Seite
Hat Chiskija doch Erobeningen »N
Moah gemacht - Oder hat sich da»
Land ihm freiwillig unterworfen? Etwa»
dergleichen muß vorgelommen sein, denn
unter Chiskija scheint e» einen judäischen
Statthalter von Moab gegeben zu haben.
Diese» Amt hat einer judäischen Familie,
wie e» scheint, den Nachkommen de»
Feldherrn Joab, deren Oberhaupt e»
verwaltet hatte, den Namen „Pachat-
Moab" verliehen.
Obwohl keine-weg» durch KriegStaten
hervorglänzend, nahm Juda unter Chi»,
kija doch nach Sancherib» Niederlage
eine gebietende Stellung unter den Län«
dern ein, welche zwischen dem Euphrat
und Aegypten lagen, die sich wohl zur
selbm Zeit von Assyrien lo-gelöst hatten.
Ein- König au» fernem Lande bestrebte
sich ein Bündniß mit ihm zu schließen.
Babylonien, welche» sich ein Menschen-
alter vorher von Assyrien freigemacht
hatte, scheint durch den Aufschwung der
assyrischen Macht unter Tiglat Pileser,
Sulmanaffar und zuletzt unter Sancherib
ihr wieder erlegen zu sei»». Babylonien
hatte zwar eigene Könige, zwei nach
dem Tode de» Neugründer» Nabonassar,
aber diese waren entweder Basallen der
assyrischen Könige oder deren Statthalter.
Der fünfte König von Babylonien, Ra-
men» Merodach Baladan, Sohn Bala-
dan», bestand vielfache Aämpfe mit Assyrien.
Sobald die Niederlage Sancherib» in
Babel bekannt geworden war, sandte
Merodach-Baladan eine Gesandtschaft
mit Briefen und Geschenken an Chiskija,
unter dem Vorwände ihm zu seiner Ge¬
nesung Glück zu wünschen, ohne Zweifel
aber, um ein Bündnis mit ihm gegen
den gemeinschaftlichen Feind zu schließen.
Ueber diese Huldigung, die ihm au»
einem entfernten Lande zukam» empfand
Chitkija selbstverständlich große Freude,
nahm die babylonischen Gesandten mit
gebührenden Ehrm auf und zeigte ihuen
seine Schätze, namentlich die Borräte au
Wohlgerüchen und besonder» an Balsam,
welche» eine Seltenheit- war und weit
und breit gesucht wurde. Diese Freude
und diese Schaustellung Chiskija» gefielen
Jesaia nicht. Er prophezeite für Juda
Feindseligkeit von Seiten de» Lande»,
da» mit ihm gusandtsch»stliche Verbindung
ältknüpfen wollte. Der König nahm in-
deß die Rüge de» Propheten in Demut
hin.
NStsel'Auflvsuuge« aus Nr. Ls.
Last — Lust — List
Drakou — Konrad.
Gute Beete tragen zeitig.
Die Übersetzung der hebärische» Aufgabe aus Nr. Ls lautet/.
„Wie befindet sth dein: Schwester", da» Kind fragte ein Knabe seinen Freund.
,,E» sind schon sechs Monate wa» 'sie zu gehen anfiug" antwortete jener. „Oh",
sagte der Fragesteller. Wenn denn so ist, so mag sie sehr weit von euch schon
entfernt sein."
Paprika
Aachen
« Lakal
s
.^Alphabeth
pr
«-Erlös
s--
«See
n
~ Tatra
N-Ael
Nora
fr
*) Im Titel ist ein Fehler unterlaufen, er soll richtig .heißen
„Der weise Knabe?'
Dr»ck »»» Richard Br«adn», Praz.
IT’