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Urkunden, zu deren Gehalt man nichts hinzufügen, nach
giöscn Wirklichkeit in die Vergangenheil, w den Anfang,
mit dem chr von Gott verliehenen Urlicht alle folgenden
eine freie Auslegung der heiligen Schrift b.liebt ^ist. ob
nischen Tradition ihrem Wortlaut nach als verbindlich
Geschichte der Jahrtausends durchwandert, in ihrem Aus-
auf ihre Quelle weift.
^ ^Für unsre^ praktische Frage bedeutet^die^es Ergebms.
durch Verbesserung^ ihrer Resultate zu .richtiger^ Fest-
MenschengÄst ist. darf^n^t^an den Gestatten un^ Go¬
velin, daß er selbst —^der Erleuchtete ist. bei dem Gott
einkehrt. So wird Wissen zur religiösen Pflicht, zur
Es ist nicht auffallend, das; gerade das Judentum
von Anfang an ein tiefes Verständnis für diesen Zu-
»nd Versteh«,, wie sie die Abschiedsreden Moses ^ im
DSter sich wiederholen. Das hat nichts mit ^Intellek-
sondern es^isi der unwiderstehliche Ausdruck der Tatsache,
daß die jüdische Religion sich bewußt ist. daß es in
ihrer Gemeinde Gipfelpunkte der Mitteilung Gottes ge¬
geben hat. aus die jeder feinen Blick spannen muß. der
ein rechter Verehrer dieses Gottes fem will. Zu ^t.^um
aller ^Renaissance um das Mische Wissen bestellt: und
doch sei ein Wort gewagt: Wir sprachen eingangs davon,
wie in unserm Geschlecht sich wohl der Wunsch nach dem
selten die ^asl. des Willens beflügelt. Dieser Mangel
HSngt mit einem tief wurzekidr« Mißstand im Geiste
mählich zu den hohen Gegenständen de» Wissens vor-
schreitet, abhanden gekommen. Man will wissen, aber
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^ nicht lernen. Dieser der Zeit, dtt durch eine k«um
Lehre ^und den wichlgst.n Perioden seiner Geschichte.
sind? Welches Matz von Beharrlichkeit und Verliesung.
von geduldigem, bescheidenem Fleiß aber jetzt die Erler-
schwerer^Zlücke d» Thora sein soll? Das ist gewiß ein
Verständnis^ des Gottesdienstes ein elementares Mak
Woch^lstundcn.^ die an ^öffentlichen ^^u?en überhaupt
D-Mschlands die Ding^in Hinsich: -uf S:unve«z^!^und
chrisMche Schülerschaf^ ^ Ergebnis ^ist ja allbekannt.
! dem jüdischen Bildungsscl^/zusührt. ^Der bisherige
! Das ist da? W. rk d^c ^«sam^ Dazu adcr tri:! die
daß aus d?m Wünschen ein Wollen wird, dag der Geift
; der ^sich nu^ auswirken kann modern Will^ zum Mischen
geli.igt es noch einmal, dag wir uns. jeder Einzelne sich