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August 1837.
4t Ueber die gegenseitige Stellung des Juden-
chums u Christenthums zu einander.
(Zur Verständigung.)
(Vom Herausgeber.)
Unter obiger Rubrik bringt die „Kirchenfackel, ein Sonn-
laMatt für die Aufgeklärten aller Kirchenparteien," herausge¬
ben von Herrn Pfarrer Alb recht zu Ulm, folgenden, von
G. F. Schlatt er unterzeichneten Aufsatz, welchen wir, sowohl
Vtgtk seiner wohlwollenden Tendenz, als auch, um demselben
eint nothwendige Beleuchtung folgen zu lassen, vollständig hier
Mfnthintn:
„Indem „Israelitischen Volkslehrer/' einer von dem Rabbi-
Kr Leopold Stein zu Frankfurt am Main 'herausgegebenen Mo-
Mfchrift, befindet sich im zweiten Bande S. 256 folgende von
dm Herausgeber herrührende Bemerkung:
«Wer seine Religion wahrhaftig liebt, der darf jetzt sein
Aze nicht verschließen, der muß mehr nnd mehr von der Ueber-
Mgwig durchdrungen werden, daß das Judenthum nur durch
Aakuerung, nur durch geistige Verjüngung seines Gottesdienstes,
KWS Schulwesens und häuslich-religiösen Lebens gerettet wer-
kann. Das alte Judenthum, in seiner alten, auf Abschließung
wechveten Form und Gestalt ist auf dasjenige (soll heißen? das
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