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Eiltet» ia »er pslitchche»
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«Irhm»» JSÄ«4 «hielt ich.
Et» Llett. he« sich ..Der aattenal KAt sch e JuK" »eaat.
|tt sei»« Kerle aaf «Hm« Scheeihttsch ü. seine SrscheteaaG
»»ich «i, rin« Mechereöe aa. Wie Mi LeNag» JUtbu i»
*»S«fut»» " . • -* ' ' *■ T!7=r '
_. . . Lager tunyt ■!» Mt M W Km Hmkifchea
ZWch» Kn Ki ki VatttePchen Driiiwn Wüt «»«e ie»
teße» m» «it ih,e, da» krisch^rohsiche^Eted »er reihe, Krieger
Map: ^Wohlons. Kamerattaa, a»f» «er». aas» Wer»!' Dach
»ch»i ^eser Rattza, »«tat «che p Vierde, tendera «af Mc
9bifeteaKrte«nf >»» halt »a» »teler Kaazel wieder ei»e
Newattaare. die für da» gesaarte Kutsche JuKatum eteia»
»ifahiuit« hat. Er »Mt ki Aarscher Elasiet, henurter M»
»nft ihm »«. d«h er ^»ewatzt ta die »el irisch e Areaa
heradaestießea^ fei. Sr bezichtigt ih» „jüdifefenetieaaler
»»» pztfistifcher Phrasrn. bi« i» feiner Leit» M» de» Phtese»
a»»erer Zia a E tea »»» jitffffwa anterscheittttar Mm.”
Ja. »eigr de», der ..natienatKatsche Jade" eicht selbst Lurch
iei,«» Ramea schon ia di« Mlirijche ttrraa M» »«leitet knw
IikNH. ih« dahi» p foipa?
Sei« Veteaung ki RatteaalKattchea Kteaut dach WiKr-
|Ri» («n jede i,ter»att»»»Ir laabeaj, «« fk bk
ltekapalittschen V«rtete» «,ch a»f Katsch«, Lade, p verfechte»
atepn. Hu» dag letztere bei dieie« N»U»i» »e« Jadeatem
Su( schuldig «»eben, «eit di«fee durch |«{k »uerdittlich kritische
Art musend Tragideal« Mrstött» »»b auch m Deatsche Mi
eia« »»»ähre« »eb»l«i«, XMwatil dafrelte, d»» fatic tri,
tÜHMm Blatt oerpfsea »■» krtm ««. E» Mttm«t damit
WMleich Mt »rühte Traditton jiidiichch Ralipefttät. die SaffRaag
atttestaamatllcher Vrephrre», »ah ei »st dü Bölfer »ich« Erde
et» «iahetttteh»» Reich bilde« »erde», mit teteem «dere» König
tUier sich al« Acht «,» keiner «adere» Ha »Pt« «»» Herrscherstadt
at» tiaw ideale», üdertrMschen Anaseckeat. 6a»fc«4 »« letzte».
mH ft« Gerechtigkeit
E» ist rraarig. Wie »iefe» GlaaKaashmhoi für eine» Teil
der Katsche, JuKnschafi. die »och p ihrer Kaafeitim hält, »etee
^ .. ' dies« Teil stattKssen
1 eiae« Deatschlaad
.. , . „ „ iaischer Ruhmredigkeit
MffaUrt »erde« laute.
Daargepaaher ist die ^üdtsch.aart»aal«" Art. der Ziaaisma»
Elastei«« «ad »aderer doch gar keia Wirklicher Ratieaaliama».
Er ist di. Ad«eheteste «rae« ,» sei»»» R^särwatzttein ptränkten
»er M»i)«ca ^RKazapn. «e a«, p rarer xi
Aaziedaagefeest etedütze» kaaate. aad Wie dir
»»» eine« politische, GewaltgedilK. »aa <
dteararckscher PeäaaMg oder gar WUHel«iaist
. der die kloditea «««Sri« Katsche» Satik«U» »ahia
Maastchr aad »rWidett;
fiad ia e»rea Rate» lästige Gäste eiae« aamirtliche»
Wteteoatte»: Wir «stle» e»ch Nicht »»»atz zar Last falle», loader»
Gar», trag«,, »atz Wenigste»» dfejenlpn aaferer BolkagenMtea.
die rnch ,« ei»»» bitte» «ätzte». «asOefiedelt «erde» i» ei»e
chaern -chaurt. i» der fie »aahchäVgtg stab »a» ch»tedrit>»h«»
VohlWeAe» «delgelaunter Gastgeher.
V»a ist Dvar keioe Abwehr mit AaWstfchläM». Weder a»f da»
Tifch »ach tao Gaficht de« Gegaer»; — « Mdst Ah »,h e eiaa»
«WalkWggMiWadiV PaziMte». Latz a»» didstr «tzikal^azi.
fmilche, GW»»»»g dem Philofophm Eisfrei, aaegenchsil » 0 »
jüdische» Elmben-geRosie» ei« Vorwurf -«Macht »ird. da» ist
. uta allerdiaa» die Höhe der Derrrruag. die sich der jüdifche
I G«ri»a t« Glatt de« ^«atioaaldmtfchm Jadm” leiste» kmat«.
, EalchM Smias schwebt osfeabar oer. pr» ELagretfe» i»
> di« Wichtigste» praktische« V,grlege»heit«a de» LAbe»» köune,
^ LmdekarchtMic««, denche» iei». rede Haadege» «i, Blacher.
! Wramel, Ludendorff. ^Tlaotsmäane^ wie Bi»«arck, Bernhard
orn vala». Adels Hitler >«» ihreegleichen, nicht atzer Sinaierer.
Mathearatitrr. Ratorsarscher, di« „Mah“ mit de» Gesetze« de»
Weltgefchehea» Bescheid »iffea u»b aas die korrupch Ade« »er.
solle,, mir diese, Gesetzen die Lersasfmig and Eiarichtangen de»
deo ti ch e » vatkr« t» Lederet»sti««»ag dringe» -a «alle».
Cchufter. bleib bei deinem Leisten! Da» ist der er»uti^ende.
. ehreade Zara,'. mit de« Jtoti aatioaaldeatstste Jade” da» yerad-
. steig«a de»'Echcpfer» der Relativitätstheorie in di« politische
s Urrna »»ittiert. d. h. ^in« Beteiligung an fähreader Blei«. ,m
! die Menschheit vor dem Veithauch neuer Kriege \a bewahren.
1 E» har icbon einmal «inen arotzen Gelehrten gegeben, der
\ ai» Fachmaan der Zellalarchkatholor»« gogea Best «td beuchen
^ des menschlichen Körper» «nkämpit« Aus diese» Gebiet war er
Tpe^talist. Aber dieser bpuialtst hat gleichzeitig einen sehr rühm»
liche» Kampf gege« den kranthaftev Rückfall in politische Re»
aktio» gewagt, die in der Biomarckschen Sera um sich griss.
Da» war Rudolf Lirchow. Will ihm ^Der national-
deurjch« Jude- auch de» Vorwurf machen, er sei zur Un.zeit in die
polttitche Arena herabaeftiege» und Hab« sich ia Ding« gemischt,
»on denen er nicht» oerstaab?
Und «• hat schon einmal einen Philosophen gegeben, der
sich — wie Eiastein — sei» Lebe» lang mit den elementarsten
Gruadsragen der Dlfseaschaft befasste, mit der Erkenntniefadig»
keir de» measchliche» Geiste»: Immanuel Kaat.
Lach dieser ^Spezialist der reinen Dernunst" hat sich de»
, «rLtzigt gefühlt, im hohe» Alter noch praktisch zu der brennendsten
: Frage der Völkergeschicht« Stellnnq zu nehmen, pu Kriegrsrage.
| Er schrieb seiaen ^Traktat «« ewigen Fritt«« . Rach den Flach.
1 köpfe» de» Llldeurschtum» war da» bei ihm ei» Laofluh der avch I
" ia seinem Alter eingetretenen Senilität.
E» »äte bübsch. wenn sich in solchem Urteil ein Teil der
deutschen Itdevschaft mit de» Alldeutsche» zusammensänd«. Mit
ihrem Verdikt über den >btubengelehrl«n^ Einfteii^ der mit
weltfremden Ringern zzanz unberufen die brenzlichen Sachen de»
Zionirmu» »ad Pozisi»mn» angefatzt hat. haben sie dazu einen
ganz nette» Anlauf genommen.
In Wirklichkeit stehen nur gerade di« universalsten Geister
hoch genug aber de« elend verworrenen Getriebe der Völker»
geschiLte. am da« richtige Urteil über sie abgeben und den archi»
medifche» Pnakt auszeigen zu können, von dem au» dies« chaotisch«
Welt au« den Angeln gehoben werden könnt«, damit eine bessere
sie ablöse. H. Fran cke. Pastor i. R.
tzlachüöifche Politik in Sesteeeeich
M MfkMk Ot kml di ImH Im «JMMjwiT aaf Mt g»ör» W
Uater den breiten Masse» der Ae o ö Ue r aa a Oesterreich», be»
laader» der ländlich«, Bmälkersag. wächst die Empor»,» i» Zu-
laanaenh,,« mit der verschärf«« Finang. ,»d Lirtschast»krise
»at der „z,längliche» Mastmthme» der ReUieraag aad der
Meer-dar »MlitiWwtz Parteiea lar.bteaerMg de» ^ÜGemeiM»
R«staade». 6«f« die Vaaeras^st »er sonst nehigea westliche,
Vtmdeottnder rmoltrert poten »te tl f rai« Partzeifichrer and
«mhetmiaister. Zn letzter Zelt warde der Baadeokaazler ia
MgUsa»»laat«a »a der Prooia- »tederholt am Spreche, ge.
... ia dem vom Fürsten
nt Heimweh«« nützen
... _____.... am »lese ia da« Lager
der HakeNkrea»ler hiaüberhNführe,.
Dt« Partei«, der ReaierNMNkoalitio, i» Oesterreich. Ehrist.
ltzch Saltale „d Srofchmtsche. die tckmer metz de, Bade , „rer
ktzoe, Fützea ichwiNd«, fahle,, fache, de, ^Zolk^or,” 00 « sich
•ST ui aaf Ke Jade, hiNzalmke, aad detreldrn fett «iataer
Jett eiM ftzsteamttkhe JadeMetze. St« oerfache,, de, radikale,
Parole, der Hak-Ä^zkr darch Verschärfte aattfüdtsche Parole,
Rang adralaafe» Di« Regteraagahehärdm ,aterstütze,
! Politik der politische, Patteirn durch M,tza,hm», im «setz.
' --------- ->«-
Wersammlangen in »er Proor^ wteoerpou
Kadett. Dte RatimaLi«,i,listen aad di« ia
SKrhemdera t« ^Heim-tdlock" »raaaiflerlr,
Ke schwere Rotlag« der Ba«r,schaft aas. am
Kche Polti____ ._ ... v. ,
ltchea aad VerOrdUaag»>^ltt. dnrch K« IM Haadelo« aad «nt.
fchaflozwei«, ta Kaea voraneten» Jade» tätig stad, lahaegelegt
werde», «af Kefe Weis« »arde e« erreicht, »atz da» a, sich schon
euch« Heer eratertzolo» tewordeaer Zadea Wiea» «a de, letzte,
Mch«, ta erschrecke »dem «atze jamammca hat. bchätzaag».
weife ist eia gat Drittel der iadtschea Beoälkera»,
Wien» ohne jede wirtlchaNliche Ertstea,s^aad.
läge. Immer breitere jüdische Tchrchta» oerkaLea der Rot and
stad aas di« völlig aazareichrnde MeaMche a« jüdische Fürsorge
«Mewiesen. Di« Wiener Isroelitchche KaltaoMmeiade kma«t
mit ihrem sohr beträchtlichea Fürsorgebadatt läaast aicht atehr
aas. Dte Mr VerftÜrraag der Für^Myetätigkrit der SemeiiWe
aeea astalte te, «fentlichea Sommlaaaea erdeachte, mager« Er.
Mtzatße. d« di» Kt fiaaNgtell tntai^afiKflr« Iudea immer
aiohr adaimml.
Dem Fahret, der politischen Parteien sind dies« Umstand«
sehr wohl pekannt, dessen utzgeachtet haben sie sich die Juden ak»
Ldlenkangamittel aae-gesucht und führe», letzten» sogar von der
Varlameatotribun« au», eine hemmungslose antisemUrsche Hetze.
Der Führer der Ehristlich.Soziale» Partei Rieder^esterreich»,
Manhart. sprach im Parlament davon, datz da» .Österreichische
Staat»schin a» der Küste vo» Palästina gescheitert" sei; diese»
StaatBswisf sei »u» ^von jenen Räubern zu befreie,» di« glauben,
jetzt die weate teile, zu können". Seit einiger Zeit wird auch vo»
christlich^azialen Krerse, die Parole au»oegeben, da» Vermöge,
der Familie Rothschild z, konfiszieren. Früher wagten sich die
EhristlichSoziale» mit ihren antisemitische» Anwürsen nie aa
da» Häa« Rothschild heran.
Die öfterrrichische Kreöttaustalt
wirb jubenretn gemacht
Eia Aetchea de» Stakea» der wtrtschaftltchea Poteaz
der österreichische, Sadeahett
Grotze» Lafsehea erregt n ia allen oolitischen und Wirt«
schaftlichea Kreisen Oesterreich», datz dr« Rrnierang alle,
2S Direktoren ,ad Vizedirektoren der Oesterreichilchen Kredit,
anstalt gekintdigt hat. Der »euernannt« Fina^minister
Dr. Weidenfeld, eia Ehristlichsozialer. erNLrt« Vertreter» der
Presse gegenüber, datz durch diese. Kündigungen dem blecht»,
empsinde, der Bevölkerung" Rechnung aetrage, wurde, datz sich
di« Ryieruaa aber wahrscheinlich ealschlietzen wird, einige der
gekündrgte, Direktoren in die neu zu organisierende Leitung der
Kred i t ansta lt mit za übernehmen.
Ia informierten Kreisen weist man. datz die Motznahme de«
Finaazmiaister» Deidenfelh aus nicht» andere« binausgeht. al»
daraaf. die Verwaltung der Oestezreichischen Bodenkreditanstalt
„jadenreia" zu machen. Indem der Minister dem ^Lolk».
empfind«»" Rechnung trägt, wirft er dem infolge der Aiaattz»
und Wirtschaftskrise aufgeregten und antisemitisch verhetzten l
3ataa, SShn Out»
. __ _ _ttuMtl Si» a» Mtk« nicht
Mtl tm ks W»W«tchW, Mtteüljvn Di» SMb *<• ge
m « »*». auch aaKrlM flSatl MaHÄäadKaUVea Vtrzu.
Whmm. m» dt« |iMitftKTilniilii p »mH», M tzös«
Seife warden huntzatte jüdAch, Familien, der« Hämpter Ki
. dieser ehemaligen Rothschild.Baak angestellt sind, brotlos gemacht
»erde». E, Ist »io j«A aicht tateaM wie der Prisideat der
Oesterreichilchen Kredttaastatt Varo« LmU» Rothschild aas die
aatiseaütische Berlonalpolttik der ReKerauM reagieren wird. Bo,
de« aa» der Regierung ernannte» Vank-Rekonstrurrionskomite«
ist für die jüdischea A n g este ll te » a ich t» SAwa m erwart«,
J, jüdische, aad ta fortschrittlich», Kretfea wird di« Per«
lmmLoolitik der )iegieraao in Sache, Kredttaaftalt sehr scharf
tttttstett und al» unmoralisch verurteilt. Stoa weist darauf hi»,
datz di« Krise der Anstalt nicht etwa durch schlecht« Lerwartuaa.
sondern durch die international« politisch« und wirtschaftliche
Lam mtftäafeca war. I, ikkikri darch M« FaRVMchchMM kr
aasländischen/namentlich der französischez». Jtretftca^^olM de»
Abschlüsse» einer Zollunion mit Deutschlaad. Die Mmwiachi
l wolle also, uw da» aufgeregte Volk zu oersohneu. die jüdischen
| Aaaöstelltea der Kretzitaast2t für ihre, der RogierUaa. eitzenin
f vlitische» und wirtschaftlichen Rechenfehler büyen lasten. Datz
ie jetzige österreichisch« Regierung zu einem solchen Vorgehen den
^ Mut siadet» dewnst am aUJeaschnaltchsten. die aatzerordentlich«
l Schwächung der fiaaaziellea und wirtschaftlichen Potenz der
> österreichischen Juden: dt« Regieruag r«ch»et mit ih»en nicht
! mehr al» mit eine» Machtfattor. der sich ia der OeNenilichkeit
\ gegen fie geltend machen konnte.
Professor Sinftei« in Wien
Prosellor Ei »stein war ia Vtea aad wurde von den
offiziellen vettretern der Kalt«»gemeind« i, würdiger Form
empfangen, aber ket» Ssterreichischer Minist« fand e» der Mühe
wert, tm persönlich zu begrStzen. Di« Wiener „Stimme" schreibt:
JQiccatb wurde vom Bunde»Präsidenten empfangen, doch der
Jude von Welttichm. Einstein, wurde dieser Wut nicht ge.
würdigt. Bei dem wisienschaftltchen Vortrag« Einsteins kehlten
viel« bedeutend« Wisienichaftler. Fürchtete, etwa unsere Minister
and Wiüeajchafller den Zor« der Hakenkreuzler? War ihnen
da» Wohlwollen der Hakenkreuzler »ihriger al» dt« laiche,
datz sie durch ihr Verhalten einem weltberühmten DMeaschHtlet
gegenüber sich voe der ganzen Welt der Gefahr der Lächerlichkeit
ou»s«tzen?" 0
Rassenslaubige Aerzte!
3m Hinblick auf die bevorsteheaden Wahle, zur schlesische,
Aerztekammer enthält der ..Schlesisch« Beobachter" vom 24. Ok«
tober diese» Jahre« folgende fettgedruckte Rottze». die feftgehalten
zu werde» verdienen:
I.
offen
Arzt«
rzt« geh«,! Das ist national« Pflicht!
Jeder wettz. wo er die Rame« erfahren kann!
Der Partetgeaost« gehört zum Pg.-2rzt?
2-
Zur Aerztekammerwahl vom 2. di» 1b. November 1031 gibt
e« für den deutschen Arzt und Assistenten keine Kompromitznst«,
keinen faulen Burgfrieden, sondern reinliche Scheidung der
Geister, ein klare« Bekenntnis zur narionalsozialifttschen Welt,
anschauung!
Daher wählt jeder die Liste:
Dr Peschte. Reumarkt!
E» wäre doch gut. wenn di« Aerzte. di« „ein klare« Pe«
kenntni» zur nationalsozialistischen Weltanschauung" und damit
die Lueifchaltung rhrer „fremdraffigen" Kollegen aa» der allge-
meinen Pragi» propagieren, auch den Mut haben würden, sich
unter Name»»ueaaung zu ihrer Weltanschauung offen zu
bekennen. Ei« könnten sonst in die Verlegenheit kommen, «inen
^srnndrassigen" Patienten p behaadeln and aar — e« ist ^cht
E nken — Honorar von ihm «ntgeaennehmen Vor einer
Schande lallte, sie sich dadurch vewahrer», datz sie ihre
1 aicht nur auf dem Parteibüro, sondern in einer jeder¬
mann zugänglichen Form bekanntgeben.
Der zweite Korfürftenbamm-Peozet
Seil Montag verhandelt man in Berlin gegen di« führenden
Männer der Razi^turmabteiiungen, Graf HeLdorf nnd Genosse»,
wegen der Exzesie am Roschhm'chonoh. Die Verhandlung«« brachten
bioher nicht» sonderlich Reue». Graf Hellderrf will von nicht»
gewutzr haben, nicht einmal datz jüdischer R»,jahr»tag war. Er
ko« nur ganz zufällig dazu. Die beteiligte« 8A>Le»te sind aa«
geblich von der Pattei au«geschlosi«n worden, obaxchl st« wahr¬
scheinlich nnr durch Spitzel provoziett wurden Der» glaubt,
zahlt eine» Dreier, sagte mau früher, aber die „Schlesische Zei.
taug" bringt solche Aevtzerungen de» Angeklagtea in eingerückten
Zeilen und in fettem Druck — wo» also beim Leser haften bleiben
soll »ntz wird. Wir kommen nach Schlotz der Verhandlungen auf
sie zurück
firttmt ciQiiiiut
MU Arthar Schnitzler ging ela Dichter aad Küastler
«ätzten Matzlstabe» m m Er hat ia Fla«, Werke, wie
ktt. Zweiter oerst«,den. da» Lebe, de, letztm Habotzarger Ep och e
Wchtzarpgetze,. al» der Lebenortzphat,» aoch im a j em n aatz ge«
aeütlicher ablref, «l» die «efellschast sich genietzerisch einem
Ntttarisch-AlnstlerM«, Vohewimtam hiagab. al» der Wieaer
Vatwr aad der Wiener Prater noch WaaKtter de»
schea OetzeaiAilo warea. Za seiaea Werte, iß Kr
gefaag de» alt», Oesterreich enthnltei ^ -
stit. Kt Ka^li«, düvgerl
1 K« “
Rterreichi«
S chW ene, .
Go wird daria die «Mre
liche, Gesellschaft geschildert.
1 Lächel» de» Ätzptster» und
Mrzeiht.
aber »htz« Schürfe, «tt de« Nage«
IroaiHtt», der alle» sieht and alle» 1 . .
Schtzitzler leatt« arit seiaea Einaktern »4« Aafanrksamkeit
naf sich, am deae» „Aaatol". ^LieKlei”. Jttt grüae Kakadu"
ih» K, Rah« elahrachten. von K« er träantt«. Ja diese,, aoa
«ine« tüttgea Lächeln darchleuchtetea Draaren, aaler Melancholie
aad strller Resigaotioa. ipisOeltc Schnitzler \k eiazigattige
Wieaer Atmosphäre aa» de« EaK K« aeaazehatea Ja«-
-KräKtt* »iedrr. tzeldea dieser erste, Droaeea siM „M» satze
JUKI*. K» zur Liede, iu der es seiaea LeKaozweck sieht,
iutuitio htagefühn wttd. iowi« Kr jaaOe Mensch, der sich M«
aüiaea Lebe, adWenKl. well « nicht die Kraft Hut. ih« seiaea
Wille, aafraaMlagea. der atzk-dtes« WirMchßeit mit eiaer müden
Geste aad mit eiae» reise, Lächek, der Weioheit, der nicht» mehr
iMpaalir,» kaa». roagiett.
' "aah lm RatzaM» eiaer durch Nrf.
SchV ltzm r, KG«, Ss ttpat
ia eiaer gaaze, Reihe 00 a
^Wischeasplek^ _Drn wfttlti
iMlttibn «ch«»e,<
Kr WtzetatUWMllea
FnltM VartzOrtemm,__ _ -
laaeratzea Hiattrhaltea. Ma» Bürte diese Draam, l rae adW i«
Ko aKfpVlate, Sambsli»«« betzeichaea. deaa di« Wirkliche>t
stellt -sich hier al» Abklatsch ans einem gebeimni,vollen Hinter«
K inK dar. voll »on oeeborgeaen LeKnogeKimnisien. In dies«,
ame» »oller verttäamrheir. blieb nur jene, melancholisch«
Lächeln eintt ttaarigen Resignation übrig, da» die Dass« ist von
Mensch«», di« mit Km dumm-brutale» Lebe, nicht» anpsanaen
arfffm. De» «rmüdetr Denken flüchtet sich ia eia« mystische
Hiaderwelt. E» findet oKr a,ch hier keine RuK. «s wird o»ch
aas diesea GeftlK, vo» Kr »nstilldaren Unruhe »nd »on der
natestillte, Sehnsucht vertrieben.
Ei«, aatzerordentlichen Erfolg erzielte Schnitzler mit seinem
Dialog'FtzklVs -Der Reigen", in Km oer etwa» verbittert« and
empfindliche Dichter die dlinKlement««. wie «in Fatum sich
a»»wirke»K Liebe umschloß Diese« Drama erregte kn« bigotte
Empörung Neiner Seelen, die 00 , Kn Kanzel« ihrer ko«,
oennonellen Moral gegen d'e angeblich Aergerni» erregend«
Erotik Schuitzler» wettert«. E» entging ihr Kr in diesem Lb.
lauf Kr Eratik pm Ausdruck kommenK Protest gegen die
ThaaNaet Kr Liebe.
Datz Echaitzler eia Dichter grotze» Formate» war und datz
e» tbm gelaaaea ist, sich au» dem oerzaubette» Krei» Kr ein.
schläferaden Wiener Atmosphäre de« IahrhunKttende» z, b«,
freie», beweist sein Drama „Profester Bersihardi". i, de« Kr
Kemps eine» Arzte« al« Repräsentaate, eiaer au» den ReKl»
da Veraougenheir sich eatttaaeuK» Gegenwart mit Kr au»
ihren afita Formen sich nicht loslöle, könnenK« oerkakkte,
Reattioa ta Gestalt eine» fanattschea Priesia» geschildert wird.
Dafür ff« auch di« ErzÜhluaaea aad Roaellea. aa, Kaea K-
soäders^LmttMrt Gastl^die K, ttagttchea «istigea Kampf
«iaeo jaage» Offizier» gegen Kn ttadtttonelle, Zwetkaarpf.
AberglauK, darsiellt und in Km er durch Selbstmord e,Kt. die
KgÄfNche Eatpöruag Kr' Soldateska aicht nar ia DeatMand.
foadera aaf Kr ganze, Dell erregt hat,
Die LieK »nd der Tod — das siad die zwei Masea. die
Schmtzöa tue, pr Seim stanKa aa» ihm KstüabP las Ohr
die stille» Worte raaaten. di« ia der Wer »Herl de» Ke Kutten
Herpas ßeteucht waren, wobei ober die se» darch die Niedri g .
sich stet» pr Maskierano goMuaM»
"" iefße Rovell«
feite, de» Leben, .... . _ . .
Der Tod entrang ihm di« zweifellos tiefste Rovell« -Das
SterKn". in Kr Kr Autor Km IvK gerade in» Auge schaut
und ia Kr seine Dotte bereit» wie aa» eiaer anKren Welt
klivge». E, sind ferner noch aapführen dte ErzÜhlunoea ^raa
Berte Garlaa". „Döaimerseelea. ^raa Beat« and tot Sohtz".
.Doktor Gräsler". „Tafanova» Hetmfahrl". Lräuleia Elte".
S im Morgengrauen" um sich aoch eta»a» mehr bei leiuer
ing ^er Weg ia» Freie" «afzabalten. Kr un« als Jaden
r» iaterefsieri. Ja dieser Erzähluaa spricht Schnitzler p
um» al» ZuK. Kr die «ade Fnfthrbarkeit Kr innerlich tm*
rissenen jüdischen SecU erfühlt« und für da» gepeinigte jüdisch«
Gewissen «inen Ausweg suchte. Schnitzler b^chönigt nicht in dteser
Erzählung, er blickt durch fein« farbige Brille, er erspäht am
Km Blick de» scharfra Beobachter« die daaklea Falte, aitfe Risie
uad di« dem Jadeatam aahafteadea Schatten, die e» sich ia einem
lange, Valutb «rworKa hat. Befreiung kaan nur di« Re»
naissaace de» JuKntum» auf eiaenem BoKn briagea — da» ist
dte Schlatzfolgerung. p Kr der Berfasier gelangt.
Dte letzten Jahre Schnitzlers sind still und ohne «vsiea
WIKrklang. Man beginnt biete» fvvnlen Dichter. Ke sich rnv
vorpdrüngen versteht und für sich feine gretze Reklame macht,
lo n usam zu vergelte». In „Therese", einer seiner letzten Er-
ittTungtR, iKtatteteh er un» da» Bild einer traurigen, ver-
lafsene, und am ihr Dasein schwer rtagenK» Frau. Eympto.
matisch für K» teelischen Zustand Schnitzler» in seine» letzte«
Jahre« ist Kr Rame seiner fetzten Schöpf,»,: -Dte Flucht ia
dte Tfi,)ter«lr" /
Mit Schnitzler sank in» Grab «in angeamt». «gAUsiItt. still«
uatz Kotreter Döchrer. Ln aafe» patatefeMfU »»tt lärmenK
Zeit dringt die Stimaie diese» wie »0» weiter Fern« u una
r eK a Ka Meafchea schamr darch. E» starb der Sänger Wien»,
dm jedoch darch teiae künstlerisch, »rtaitioR. di« Weite seiaea
Horipnt». dte Ifefe fetam kalte, mmdte Kraft seiner Sehusacht
»eit über di« S che m E te fefemro H^mtstattt htemtttttewg.
Dr.M. Kanker (Row, Drie»ik7t-.1