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Nr. 4. Prag, den 17. Februar 1911. XII. Jahrg. ^ n D n ^
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Gtott!
Die Fimmel habe ich erschaffen,
Die Erde und das jVCeer,
Das Sonnenlicht, den Silbermond,
Der Sterne zahllos )<eer.
JvCit Segensfrucht reich überdeckt
Ringsum das weite JLand,
hochragende Jßerge hingestreckt
Mit mächtiger Schöpferhand.
Und tausend Mumen mannigfalt,
geschmückt mit Farbenpracht,
Und tausend Wesen vielgestalt
Erweckt aus Jodesnaeht.
Und, JvCcnseh, nach meinem Ebenbild
Qeformet hab’ ich dich,
Mit hohen feiste dich erfüllt,
huf dass du ahnest mich.
Weisst du, wer ich bin, der dich schuf?
Dich holte aus dem Mehls,
huf dessen lautem Donnerruf
Erstand die Welt des .Lichts?
Ich bin der ich gewesen war
Und ewig werde sein.
Der ewige Hott, unwandelbar
Der einzigeltzott allein.
Und nennst du mich, erkennst du mich,
Fühlts meine Mu^ht dir nah’,
So wiss’, ich bin der ewige Hott
hdohxoi - Eioha.
Die Sonnen rollen ab und auf,
Die Eeiten wandeln, vergehen,
Sie gleiten vorüber im wechselnden .Lauf,
Doch ewig ist mein Jäestehen.
Und sehliessen die Teilen, ist ihr Ende nah',
Ich bestehe ewiglich, ich Eioha.
(Alle Rechte Vorbehalten.) In freier poetischer Uebertragung von Nathan Kobn.