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Stehende das Gesetz für die Höhenlage der Unterhaltung
de/ G^ ^die^F^ihett allerg ^die?hr an-
Haus hürt zu und^gcwinnt ers?im Lau// d^ Abends
Erst die Otiten Tage des eröffnen^ dann ^auch in
lesuny des Hohen Lieds: den Fernblick aus die Erlösung
erschlich^ Lveissagnng vom Sprvs; mis
decken: die Wurzel ^uber wird jtehn. ein Panier der
der tiesste Sinn des Abschieds. :ni! den! sich^die^Teiliie^ner
Sie Sarmfladter pessach - Sagsadah.
Das Pessachscst. das durch die häuslich? Fcic? der
beiden Sederabenvc seine besondere Weihe empfängt, lenkt
den Blick aus das kleine Buch, das im Wittelpunkt des
häuslichen Gottesdienstes steht, die Haggadah. während
die Illustrierung der Haggadah seit Auskommen des
Druckes so gut wie erstarrt ist und erst in neuester Zeit
eine gewisse Belebung erfahren hat. zeigen die noch er¬
halten gcdlicdcncn Handschriften der Haggadah in
ihrer Mannigfaltigkeit, wie virl Liebe und religiöses
Empsinden man im Mittelalter aus die künstlerische Aus-
wertvolle, in ihren leuchtenden Farben prächtig erhaltene
Hagaadahhandschrifr des deutschen Ritus ist die der
Die bis jetzt leider viel zu wenig bekannte Handschrist
Direktor Adolf Schmidt, als Band tt des Sammel-
Darmsladi* erscheinen. Adolf Schmidt hat außer dem
surr a. M. und ^Professor August L.^Maye r-Munchen
? Darmstädtec ^odcr .zeichnet sich' aus Vuu Prachl^der
^ mit großer Schönheit ausgestatletcn Bollbild^er. die abge-
D?c eigentliche Würdigung der Handschrift wird durch
eine Abhandlung von Professor A. ^re>mann eröffnet.
Dieser lft 'vohl z. Z der b'.-Seuleudsle Renner iüdü^er
j l 32V ^entstanden sein mus;. ^
! Adolf Schmidt gibt über die Geschichte und den
Einband der Handschrift wertvolle Aufschlüsse. Der
i Coder. der wohl um 14t^ wahrscheinlich von einem
^ Einband in Ledcrschnitt. (vgl. die Abbildung in Schmidt'»
.Bucheinbände aus dem XlV. XIX. Jahrhundert in der
^ Landesbidlwlhek zu Darmstadt'. ^rös>- ^ö. öx^6, 5 cm)
erhalten hat. ist seit 1605 Eigentum der Darmstädter
! Landesbidliothek. Diese verdankt den Schatz dem Kölner
! Sammler Baron Hüpfch. in dessen Besitz die Hand-
schrisl^seit l7t^ nachweisbar ist. ^Hüpsch hat sie wahr^
Familie Kassel in Heidingsseld erhallen'haben.
^ den bewährten Händen von Prof. August L. Mayer
- anvertraut. Mayer nimmt an. dag drei verschiedene
i Künstler an der Ausschmückung der Handschrift beteiligt
' waren. Während die Han) des einen Meisters sich durch
lässiger in der Zeichnung. Ihm schreibt ^Mayer ^ die
Jungbrunnen darstellend, zu. Die selnam anmutende,