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A-inek dürfte die Tragik, die über Lies» Zeu des
deutschen Judentums lag. klarer erfaßt und gekennzeichnet
haben als Zunz mit seinen Ausführungen: .Die
Juden und das Judentum, das wir rekonstruieren
wollten, ist zerrissen und die Beute der Barbaren.
Narren. Geldwechsler. Idioten und Parnasim. Noch
manche Sonnenwende wird über dieses Geschlecht hin-
weggehen und es finden wie heute, zerrissen, über-
fliehend in die christliche Notreligivn. ohne Halt und
Prinzip, ^zum Deil im alten Schmu»; fortoegetierend. mit
einem andern Langohr hinschauend, zum Teil blätternd
schaft des Judentums/ Diese Belästigung rettet ^ihn
Vereins- zum Opfer^ fielen- die Wissenschaft hat ihn den
tum und im Mittelalter griechische" römische, arabische,
ttat ihm ein Kämpfer zur Scite.^ der die lveltgeschichtliche
^ Als der Gottesfturm wieder durch die Lande segle,
als ein mächtiges Krachen im Westen ertönte und durch
den Blitzstrahl, der aus heißer Zulialnwsphäre nieoersunr.
und Louis Philippe von Orleans das große Wort sprach:
l^l cb-ne ».cru <'e5.,rui^ une veri,^. die Bersassungsur-
Kunde soll von jetU ab ganz Wahrheit werden, d^ hallte
akte muß zur Wahrheit werden! Um des Rechts und
der Freiheit der Deutschen willen, müssen auch die
deutschen Juden frei werden. Wer behauptet, Recht könne
begründeten Zeitschrift, der er den stolzen Name?? .Der-
Jude" gab. So ehrte er sich selbst über alle Ehren hinaus,
die ihm. dem Vizepräsidenten der Frankfutter Paulskirche,
dem Oberrichter von Hamburg, von außen her zu teil
auch auf speziell jüdischem ^eb^et die Zeit ^>un lS40 als
^ag^ der Erw^ckung a^us romantischem Ta^el^be^eichnen^
Ludwig Philippsvhn. der Begründer der .Allgemeinen
Leitung des Judentums'.^eine führende Rolle übernahmen.
kam die Iudensrage zu^ Dtt Abgeordnete
der Cammer. Damals waren wir noch Jünglinge- jetzt
find wir Greise: die Sache steht noch^beim Allen!^und
S:römuna zu ^.unsren der Juden, trog de» Widerspruchs
des bekannien Theologieprofesiors ^Döllinger. der damals