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iMß Rundschalt.
aus unserer Mitte weichen, und sich immer wehr'Und -heilvoller entwickelii
mögen, daß Alles dieses in allen Gemeinden Israels erwachen und das
religiöse Leben segensreich gestalten -möge, dann haben solche Männer, wie
Sie. nicht vergebens gestrebt und gewirkt, sondern in weiten Kreisen Segen
verbreitet. — Was die politisch en Verhältnisse der schwedische,
Juden betrifft, so ist eigentlich nicht? NeneS mitzutheilen. Es wurde bei
dlesjahri^n Reichstage'vörgesclilageA. das sie. die bis jetzt Vvn allen Äm¬
tern ausgeschlossen. Ä'i»r<n,-!KeuMenS' als Äer.z'te M Dienste des Staates
und al« Lehrer '.ail.'.^chnMett'Hchüren. sollten angestellt werden könncji, aber
der AuSschüff,' welcher bisse Frage behandelte, hat es nicht gewähren wolle»,
und wahrscheinlich wN. der Reichstag selbst' nich't' liberale.r. seku./..<x!n Vor',
schtag^der Negie^ung,' itn 'AllgeMetiien eine größere Neligl0nsfttiheit eüizu>
führen, wir.d wahrscheinlich dasselbe Schicksal habek/'Jn Schweden wird der,
welcher^Ii ks Protestant geboren, zu. irgend einer, ankern Meligion' übertritt,
des 'Landes vermkeseii UUd verkiert 'fein Erbrecht; wenU'vderselh'e ..ch''.einer
religiösen ZusammenkuUft außer Pen angeordneten iu der Kirche Theil niinmt,
wird er mit Geldbuße oder Gefangniß bestraft; und auch andere 'intolerante
Gesetze sind da noch in Kraft. Die Regierung ist in dieser Beziehung
M einem freiflniiige'n Geiste beseelt,' aber das Volk schont lioch iiichl zu
einer solchen Heränderung reif zu sein, ulid zu,»». Wttvandt, .d.je' a.ltt Iijtoi
leranj noch an» Ltben zu erhalten, dient die Furcht vor per Verbreitung des
KatholiciSmu^ Nornlonisttnis Zt. ?>.v, eiiie FmM'd.i>Hlt^größem'.Molge
von den Gegnern'her Neligionsfrelhei^.M Doch Schweden,
das sich in' anderer Beziehung einer so schönen Verfassung - erfrem, lind
keuM andern Lande nachsteht, witd auch zuletzt hierin einer freieren und
mit der Bildung der Zeit' mehr übereinstimMeüden Richtung folgen. -- '
' .Privatbrieftn ans Andien zufolge dienen viele rnvisehe Znd,en in
der,, Armee von Bombay unter den SevoyS. Die Londoner jüdiW
beabsichtigt ihnen eine Adresse - zuzuschicken und sie zu ermahnen, ihrem
Fahneneide , ferner treu zu bleiben. , - (Franks. Journal.) ,
'.^ ^' ^ 65. Mr Sindsachsen.
^ Für den Gynagogenbau der armen G^meind^-Bin fach sei, -(vergl.
Volkstehrer, Dai -HM/,Anferat! des Herrn/. Lehrers O tt e .n so ß e r) sind
folgende Gabe», eingegangen: von her Redaktion des- israel^ VolkslehrerS
si., 3^ I. S.'fl. 1.,— N. Ä. ss.l. .Mecte m der israet, Ä.emeindk
Nöl.krr ö leier , durch die Herren: Vorsteher er» und Lehrer Kobur-
sser ?. 2. 3 kr. -- Äus einer andern Äemeittd^
Aus der Gemeinde Bind fach sen gehen.unS> große und dringe.nde .Hilferufe
,u. Möchte ihr,Schreien erHort, und die TherlnflMe-i.der.M^uhenSgenoffen
für alles GlUe^ namentlich^ für eine arme.Gemeinde, die ih^
und seinem Hause sucht, sich auch hier- reichlich bewahren. ^ Wan wolle dabei
zu.erwägen nicht vergessen, daß das Herumgehen mit emem sogenanliten „Schul»
Puch/, jetzt, mit grützerey'SchwterigZej.tey.,verbu.nd.en - ist, und abgesehen^.davon,
daß>eS. llsicht', zu Nnterschleifen Änlaß gibt die ent¬
stehenden Reisekosten wieder in MlchtS verwandelt werden.-iZn unserer Zeit
haben wir ein Mittel, jMen, d'k- Frühfren.' entbehrte.»!, die jü b i sch « P.r esse.
Sie ist, bis, unter uns ein Herein, entsteht. !t»er / Ael^i^lscheS! wie...der> .herxlsche
Gusta v.Av o lp.h S-Vere i.n^ öei',He».Hrv.Mqnt«n.-'leistez-diezW.e-'B«5M!'tt-
lerin bei solchen, ebenso humanen als heiligen Angelegenheiteu. — Möchten
die verehrlichen Herren Lehrer und Gemeindevorsteher dieses beherzigen und
diese gute Sache durch Collecten fördern. Zur Entgegennahme, von weiteren
milden Beiträgen für obigen Gynag v genbau erklart steh fthr ^erne^ bereit
'Die Nedaetion des israel. Volkslehrers.