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m*ff Min frEh iwMnbm« B«t«r», »eicht» m4 I m 6Ui»r*
Ul marM mr ft heiratete 17tl IMil. tilln b»
lliu Mont bllcaci. br (tuet Mrich»te» MeR« f«»ihi
«»tHa am ali. E »» » i l ftaib 17M. MnSiRiiit nt. gib Me
• «»HtRlUlaR b» Ha«k» i a 4 a i| b» •»# M* 16 Saft*
Mnibfl f»vtC fci«i X«4tir (MMf XV*«t furM die ftni
WO» Mn S«m Gatfo« 6m ifMa Maorta br GeROtRtbnkbt
Mt hm Ulatt lallia a» f»n»b» Maib X»4bt
Cut» NltiMbi b Aob«MBt« »afwrnb« 14i Abt«tzam
6cbc«. Ihre Xecht e r UMche« he,raten 1802 Mab» Marcv»
Larh»r^ b» Er»»Mr M» Laakh«^«».
famarf» füm Ware» 1. i j i a 8ra«E«rter OarMtf,
mr Mn ba I [ t» r c < r SiRie Satbata atfbiR»t Eet«
TachR Ga bare» KtGNbte M» >lta»aer Baakha»» VarMrg. da»
b» HW Mt«* «ch Nn «Ht bt AottzMachchtM «aRk m U" 1
Ht| f»fta«l«r1e. 2. 6(mon SamutI Darburg, br tbn b» Lan*
bann JetzM C Satbirf. i Ascher laftl* 4. Vta» Samael
l ürtiiji SarMca. gal- 17». >h»Mrr br jetzlibR
R L. Oarfeut ffr ftltcttu I7bi Uiae Jtaffet Jtaaette De/«
Wae«, nach chrear X^t Ihn Gch»«fter Schae u ch « . Er »ar et«
Me Mtt. Oafehtter »nh »»gdalawir Iteit« «tb «1» VaRtter
♦I H f . Er flarl 10 OCV tn «0. Lebenejahre. Sei« Sah« Ttmo«
Ella» ch fer T-Rcherr Mr lch»ibtschi« 2t«l« Darburg in
SateahatK. Tefea ««Mre« ES-m fe (botMea »ertn JRak»,
f af n»a a am Gamaal Satbuf. Der leMat»a««li Ga«r»el Elfe»
Marburg, gib. lVlw lbr«ahm da» BankgeichLft sei««» Vater».
Er btratete 17SL Mar»a««e. Tochter b» Arzte» Tr. Abraham
Meyer. Er hatte olalt geistige« Interesse, und betätigte sich Im
VeMelRMleda«. Er »ar frtufer «M Färbrer br Xalnub
Ihara*Gch»la. Er farl an 18. Cftabr 1*81 «ad buterliejj bei
6 o6ri: DichelRi. mra», fttft». Elb«, »ab bei X-chter — XNr
fünft« fabrnBoRual Mab» Marburg» »er Eumbich b«H4
Marc«» Aranchurtar Warbun -enawut. Er biratet« 1759 Mrla.
die Tochter de» Mgrcu» Herkscher in Altona und eine 6erwa«di«
br Shitftl von Hameln Sie »ar eine Enkelin b» Vräftbnten
br Hamburger Semeinb Jacob Ree. von dem auch Dr. Earl
Melchior abstammt. Die Darburg» unv Melchior» haben also
etm« gaM«l«4aiRaR Ahnherr«. Guuzarich Mo reu» Maeb«rg übr*
Mbit» 1778 »»R Altona nach Hamburg «uh ftitok dort sei««
VankMEfte »elter. Er starb l«l. sei«» S»ao Meta 1818 .
EeUn fttabx Samuel. Esther ««I ReuM« starb« i«
luOendttchem Alter. Simon Eerson und Ella» »urbn abgefunb«
««» traten a«» bt «äterttchen Firma au» Da» fiebnte Kind,
Male» Mareu» Darhura begrlnble die Flrun M. M Dar»
bürg ch La. M. M Marburg hi"i«rsteh «ur eine Tochter.
Saetcha«. die stch «»st Ihrem Vetter Ab r a h am Aby. Sohn b»
Sam«el Ella, Darburg »erbiratate. Aby Darbarg. geboren
am 30 . Avril 17&& br im Leschäft seine» Vater» ebnfall» im
Baoffach er»ag»R »urM. stibb be Firma 9 M. Dardurg
»eiter
3ur wW-a-lichen Lviwiiklvag ber berliner 3ubcn
flR. nm*A IRm^J ÜAallM
RnlMf JPfflW
Dm Zetchchtist -Mdischa «ahlbbtOOfiaga »ad
iIRr wtHbRtJMb »UMfR« iM» wb
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»Rtaaa ff aRla« Satttag va« De. I. Mare«» ßbr
s Ehst ch» M r stcho st ch ru g e« . Mm »st eine« Ufechnist
entnehme«
«lt eia« llnters u chang itbr »I« mikstchoftlich« L«g» M»
Saal,«er IuMatn»». »Irh et»a» guanafeM »Ma dia,e«ige »m,
nHaZu ainem Drittel M» diustchau JmmM lbeth»«Pt Dbst
MMn| alb« schal ar »» Mf« aa»|«c«i4tR. «n dst A«.
ftafl««| M« E»nMr u RietstachUnDa, m raftfartinaa. Mre«
GOfelfeie I» RachchebuM« Hifeiffaaili« » e r b « (m«r. Al»
Srfa fit W» R bki Z»ack Za bSchaffaale Natettal die»re
I» »aWRtNchaR da» HaaMlarigtHae Mo >mt«ch,rlcht» Berlin.
Wlist. E» stab z»ar flr da» SatflMt Ze«trU» »ach mr Rot*
h nchche « Ernsttluage« »»gesamt «»r 4ltt )INM< Harsaae». b«
fean »atata. ala im chanMl aal I M uch r ia tlttg fechgachaEt. »Mr
Wysa Zahl dchaai fit ««Ute Jaitr aache». Dana Himai reich«
Mt faiitf, ffttW« da» RaglMr M» AmkMertche» V»rli«.Mitt«
ggWlRhig ist. a»«g erhebkich übr M» Ve«tA»a«t Miu« bt«au».
and zavmst«» betreib ei« jieMt Teil bt t, anbre« Stadtteilen
' nM« 3 *Mr satu iawftft au» aahalie>aab» fciaMn
i in Varitt da» flaabuiia» Satlcht»«. Dia El«gal»»tginge,
ja efeaa ge ehe« Doll b» Varlinat Austautun» m« »irr.
dlAaf HaMutung stad^kamna« all# lu bffaa Aagtstar an
Im mm AuaMuE. Me habe« «u« unlarr Antechnchnuae«,
UVstaUuM de» XoRtstar« enstorochaR». diff ar an gl art. das
e» stad UrtiaRGafalAchasta«. Eastllschaste« mir bschtlnkle:
«g ««h KaWWORdstOesaLlchaflaR auf Ukriaa bchoabr» b'
lt » atb« »ad Mn« »Ubr»» ofstaa -aRMlag ch iEschaf la«
it» Dst ll«strf«cha«O ist auagetzitzu, aeaeMa auf die
. 1114 b» IW «lÄuSiA. DnBaVaffer hat e» fit uiche
stnaoal »«halbe«, «uch Hst I«fMiio«bahre uad dst Krsto»'
i i« de« Keest seiner FestMünnoa« mistinLubgieb«. Di«
chttulie. »eiche Im Laufe dststt ^lt de« fang br Ding«
Jahr» 1N0. Dst EntnKlnna salgt hier ostanhae ziamlich genau
br Linst br aLganaine« Ko«lunlt»r1uro«. Dst Rrestngaistn
b» Iahte» ißgg und dst M» Aabaa 192». die stch freilich noch
»eit l« da» Aabt 1W0 binain soetgchetzi Hab« und bl Rlebr.
kchtift dststr Jeilo« «och keine«»«»» lbr»unMn »u lein scheinen,
orige" M sehr b«ilich in bn Ant«N»zifstrn der Flrman jÄrsche"
Lharottar» a« b« Reueintragunge« in ib«r Gssamtheit au»,
butlichat al» I« Mr SntWiLung der Sastmstintragungen übr»
Hanfe. Dan« hstr sthe« »ir gatn allgemein einen »merMech nn g».
ni Mb«, tnre« st ««tzergachohfelch. btz ibe BttU
nn» ba ganze Vikd rar Mtgertu« tiRRla. «l» Firnen
M Lharatter»" »arMn hier M4b ARlatRahmunga« Mt*
Mn« Inhaber simtlich aber gn» «Gatau Dtsta br
> Ga«»ai«HMfl angahiten. Bai Mm liiHH|n in achter
Htfaan f»Rd feaU» frtnf» U nngan H a«f liii fe t,
über Hz». BorftenMmitglleMr A«»e«dung. Dai di,
^m» hstrübr - --- - - m.
m an iWR. ist i, fri
War ^dst AnMn M '
Mantnast«^ breit» _
fliii «achaml» Mranf hi«ge»stst« »ardem
OxngM br
fest ^ir EktiengestLschä^ea. E ast Ä ch a fst« «kt
Aaftung RRd KamaiandttgastLschaftM auf Astst«.
Hst gananata« Jahre da« fulganM GiG:
R g ltne«
Clara dir»
Mhandfetaa Unmr«»hmu«gen
mit bs cha i Mter
. ergab sich für
Jahre da« ffeganda
Galant* Hi,
»4.4 %
882 . NJ X
81» - »14 %
8» »%
« (Hnften
Inagesamt
8T - 74 J %
Ml .. 94.7 X
Ml mHfi%
MIX
N1-91ZX
»48 m 98.1 X
19.1 X
auf dst «>«*
KgWMORdstßch.
rat «ttsta
t-flJX
1-C4Ä
UMX
last« XMstang »ra 2181 9§ue?niragungen >« Jahn 1924 auf
1288 XaRasniragunge« ist Jahn 1929 Hier »ar «Ast dst Ent*
»IMuna ostl stetiger. Da» folgt hieran«? E» ist zmar safstv*
ftellaR. »aß t« absfeutt« Ziffern tvagadrickl auch fee Anzahl her
XeuefettagungOn »on Firmen jldEchen Eharakttr» in bn frag*
lichen stch» Aaben mir br einen Auanahme b» Jahre» 1926
daMrnd zRrttgegannn tft. Anteilig btrachtet jedoch zeigt sich
«Ina Maar« Xamh«litit de» jLdtststn Estmafe» aur die
Gch»»ntu«bn br JtaRfefeiar. die »ahl »um Xeil braus zuräck.
zofibsR th. daß dst iidiiche« lvetriab in Iber Vranche i« »0*
«mnainaR UM«Ktt«t< Xafiriana« mit hurchzchaitttich schmbcherer
gnudstruRg i«Mhait»R. al» dst 4« allgemeinen Durchschnitt br
Fall b»astn ist. E« kgm insolfebssen ein relativ grSbrer Xr»i»
oo» slhHchen Xaufteuten und Anduftrstllen für dst Beteiligung
a« Xaugrindunaa« >»ang»»»ist i« Arafe. al» fei«» im all*
gemeine« Durchschnitt br Fall gemesm» zu stin scheint. Dem
Wibösfeicht auch «tM dst Xatlacha. btz dt, Anzahl der Gestm««
eintragnRgyn bi« HanblagertM 2strlt«*Miist. sa»eit e» ich
um A'rm«, br tzstr. «unachft bbnbltan Gastllschfetasormen
b«bli. b, 1924 bt» IS2S um M8, d- h nrn 40J Prazent luriick.
aaMnaa« jtz. »ährend dst Esturagunga« »an Firnea« jüdischen
Lharakstr» um »71. d. h um 90Z Vrozeni kstlen. Xrotz br in
bt V»»asuna br Anstistiffern zum Auadrug kommenbn
grötzareR LabilitSr >m Afeba« b» indischen Elemente» oder
besser gesagt n«g»n diestr arätzer«, Labililgt ist als» dst Aktion#'
mSgltchkait b» jüdischen Elemente» Hestntlich schnell«? gesunki».
l al» hiee gemeinhln br Fall »ar «in« Erscheinung br«« Fetz«
1 M8«n» fit vnstre Z»aM autzermbntltch niMtg tft. Denn sie
I dürste buch »ohl bniistn. »atz e« bm jüdischen *Erlinbr-. mag
^ er nun Kaufmann oder Industrieller stin. ,m allgemeinen schmiter
ge»atM« tft dst für di» Xeuattindun» een Untern»hn»»na«n br
hier bhanblten G»lell1chrfi»s»rm«n bnättglen Kapitalst" b*
ntlzutzellan. al» die» im allgemeinen br Fall mar
Di »st Erscheinung findet eine ainisie Illustratstn auch in
br Xatstch« btz br Anteil br AktiengamlNchasten -« den
tÜdttche« Gründungen stit 1924 ganz gemalstti zurückee-anaen ist.
Dir Wfen in ba letztgenannten Jahre noch e,nen Anteil »on
254 Gragent. b«n einen »an, rapiden Rückgang aus S.l Vrvzent.
bn« »taMr ei« Unfstige« aus 191 Prozen> im Jahre tS»7 und
1« br Aotge ntebr eine« Rückgang auf SS tina/tmt im
Jahn IfiB. Da dm Aktienoe'eMchosst« dst Minbstgeenze b»
Grundung»kaottals höher ist al» bi Gestllsthaftan mit b*
K rirttcar Haftung, so ergibt sich hierau» ebnfall» die Folgerung.
ß e» «ne allem dst gr-tzere Schmiert,feit br Kapttalbeschzssung
genast« itz. Welche da» jÜdLche Element gagenübr bm all«
gemeine« Durchichnttt br ne««n Unternehmung,« fet in den
HtnstrgruRd traten lallen.
Intamrdin: Men« br Tntett br Berliner Iabn «n der
Varlinat EastmkbvSikerung 44 Prolenk birbt. io gehr eine
Gestiltrrt«» an de« Rauarundunge«. »st »ir fst obn für bn
Xtllrf Banin'Mitte errechnet bven nach immer «m b» JHnf»
hi» G»ch»sach» b«st» Anstil» hinau». Lllomni'n btrachtet mutz
man »lU bn Berliner Iubn auch bute nach ein« sttzr grotze
nirrschamiche »kttfetSr »uerkeraen. »abi fntlich «ich, »utzer
acht galalle« »aiMn brf btz «nspZga br »Mr tzarair» an*
nNrvR,« Grinde dst Angaht br Fedlgriadunga« m" sttzr
fotstk Sabenebuer autzeroeMntlich hach gamestn ist. Hierfür
ergebe« Ach nbmltch für die lifefcheR Firmen astheend Mr Zeit
»am 1. Januar 1924 bi» mr 1 April 1990 Hst ftl.sttbn Ziffern:
Dar «Rfctl Mt SeünbRgeu
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Dst LafaHstlUssMuagea »ihraRh bt iMMitn Jahn Mb"
Fch afia Mi MajUnt« jMchan OataHat« aus »»T^taust«
ntcraam «ab getischt »arbn tnagasantt 590, b» sind 28 » Bracent
.8 Pracent
lautageu rar b« 8^'ik b» Smchebn»
Dynamit br BorgLnr nicht metziebnb.
Dstst Zähl abt. die le
niebratb. ist für hie Dynamt
fie ««g ««str hstfem G^ichtapnnkt btrachstt sogar al» falsch unh
stbsüheaRd bzeichnet ^ Merbn. »era selb»MeWtaWch ist bet
K ntn. Hst im Ifeme 1224 gLgiÜRbt »ukb«, büWUAst Wahr*
ulichstit b» MedaetichchRR» rein stitltth Mtagchstt sechemel
»atz ge»eseN, al» Mi lalchea. fee m> Jahn UM gearuabt
»a eb « stah. Für hie anbreR Jahre Mriierl fees« Wrarschei«.
Itchkeirasatror aackfe«che«h.
Boa bn Firm,«, fee im Jahre 1924. «Jf» alach bt 3nXfei»«
«ah unter iabU»« BabaafaMtfeUtRlH** gagtinbt »aoia stad.
ß«h he «st schon «Hebt 414 Xraicnt Mrfchtv««Mn. lo»fet e» stch
un jübifche Unternehmungen ha-roclt. Dem steht gegenüber
eine Löschu«g»,iffer von nur 31LProzentbei de«
Sesamtelntragunae« hieser Gruppe im »«*
-iiter de» fragliche« A«t»gerichte« l Ei« Benfe»
meb für die Richlrgkeit der Lehavptnna. «Rf »st schwache«
Fügen br Grogteil vrr tüdischen G?sellschaft»stründungen heute
steht, wie sehr e» Liesen Unternehmange« an Kaoital mangelt
und wie erbblich sie sich geaenübr br d«rchsch«t,nichen Leben»-
bauet br Trünbungen in ihrer Gesomtbit im Rachstil bsinbn.
Sie jüöischen Auckänste in gsteagm
Ans Grund ve» soeben oeröffenrl'chten Derke» von Professor
Silber gleit über die Eraebn:sie der Dolkeräfe«^ ra« 192.'»
in Preutzen bearbttete die Sektion jür Wirtschaft ««d Statistik
de» Jiddischen Dissenschastiichen Institut» lI»') M» Materstl
über die aueländischcn Juden
In Preußen befanden sich 192.'» über 76 0,«» jüdische Au»*
landet auf «ine jüdische Sesomtboolkerunz von «04 000. da» ist
18F Ptozent. E» ist anzunehmen, dag im Denllchen Reiche sich
die Zahl der jüdischen Au»lünbr auf zirka 100 000 blöujt. da»
ist 17 h,» 18 Prozent br jüdische« Getamlbvölkerang l'^4 000)
Deutschland«.
llebr 80 Prozent sämtlicher jüdischer Ausländer Preußens
im Jahr« 192-'« stammen aus ofreuropäiichcn Ländern. Polniiche
8taal»a«gehör:ae unter ihnen waren über 46 Prazenl. sowjei*
russische und staatenloj« satt 19 Prozent, österreichisch« über
VI tfroiertt. tjchcchoflowakciche fast :> Prozent Die jööüdbn Aua*
linder find in noch höbrem Matze al» di« butschen Juden ,n
bn Srotzstädten konzentriert. In bn 10 qrötzten jüdischen
Gemeinbn Preutzen» lebn 82 Prozent der jüdische« Ausländer
In Berlin selbst lebn fast 44 000 jüdische Au»länder — übr
Z» Prozent der jüdischen Desamiboölkeruag Berlin» und übr
17 Prozent br Gesamtzahl jüdischer Auslänbr Preutzen».
Die Gliederung nach Geschlecht und Alter ist bei butschen
und ausländischen Juden lehr verschieden. Unter den butschen
Juden find die Frauen (fast 58 Prozent) in der Mehrbtt. unter
den ausländischen dagegen sind die Männer (übr 52 Prozent)
in br Mehrheit. Die butschen Juden zählen wenig Kinbr un
Atter bi» 5 Jahre ( 6.1 Prozent), viele Erwach'ene im Alter ran
1« bi» 85 Jahre (74,5 Prozent) und sehr mest Alst «br 95 Jahre
J IX Prozent): dst ausländischen Iub« »eisen 9,5 Prozent
linder. 784 Prozent Erwachsene und nur 8 Pro»««» Alte aus.
Somit ist der Prozentsatz der Alten bi den bitschen dreimal so
hoch wie bei den ausländischen Juden: auch Personen im Aller
von 81 bi» 85 Jahren sind bei bn butschen Juden starl ocr*
treten, zweimal so viel al» bi bn ausländischen Iubn.
In br Berussgliederung ist kein bbutenbr Unterschied
Iwischan jüdischen Inländern und Ausländern, wohl aber zwischen
S ude« und Richsijubn. fest,»stellen. Uebr 2« Prozent der ge-
mten erwerbstätigen Bevölkerung Deutschland» beschäfligeu sich
mit Lanhwirlichaft. während »on den erwerbstätige« Iub« nur
14 Prozent Ackerbau treiben. In Industrie und Handwerk sind
beschäftigt' Gesamtbevölkerung — 36,6 Prozent, deutsche Juden —
2V4 Prozent. au»lä7tdische Juden — 27.9 Prozent. Im Hanbl
etnschlietzlich Verkehr: 15.3 Prozent — 49.7 Prozent — 49.8 Pro*
st« 1 . Der Verkehr spieli unter bn erwerbslatigen Richtjuden
eine bedeutend aröstere Rolle al» bi b« Iudg«: e» ergibt sich,
btz im Hanbl selbst (ohne verkehr) v,e Gesamtbevölkerung mit
nur lg Prozent aller Erwerdslätigen. während d»e Juden mit
49 Prozent vertreten sind. Die au»länd:schen Jude« »eistn be¬
deutend mehr Beschäftigte in Industrie und Handwerk auf
(27.9 Prozevk) al» die butschen Jude« (20.6 Prozent). I«r
einigen Berufen machen die ««»ländlichen Iubn einen dedeustn*
bn Prozentsatz der Gelamtzahl der in dstsen Berufen beschastizlen
S ttbn au», zum Beispiel im Schlosierhonbwerk 29 Prozent.
chotoloden« und Zuckerwaren 29 Pr^ent. Hertzelluno »on
Kletbrn und Wäsche so Prozent. Bordiergewerb 34 Ptozenl.
Hausier* und Ltratzenhondel 36 Prozent. Schuhmacherei und
Schuhindustrie 44 Prozent. Herstellung von Zigarette» 47 Pro¬
zent. Kürschnerei und Raumwarenbeardeilung 54 Prozen: E»
bestätigt sich also n,ch, die brbreitele Meinung, dotz im nicht
beneidenswerte Beruf« de» Haustet* und Stratzenhandel» sehr
viel ausländische Juden beichastiai sind, e» sind d>e» nur 8^ Pro¬
zent sämtlicher im Handel bichäftigten jüdischen Au»lanbr
(unter den deutschen Iubn Ireibn Hausier« und Gtratzenbndel
2 Prozent aller im Handel de'chäfiiaren deuischen Iubn).
Sehr gering ist br Prozentsatz br Juden unter bm
Beamtentum und dem Militär, in den freien Berufen sind sie
ober stark vertreten: die Gejamtdeoölkerung »eist nur 3.7 Prozent
Angehörige der freien Berufe unter den Erwerbstätigen auf. bei
bn butschen Juden sind e» \4 Prozent, bei den ausländischen
Iubn 8.2 Prozent. E» ist interessant, einige absolute Zahlen
Über den Anteil der jüdischen Ausländer in manchen freien
Berufen anzufÜdren 8» sind unter 826 jüdischen Theaterunstr*
nebmer« und Direktoren 174 Auslänbr (27.8 Prozent): unter
896 jüdischen Schauspielern und Musikern 298 Ausländer (88.3
Prszent): unter SOs jüdischen Kinobesitzern 68 Au»länbr
(30,3 Prozent), unter 379 jüdischen Film chauspielern 128 Aus¬
länder (83^i Proient): unter 380 jüdischen Sänger« und Gesang*
lehrern >36 Ausländer (41.2 Prozent): unter 66 Xanzero und
Tänzerinnen 17 Ausländer (25.8 Prozent): unter 192 Redak¬
teuren 41 Ausländer (21,3 Prozent). unter den jüdischen Geist¬
lichen und K rchenbeamten machen die Ausländer 21.5 Prozent aus.
Der Unterschied zwilchen Iubn und Richtjuden in der
Berufsgliederung ist grotz genug, noch tiefer aber ifrbi« Kluf, in
br sozialen Gliederung. Die beruflich lelbständigen machen aus:
bei der Gejamibevälkerung 16 Prozent, bei bn deutsche« Iubn
49 Prozent, bi bn ausländischen Iubn 46 Prozent Die An¬
gestellte«: 17 Prozent — 34 Prozent - 36 Prozent. Die Arbiter:
47 Prozent — 7 Prozent - 14 Prozent Der Prozentsatz der
Selbständigen ist bi den Juden dreimal höher al» bi Richt*
juden. der Prozentsatz ber Arbeiter ist bei den ousländischen
Jude« zweimal >o hoch ol« bei den beui'chen Juden, aber drei,
mal niedriger (bei den deuiichen Iubn fast sechsmal niedriger)
als de« den Rlchtsuden Im Handel? «inschiiekttch Verkehr, machen
die Selbständigen au»: bei der Gelamtbevoikerung 22 Prozent,
bi den butschen Juden 83 Prozent, bi den au»länd>Ich«n Juden
84 Prozent A«a«stellte in Handel und Verkehr: 42 Pro»ent —
35 Prozent — 84 Prozent. Arbeiter m Hanbl und Verkehr:
» Prozen, — 2 Prozent — 3 Prozent Die eurlprechenbn
Ziffern für Industrie und Handwerk find. Selbständige 13 Pro»
»ent bi der Gesamtbeoälkerung. 42 Prozent bi bn butschen
Juden. 40 Prozent bi bn »«»ländischen Iubn. Angestellte:
kl Prozent — *f Prozent — 22 Prozent. Arbetter: 74 Prozent —
20 Prozent - 84 Prozent. Rechnen wir Angestellte. Arbiter
und häusliche Dienste Verrichtende zulammen und bezeichnen sie
al» Lohnempfänger mit dem Won« »Proletarier-. Io ergibt sich,
datz di» Geiomtbevölkeruna 88.4 Prozent, die butsche« Iubn
484 Prozent, die eusländi'chen Jude« 47.7 Prozent proletarisch«
Elemente zählen Die milardeitenden Familienangehörigen sind
bi den obigen Zshlen nicht bktücksichtlat worden
In Prrlin ist der Abgrund in der Berufsgliederung von
Juden und Richnuden n,ch, 1» txf Di« Geiamtbevölkerung weist
a,f Beschäftiot« in der Industrie 45 Prozent, im Hanbl 26 Pro*
»ent: die deutschen Juden 2-i Pesaent in der Industrie. 44 Prozent
(n Hanbl die aussändiichen Juden «2 Prozent in br Industrie.
4h Prazent im Hanbl. In rar Grferstadt Berlin merken wir
eine Annäherung -n br Berusogltebrung zwilchen br »üdi che«
und der nicht'üd'iche« Vevälkerung bi Iub« erhöht sich her
Prozenkiatz br ,« br Industrie Beschäftigten, bi Richtjubn br
im Hanbl Befchäfttgien.