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Vonn. Nach Abschluß ^einer^Unio^
als ^Rabbiner in Wiesbaden aufgegeben hatte, ^und ehe
^resUm an ihn^eranMreten^w^^ mn ein Rabdinat in
Rabbinat. an den hiesigen Vorstand:
- ^Unt^ begründetes»"''"''"^" Stande der Gemeiadeoer
Hierauf antwortete der Vorstand der Gemeinde:
Bekannt ift. daß sich Geigers Freunde am Philan-
thropin Heß, Creizenach, Iohlson. Jost dafür ein¬
setzten, ihn als Rabviner^iach Frandfutt zu ^ehen. wo-
Ein Viertel Jahrhundert mußte oergehen, ehe in der
Frankfutter Gemeinde der sta.de Wille sich durchgesetzt
hatte, den berühmten Sohn für die Barerstadt wieder z«
o^ewinnen. heißes Aingen solchen Oeslau und
hat»: eine akademlsche^Wirdungsmöglichkeit an einer zu
begründenden jüdischen Fakullät. konnte ihn bewegen,
von Breslau zu scheiden. .Wenn es mir gelänge, in
Frankfurt ein radomisches Seminar nach meinem Linne
zu errichten! Und das ift doch der tiefste Beweggrund
meiner Uedersieoelung'. schreibt er von Breslau aus. am
17. Juni 1863.^an seinen Freund M. A. Stern. Bei
1L66 bei dem preußischen Zivilgouoerneur, setzte er alle
reichen. Und als dies nicht gelang, suchte er d?e Familie
öffentlichen Appell anläßlich der Gedächtnisrede für Baron
James von Rothschild am 29. November 186» zur Ex.
nchtung einer Lehranstalt für oie Wiisenschaft des Juden-
tums zu bewegen. .Hier an der Wiege eurer Macht",
so apostrophiert er dle^ Familie Roth^
Kräfte von jeglichem Standpunkte aus, empfangend wie
Nur sechs Jahre blieb Geiger in seiner Vaterstadt.
Er verließ sie, einem Rufe nach Berlin folgend, vor
akademische Wirksamkeit - hier scheüenen. ^Am 21. OK-
genden Abschiedsbrief:
wis?ens^ acht'Bände der jüdische»
ferner grundlegende Abha?dwngen iiber Gebetbuch und
Frankfurt aus beteiligt^ sich Geize? an Rabbiner«