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” Bewegung', und obschon wir gar nicht die Absicht hat
tat.*, diesen Gegenständen ..diesem Blattern näherenMe-
Hed HHHdHHlichEDveMei§ei§> -HlMMeinurH ßutz-
zusprechen.
Ich glaube kaum, daß es jetzt noch einen vernünsti--
gen Menschen giebt, wstcher mst Bewußtem die
alte AnklgWMEB^uchD' gegen) DWrdrn stüedevholerü
wird. Jedermann weiß, daß es in Ländern und Städ¬
ten, wo gar keine Juden wohnen, durchaus an Wuche¬
rern nicht fehlt, daß ab er. ;da-. ^o. lBFenvetz rHerders ReV-^
gionen unter einander wohnen, es nicht minder christliche
als jüdische Wucherer giebt, und daß das Vech^ltmü
dem der beiderseitigen Bevölkerung paßt. Was hingegen.
"-ie^iMÄWHAt^beAN'^so weiß^der Kundige, da^ die,
H'di^ ,Jüd§w dazu ntzthrgte -und.^ herech.-.
-tigte; r nöthigte/ r da- ste/ nachdem sie dtn Juden Mn Grunds.
--hMtz'k-Md"Löndö'Ät7"^on' Pan^wÄ' un^
Handel, von Wissenschaft, und .Kunst ausgeschlossen, .dem
Juden lediglich den Geldhandel und Trödel gestattae; .
aber auch berechtigte, indem sie in jeden/ ^ch'uAriffe,
‘ hefljj jsier jstyern Juyey,iicmsftxtrgtch- wuMüchlich 4 echen l be- .
^deu^np.,WerM.Zchsstiß,^ajs-;d.W christliche, Bürger ^ex-c
laubtq.Hierüh,ex.einem Mqn^eMeM^ PMvx.,Brun-.,
! ner^ier'jt($
digungew auf uns. zu,.wälzen, noch viele Worte ^u,M.a-
'chei^DD Zert verschwenden '' '^eine Än-'.
cklagtü' 'hiÄn'^alleÄ^Ä' deüsstben ÄEHH d'a^ die'Jü-'
den die ^ütop8isch^P^effe--!eherrfchN,'-BchaÄMngleri, di'e^
. nurdemMreunde - alles- iVexaltete» mnv -längst als'- falsch
. ErwieseneNj im d.en.MMdj.;kommen>jkönnen>,s!jGin -Mde-f,-.
^res ist aber per^Wstcher.sM,djk„Kesetz^K»ng,Men.,,r;sF^
Wucher.'"Diese letztere hat sich in Wissenschaft und Le¬
ben nicht blos als unzureichend, sondern auch als nach¬
theilig. Zin> ÄN'deröN'^ Bßziehütrgen erwiesen. Wir können
nichts dafür, wenn die Berufung auf die Wissenschaft
Herrn Brunner ein Gräuel ist.
Die mosaische Gesetzgebung wollte in der israelitischen
Gesellschaft jedes Schulden wesen verhindern. Sie ver¬
bot daher jchli^enlZins an Gelds dder an Naturalien,
(siehe hierüber Genaueres in unsren Vorlesungen über die
religiöse Jdst S.' 4'6., un!>' stbet dre Religion der Gesell- ;
schast S. 154:)/- Wir'^äÄn e^dsö Mnug ausgesprochen, k
chaß ?wir .das-.im Mosaismus -Nie,dergelegte,göttliche Ge-'
-setz? als ^ die lauterste-Basis, der -.menschlichen Gesellschaft ;
anerkenne^' Da aber die menschliche Gesellschaft den Mo-
ssaismus -nych .nicht, als- -ihre Basis' anerkannt und ver- >
wirklicht hat, so können wir auch die wirklichen Verhält¬
nisse realiter .nicht nach jenem Gesetz«^ beürtheilechss 'So
verÄschsuuntzswürdig^ex HFMiH ^nd
LeiHtftrtigkeit^stinerAtDenmensDO benützend ^iMr
auch ist, so hat mar?'d?ch mit großem Rechte hie beste¬
chenden Gesetze gegen denselben angegriffen. Kaum ein
..Gesetz^ kann die. dernungeachtet geschehende Uebertretung
Ä^rhindstss^ nber^de^D^ch^ gerade W^eA/^der mit un¬
erschöpflicher Schlauheit immer wieder Formen findet,
''mÄelst derer er dem Gesetze Hohn spricht, so daß sich
' ister Muchstgefttzel gerade -gegen den Wucher als völlig
unzulänglich erwiesen haben. Andrerseits bewirkt die vom
.(.Gesetze ^ezo^ene., enge Grenzlinie für den gesetzmäßigen
Zinsfuß" gerade, daß die des Geldes Bedürfenden viel
mehr in die, Arme js er Wucherer gewieben werdenweil
,-der -erlaubte Zinsfuß-- so- gering! ist, daß jedes andere-Ge-
^Mäft.^^u Gstöirin übwirft. ^ 'Im der rieseHMM'EM-
j. Wickelung i des gewerblichen Lebens hat es sich resultirt,
daß das Geld, als allgemeines Tauschmittel bedeutend wohl¬
feiler geworden; daß daher der sogenannte Gewinn in al-
len^MgeÄ^ größer werden mußte und geworden ist. Es
i zeigt! sich däher , l dass -der'GeldMksh^ im! BesoNvsten in-
üiechalb-der jbestehenden-Gesetzgebungso beschränkt ist/;Mß
,jer.,mit' dm- Erfolgen aller. andren OeschäftssMgay, ;Wht
. mehr zconcMixxn ^kann.;,j H)az i nun> der^Heldve.rkeh.r^eiye
der, Hauptpufsadern des,, gewerblichen Lehens ist,. sy. AHt
man leicht ein , wie gefährlich diese Stockung und. Er¬
schwerung m ihm ist. ' Hit Recht weist 'man' darauf !hür,
die' Äctisn rböH begründeter und solidst' iGesellftHf-
''teniffö' Bbßr-'Diiädettd'eV*ttbN'tM daß-' die- solidesten 'Ge-
- schäfte';Mweichlichen.Gewinn.ertragen,; daß/ider-beschränkte
, Zinsfuß! dH G^dhaydeltz. dieseyr,: den nöthigen Zuflu.ß'Hh-
sshneidem.nchst.-^ Han e^innept.^ar<ut,,.tv^.Ww.er^-fS be¬
reits wird, den besten hypothekarischen Sicherheiten Ca¬
pitalien zu schaffen und welch maßloses Unheil hieraus
für den Grundbesitz entstehen werde.
Diese Erwägungen gegen die bestehenden Wucherge¬
setze, nicht zu Gunsten des Wuchers, wie jedes Kind leicht
einsieht, sondern um die allgemeinen Nachtheile in den
wichtigsten Momenten^ d^s^grH^r -gewerblichen Lebens ans
Licht zu stellen, haben wir hier aufgeführt, nicht'ustr ünstst-
-seM in' einer uns sö "fern ''licheMsi Frage 'mWMechen,
oder eine Wirkung zu üben, sondern nur um zu zeigen,
'wie''lächerlich;sich Heft'Dr..Bjmnnst «nK'.'CoMüeu ma¬
chen, wenn sie diese, hedeutend/Frage der^Gegenwart mit
den Juden in Verbindung.bringen und abermals einen
Popanz benutzen, um anzuschuldigen,' gehässig zw machen,