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59. Jahrgang. Kr. 11.
Allgemeine
Berlin, 15. Mür? 1895.
eitung des Zudenchums.
Gin unparteiisches Organ für alles jüdische Interesse.
Diese Zeitung erscheint wöchentlich.
Abonnements-Preis: Durch Buchhandel,
Post oder direkt von der Expedition in Berlin
unter Streifband bezogen Vierteljahr!. 3 M.
Nedactenr: Gustav K arpeles.
Begründet von
Rabbiner Dr Ludwig Philippson-Äonn
Verlags-Trpedition: tBerlht, Äerulalemerstr. 48/49
Alle Zusendungen für Redaktion und
Expedition und an die Adresse: Verlag der
„Allgem. Zeitung des Judenthums", Berlin
SW., Jerusalemer Straße 18/49 zu richten.
Verlag von Rudolf Masse, Berlin.
Annoncen pro Aeile 30
Alleinige Annahure bei Rudolf Masse, Annoncen-Expedition Berlin, Breslau, Köln a. Rh., Dresden, Frankfurt a. M.,
Halle a. S.. Hamburg Hannover, Leipzig, London, Magdeburg, Mannheim. München, Nürnberg, Prag, Stuttgart, Wien, Zürich.
Jüdische Gemeinde.
Gott es d ienst.
Freitag, den IS. März in allen
Synagogen Abends 674 Uhr.
Sonnabend, 16. März in der alten
Synagoge Morgens 87r Uhr, in den
übrigen Synagogen Morgens 9 Ubr.
Predigten Bormittags »7 2 Uhr: Alte
Synagoge. Herr Rabbiner Dr. Stier.
Dorm. 10 Uhr: Kaiserftr.- Synagoge,
Herr Rabbiner Dr. Ungerleider.
Jugendgottesdienst Nachm. 4 Uhr:
Alte Synagoge. Hr. Rabb.Dr. Geisse.
Gottesdienst an den Wochentagen:
Morgens in allen Synagogen 7 Uhr.
Abends in der alten Synagoge und
Kaiserstr.-Synagoge Uhr, in der
neuen Synagoge und Lindenfir.-Syna-
goge 5 Ubr.
Md. Urform-Gemeinde.
Sonntag. 17. März Vormittags 10 Uhr
Gottesd. Pnd. Hr. Dr. Oppenheimer.
Borträge über die Geschichte der
Philosophie im Brüdersaal (Wilhelm-
straße 136) jeden Tonnerstag 8—9 Uhr
Abends. Zutritt frei._
In unserer Gemeinde ist die Stelle eines
Kantors,
Lehrers n. Schächters
sofort zu besetzen. Mit dieser Stelle ist
ein Anfangsgehalt. außerNebeneinkommen,
von 1500 Mark proanno verbunden.
Nach Absolvierung eines Probejahres er¬
folgt Anstellung gegen Gehaltserhöhung
auf 1700 Mark steigend von 2 zu 2 Jahren
um 200 Mk. bis zu einem Höchstgehalt
von 2100 Mk. Bewerber (deutsche Reichs-
angehörige). die das staatliche Lehrer¬
examen bereits bestanden haben, wollen
unter Beifügung ihrer Zeugnisse und eines
Curriculum vitae sich spätestens bis zum
16. März d. I. an den Unterzeichneten
Vorstand melden.
Dirschau, im Februar 1896.
vvr Vorstand d. Synagogen-Gemeinde.
Kirf (Regierungsbez. Trier) sucht per
1. April einen
Religionslehrer
und Borbeter. Vollständige Pension.
Gehalt ilack Uebereinkommen. Ledige
Bewerber mögen sich sofort melden beim
Vorstand.__
Tüchtigen Hanslrlirer,
welcher auch den Hebräischen Unterricht
ertheilen kann, sllche ich sofort für meine
4 Knaben im Alter von 7—10 Jahren.
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Pensionat und Höhere Töchterschule I
von krau Dr. Leverson und Frl. Constance Levy.
Jetzige Inhaberin: Frl. Constance Levy.
Isr. Pensionat u. höhere Töchterschule
von Frau Schauer in Mainz
gegründet von der jetzigen Inhaberin im Jahre 1867.
In dieser Anstalt finden junge Mädchen zu jeder Zeit Aufnahme. Wegen Prospecte
und weiterer Auskumt wende man sich gefälligst an obige Adresse.
Lüteow-Ofer 23, part. BERLIN W. Lützow-Ufer 23, pari.
Israel. TWer-pensionat«. ArtblldMgs-Anstall
Hedwig Sachs, Therese Salz.
Referenzen: Ihre Ehrw. Herren Rabb. Dr. Ungerleider u. Dr. Rosenzweig. Berlin.
Israelitisches Töchter-PeufisNt I. R«mgks
Frau Lina Peiser, Breslau, Palm-Str. 33 a.
Gediegene Wissenschaft!., gesellschaftl. und praktische Ausbildung für Haus u. Leben.
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Mädchen von 8 — 20 Jabren. Große Räume mit Garten im eigenen Hause.
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Töchterpensionat in Genf, Schweiz.
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Tie Anstalt erstrebt eine harmonische Ausbildung der illngen Mädchen
in geistiger und praktischer Beziehung. Umgangssprache Französisch. Unter¬
richt durch erste Lehrkräfte. — Französin, Engländerin, Deutsche im Hause.
— Pflege moderner Sprachen. — Beobachtung gesellschaftlicher Formell. —
Kräftige Ernährung und Liebevolle Fürsorge. — Schöne, freie Lage des Pensionates.
— Luftige Schlaf- und Wohnräume. — Herrliche Parkanlagen. — Aufnahme
in jedem Alter. — Näheres durch die Vorsteherinnen des Penstonats
Sachs-Salz, Berlin, Lützowufer SS, Part. Referenzen: Mr. 1©
Grand-Kabbln Wertheimer, Professenr a l’Universitz de
Geneve, Ihre Ehrwürden Herren Rabbiner Br. Ungerleider und
Br. Bosenzweig, Hr. Geh. Sanitätsrath Boas, Breitestr. 7, Berlin.
Heinrichsberg 4 ^ATiGSbadöIl Heinrichsberg 4.
Pensionat und Döhere Töchterschule
^Q- _ _ von Hermine Wolff. __ 9^.
Referenzen: Ihre Ehrwürden Herren Rabbiner Br. Gronemann, Hannover,
Rabbiner Br. Kahn und Rabbiner Br. Silberstein, Wiesbaden.
ist für Kinder und Kranke mit Milch gekocht spec geeignet — erhöht
die Verdaulichkeit der Milch. — Zu haben in Pack, a 60, 30 u. 15 Pf.
Bei der hiesigen Gemeinde ist die Stelle des
Religionslchrers und
Kantors
Mitte Mai dieses Jahres zu besetzen.
Gehalt 1000 M. ulld Nebeneinkommen.
Seminaristisch gebildete unverheiratete
Bewerber, die einen Svnag-'gen Chor zu
leiten verstehen, wollen sich unter Ein¬
reichung ihrer Zeugnisse all den Unter-
zeichneten wenden.
Bornheim t Rhein) bei Bonn,
24. Februar 1896.
Der Vorstand. C. Koppel.
M. Poppelauer’s
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Berlin C M Nene Friedrichstr. 61
empfiehlt ihr reichhaltig. Lager in Gebet-
u. Andachtsbnchern, Machsorim eins
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Vorbereit, für alle Klassen höherer
Schulen (Prima) und Militär-Exam.
Pension. Stets gute Erfolge, auch
in (1. schwierigsten Fällen. Prosp. u.
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Soeben erschien in meinem Verlag die
Pesach-Hagada
mit vollständigem, sorgfältig durchgeseh.
Texte. Uebersetzt und erläutert von
Dr. David, Oassei. in neuer 7. Auflage.
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B. Poppelaner. Buchhandlung,
Berlin.
Magine Beim.
(Verein zu gegenseitiger Hülfe.)
Zu der
91. General-Versammlung,
welche am
17. März 1895, Vormitt. 11 Uhr,
Unter den Linden No. 4a.
stattfindet, werden die Mitglieder
ergebenst eingeladen.
Tages-Ordnung:
1. Wahl dreier Vorsteher und dreier
Stellvertreter auf 3 Jahre.
2. Bericht über die Wirksamkeit der
Gesellschaft im Jahre 1894.
3. Bericht der Kassen- und Rechnungs-
Revisoren für 1894.
4. Wahl dreier Kaffen- u. Rechnungs-
Revisoren für 1895.
Der Vorstand.