Seite
Im Unterzeichneten Rabbknate kann ein gutqualifi-
cirter Lehrer sofort Anstellung finden. Schächter - und
Vorsängerfähkgkert wird nicht gefordert. Portofreien An¬
meldungen sieht baldigst entgegen
Emden, km Dec. 1841. Ostfriesisches Landrabbinat
Hirsch.
der Gemeinde zu Groß-Mühlingen (Anhalt
Bernburg) kann ein unverheiratheter Lehrer zu Ostern
k. I. eine Anstellung unter annehmlichen Bedingungen
erhalten. Verlangt wird gründlicher Unterricht im He¬
bräischen, in der deutschen und französischen Sprache, so
wie in den übrigen Lehrobjecten^ Der Anzustellende hat
ferner sich einer Prüfung vor der Landesbehörde zu un¬
terwerfen. Hierauf Reflektirende wollen sich in porto¬
freien Meldungen mit Beifügung ihrer Schul- und
amtlichen Zeugnissen , an den Unterzeichneten Vorsteher
wenden. I. M. Jfaac.
Ein gebildeter junger Mann, israelitischer Religion,
der zugleich Unterricht in der französischen und englischen
Sprache zu ertheilen im Stande ist, kann in einem an¬
sehnlichen Hause, in einer der ersten Städte Baierns,
ein vortheilhaftes Unterkommen finden. Lust tragende,
die sich über ihren moralischen und wissenschaftlichen Cha¬
rakter auszuweisen vermögen, wollen sich unter bu Schiffer
1. G„ W v an die Verlagsbuchhandlung wenden, welche
dann das Weitere besorgen wird. «—
©tu gebildeter Vorsänger, welcher sein Amt
gemäß den Anforderungen der jetzigen Zeit ver¬
richten kann und auch als Schächter aprobirt
ist, findet sofort eine Anstellung bei anständigen
Auskommen in der israelitischen Gemeinde in
Oppeln (Oberschlesien).
Der Vorstand
R. Lachs. Boroirow.
Die israelitische Gemeinde zu Stvlp in Pommern,
wünscht zu Ostern 1842 für ihre neu zu organistrende
Gemeinde-Schule einen zweiten Lehrer zu engagiren, der
seine Ausbildung in einem inländischen Seminar erlangt
und Preußischer Staatsbürger ist, uint> dabei mindestens
die zweite Nota erhalten hat. Derselbe hat den Unter¬
richt in allen Elementargegenständen zu ertheilen, mit
Ausnahme des hohem Hebräischen. Auch wäre es wün-
schenswerth, wenn derselbe einige Kenntnisse in der Mu¬
sik oder Gesang hätte.
Der jährliche Gehalt ist 150 Thlr. Preuß. Crt. nebst
freier Wohnung im Schulkokal.
Darauf Reflektirende wollen sich in portofreien Brie¬
fen, unter Beilage sachdienlicher Zeugnisse an die Reprä¬
sentanten dec hiesigen israelitischen Gemeinde wenden.
Ein junger, unverheiratheter, während 11 Jahre bei
derselben Gemeinde fungirender, geprüfter und mit den
.besten Zeugnissen versehener Lehrer, der auf eine sichere
und leichte Methode in allen Elementarfächern, im He¬
bräischen und Rabbinischen, in der französischen und eng¬
lischen Sprache gründlich unterrichten, dabei auch das
Cantorat (incl. versehen und religiöse Vortrage hal¬
ten kann, wünscht zu Ende April oder Mai k. I. eine
seinen Fähigkeiten angemessene größere Gemeindestelle.
Hierauf Reflektirende wollen sich gütigst bald an die
Redaktion dieses Blattes oder an die Wickenkamp'sche
Büchhandlung in Hamm in portofreien Briefen unter
den Buchstaben A. M,, wenden.
Ein kompletter, aus 12 Groß-Folio-Banden beste¬
hender und in schönem Halbfranzband gebundener 'Tal¬
mud bitbli mit den üblichen Commentarien ist für
40 Thlr. B. C. zu haben. Wo, sagt unter portofreien
Anfragen die Redaktion dieses Blattes.
Druck von I. B. Hirfchfeld.