.
Bevorzugt sind: a) In erster Linie solche Bewerber, welche mit dem,
am 17. März 1843 in Lemberg als Sohn des Wolf und
der Seheindel Schneid, geh. Gottels, geborenen, in Wien
beimatsberechtigt gewesenen und daselbst am 22. Au¬
gust 1898 verstorbenen Arzt Dr. Moses Markus Schneid
verwandt sind.
b) In zweiter Linie solche Bewerber, welche ihren Studien
an der Wiener medizinischen Fakultät obliegen.
Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Maturitätszeugnis,.
Universitäts- Studienzeugnisse; eventuell legaler Ver-
wandtschaftsnacbweis.
Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1912.
Einreiehstelie: I., Seitenstettengasse 4, 15. Stock (Eiureichungs-
protokoll).
Zur Bewerbung sind Gesucbsbögen zu verwenden, welche in
der Eiureichstelle (I., Seitenstettengasse 4, H. Stock) unentgeltlich
zu haben sind; diese Formulare enthalten auch nähere für die
Einschreiter wichtige Bestimmungen.
Wien, 1. Dezember 1912. Der Vorstand
der israei. Kultusgemeinde Wien.
Verzeichnis der Merstorkenen
vom 15. bis inklusive 21. Dezember 1912.
Bernhard Spira, Spediteur, 37 I. Schiine Morgenstern, Kommis,
48 I. Israel Pattak, Fabrikant, 69 I. Henriette Karpel geb. Riehs,
Pfründnerini 77 I. Jda Korner, Handarbeiterin, 60 I. Alfred Pollak,.
Fabrikant, 36 I. Eduard Gottlieb, Optiker, 78 I. Marie Moldauer
geb. Kris, Privat, 75 I. Edmund Sommer, Kaufmann, 45 I. Max,
Bergtrann, Fotograf, 51 I. Dr. Ferdinand Mandl, emerit. Primararzt^
51 I. Panline Fuhr, Schneiderin, 40 I. Sofie Neuspiel, Svrachlehrerin,
35^2 I. Ernestine Spitzer geb. Löwy, Hilfsbeamtensgattin, 37 I. David
Preuß, Kaufmann, 82 I. Ignaz Ezechiel Weiß, Dienstmann 67 I. Adele
Himmel. Kassierin, 19 I. Leon Bruckner, Agent, 19 I. Johanna Kohn,
Näherin, 35 I. Georg Friedmann, Privatbeamter, 36 I. Franziska.
Markus geb. Oesterreicher, Private. 71 I. Leopold Tisckl, Tambnrier-
gehilfenskind, 3 Monate. Sofie Kohnt geb. Fischl, Schnllehrersgattin,-
36 I. Johanna Hausmann geb. Chaui, Pflegling, 79 I. Norbert Feld-
mann, Schneiderineistersfohn, 3 .Monate. Klara Fischer, Pserdehändlers-
gattiil. 29 I. Elsa Lustig, Reisendeilskind, 3 Monate. Dr. Leopold
Libitzky, Gerichtsadvokat, 84 I. Ignatz Stiaßny, Handlungsgehilfe, 21 J^
Cäzilie Wahly, Private, 67 I. Joief Hochmuth, Kaufmann, 56 I. Israel
Leib Reich,. Buchhalter, 77 I. Ignaz Ehrenthal, Buchhalter, 67 1 / 2 J^
Dr. Rudolf Wienerj Bankbeamter, 38 I. Katharina Baumgarten. .Privat,
63 I. Amalia Nuß, Trödlersgattin, 45 I. Dr. David Heinrich v. Müller,-
b k. Hofrat, 66 I. Anna Fester geb. Türk, Kaffeesiedersgattin 62 I.
^Tientümer und Herausgeber l. Lauer. — Chefredakteur Dr. M. Löwy. — Berantwortl. Redakteur Alois Kulka.
af Druck ton Moriz Waizner & Sohn, Wien IX., Kolingaste 11 (Telephon 15.302).