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Nr. 23. Prag, den 17. November 1911. XII. Jahrg. Z ° u g
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Juda jVCakkabis (Jebet
Du hast aus meinem frieden mich geschreckt •
Und in die JCand geschmiedet mir das Eisen!
JNfun soll die Qlut, die in mir brennt und leckt,
Die flammend auch die Schwachen aufgereekt,
Den stolzen JFeind aus unsern Qauen weisen.
Du Kessest deinen J^uf an mich ergehn:
Drauss’ rast der Sturm, du sollst ihm wehren! —
Inbrünstig send ich nun zu dir mein ]Rehn.
Doch nicht um JCraft, um JYCut und Siegstrophä’n,
Denn JCraft und JYCut wird mich der Syrer lehren.
JVfein! Eines nur erfleh’ ich, Judas J^ort:
Wenn ich erschau die eignen Stammesbrüder
Sich treulos freun am nackten Gfrieehensport,
Dnd alle JCeimatliebe ausgedorrt,
Den jYCund entweiht durch trunk’ne J3aehuslieder.
Wenn schaudernd diese Schmach mein JCug erblickt,
Dann gib mir JCälte, JCärte wie dem Steine,
Dass mir das Weh nicht alle JCoffnung pflückt,
Ifnd ich, von Seufzern nicht die J3rust zerdrückt,
Aufschluchzend sinke in den Staub und .... weine. .
Theodor Zlocisti.