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Nr. 25/ Srschkin, alle 14 Sage. VI. Iabrg.
Prag, 3 . Mttgufl 1300.
Deiischrifk für unsereJugen>
VexugSpveise: mit Postznsenomig 5 K jährlich, 2 50 K halbjährlich. —
Deutschland 5 Mk. jährlich, 2*50 Mk. halbj. — Rußland 2 Rbl. jährlich.
— Balkanstaaten 6 Frcs. jährlich. — Einzelnummern 20 h. — Redaktion und
Administration: Prag, Stefansgasse 630, II. Stock.—Manuskripte werde« nicht
zurückgestellt. — Abdruck nur unter Quellen- und Antorenangabe gestattet.
Jugend.
— von Jehuda ha-Leui.*) —
tladigediditet von kmil Hohn.
Jugend ift wie leichte Blöcken,
Bald verweht vom erften Wind;
Sich auf Deine schwarten Lochcti!
Haft Du es noch nicht vernommen?
Weihe Boten angehommen:
Und Du schläfst, mein Weltenhind?
vöglein schüttelt sein vefieder
von dem nächt'gen Silbertau;
Schwalbe steigt und ihre wieder
Trägt lre in die v Hiimftdsrätfme
lind den tiefsten ihrer Träume:
Treiheit, findet lre im Blau.
Seele, Vögelein am iVior^en,
Schüttle ab die lätt'ge ie\W
NeiH' Dich ohne Not und Sorgen
Los vom wilden Strom der Tage,
Daß Dein Lied Dich 'aufwärts trage
Über Nlters Not und Plage
£u des Herren Nerrlidrheit!
-o) er lebte in Spanien von iors-^1140 äer iiblickten reitreckmung und hieß eigentlickr
Nbu'l iisssan Jehudr ha-l.evi. ln keinem Nlter unternahm er dem Luge keiner Uerrenr folgend eine
Nelke nackt Jerusalem. Über keinen lod unä wo er ihm erlag, hat die Nachwelt Keine Kunde erhalten.