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Bekanntmachung. : ';‘~
"-«A Fdlge gesMen BMlüffes soll die
hiesige Stelle eines - « .•
Dislrictsrabbiners
wieder besetzt werden.
. Bewerber um dieselbe wollen ihre Ge¬
suche, mit den vorschriftsmäßigen Attesten
begleitet^ bis längstens
1. Februar 1878
an die unterfertigte Stelle einreiche», wo¬
selbst auch die erwünschten weiteren Aus¬
schlüsse ertheilt werden.
Augsburg, den 3. Decxmüer 1874.
me Verwaltung der- israelitischen
Gultusgemeinde.
Durch das Ableben unseres Predigers und Religionslehrers,
Herrn Dr. Frankfuriher, ist dieses Amt vacant geworden und zum
1. April 1875 wieder zw besetzen, ^
Reflectanten müssen akademisch, gebildet sein, von anerkannten
^ Autoritäten die nsr-iiN n-irin besitzen und den pädagogischen
Religionsunterricht in unserer Volksschule, sowie in der Real¬
schule und am iIymnasiuM zu ertheildn im Stande sein.
. Der Gehalt .beträgt/ per anno 1200 fl. ö. mitbedeu¬
tenden Neben-EmosumenteNL Qualificirte Bewerber belieben
sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse an Unterzeichneten Vor¬
stand bis spätestens 15. Januar 1875 zu wenden und werden
dem Gewählten Reisekosten vergütet.
Bielitz (österreichisch Schlesien),
im November 1874.
Ii|s:
Die Stelle eines Cantors ist in. hiesiger, Gemeinde
zu besetzen. Derselbe muß musikalische Kenntnisse, , eine
gute Sing stimme und die Fähigkeit besitzen, den Shna-
gogenchor zu leiten und die Gesänge einzuüben.. Auch
hat derselbe vorerst, den Religions- beziehungsweise
hebräischen Unterricht in der untern Schulbildung in
acht wöchentlichen Stunden zu ertheilen. Als ^ fi^er
Gehalt wird 600 —800 fl. in Aussicht gestellt. Auch
darf mit Sicherheit. auf bedeittendes. Nebeneinkommen
durch Ertheilung von Privatunterricht, in Musik, und
in hebräischer und deutscher Sprache gerechnet werden.
Bewerber werden eingeladen, ihre Meldungen unter
Anschluß entsprechender Zeugnisse portofrei, zu rich¬
ten an
das israelitische Kirchenvorsteheramt.
L a N p heim (Württemberg),
, im DecemLer 1874.
Am 1. Januar 1875 ist die hiesige jüdische
Kantor-, 8ohävhter- v. Religionslehrerstelle
vacant, womit ein fester Gehalt von 275 Thaler und 25 Thaler
Nebenein künfle verbunden.
Qualificirte Bewerber wollen ihre, Meldungen unter Bei- .
fügung ihrer Atteste an den Unterzeichneten Vorstand -einsenden.
Reisekosten werden nicht erstattet.
B arb y, dm i. December 1874,
. Der Vorstand
Freudenberg.
Her israelitische Kultus-Vorstand.
Die Gemeinde Langweilee (Kreis Jülich)
sucht zum sofortigen oder baldigsten Eintritt
einen Elementnrlehrer und Cantor. Gehalt
1060 Mark üebst freier Wohnung und Aus¬
ficht auf Ikebenverdienste^
Einem mufikalifch gebildeten Lehrer würde
noch eine Extrarulage von 73 Mark bewittigt.
Jülich im December 1874,
Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde
H, Mayer,
Zum 1, Januar 1875 soll in. hiesiger Synagogen-Gemeinde
ein zweiter Schächter, der zugleich als Hülss-Nuntius fungirt,
engagirt werden. Gehalt pro anno 25O Thlr. u. Nebenreveyüen
aus der Schechita. Bewerber wollen uns ihre Meldungen unter
Beifügung ihrer Zeugnisse bis zum 1. Januar k J. zustellen:
' Stettin, den 25/November'1874.'
Vorstand-der Synagogen-Gemeinde
* (H. Tl’290a.) • ^ Dr. Meyer; ' '
Im hiesigen Lande sind mehrere Religionslehrer- u. Cantor-
stellen auf sofort oder 1. April zu besetzen.
Darauf Reflectirende wollen ihre Zeugniffe unter Angabe
ihrer Bedingungen an den Unterzeichneten, dessen Prüfung sie
sich gesetzlich zu unterziehen haben,-baldigst einsenden.
Detmold, im December >874.
R. S. Leseritz, Rabbinatsverweser. -
«t Hannover.
in Hannover
, Frau Dr, Feversoh aus London empfiehlt ihr
Pensionat allen Denjenigen, welche ihren Töchtern eine gründ¬
liche, gediegene Erziehung geben wollen.
Auch einige junge Mädchen, welche sich praktisch für
das Hauswesen vorbereiten wollen, finden Aufnahme u geeig¬
nete Gelegenheit, sich dabei in den fremden Sprachen und der
Musik zu vervollkommnen. . ^ 7
Näheres, zu. erfr. durch, schriftliche oder mündliche Anfragen ^
Thiergartenstrasse 4, Hannover: