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t,erWk Hacant.. Geh^ ,ber gänzlich freier Statioy, 70
bis'Io'ThlrV ReflecLänten Bclic6en ihxe Adresse und Aeuss-
nisse p' ö r t 0 frd'i äst dett ünttrzeichneten Vorstand einzu¬
senden. . V'
Volzum Lei Kjl^tzhejm-,-Z>ey^^ December 1856.
L. LLchtenstein, d.. Z. Vorsteher.
"''^uMMrügAn^eWt, ~£.ä Idlgste^Antritte wird
ein'Reltgiönslehrer gesucht, der"auch' die Functionen eines
SchächMsDM BörbMks ' zuHerrichtenhat.Gehalt
60 — 70 Thlr. Pr. Cour.' außer freier Wohnung, Hei¬
zung, Beköstigung und''Schacht- und sonstigen Neben-
emolummten. Sich baldigst. zu melden Lei. dem
Z " UriZiJ 1 Ko,Dn,b dsf Welitischtt, Kemeiflpe
.7 ulriq -ul; ui -uKirlfep bpi Cöthen . ^
Levy Herzfeld^
o! mein 'Haus eine geWete Dame in
^sttEasterin'sp'fori oder zu 'Ney?
Äl'^enga^est^ dre die Jusflcht/über 3 Kinder mit
zÄ 7 'überWmen 'har.' ' Neflectirende wollen sich batp^ö
lichst melden.
"T 'elsin^in'Mecklenbürg, 6. Decemher 1856. .
;l.:i:i>rbv 7 " H. CvtzMaNN.
tzsnMunufaewd-Maaren-Geschäft■en-gros und
j Mrd.j gyf nächste ; O.stern, ein, Lehrling.gesucht, der
mit den nöthigen 'Vorkenntnissen ein empfehlendes Aeu-
ßereS vAWpet, Auf. ftankipe Anfragen ertheilt nähere
Auskunft .. S. Mauer,
Vr*;W'- ' 1“ . ;• • Lehrer und Prediger.
...- $ n )9 e q im October1856.
’"* ! Iim : Verlagb7mn ’Wilhelm Braun»flll«ir k. kV Hof-
büchhändlei’ in Wi e n, ist so * eben erschienen:' ! ■
ie ' ; ’■
Alterthümer
in Briefen
von . Dp. ßfeorg* Gustav Roskotf,
qnbPrpjressorqn, d§r ls. k. eya^geJisch -theologischen Facultät zu Wien.
" 185* geh. Preis 1 «Mir
Die beste Empfehlung diese,s, auch mit äjisserlicliQm. Schmuck
ausgestatt eten Buches, für den Gebildeten überhaupt^ und für den
Freund der Wissenschaft insbesondere, ist sein schön geordnetes
liihaltsvei^zeichniss. Es weiset auf die behandelten
GegepsMnjie hin, ; deren Kenntniss dem Leser der Bibel, dieses
Buches der, Beligion, das zugleich unser kostbarstes Erbstück al¬
ter J Geschichte und Kunst ist, unentbehrlich bleibt.
f Der 7 Verfasser thellt hier die''Früchte seines mit Begeisterung
und ausgebreiteter Gelehrsamkeit gepflogenen Studiums in anmii^
thigstgr; Fprm mit. Er lehrt.das merkwürdigste .Volk der Erde,
aus des^q Geiste, aus Jessen.sinnvollen,Einrichtungenvund Ge¬
brauchen^ aiis den Thäteh seiner Gesetzgeber, Lehrer und Hel¬
den kennen, in einem Zusammenhänge, dass es ein Leichtes ist,
nun auch die heiligen ’Schriften selbst und deren tiefste Bezie-
bupgfjp M. ein. harmonisches Ganzes, zu verstehen.
Von iiihT heHtzri, ergreift man die Bibel mit Ehrfurcht und
vertieft sich unversehens in die Offenbarungen Gottes, die uns
unterrichten, rühren und heiligen sollen. ’ Sein Buch ist ein Pa¬
last, dessen Glanz und Schmuck uns überwältigt, ^dessen mühsa-
jmes Gebälke und feste Grundlage aber sieb unsern; A.ugen ent¬
ziehen/ 7 Selbst die Briefform ist nur ein Mittel ‘der Üeber-
sichtlichkeit und 'Abrundung, welches den vörkömmenden neuen
Forschungen und Aufschlüssen die Schwerfälligkeit eines gewöhn¬
lichen Lehrbuches' entziehen soll. Solche'Bücher dienen der Auf¬
klärung, solche Popularität macht die Wissenschaft zum Gemeingut.
Wien, im November 1856. /,• -
Wilh elm Bra uiniill'er»
Hlnfrage an die tvphllpbl. Nedaetian.
' Mollen Sie mir gefälligst folgende breigraßen
antworten. B .. . .
1. Am jüngsten hsiöii ' erklärte uns der Pre¬
diger Herr S. in seiner Rede die bei ntmp
rmntt. sei S.chnörkelei; ich. erlaube mir, Ew. Hoch¬
würden ganz ergebenst zu fragen, was wohl die wissen¬
schaftlich gebildeten Rabbiner der Jetztzeit Veranlassen.möge,
diese Schnörkel bei dem wichtigsten Theil des öffentlichey
Gottesdienstes beizubehalten?
2. Welche Studien und Eramina sind nöthig, um
den Titel, Prediger oder Rabbiner zu erlangen? . s
3. Heißt das in der deutschen Xmcht portu¬
giesischen) Aussprache "ei oder e?
Antwort: »d 1.; ©er 1 sogenannte Trop ist eine
uralte jüdische Sangweise, wie sie sich ganz ähnlich 'noch
heute bei den Arabern und Persern bei ihren Vorträgen
findet. Der. Ausdruck „Schnörkel" ist daher jedenfalls
in dem Feuer d§x Rede übereilt und daraus geflossen,
daß Viele der jetzigen Zeit sie' von musikalischer Seite
für monoton und geschmackwidrig, und für das Verständ-
niß des Wortes erschwerend halten. Die schriftlichen' Zei¬
chen selbst find Accentzeichen. Von den 'wissenschaftlich
gebildeten Rabbinen, behält der eine .Theil' den .Trop bei,
weil er den uralten Brauch für geheiligt halt,. der ander?
Theil, weil die Gemeinden ihn beibehasten .wollen, der
dritte, weil die jetzige Declamationsweise auch nicht zu¬
sagt, und der vierte Theil hat ihn wirklich abgeschafft.
Ad 2. Den Titel eines Rabbinen ertheilen die ° Di¬
plome andrer; Rabbinen nach angemessener. Prüfung, ob
der Candidat die nöthige Reife im rabbinischen Wissen
erlangt hat; den Titel eines Predigers ertheilt die Ge¬
meinde, wenn sie ein solches Amt geschaffen hat.
Ad 3. Das Zereh wird in Deutschland gewöhnlich
ei, jedoch nach dem Rheine zu, im Elsaß und Franks
reich e ausgesprochen.
Jüdisches VölkMatt No. 11. ^
Bilder von L. H. F. (Forts.) — Alexander der. Große in Je¬
rusalem. — Aphorismen. — Anfragen' und Antworten. —'No¬
tizen des Tages. r~ Vom Institut zur Förderung der israeliti¬
schen Literatur. — Beilage: Elibu Hanabi's Wanderungen aus
der Erde.
NB. Durch alle Buchhandlungen und Postämter zu beziehen.
Jährlich: 1 Thlr. Vierteljährig hi Thlr.
Herlag'von Daumgärttters Buchhandlung iy tzeipzsg. —^^ Druck von A. B. Hirschfeld.
'' ' ''' V . h-chaeteur: K. Näke.