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Anzeiger.
Zn demselben werden Annoncen aller Art gegen I^Ngr. (IgGr.)
Gebühren für die gespaltene Seile aus Petit-Schrift oder deren
Raum sowie literarische, merkantile u.a. Beilagen ausgenommen.
Die Verlagshandlung.
Literarische Anzeigen.
So eben ist erschienen:
Protokolle und Aktenstücke
der zweiten Rabbi nerversa mm tun g rc.
24 Bogen in 8. fl. 1.48 kr. oder.1 Thlr. Pr. Cour.
Wir haben uns entschlossen, den Subskriptionspreis
von fl. 1. 48 kr. oder 1 Thlr. Preuß. Cour, noch
bis Ende dieses Jahres fortbestehen zu lassen, so¬
dann tritt aber unfehlbar der Ladenpreis von fl. 2. 24 kr.
oder Thlr. l l /a Pr. Cour. ein.
Frankfurt a. M. im November 1845.
E. Ullmannsche Buch-, Kunst-
nnd Aiitiquanats-Handlniig.
So eben ist erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben:
Die
Emanzipation -er Inden
die Emanzipation -er Denkenden.
Von
J»r. Ferdinand Falkfon.
gr. 8. Altona bei Hammerich. geh. 4 Gr. (5 Sgr.)
Literatnrblatt zum Israeliten
-es 19ten Jahrhunderts.
Herausgegeben von Dr. M. Heß.
Von Neujahr an erscheint unter Mitwirkung der nam¬
haftesten jüdischen Theologen, als-: Geiger, Holdherm,
Herzfeld, Wechsler, Maier- Reben stein, Auer¬
bach, Herxheim er, Adler, Einhorn u. m. A.
wöchentlich ein Literaturblatt zum Israeliten des 19. Jahr¬
hunderts. '
Dasselbe soll ein Organ für die höhere Wissenschaft'
des Judenthums bilden; es wird Rezensionen, Abhand¬
lungen, Aussatze und literarische Aphorismen enthalten,
und sich dadurch auszeichnen, daß es das einzige gelehrte
Organ sein wird, welches dem wirklichen Fortschritte hul¬
digt und den Neformbestrebungen durch die Wissenschaft
einen Anlehnungspunkt verschafft. Indem sich die'mei¬
sten Mitglieder der Rabbinerversammlung als Mitarbeiter
angeschlossen haben, wird ferner die Bedeutung des Blat¬
tes nur gehoben, und kann solches in so fern gewisser¬
maßen auch als'deren Organ angesehen werden.
Im Betreff der Preise ist folgendes festgesetzt: Das
Literaturblatt, welches nicht ohne den Israeliten abgegeben
wird, kostet ine.1. desselben 5 Thlr. jährlich, der Israelit
allein, wie bisher, 3 Thlr. jährlich.
Frankfurt am Main im November 1845.
Hermanns Buchhandlung.
So eben ist erschienen und.in allen Buchhandlungen zu haben:
Gemischte Ehen
zwischen Juden und Christen.
Dokumente herausgegeben
von I>r. Ferdinand Falkson.
gr. 8. Altona, Hammerich. geh. 4 Gr. (5 Sgr.)
Lehr- und Erziehungsanstalt in Hamburg
von' Louis Simon (Böhmkenstraße, 9).
- Die Theilnahme, der sich mein Institut am hiesigen
Orte erfreuet, veranlaßte mich, dasselbe schon jetzt voll¬
ständig einzurichten, so daß zu jeder-Zeit Pensionäre aus¬
genommen werden können. Den resp. Eltern, welche ge¬
neigt sind, mir ihr Vertrauen- zu schenken, darf ich, gestützt
auf langjährige und mannigfache Erfahrungen, die Ver¬
sicherung geben, daß ihre Kinder bei mir das elterliche
Haus nicht vermissen werden, und daß nicht die wissen¬
schaftliche Ausbildung allein, sondern die sorgfältigste Er¬
ziehung überhaupt das Ziel meiner Bestrebungen sein
wird; auch ist bereits für alles, was der Anstalt von
Nutzen sein kann (gute Lehrer,'zweckmäßiges Lokal mit
Garten u._ s. w.) gesorgt worden. Wegen weiterer Mit-
theilungen'wolle man sich schriftlich an mich wenden.
Stelle-Anerbieten.
Eine jüdische Familie in einer größecn Stadt Bayerns
sucht für drei junge Mädchen eine geeignete Erzieherin.
Bewerberinnen wollen ihre Briese unter der Chiffre
v. B. F. der verehrlichen Redaktion dieses Blattes zur
weitern Besorgung übermachen.
Gesuche.
Zur Unterstützung der Hausfrau wird ein ordnungs¬
liebendes Mädchen von anständigen Eltern als Wirth-
schafts-Demoiselle verlangt, und ist Näheres zu erfahren
beim Kaufmann - 1 ■ . ■
Benny Burchardt
in Landsberg an der'Warthe.
Für einige Familien wird zu Neujahr oder Ostern
1846 ein Hauslehrer gesucht, der in den gewöhnlichen
Schulgegenständen, so wie im Französischen und Engli¬
schen zu unterrichten im Stande ist. Das Nähere ist