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Pflanzen unserer Baumschule; in weniger als drei
Woehen worden ans dieser Stadt Binme im
Werthe von 600 Fr cs. bestellt. Anch em¬
pfangen wir ziemlich lohnende Bestellongen ans
verschiedenen israelitischen and protestantischen
Ansiedelungen Palästinas and endlich von ver¬
schiedenen Gartenbesitzern in Jalta. t
Za der t&glich zunehmenden Bedeutung des
Wein verbautes können wir ans gleichfalls Glück
wünschen. Wir haben wöchentlich Expeditionen
nach Egypten und nach Jerusalem ans-
znrflsten. Die Konsuln, die Beamten der Re¬
giering and tost alle Europäer versorgen sich
in* „Kikweh Iisrael“. Verschiedene fran¬
zösische Reisende, welche jüngst unsere Wein¬
keller besuchten und unseren Wein gekostet,
hsben uns des tätigt, dass unser Wein sich mit
dem Alter noch verbessern wird, nnd vielleicht
an Feinheit and Blume den Bordeauxweinen,
selbst den Burgogner gleich kommen dürfte. Die
Weine, welche aus der GShrnng unserer Trauben
mittels besonderer Gährungsstofle hervorgehen,
sind schon jetzt durch ihre Zartheit and ihr
Aroma hervorragend.
Die Weine und Spirituosen, weiche im
Dezember aus unserem Weinkeller gekommen,
betragen 3,318.46 Free.
Briefkasten
DM- An alle meine geehrten Herren Correepondenten
die ebenso höfliche nie dringende Bitte:
I. Die Spenden-Liete Ton den brieflichen Mittheilongen
stete getrennt in beiten,
9. Die Spendenliste, mag sie selbst noch so bescheiden
sein, nicht ent dem Coupon der Postanweisung; sondern
aul einem Blättchen Papier verzeichnet einsnsenden. '
8. Für die Spenden-Liste niemals die jüdische Carrent-
sohriftT in Anwendung su bringen, und falls die Spenden
für verschiedene Rubriken und Zwecke bestimmt sind, sie
aul ebenso vielen einzelnen Blättern au verzeichnen.
4. Nur wo eine Spezialbescheinigung unbedingt nvthig»
— beispielsweise su Belegen bei Qemelndeakten u. dgl.
mehr — eine solche sn verlangen, sonst jedoch davon
gütigst absehen and das sofort, oder einige Tage nach der
gemachten Geldsendung erhaltende neueste Spenden-Ver-
seiehniss als Empfangsbestätigung betrachten zn wollen.
Die gütige Beachtung dieser bescheidenen Bitte von
Seiten meiner geehrten Herren Correepondenten würde
mir viele, unnöthige Höhe and Zeitverlust ersparen, eine
Rücksichtnahme, die gewiss jeder billig Denkende als eine
vollkommen berechtigte and dringend gebotene bezeichnen
wird. Jedem eie mir Gewährenden schon im Voraus den
herzlichsten Dank datür!
J. B. ln H. Ihre Sendungen nehme ich stete
mit besonderem Vergnügen entgegen, wenn ich auch,
ans Mangel an Zelt, Ihnen dies bisher noch niemals
schriftlieh ausdrlcken konnte. Durch Einführen der
r6n-BÜchftchen ln K. könnten Sie dem npUtn nvyo
einen grossen Dienst leisten, was Sie, ich aweifle
sieht daran, auf diese Anregung hin gewiss mit
Freuden thnn werden. Ihre hersüchen Grfltse er
wiedere ich anfs Freundlichste.
G. L. in W. Sie haben mich lange nichts hören
lassen, um so grösser war meine Freude über Ihre
am Pari m-Abend erhaltene Sendung, die die
bestmögliche Verwendung finden soll. Die Veröffent¬
lichung derselben erfolgt gann nach Ihrer w. An*
gäbe Lassen Sie Jetzt kein so langes Schweigen
mehr eintreten, sondern erfreuen Sie mich öfter mit
Ihren geehrten Zuschriften)
H. B. in B Vielen Dank für die frenadltche
nad liebenswürdige Bemerkung am Schlüsse Ihres
geehrten Schreibens vom fl. Mürz d. J. Halten Sie
weiter treu zu meinen Bestrebungen, dis eine
dauernd* Hebung der höchst traurigen Zastinde
unserer Brüder in p"nn »um Ziele haben! Recht
herzlichen Grusel
Frau B. I>. ln K. Zu Ihren 9.20 M. fehlet daa
detailüreade Begleitschreiben, um dessen baldige
Zusendung leb höfliebst bitte.
H. H. in K. Die kleine Abänderung in Ihrem
Speudenverseichntsee musste ich deshalb treffen, um
Andere vor Irrthum in bewahren, da das Bf"nD nicht
weniger als dort angegeben betragen darf.
J; A. iu B. Wie Sie sich überueugt habe«,
habe ich die von Ihnen gewünschte Bemerkung in
Nr. 472 der .Spenden-Verzeichnisse" mit fetten
Typen gegeben, Sie dürfen sich aber durchaus nicht
Hoffnung machen, dass Sie nunmehr von Bettelbriefen
ganz verschont bleiben werden; die Schreiber solcher
nehmen darauf wenig oder gar keine Rücksicht.
Nur beharrliches Uubeachtetlassen der thatsächlich
su einer Plage gewordenen massenhaften Zuschriften
ans aller Herren Länder von vollständig unbekannten
Individuen, wird Sie allmählich von solchen befreien
nnd vor einer Zersplitterung Ihrer Spenden auf
Personen und Zwecke von sehr problematischer
Natur bewahren. —•
H. H. ln S. H. Warum lassen Sie sonst nichts
von sieb hören ? Meine ,8. V.* bieten Ihnen ja
unablässig so reiche Veranlassung dazu! Ich hoffe
suverslchtllch, dass Sie dem bescheidenen Anfang
bald and öfter bedeutendere Sammelergebnisse, auch
für p^nN, folgen lassen werden. —
Dr. B X. in T. Warum lausen Sie seit un¬
denklicher Zeit nichts mehr von sich hören 7 Besten
Grass!
B K. Im T. Warten Sie nicht erst bis sum
nächsten Jahrnelttage and regen Hie auch Andere
in T. na dem npllin npyD au, womit Sie sich ela
grosses Verdienst erwerben möchten. —
Alliance Israelin Universelle.
Um baldgefillllge Einsendung der pro
1893 filiigen Beiträge bittet höfliehet »Ile
bei ihm eingeschriebenen Mitglieder nnd
Loe»l-ComitAs
Dr. A SalvendL
Druck der Job. Wir th'sehen Hofbucbdrucksrsi, Aetien-Getelisohaft, Malus.