Seite
827
\ ' Studien. Lit. Miscellen
von L. Dukes.
828
- Zuerst -sindlit-der Leser bie Ei n leitung des P ar ch § n,
darauf'-folgt das^ Verzeichniß der hier befindlichen Wörter,
es fehlen viele Wörter- es ist vielleicht nur des Parchon.
Dann beginnt der Auszug selbst. Auf dem ersten Blatte
desselben liest man die Worte r>ZO}pbl JUDD WDDinD^n^
zu Ende des Buchstaben tj liest man folgende Worte:
»jn: ’rfap -p nyia pn pis ’ii6 Niipn b
Niip^]\xrnipiiu'i ’ifi'tn mxa jmn pns» 12 W'p’
— .planst
Nach diesen Worten liest man folgendes Gedieh tchen,
dessen Anfangsbuchstaben ebenfalls Vrnp 1 Ke den. ,
niru Yi^m ion njj^ jjd . vr> nsv
n^r )b ’2 ün uyx NnpM .o’^no bip .
; noy i$d non -o ma 20 TN orpo iasi
'i'a bsD imx ’i2iN rr’Dyoo) imin
■’tn pih’ nunv ’i>2J? nsin "i’on. .nJn?’
’T h.xa-D 'zb msn '^>'.1 '2 r>^e mw
nna npy pp 2 ,v) yy in wn mnpb'
na 2 i,v >j*p nr ‘ -p-iyb yD'bnn ns
• niD.;npty |N?saD n« nby laiNioi
Lus diesen ZeiM geht hervor, daß Jeklitiel b. Js.
diesen Auszug aus dem Pärchen machte. Au Anfang nach
der Einleitung des Pärchen lesen wir die Worte:
sr
ppp rj di' '2 mo ptt^
mp”2i nso tao ’j^ys jn pi2sn nsd’i
DnS 'Hm DipD tost nSÖ.I Iw '2 W2 «Pjsfc 1'1 nm
212 naN : DipD toi 'i.n in« pyo pm po '-d no
’iyb 22 s a'’2vV\22y in ?b m 222211,2222
— 1 / inetan iicti>pD2 ■
-Dieser Jekutiel b. Js. ha-Kohen, der dieses Wör¬
terbuch ausgezogen hat, war.also der Schüler von Josef ha-
Nak'dan. Wir wissen nicht, ob dieser I eLu tiel identisch mit
de:if ppjn : Dieser Josef Ha-Nakdan scheint
der dlte Kunktator von,Xanten zu sein. Doch können wir
dieses mit Bestimmtheit nicht an geben, da es mehrere Nak-
danün dieses Namens Qicbt, 2 Bergs. Zun z zur Geschichte
und Literatur S. 11h 113 unb.lmb unsere Notiz in diesen
Blättern 1843 S. 233. Note 19.F
In derselben Handschrift besistdet sich auch ein kleiner
'Auszug aus dem Wörterbuch des David Kimchi. Zu
2CnfariQ beffelben bcfinben ; ftd) die Worte ^p^.
Der Verfasser des Auszugs hat, wie das Gedichtchen zu Ende
beweist, geheißen. Das Gedichtchen hat nur 51 Zeilen.
Die erste Zeile lautet: .
2 -lipays^py' .jm' ij?». -
i^or p .
Die letzte Zeile läutet : * /
■ no^'j no'pW di En En
— «un npn so rron
'Auf dem letzten Blatt.stehet von anderer Hand ein Ge¬
dicht anfangend:
i'nnvdr!) ix.iy-r im Vded
— rniov miD riisn h
Das Gedicht scheint hier nicht vollständig zu sein, und
wir wissen nicht, ob dies das Gedicht von Abraham ben
Esra ist, welches Ben Jachja in seinem ^ip.i ^p&f er¬
wähnt, oder blos eine Nachbildung desselben. .
Der Leser sieht, daß der Katalogist gar manches spä-
tern Betrachtern der Oppenh. Bibliothek zu ber.ichtigenübrig
gelassen hat.
* *
Zur Alexandersage.'
Im 2101 2122 lesen Ivir folgende Stelle (1^2 ^ 2 ):
22>2N>! D'N'23 ''22 21,22 , n’N2äJ’ ID by — —
D12 2J D2 ^ ’DIIH 2DD2 21,22 1N25C/’nDp V) D Vi '2 btä
|W D’llDJl D’^12.1 D'212 J12D1 J1.1 1 ? 2’.1D1 pipiD
ptn t’32 132 Dtpa OND1 21 N DIpDO ttk Nülü ClP
iry nmn iniN 2 i nttub tev nVk>. )’jy 2 ^122 moino
’VDD 1NIN2 2’D,2 UOÜ Dlta (?122D D'WN 1^12.1 12212
□P)y^ <D’JQ2DB» O'Mdll V'2'I7 }’2y2 niDHipi D’B/’DD
— .nbiyb 2iy is-s’ ss^ta idin2 ihk pp’inöi nn.M pjn
Diese Sage ist auch in ein spanisches Gedicht über¬
gegangen, woraus Ferdinand Wolf Proben gegeben hat 2
Statt -.iMI .M läßt der Dichter die'Juden emgesperrt
sein. Wolf hat daselbst einige Proben aus diesem Gedichte
gegeben. -
Ende gut, alles gut.
Dieses bekannle Sprichwort findet sich auch, in dem von
uns schon öfters genanntem;ny-(Ä'ap. 50), 1 es ist da¬
selbst als alter Spruch aufgefichrt:
2 .yü nppDip."i'noN cnv
Es scheint dieses in einem Mi'pasch irgendwo zu stehen- wir
wissen aber nicht wo. .
1) Heber arabische Gedi >e, welche die Alerandersage
^zum Inhalte haben, hat H a p-, wer-Purg stall gesprochen
in den Wiener Jahrbüchern 1832 B. 57. Arizeigeblatt
S. l ff. .. , ••
' 2) Ebendas. 1832 SV57 S. 18h
2) Jn dem (sM ]nv^n N2 des R. Schem Lob
(handschriftlich auf der pari se r und Oxforder Biblio¬
thek) lesen wir unter andern die Worte:
122 ^21p2 C21 |2pJ '22 TlP2pl ’1JJ2ty 21B'■—
yi.3D 1’1^ ’JIDIpl 12 pJ1 f) Di’ '2 ; 321 2J/ 12
ibpi pty n 2 60 80 1>22'l7' yp,21 12222 ^>31p21 12.2L
2 .,^22p 1212 12'IV W112
1) Proben aus diesem Buche haben wir in i">DDp>r 'M
gegeben, so wie auch in diesen Blättern.
2) In dem Kommentar zu Job von p h]JDD
' nilDD D’Dl /- in ■ (auf der Oxford er Bibliothek Ur e Nr. 89)
finden wir dasselbe Sprichw t angefiihrt zu Ende des Kom¬
mentars:
/n DD 'piD . , » 20 N‘ nDNl
Es ist dies Sprichwort allem Anscheine aus Job selbst ent¬
standen.
(Wir bemerken hier gelegentlich, daß der Kommentar
keinen großen Werth hat.)
(In de m Kapitel dieses Buches, betitelt D 'DyDp DM).
Vcclag von C. L. Fritzschc. RcLaklcm: Dr. Jul. Fürst. Druck von I. H. Nagel.