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Durch diesen E. R. sei sowohl den Wünschen
des A. H. B. Sprevia als auch den K. C.-Be-
stimmungen hinreichend Genüge geschehen.
In der anschließenden Debatte wird von
mehreren Vertretern auf die Disziplinlosigkeit in
dem Verhalten Warschauers hingewiesen. Die
Erklärung v on Peritz wird zur Kenntnis gen onnnen.
XL
Interpellation der Hlheao-Silesta gegen die
Licaria
wegen der Beurlaubung von Burschen nach 3
A ktivitatssemestern an eine llniversitüt. an der
eine K. C.-Verbindung nicht besteht.
Der Vertteter der Licaria legt die Gründe
dar. die im einzelnen Falle Vorgelegen haben,
und erledigt damit diese Angelegenheit zur Zu¬
friedenheit der Rheno-Silesia.
XII.
Interpellation der Sprevia über das Verhakten
der Bavaria
in einer Ehrenangelegenheit mit der schwarzen
Längerschaft „Askania" in Halle.
Nach ausführlicher Darlegung des Sachver^
Halts bemängelt der Vertreter der Sprevia ins¬
besondere, daß die Bavaria auf den ihr Hemachtell
Vorwurf, sie unterstütze die Kneiferei emes ihrer
Mitglieder, nicht genügend scharf reagiert habe.
Nach Aufklärungen des Vertreters der Bava¬
ria Kochmann, daß dieser Vorwurf der Bavaria
nicht gemacht worden sei. zieht die Sprevia
die Interpellation zurück.
xm.
Interpellation Hnttmann.
Guttmanu (Thuringiaes fragt an. wie sich
der K. E.'Tag zu einer Militärstatistik stelle,
welche eine Uebersicht über sämtliche K. E.er
enthalten solle, die innerhalb der letzten 10 Jahre
ihrer Militärpflicht genügt hätten. Der Verband
der deutschen Juden habe zwar eine Sammlung
von Fallen veranstaltet, in denen eine Zurück¬
setzung jüdischer Einjähriger stattgesundeu habe.
Da die meisten Bettossenen jedoch nicht den Mut
hätten. ihren Fall zur weiteren Verwertung
anruaeden. umfasse diese Liste sehr wenig Fälle
imo biete wenig Beweismaterial.
Es sei daher wünschenswert, in einem lletuemi
Kreise eine lückenlose Statistik aufzustellen.
Die Angelegenheit wird dem Ausschuß über
wiesen.
XlV.
Iaterpellatia« der Kprevla »ege» die Vedaktie»
der H K. Vkatter.
Die Sprevia führt Klage darüber, daß von
lbr eingesandte Berichte überhaupt nicht dezw.
nicht rechtzeitig in die K. C.-Blätter ausgenommen
worden seien.
Nach Aufklärung seitens Alsbergs erklärt sich
die Sprevia für befriedigt.
XV.
Interpellation Hochschild.
Hochschild (Fribnrgv-GhibeUiniae) teilt mit.
daß einige Ghibellinen die Absicht hätten, in
Königsberg eine neue Verbindung zu gründen.
Er fragt an. ob zu diesen! Zwecke in Königsberg
verbrachte Semester als Attivitätssemestergerechnet
würden. Ter K. E.-Tag überläßt die Entschei¬
dung darüber den einzelnen Verbindungen.
XVI.
Interpellation Holländer.
Holländer fordert die A. H. V. A. H. V. ans.
ihr Augenmerk daraus zu richten, daß nicht
seitens junger Rechtsanwälte und Aerzte bei der
Niederlassung zum Zwecke der Erlangung von
Praxis derart vorgegangen würde, wie es sich
mit der Ehre eines K. E.ers nicht vereinbaren lasse.
XV u.
Anfrage Holländer.
Holländer fragt an. ob ein Zweifel darüber
bestehe, daß derjenige nicht K. E.er bleiben könne,
der eine Mischehe eingehe und seine Kinder
christlich erziehe.
Auf Antrag Alsberg wird im Einverständnis
mit Dr. Holländer die Interpellation zurückge¬
zogen. Holländer behält sich vor. die Angelegen
heit nach Beratung im Ausschuß ans dein nächsten
K. E.-Tag wieder vorzubringen.
.Will.
Interpellation Hochschikd.
Hochschild iFndnrgo-Ghibelliniaei rveist darauf
hin. daß der Neudruck des K. E.-Statuts unbe¬
dingt erforderlich sei. Der K. C. überweist diese
Angelegenheit dem geschäftsführenden Ausschuß.
XlX.
Bericht üver die K. K.-Aasse.
Alsberg 'Nheno-Silesiae- gibt unter Bezug
nähme aus die bereits erfolgte Veröffentlichung
in den K. C.-Blättern den Kassenbericht. Der
Kassenbericht wird genehmigt.
Ans Antrag von Holländer und AlSberg
wird einststnmig dem K. E.-Kassenwart l »r. Löwen -
stein für seine aufopferndenBenlühungen derDank
deS K. C. ausgesprochen.
Es wird beschlossen. 1 Mark Umlage für das
K. E.'Adreßbuch auch weiterhin zu erheben. Der
K. E. spricht dem K. B. Erich Staunu (Ghidel-
liniae> für seine Bemühungen um die Heraus¬
gabe de» K. E.-AdreßbuchtS litt l feinen Dank aus