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g aä o Nr. 24. Prag, den 1. Drrember 1911. XII. Jahrg. A ^ B
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„farodala.“
„Gott ist wem Veil, ich fürchte mcht!"*)
Luk auÄurtitsooll ich ms,
Veil leuchtet der „Vam-ala" Licht
Zu jedem frummeu Laus.
Leu Lecher chült, gefüllt mit Wem,
Vrr Nutrr huch empor,
„Grprirsru, Vrrr, Lu mögest sriu!"
Lutt's rillgshrrum im Glkor.
Wir lllkeu uus um müy'gru Vutt,
Lrr reichlich strömet aus,
Hur Mett gleich dir Pflicht uns rukt,
Lold druussru, bald im Vaus.
Huch riumul mit der Fackel Schein
Lrlruchtrt wird dir Mud,
Las Licht gleich drauk erlischt im Wem,
Der Lass vau Lechers Lack.
Sir Mutter ist's, dir Riudrr auch,
Sie sprechen das Met,
Wir sir's gelehrt, der krumme Lrauch,
Wruu „Sabdat ugu aus geht".
„Gut' Wuch'! Gut'Zllhr!"-as istdrrGruss,
Wir rukru chu aus zu,
Hur Mrit jeder schrritru muss,
Gestärkt uuu lkril'grr
Moritz Äntschrrl, Wim.
Hawdala: Wie mit „Kiddusch", dem Wühgebete über Wein und Brot, der Sabbat im'jüdischen
Hause am Freitag-Abend eingeleitet wird, so beschließen wir diesen heiligen Ruhetag am Samstag-
Abend bei eingetretener Dunkelheit, nach der „Mrriw "-Andacht mit „Hawdala", dem Gebete über
Wein — der im Hause durch ein andere- angenehm schmeckende- Getränk ersetzt werden kann
— über wohlriechende Gewürze und eine hellbrennende, buntfarbige Wachsfackel auch
„Hawdala" genannt, welch letztere gewöhnlich vom jüngsten Kinde der Familie gehalten wird.
— Im Gotte-hause wird auch „Kiodnsch und Hawdala gemacht".
*y Jesaia 12, 2. Mit diesem Und dem darauffolgenden Verse beginnt das herrliche
„Hawdala"-Gebet.
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