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Heirathsgesuch.
Für e. jüd. Mädch.,30 I.. aus gut. Fam..
religiös u. praktisch erzog., mit gut. Aus¬
steuer u. 3000 M. Mitg. wird eine pass.
Partbie (Wittwer nicht ausgeschl.) gesucht.
Off. m. Angabe d. Berbältn. erb. unter
J. B. 6798 an die Exped. d. Berliner
Tagebl. » BeriluSIV. Discret. zugesich.
Fiir einen Verwandten. Or. meä. -
8 Iabr als praktischer Arzt thätig. mos.
Eons.. 31 Jahre alt. in kleiner Stadt mit
guter Praxis wird behufs Heirath ge¬
eignete Lebensgefährtin mit Vermögen
gesucht. Ernstliche Offerten unter J. c.
2259 an die Expedition d. Zeitung.
Schadchen
in besseren Kreisen eingeführt gesucht.
Off. u. O. 463 an Rudolf Mosse,
Fr ank fu rt a . M. ___
Zum 1. Ävril cr. wird ein jüd.. jung.
Mädchen, welches kochen kann und schon
in größeren Hausständen thätig war. zur
Stütze der Hausfrau
gesucht. Familienanschluß gewährt.
Off. m. Gehaltsansp. u. Photogr. an Frau
Anna Philipp, Fil line (Netze).
Ein junges Mädchen «mosaisch) sucht
zum 1. Apnl Stellung als
Stütze der Hausfrau.
Adr. an P. lächtenstein, Pyritz.
Eine ältere Pers. wird z. Führung
eines kl. Haushalts bei einem Lehrer
(Witwer) a. d. Lande ges. Off. w. schleun.
erbeten an Lehrer Speier in Heine-
bac h (R gbz. Casse l).____
Suche f. e. jung. Mädchen (Jüd.), 20 I..
d. ihre Ausbild, im Lette-Verein gen. hat.
paff. Stell, per 1. Avril 1895 z. Stütze der
Hausfr.. als Gefellsch. od. auch bei kleineren
Kindern. Roheres bei Frau Hedwig?
Josep1*. Berlin, B otsdamerstr. 71.
Für ein recht kräftiges Mädchen von
16 Jahren mit guter Schulbildung wird
eine Stelle zur weiteren Ausbildirng in
der Hanswirthschaft u. f. w. ohne gegen-
tettxje Vergütung gesucht. Anerbietungen
erbittet Lehrer 8. Fuchs. Bramischweig.
Pr. April oder Mai suche eine
perfecte, nicht zu religiöse
= Uöchin =====
für gute bürgerliche Küche.
Hei gegenseitiger Convenienz ist die
Stellung eine dauernde.
Rulirort._D. Bergfeld.
Für ein junges, gebild. Mädchen, der
englisch, u. sranchsischen Sprache mächtig,
auch mit Buchführung vertrant, wird
passende Stellung in gutem israel. Hause
oder Geschäft gesucht; es wird weniger
auf Gehalt als auf liebevolle Behandlung
und Familienanschluß gesehen. — Gefl.
ausfübrl. Offerten erbeten unter K. M.
492 an Rudolf Mosse, Berlin
.Nönigstrafte 59 57.__
Für meinen Sohn. 21 Jahr. Ober-
secundaner. seit 4 Jahren in memem
Marrusactnr-Geschäft thätig. suche ich
zur weiteren Ausbildung per April
evt. später bei bescheidenen Anforderungen
Stellung. Sonnabends und an jüdischen
Feiertagen dispensiert. Beste Referenzen
steben zur Seite.
Zugleich suche ich für meinen Sohn,
der zu Ostern die Oualification erlangt,
eine Lehrstelle im Kohlen-, Holz- oder
Eisen-Lngros-Geschäft.
Moritz Apt,
Langendorf 0 -8 ., K rs. Gleiwitz.
Für ein Bankgeschäft in einer Pro-
Vinzial-Stadt wird zu Ostern d. I.
----- ein Lehrling =====
mit guten Schnlkenntniffeu gesucht. Off. u.
J. 992 an Rudolf Mosse, Leipzig.
Für meine Buch-. Kunst- u. Papier-
waaren-Handlung sucke zu Ostern einen
Lehrling, Gvmnasialbildung erwünscht,
jedoch nicht Bedingung.
Zi elemi g._ J. Rosenzweig.
Ehrlicher, fleißiger Mann. 40er. sucht
Stellung bei jüdischer Herrschaft als
Hausdiener, Stallknecht, dergl. Der¬
selbe ist Christ, wünscht aber Sonnabend
statt Sonntags frei zu fein. Gefällige
Offerten erbeten an Dir. Thiemann,
ßlhaufseestrafie 122 .
Wir bitten die Herren Lehrer, m,s e».pfe,,,enswc»ti,e
jüdische Handwerksmeister, welche Lehrlinge anzunebmen
gewillt find, aufzugeben.
Verein zur Verbreitung und Förderung
der Handwerke unter den Juden.
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haltung und Belehrung bringt, allgemein gefällt. Im
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-)TO Gänseschmalz
ver Pfund 1.20 M. attestirt vom hiesigen
Kantor Lernstein versendet
J. Barz. Schivelbein.
Bertrauensvoll trete ich. wie es bereits
schon das fünfte Mal geschehen, mit der
ergebensten Bitte an alle Glaubensgen offen,
mich wieder gütigst unterstützen zu Wullen,
um 12Personen, darunter 5 jüd. Soldaten,
die ans mich angewiesen, während des
Peffach-Festes rituell verpflegen zu können,
lieber die Einnahmen und Ausgaben gebe
ich genaue Rechnung Herrn Rabbiner
Br. Peritz in Liegnitz.
Auch habe ich der ver. Redaction dieser
Zeitschrift eine genaue Einsicht über meine
berechtigte Bitte gegeben.
Janer, im Februar 1895.
Isidor Feibel,
Cultusbeamter der Synagogen-Gemeinde.