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Literarische Anzeigen.
Im Verlage der Buchhandlung des Berliner Lefeka-
binets ist soeben erschienen und iu allen guten Buchhand¬
lungen Deutschlands vorräthig:
Stern, vr. S. Die Aufgabe des
Jndenthnms und der Jude« in
der Gegenwart. Acht Vorlesungen
geh.-Preis l Thlr. io Sgr.
Cassel, Selig, die Rabbinerver¬
sammlung des Jahres 1650. Eine
historische Abhandlung. 8. ioSgr.
In der C. Kürschner'schen Buchhandlung (M. Marcus)
in Schwerin i. M. ist so eben erschienen und durch Unterzeich¬
neten zu beziehen:
Ih'._ Sam. Hold heim, Vorschläge zu
einer zeitgemäßen Reform der jü¬
dischen Ehegesehe. Der nächsten Rab-
binerversammktlug zur Prüfung übergeben.
44 Selten geh. 5 Sgr.
Desselben die erste Rabbinerversamm-
lnng und Herr Dr. Frankel. 35 Sei¬
ten geh. 5 Sgr.
Desselben das Zeremon ialgesetz im
M e ss i a s r e i ch. 10 Bog. geh. 15 Sgr.
Berlin Juni 1845.
Plahn'sche Buchhandlung.
L. Nitze.
Bei Carl I« Klemann in Berlin ist soeben erschie¬
nen und in allen Buchhandlungen zu finden:
Die gegenwärtige
Bewegung im Jndenthnm,
.ihre Berechtigung und ihre Bedeutung.
Bon
Br. S. Stern
Geheftet 4 Sgr.
Zeder der die Vermittlung der Religion mit dem
Leben als eine ernste Aufgabe unsrer Zeit anerkennt, je¬
der der das Streben nach diesem Ziele hochachtet —
gleichviel ob e§ sich kundgiebt auf dem wetten Gebiete
des Christenthums oder dem engcrn des Jndenthnms -tt
wird diese Schrift freudig willkommen heißen.
„Der Israelit des neunzehnten
Jahrhunderts."
Die in unserm Verlage erscheinende Wochenschrift
„Der Israelit des 19. Jahrhunderts" wird auch in dem
am 1. Juli beginnenden zweiten Semester dieses Jahr¬
gangs fortfahren mit gleicher Entschiedenheit und gleichem
Fceimuthe wie 'bisher die Reform im Judenthume zu
besprechen und zu vertreten. Hierzu wird die im Laufe des
komm. Monats dahier abzuhaltende zweite deutsche Rab-
binerversammlung jedenfalls insofern Veranlassung geben,
als wir uns in den Stand gesetzt sehen und angelegen
sein lassen werden, möglichst vollständige Berichte über
deren Verhandlungen am frühzeitigsten zu bringen, wes¬
halb das Blatt für Alle, welchen die gegenwärtige Be¬
wegung im Judenthume nicht gleichgültig ist, war, von
um so größern Interesse sein dürste. Alle Postämter und
Buchhandlungen nehmen Bestellungen an. Preis für's
ganze Jahr 3 Thlr.
Frankfurt a. M. den 29. Mai 1845.
Joh. Ohr. Herrmann'sche Buchhandlung.
Gesuche.
Ein examinirter Elementarlehrer, der gleichzeitig
Schächter und Vorbeter ist/ wird zum ersten Oktober
d. I. gegen einen sixicten Gehalt von 159 Thlr., freie
Wohnung und Holz gewünscht. Nebeneinkünfte betra¬
gen 80—100 Thlr.
Qualiflzirende Subjekte melden sich durch portofreie
Einsendungen ihrer Zeugnisse bei
' A. Frank.
Oranienburg im Juni 1845.
*«/Zum nächsten Semester wird bei der hiesigen jüdi¬
schen Gemeinde die Schächter- und Kantorstelle vakant.
Fixer Gehalt 250 Thlr. jährlich. Befähigte, mit gu¬
ten Zeugnissen vecfehene, und mit einer guten Stimme
begabte, musikalisch gebildete Personen, können sich per¬
sönlich melden, ohne jedoch für Reisekosten oder Probe¬
singen eine Entschädigung zu beanspruchen.
L u b l i n i tz im Juni 1845. Dev Vorstand.
Zu “pan HS d. I. sucht die hiesige Gemeinde einen
Religionslehrer (für einige Kinder), Vorbeter und Schäch¬
ter. — Fixum 100 Thlr. Krt.; freie Wohnung, Hei¬
zung/ Mittags- und Abendtische. — Das Nähere ist
auf portofreie Anmeldungen zu erfragen bei
dem Vorstande zn Penzlin
in Mecklenburg.
Druck von I. B« Hirschfeld.