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D ° n g Nr. 10. Prag, den 19. Mai 1911. XII. Jshrg. g JJ, g
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Prinz
Lammt Priuz Ml iu'r Fand gefahren,
Macht dir Laude durch dm Staat.
All« patzt sich, aller schmückt sich.
Ms frent sich, dass er uaht.
Frischer Teppich wird gebreitet,
Aud mit Vlamra überstreut, ^
Lriiar ckhrmpfarttn bauen
Ihm die Wider weit und breit.
Apfel-, Nim- und Lirrcheubäume
Nildeu riue lopprlrrih',
Tragen Lrüuzleiu ia dm Haarru,
Erigeu Rleidlkill kunkelueu.
Zllr Vrdette auk dm höchsten
8weigeu ritzt dir Nachtigall,
Aud sobald der Prinz erscheinet,
chibt sie rchmrttrrud das Signal.
Uud init tausend Mairngiockra'
kautet es oou fern und nah,
Nud es schwirrl uud sunimt uud zwitschert:
Lammt uud schaut:' Der Prinz ist da!
Alles drangt sich ihm mtgrgm,
Will ihll reh'n in seinem Blanz,
And das ganze Volk des Frühlings
Singt) „Heil lir im Mtmkrauz."
And jetzt kommt er augefahreu.
Vir er strahlend um sich blickt,
Me er huldvoll winkt uud löchelt,
Wie er freundlich grösst nnir nickt.
„Hast ln lir ihn recht betrachtet? ‘
Sagt der Spatz zu seinem Liud;
„Neber'r Jahr, wmn er oorbrikommt,
Ach, wer weirr, wo mir da sind!"
S. H. Mosenlhal.