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3. Jahrg. Frankfurt a. M.. Februar
Sas Kulturproblem
im Judentum der Gegenwart.
umfassen? Ist diese Aufgabe auch in der Gegenwart
dag Wisienschaft und Kunst. Wirlschast und Volkstum
möglich ist. an dem Beispiel der Wissenschaft gezeigt
werden.
Der Gegensatz zwischen der modernen Wissenschaft
und dem üderlief^en Ju^dentum^
des menschlichen^Will^ns bestehen bleibt, auch wenn wir '
Problem, das die ^Wisie^chaft dem Judentum stellt,
Rücksicht eingeschränw/ Freiheit de/Denkens?^ Welche
^ ^Die jüdischen Philosophen des Mittelalters berufen
sich, um da» Recht der Philosophie zu erweisen, auf das
biblische Geb ^°Di"
aber nicht, da? unser Denken iiber^ die Gültigkeit ihrer
Lehre entscheidet. Die Bibel verzichtet nicht auf die
Anerkennung il^er^Wahrheit, sondern das ^Resultat, zu
Gott ist. keiner außer ihm.^So stellt sich das Verhältnis
^ ^^"^ das^Judentum^ der Gegenwart kann^ ohne sich
bezieh» sich rrur auf das Mag der Denksttiheit mn-rhalh
halb kann sie auch dem Denken incht^die letzte Entschei¬
dung über ^die Gülligkeit ^ihrer Lehren überlassrn. Das
des Gebiets der Wissenschaft liegen. Die Religion br¬
auch z^r Formung ihres Gehalts ihre besonderen Begriffe
schost auc!) in der Frage des Glaubens an. sondern stellt
die berechtigte Forderung, dag die Wissenschast die Grenzen
ihres Gebiets nicht überschreitet.
So kann unsere Religion, ohne ihr Prinzip zu ver¬
leugnen, ein friedliches Verhältnis zur Wissenschaft unserer
zwischen ihnen noch nicht hergestellt. Sie entsteht nicht
durch die sittlichen Ansprüche, die die Wissenschaft stellt.
Es genügt ihr nicht, dag die Religion ihr keine Hinder-
idealen Wertes. Das Suchen nach Wahrheit ist dem