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S. Junge ftrfifte heranzubilden und auf Bildungsreisen Sympathie gegeben hat durch die Erleichterung der Bor»
zu entseüden. . ' " . uLrbeit) des Contzresses und auch' durch'die Anwesenheit des
3. Mes vvrzükehren, was geeignet ist, die hebräische '? verehrten Herrn Regierungspräsidenten während eines Thei-
LiteraNrr zu fördern.
B a h a r (Paris) überdringt die -Grüße des. greisen
Alexander Weil des Freundes Heinrich Heines:' . ' !"
" " ' nnd grrgenömmen
>rdis Werden ein¬
stimmig angenommen.
C.ommßfffion für hebräische Literatur.
U. GinSberg «Odessa), : :L .
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Schluß der Debatte wird beantragt
Tie Anträge des Tr* E h'r.e n p r
^ unserer Verhandlungen. Wir niüffen ferner danken
das ist gewiß nicht int Widerspruch »nt der Erklärung, die
ich vorher dem Herrn Rabbiner gegeben — allen christ¬
lichen Zivilisten, die wir als unsere 'Freunde ansehen, und
zwar neune ich Mr. Dunänt, den großen Begründer des
rothen KrÄtzes, Rev. Mi tch el l, Rev. H e ch l e r, Baron
Manteuffel, Eölonel Count Bentinck, die hier zu¬
gegen wäre». (Stürmischer Beifall.)
M. Sokolow, Red. d. ..Hazesthirah"? Warschau), - ' Gewiß werden wir.auch nicht der jüdischen Zionisten
>Dr. Kaminka (Prag), ' '- . vergessen, die-vor 'uns an diesen» -Werke' gearbeitet haben.
Tr. Ehrenpreis »Diakowax», j - Tie Rainen sind Ihnen allen gegenwärtig und kann, ich
B e » - I e h u d a (Zerusalem).
' (Sll»luß der Sitzung halb 3"ilhr Abends.)
. . Sitzung.
. '•JVjUim halb 1« llltr iJK'chbf.
Ter übersültje Saäl trägt das Geznäge einer hohen.
. und. festlichen Sliminung. ' '
Tr. Herzt verliest den Antrag Werners-Landau be¬
hufs Einsetzung, eines . Cmnitäs zm' Feststellung einer Be
rufsstatistit.. Dev'Antrag wird der Comnüfsion überwiesen.
Herr Massel spüch't englisch. ' Y . '
- Tr. Herz l verdolmetscht cs.. Herr ^Massel wünscht
die Bereinigung der bcstchenden Chowewe Zion - nnö^onsti-
ger Colonisationsdereine »nt der zionistischen Bewegung..
Tr. Herzt meint, der Wunsch wäre, wohl am Platze, nur
li'lüßtc der Weg ein mugekchrter sei«. /
Tr. Koh'n, Rabbiner- der (stclueindc Basel, be¬
tritt, stürmisch begrüßt, dir Tribüne.- 'Er sagt: Ich war
früher kein Freund des Zionismus »ich bin auch jetzt noch
i-jjfain volle» Zionist. Allein der Congrcß- hat nstr die Äuge»
geöffnet. Er ist eiir ,Ergtb»iß von welthsstorischer Bede»;
^n»ng. llnd dar>r»i freue ich-mich, daß er in Basel staltge-
>- fundei». (Stiir»»ischer Beifall.) Ich habe gesehen, daß der
Zionisinus eine Beivegnng ist,, die »vir alle' insgefammt
unterschätzt haben. < Slürniische Zusrr.nimung.) Allein ich,
als orthodoxer Rabbiner wünsche.und hoffe,- daß diese
nationale Bewegung der Ueberaastg zuin religiösen Iudkn-
ihnm sein werde. lind danu» stelle ich an das Präsidium
. die Anfrage: Wie stellt sich die Leitung zur Religion?-Er¬
halte ich genügende Aufklärung! verspreche ich nach meinen
besten Kräften in-de»' orlhodoren Lkreifen Deutschlands für
das ZionSldcal zn wirken. «Lebhafter Applaus.)
Pr. Hetzt: Ich - dankeEr.. Ehrwürden für dass
loyale Auftreten und die Offenheit feinet Anfhäge; die ich
sie insgefammt mit.»»iserer Dankbarkeit umfaffen.
Jetzt bin ich vorlnusig zu Ende.' Gestatten Sie mir
noch einige persönliche Worte. . Ich hake, vielleicht manch¬
mal z»z stark und manchmal zu schwäch präsidirl Der
Wille.war jedenfalls gut.
Und »vir haben etwas zu Stande gebracht. Ich glaube,
^ man hat an vielen Orten' mit esniger Schadenfreude da-
"rauf gelauert, daß hier viel Rarretheien »ud ungesunde
Schwärmereien voxkommen. Ich glaube, der Zionismus
' braucht sich' seines ersten Congresses ' nicht - zu schäme».
«Stürmischer' Beifall.) Der Congreß war »uaßooll »nd doch
entschieden...' Wir' haben unsere Fahne nicht in die Tasche
gesteckt nnd dcnilöch feine schädlichen Exaltationen »ms zu
Schulden kommen Tassen. Wie.He. Zukunft der ferneren
. Arbeit sich, gestalten »vird. laßt.sich heute >»icht sage»». Aber
d>rß »vir für »uisex Bolk, dws uniNittclbar leidet und miltcl-
bar leidet, etwas thlin, '»venn wir uns in solcher.Weise
- versammeln, das werden nicht nur wir, sondern auch alle
außerhalb dieses Saales .zugeben.'' Wenn wir den Ernie¬
drigten. den Pflug' in die Hand drürkeii. »volle»», ist cS da
»och die Frage, ob sie die.- Arbeit dem Elende nnd der
.Wehrlosigkeit, der Ehrlosigkeit , vorziehen? Man frage sie!
An dem Tage aber,' »vd wieder der Pflug in der er¬
starkten-Hand des jüdischen Bauers ruhtz ist die Iuden-
srage geivesen. (Minutenlanges Klatschen.)
. Professor Mandelstamm:' Ich glaube, im Sinne
des ganzes» Congresses zu handeln, wenn ich hiemit »»nseren
tiefgefühlt«» Dchik denjenigen Männer»» ausspreche, die mit
.»solcher Opferfreudigkeit, uild »nit de,», Einsetzen, ihrer ganzen
-'moralischen und Körperlichen Kräfte die Vowerhandluygen
und die Verhandlungen geleitet haben. Zunächst sämmt-
lichen Mitgliedern )es probisonschen Comitäs'. Insbeson¬
dere demjenigen .großen-Manne, in Israel, der es ver-
standen hat unsere»»»' LttvOjährigen Schmerz einen solchen
in ihrenEinzelheiten! gewiß.'iud/t 6wnbo t to». Ä "Ä *‘41 cm ^ ui, ^ n * n
haben hier religiös»'Tebatlen nicht z»»,führen,. Ich .kann- ^ inc, ' ,c .. MlC (Stürmischer Beifall.) Bor allem .
Sie qb'er versichedn, dchß^'der MonistU'Us »ii'chts.-.-über-und »n^erster L»i»»e .demjenigm m»»thlgen Manne, dein
beabsicktiat' wa * die*reliaröse'Ub^r i eüäunä • ",r es hauptsachtrchZu verdien haben, daß w»r uns aus,
trgend einer fch tung-i>»»»erha-tdes^ Jnben^ <l ^® n • ^. et l ft " unc ^^ ft ^ cn : um für d.e Zukunft
'i, '- ' In, Rachtrüge!,n einem Punkte<der Tagesordnung ! Hreü Mm.und bnchtln lmste
^muß ich ctnfc.fnri* ft«b miglaube aucß,ur-S.nne aller Copareß-
° «erlaufe des letzren Jwhre^mele W«schwerdFn wenn 'K chn^^vmsst.Lttt»,
z u ge komm k n Cjl bet dioÄißst ^ U in Wn ; daß d»esch^Arhe»t, d»e er *««
tztyeysiMn ColonieeL. M glaube^ b ^,if , @€^16V'
* der Mehrheit deLLongreffes zu entsprechen, <wentzsich auf ? »hnzircht adelten sollen, u» .demselben .Smne,
die näh^BehaMüna dieser Beschwerden rmcht-7'ei.^he . '»»1 demsewen Ge,ste unßdersetben Mmreudtgke,t das be-
so^ttst ch Heu Eomnnffionen überlasse. Der gLeMZlÄ)^ Sonneyd zcl^re aber^ensttrcheErk M ^
.''.^-üt^E^Kvkffes-.War'«i« .so' ivWbtzer^'.daßsE emest Mß-.! ^ ,e Versammlung
-'ron nicht hineiubnngen sollen Es gibt Schivieriakeiten bei."$**?!*$'- begeistert rn diesen Zuruf mn.)-.
! alle» ÄiMlchen Uirternetzmungen u>idZo?Äuch hier. Ich ^ > U- .Her-l: : ..Der erste Mnisten-Congreß »st zu
glauke, chaß ich' difsrn Besch.w>rden Ae.chnUng ?Ci»de.
:tkag^wIM^ikh 'sie 'inzdies<rWeife sigkL<flisir<)-M^ Nun!spielen sich Sreuen chb>7WschwerM beschreiben.
gen Ügend?berücksiHt1tzenzH«roen. x'si»W!Die Männer.?stainpftn^^.Wk-dM:Mßch, /die- Damen