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Sechs jüdisch« j«Kgt Seat« «» der Lesinrndisch-rnssisch«,
Grenz« von rnmnnischen Grenz-endnrmen ermordet »*d
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Ein grauenerregender Fell von Masfenraubmord. der legal
verschleiert wird, halt die Judenheit in Bessarabien und im
übrigen Rumänien in Erregung. Fünf jüdische junge Leute und
ein Mädchen im Aller von 16 bis 20 Jahren, Rinder anaefeheNer
jüdischer Raufleute in Soroca in der Rühe der bessarabifch-
russischen Eren,)«, wurden von Erenzgendarmen oufgegriffea. an
di« Grenze geschleppt, dort durch Schufie getötet und beraubt. E»
wurde dann die Meldung ousgeyeben. daß fünf Kommunisten und
ein Schmuggler, der fie über die Grenze nach Rußland dringen
sollte. vM rumänischen Erenzgendarmen erschossen worden sei»»,
al, sie über di« Dnjrstr«Grenze nach Rußland entfliehen wolltien
und auf den Anruf der vrenzgendqrmen. ftehenzvbleiden. nicht
achteten. E» hat fich aber hcrausgeftellt, daß die Erfchoffewen
durch einen Schmuggler, der im Einverständnis mit Grenrfunttio-
näre» handelte, an dir Grenz« gelockt wurden und in die ihnen
gestellte Fall« gegangen find. Für die Erenzgendarmen märe es
ein Leichte» gewesen, die junge» Leute, wenn sich dies« wirklich
etwa» hatten zuschulden kam»«» lassen, zu Verhaften. da der di«
Grenze Kldenve Dujestr an dieser Stell« nicht
und ein Entweichen »ach Rn
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Sammk TzichinÄnt, hat
gelebt und war in der
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anwalt wichtige Mitteilungen zu wachen, deren Inhalt aber der
Oeffrrttlichkelt nach unbekannt ist.
Die Erregnng über die sechsfache Mordtat ln der Stadl
Soroca selbst-ist ungeheuer. Der jüdisch« Deputierte für Desto,
rabien. Dr. Michael Landau.' ist in Soroca eingetroffen und hat
einen Aufruf an die Bevölkerung erlassen, die Ruhe zu bewahren.
Der Obetraobiner für Bessarabien und frühere Senator Zirelion
besuchte den Minister für Bessarabien General Rischcanu und in>
iormierte ihn über die Stimmung in der jüdischen Bevölkerung.
Minister Rischcanu bat ihn. den Angehörigen der Opfer sowie
der Zudenfchaft von Soroca dos Bebauern der Regierung über
die Mordtat auszufprechea. Das Justizministerium in Bukavest
entsandte einen eigenen Bertreter zur Führung der Untersuchung.
Auch in der rumänischen Hauptstadt Bukarest hat tu»
Massaker bei 6010c« ungeheure» Aufsehen erregt Die Prefi«
kritisiert scharf die Zustände an der Grenz«. wo untergeordnete
Personen über Leib und Leben der Zivilbevölkerung nach Will«
kür schalten können. Senator Jov. Mitglied der Regierungspartei,
telegraphiert« an die große Tages.zcitung ^Adeverul": ..Alle an»
ständigen Menschen müssen auf dasschärfste gegen das Massaker
bei Soroca protestieren. Die sechs Morde am Dnjeftr»Strom find
sechs Schandfleck« auf dem Antlih Rumäniens.-
Das Begräbnis der sechs Opfer gestaltete sich :u einer er.
schütternden Trauerkundgebung der Iudeoschaft von Soroca und
Umgebung. Zehntausend« schritten hinter den Särgen. Während
der Irauerfeier und der Bestattung waren alle Geschäfte der
Stadt geschlossen. Der Militärkommandant General Marcovdci
verlangte vom Ortsrabbiner von Soroca. Rabbi Sister. die
Garantie dafür, daß während der Bestattung die Rub« aufrechd-
crhalten bleibt. Der Rabbiner lehnte eine solch« Garantie ab.
Es kam jedoch zu keinerlei Ruhestörung.
Spanien und Sie fephardtfchen Süden
D«r Rultpsminiiler de« spanisch«» Repablik Don ssernoicho
dl Io» Rio» d«, in dies«» Da««» in Sponisch-Bioiollo »«mellt
dot liid die zührer de, südlichen Seme,»de p, sich ei» und hielt
on' sie in Seo-nm-it de« spanische» lien-iolllnn-niloi» JBr
MaeoNo. de» (trogofjiti» »nd de» Militirlommandonte» Loöa-
»ello» eine «»Iptoche. in d» «, u. a. oursübrlri Immer, «»» ich
»nter Juden weilte, mochte mich der Gedanle Hone,», dos,
Spanien einst lein,» Jude» grob- Unbill ,»,-»»> hn. Span»»,
meine «lieble H-imoi. bo, sich d,« Vorteil, be-rben dle «i«,e
einer munde,»ollen südlichen stnliur i» sein , di,» bitte -» »°i
ollen «Iberen Ländern aoegiurichnrl. Die Srinneninjs an die
Au»lreibüna der Inden an» Spanien bohrte fich wie ein Dorn
in mein F krisch >M»«I d«l»- ich die b°sl»-n». dastSpo.ltn.
einmal eine R-puliliI »emorden. da» ,m Iah» ll« an den
Inden deeonoene Unr-chl miideroulmochen und de» vrtzriss
spanische» Inden!um j» einer Realität machen »erd«. »I» >ch
noch Jnstiiminifter war. siel mir Im Sorte, »Ir ausftade zn.
r. ’-n.n «.giernna da» Jüdenan»treibnntz».
rllSrl hat »nd den lp»n>Ich>»
diesem Angenbliä. da mir
_ »nd de» volle, -ntgepen.
strömte "sü^lte ich. dotz Spanien» Schmach drende, sei
D-n S«r,a»d» de l», Ri»» besnchte >n I-nen di« spanibh-
” - - ‘ ~ seiner »
besprich«
M?* »JT* A an» Arabern in MaraNo ne»_
ss»,n»«a nicht enttiascht »erden i »>ir müis,» tchaen bntch.
" bnchis«». das, mir t«. »»» mir saOen. anch m-enen.^
Ser Zoöentag md die Wische Stlwde
«l» «oscheh de« Zfiv Mlt « ihre Vefheivng tvi U«gW»t«R
kündete — |o lose» wir aw'Jett<.i Gabbelh tu der Thora —
Härten fi« nicht auf ihn.
„Wegen ihrer geistig«, %m «nd der Gchw«r« d«r «irrschost.
lichen BerhLlt»ist«.-
Geistige Rot und Sch»«» der «irlfchastlichea v«rhiUt,isfe.
da, find auch di« Rea»z«iche»H«» Leber»« »er Juden in DmUsch«
land. All« Kräfte werde« Wltif verwandt, die bitterste Rot zu
lindern und lmveir e» noch mcktzttch ist, da» Boftehenda oufrechtzu-
erhalten. Di« Vertretungen jüdischen Gemeinde,''müsse, ihre
erste Aufgabe darin sehen, dte^otwendigev Mittel z,r Behebung
der Rot de» Tage» zu defch,Gmi. Jede Aufgab«, di« über di«
Behebung dieser Rot hi»a«Mhr. tritt dem-age^iber in de,
Hintergrund, manchmal auch l^nn. wenn sehr wohl dir Möglich»
teil bestehen würde, auch jetzt tzvch an ihr« Äsung heranzutreten.
Bor Jahren ist der »Wchische Landeo»erba»d ^gründet
worden, um «tue Vertretung tzeg Z»den nach a»ßr, hi« zu schaffen.
Ern« Sinberuf»»g deo L d Mider bandee ist aber bereits feit
längerer Zeit nicht mehr erstchGt. »eil «an glaubt, »tcht die
Mittel hierfür aufbrinzeu M O,,en. «an »ergttzt jedoch, wie
stark ein Zusammeakowme, tztzr vertretet aller jüdische. Ge.
mrinden Pretzen» a,f dA» Hobe, der eiuzolue» Gemeinde,
zurückwtrtt, nick wie e» gerg« Aufgabe des LaudemerA>»daa
fei», mühte, neue Mittel «ch.»aga zu fcheffeu. »» M fldffcha
Leb« i, den. efftgekHe, HAchO i', . a^WchtzmG-^«.
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nicht geimmua»,
wär», die der Schulung
De»wetzen ist n p, »Gpl»-p. »| «, ft Wta Nckttan- ’tf«'
»Sampttrzer gomilientlotte»- et, »»seas pae Eindernsnotz w««o
all,«»»!,«» d-nlschen ^Zpdenta^»' etpontz«, »st. Mit Macht
wird in diesem vnsrns betont, das, »llcio' doo tonisch« ..Jad e» .
loq" di« Iribün« merden kann, ans dpi die minschoftNch«.
politisch« »Nd seelisch« Rot dir bentschen Inden erNin,» sonn.
Das, aber auch »an dieser Iribün» an, d»» WorI »er »rmntttzNNtz
auotz«ben kann, das, uno in dnnllen 6tnl>t«n Wotztostaor nat
aach ich, lot»
ttr
««Otoroiw-Xa «na». Di, «ach, «ine» solch»,
kein« »nüdormindliche» Sch»i„i,s,it»n di,»»» »»t
>rh«tUch» stosti « nrarstichen vl» ist >
chtant«. »o« antotlaO» «rsülll m»rü»n auch.
I» dirsrm Jnlommenbontz s«i aoch-aas «inen «n o o e en We«
tlotztMlosta, ai |al|M ist. tu s»disch« Sit«, t« tiatrian
Stmlntta za tisrachtu aat Mt aach hoat» MMa«> ■■ * »«
tan», da ihm Ma«l*t wsrkschaftlsch, Gchmioeitzleiten «aitzoGwi-
stehen vor l»»»»r Z«st lst tonst» ti, Ich o ssan , »in« ^Mlsch«»
<U»ti‘ in Rontsnnk tzeplonr antra , Mo dich noa aoa tichwa
Plu spälerhia aoch ittzoat «tna» tzohtrt hstii«. t 4a ln l (fc(t «».
tia, salch, .Zützisch, Staat«’ |a schossoa, »Hl « abcht Ulla
Der »aa bs a al MkfM atu aOtaatMt sala, Htu- M au i
«laaul, Mb Statt« »n tiesna Zwt« zat vteftchaa, za stt stta .
Datz bisst ^tqch, Siaatt’ hichtr nach atcht ntchossta matbta
lst, Mil silatN Staat aat botst Hatto. MH alchi ti« »»Mich-
«ei> Msttat. stch IMr tit UatMtNaah MrschMn w> »iachu.
Go lst oMr olchi • olazqsrhoa, ntn nicht Mt vllltzllchltlt tt»
stthta soA. tu vraMOMM Mtstr „3»M)»ta Staatf |* fts.
saanatnMsttzen. tch» t» »in Itllo» tu tustchu Jabiotamt
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Raauatr ti» stllch», Stotzttaam tattootst» rtochu,. SWstkSstt
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Mt, tat ’Jttttaat alcht mtht sthta
Da< VreAWche 8 hch s«,e fetz
Landecheri
seines Gr»
Der Rat des vre»tzffche, La nde Oerb««des trat am
10 . Januar 1992 unter dem Vorst, seines OrSstbenten, Kammer«
gerichisrar Leo Wokff. za einer voüsttzung Mammen. De ein«
solche feit vem Mat lttl nicht stattgefunde, har — die Müdere
Einberustum war infolge der in allgemeine, verhältuiffe,
liegenden Schwierigkeiten nicht möglich — lag «in« antzeroedeüt«
lich umfangreiche Tagesordnung vor. Trotz fffftindiger Litzmegs«
dauer konnte dies« nicht ganz erledigt werden. Der größte Teil
der BerHandlungen bettaf die Beratung über die bewen
wichtigsten Gegenstände der Tagesorduvng, nämlich de« E n twu rf
eine» Gesetzes über die Rechtsverhiltuiffe der Jude« >md den
Hmishaltsplan für da» Rechünngsjahr 1962/18.
Zunächst ^urde über den jetzigen Staub der vercha »d l u »G > ,
über da» Judengefetz mit dem KultuomstMleriu« beruhtet. Es
ist bekannt, daß der durch einstimmige, vestputz des - a uste i l
verband«» zustande gekommeue Entwurf bereit« im Jahre IMS
der Regier,,- «iugereicht worden ist *n* daß dteie ist west»t»
lichen Pnnkte, Bedenken »ege, ihn eHetzr, hat. Ein im
Ministerien gefertigter ReferenteneuMvurf ist i, Zeit
de« Landesverbände z»geaa»gr>». Es lag uunmebe de« Rat ob,
zu diese« Stellung zu «hmen. Da da» Mtuisterim, wiederholt
de, W,»fch ausae prochen hat, de» Eutwttf fawt« die vedh a st d
lunge». welche stch «n ihn «kuüpft habei». vertraiAich zu oe-
handel». fo ist es nicht „gängig, über de» verlaiff stör Ih*
sprach« i« Rat der weiteren Oeffentttchkei« nähere « Ub rtt >, ge ,
» wachen. Rach sehr eingehender Berat,« ward« der faigrüd«
gefaßt: - * —
Große Rat des La^esGerhanstes verlawgt die Vor»
objchiedung de, Judengefr^es mit Einhaltnng aller GemidfL^e
feines autouomen Entw»ri
instes »
feae» mit Einhalfnng
______irf* m« 1926. Et pttUnfi, dgtz 1 _
auf dieser Gnrichlog- die verhmMu^e, öo, feine, verwest»,
geführt werde,. Sr weist feine Vertreter an. zn erkläre», »atz
ein Entwurf di« Zustimmung de» »r ruß ffch e, JudeMnum m»r
fiüde, wenn die BefchlSff« de» La^«»trdm»de» » i r äGck ttgt
»erde,, „d daß »er Landesverband stch »drbehnlt«. ander»falls
feine Forderung«» »« dem Lonsttag zu uettrttmu-
ft»tf der wichtigen Guntte Ul ttt Sr^e
ist die Rotwelüigken. t« " "
direkte „d geheime «abi
der FaLvie Sotsted
_ At habe», daß »t» dlt
hlachWb, b>tz la Mut MMjmb
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min tanns hla. ta» M
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