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Nr. 5.
Prag, Len 3. März 1911. XII. Jahrg.
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Die vier Genien.
Von Dr. Adolf Heller»
Noch ist trüb der Himmel, noch leuchtet kein Stern.
Wohin das Auge des Juden auch blickt,
Ob nahe zur Heimat, ob weit in die Fern’,
Nur Vorurteil, das ihn bedrückt....
Und es schweben hernieder aus lichten Höhen
Vier Genien, um Juda zu heben;
Nicht soll er gekrankt mehr bei Seite stehen,
Verkannt in Wirken und Streben.
Die Erste spricht: Mit Reichtum und Macht
Will ich den Sohn Jakobs umgeben,
Er soll durch Reichtum und blendende Pracht
Sich stolz über Andere erheben.
Nicht Reichtum und Ehre, die Zweite spricht,
Ist für Sterbliche die köstlichste Habe;
Sie vermehren den Neid, doch das Ansehen nicht,
Ich verleihe ihm Wissen als Gabe.
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