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noch »nücht de» »«richte kn güten gUn, km «afiaa:
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«Ngehortgfeit, kie «l« laich« ihr« Pflichte« gege» X» Stoet «ie
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Xrertige B«Handlung p> trönten.-
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Die ^nbcn »achten hlernach mit 178606 Seelen 16F Peaz.
' der Beaötternng au», »ährend st« bei der Balkvzäblung vom
^ch re^ lStt mit 83 764 Seelen nur 11.7 Prozent der Be»o»erung
Denn »Ir »it dbefe, Barbetzalte» hie Zahlen der Valk».
Hä-lnna al» Grnndlage für «in« Vmßlrichnng der Zahl der Jude,
im Jahr« 1611 «it ihrer Ztal i» Jahre litt henntze». fa ergiht
M m» &et falgende, dnh dm Zunahme der Inden a«
bedentendsten in de» Städten ftaifa nnd Jaffa — Trl-T«w mar.
Zn Haifa Kien die Zahl der Keden wr 8290 t» Jahre 1«2 taf
15MB i« Jahre 1M1. I. h. »« 158,7 Prazent. IhrAnteil »nter
den EiuWahner, Haifa» »ergraherte sich na» 264 Pr^ent im
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betragt
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Zähre 1922 auf ZI& Orient i« Znh« MBi. Knr I«M|]
da» bei der jetzigen Lottazählung 45 607 Inden zählt«, gab die
v»lt»zähluna von 1622 noch /eine befoaderen Ziffer, an. vrelmchr
«««» damal» die Ziffer» für Tet-A«i» in de« Ziffer, für Jaffa
enthelten. nnd z«»r betrng di« Zahl der Inden i» Jaffa und
Xel»8»i» zufa«««» 20152. Via zu« Jahre 1M1 stieg dich«
Zghl auf 52 799. d. h> n« 961,2 «aaße«. Von diefe» 52 799
«nhnten 45607.i» TtUMwim, „ st, W Peagent der »ch»«t-
de»öU«rung »an 46116 Seel«» iiwtiiii, «hhren» ra Jaffa
die 7231 Juden isji Prozent der VeBälteru»g brSate».
Zaageiamt mache» di« 128 541 Inden in «Len 23 paläj
nenfifchen Stadt«, «.SDraa. derGejainthenSttiinn, di«f»r Stä'
an», „hrend fi« im Jahre 1922 «it 68Md Seelen nnr rS Pea».
Gefamttevälteruna »n de» 28 Städten bildete». Van den 1K
Igden in den Stabten waren nicht «enlGer al» 127 646 — '
Praient in den 6 Stadt«, Iernlale«. Tel.>MÜ». Jaffa,
liberia». Safed tanzentriert, »mhaend anl die Sbrrgrn '
Städte nnr 592 — OL P«»e»t Inden »ntfnLen. I» d«i
nämlich Iernfale«. T«UL«iw nnd Tiberiäd. b!»e» die
di« Mehrheit der SenSlkernng.' in Haifa nnd Eafed bet
Anteil 31F bz«. 26.S Prozent, in Jaffa (ahne Tel»Le
Prozent, in Arko 3 Prozent, in Berfa, LL Prozent. In
13 Stadt«, bleibt ihr Anteil unter l Prozent und in zwei
Lhan Inni» und ««ftel (bei Saga) G ttorhanPt lein Inda
h«den.
Poch viel härter al» in de» Städte, mar da» pr>
Anwachsen der Juden in de» fttafef*. Ihre Zahl stieg !
1517z im Jahr« 1922 auf 46 465 im Jahre 1981. d. h. um :
Pramnt. DemeutsUrechend oergräheete stch ihr Aateil unter
därslichen Venälkerung »an 3.1 a»f IX Präget. Ba» je hn»
,Inden in Palästina «ahnte« in Dörfern im Jahre 1922 nnr l
tm Jahr« 1931 dagegen 28,5. Da» pigt da« Auff ch„»g der l
Mrtschafilichen Kolornfation in de» mtzten -eh» Jahren. !
«2» ei» viertel aller palSstinenstsch«, Inden leben fetzt a,
Held der Städte und ernähren sich direkt oder indirekt »an
Landwirtschaft.
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Schmira latkmt HMOSkOa k m a fotz t.
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Ztoette« R«tges!
' M> Entgegnung nuf de« Leitnrtichl der
vaeigM X»»«er: ^Pangoednnna der Inde«'
fMtz^haben wir «nWahenden L«t 9 E «MÜtn».
Bei der laOe» Keichnta^wahl Ka»d da» d»W?,84Et»»
t*mlta3rwmm&* meh^MScha Partck frei MW AM-
WgWWMM ßch 7 LWlial»-ericht«^r« der U l ch h» p<#
tnwM» dchäe Krage «rhältnro^Mg leicht daawtma^W. M»
b^r XetTder deutsche» Inde« jedoch, di« rherr wirtichnftüche»
wtr»klur MBAft u»d chur geistige» Haltung »ach mrt M-cht he«
deutschen V Ürgarlnm Ze-znrechne, sind, konnte dich» Frag« nicht
klären. Sie gaben thr« Stimme von der StaaKyartei recht»
herauf bi» zur Dantsthe» Baltzaartei ab. Line» „r d« tüdtfch»
Bävgeetum aber»«, die HSDAP. somie die DeuHchnatio»ale
Botk»partei kam für e» nicht in Frage.
Da» deutsch« Judentum ist mit dem deutschen Lotte, mit
sei»«, Geschicken immerhin s» »erwachse,, das, sich jede Reguna de»
deutsche» Lotte» al» Parnllelerscheinnng bei den deutsche» I»de»
selbstoerständlich wiederfindet. Durch die klare FronchteEnNg. die
Deutschland heute aufweifi, hi« recht» — Rational.Sozialist«» nnd
G«f»lglchaf1 — hi« link», ist auch da» deutsche Judentum ge»
zwuude», sich zu einem dieter beiden Block» zu bekennen. Der
li„fkJM» Zentrnm, M«»eannhrn di« «tue m «ätztan. be¬
deutet tirJBteStftcit cim Flucht vor der EntjcheidnnL De»
Zentrum ist seiner inneren Struktur gemätz jederzeit die MSglichk
keit gegebe». mir der Siechten, sowie mir der Linie» ein«
lirion etnWgehe». Die Wahrscheinlichkeit ist heut« greh. datz da»
Zentrnm in absehbarer Zeit mir der Neckte», d. h. mit de»
Nutimeakfachulift-en. zusammengehen wird. E» fee nur an die Pap»'
lari (die Zeutrumrpartei Italien») und ihr Schicksal erinnert.
Da» deutsch« Iudeutu» scheint diele Ding« auch -n erkennen.
E» betziunt aber hier «i« iLnfionäre Ansicht Nanm -» gaminnen.
di« nicht entschiede» und energifch genug bekämM »eroe» kann.
S» ist die Anichaunug. dah di« Nazi», wen» sie einmal mit oder
ohne Brüning, legal oder illegal an di« Macht gelangen, die
Indenfrage gar nicht mehr al» für si, so dringlich h«»nd«l«
werden. Der A»tise«iti»mn» der NSDAP, bedeut« in Dahrhett
nicht» andere» al» ein« unangenehm« Propaganda Methode. Sin
gerader» klassische» Beispiel dieser Anschauung ist der Leitartikel
»er ^Jüdischen Zeitung für Ostdeutschland- Nr. 1 »am 8. Ja.
nuar 1932. betitelt „Narzgordnuna der Iudenfrage"- Di« Inden-
frage ist — wie dort a»»a«sührt wird — eine Frage zweiten
Range». Vor den «»»ländischen Pressevertretern hat Hitler mit
keinem Dort ihrer Erwähnung getan. Dir Überschätzen ihre
Dichtigkeit. Man oersteigt sich sogar zu der Behanptnng: wenn
einzelne Inde» bei de« »erschiedenen letzte« Landeawahten für die
NSDAP, gestimmt Hobe», weil ihnen — abgesehen »on den di«
Juden betreffenden Punkten de« nationalsozialistischen Pro»
-ramme» — die von Hitler erstrebten Ziel« al» wünschenswert
erscheine», kann «» jedensall» ohne Bedenken anaenommen »erd«,,
dah rin« -roh« Anzaht von Wählern ber NSDAP, deren Iuden-
pragram« gleichgvlriä ist. Ta» wesentlich« diese» Satz»» besagt,
wenn Juden für die NEDLP. gestimmt haben, so kann man auch
annehmen, dass auch Nichtantisemiten dies« Partei gewählt haben.
Sa. klarer formuliert, merkt man plStzlich, dotz der Larsatz mit dem
Nachsatz, der al» geschachtelter Satz beinahe wie eine Begründung
»»»sieht, in Dirklichkeit nicht in irgendeine logisch« Verbindung
zu bringen ist. Unlogisch doch wirkt sich in dtmem Satz die illu-
stonare Haltung der deutschen Judentum» au». Klarer noch kommt
dies« Haltung an einer anderen Stell« deoselben Artikel» zum
A>,dr»ck - . . »atz wir tu . .. davor hüten müssen, allen Unheil
von der mechte«. alle« Heil van der Linke« zu ermartan.-
Die lügen die Drnge iu Wirklichkeit? Die NSDAP, hat
den Gedanken den ^Ctaotrbürgertum," fallengelassen nnd an ihre
Stelle de« ELolkebürger" gesetzt und fundiert diesen Begriff raffen-
»ohig (I. natianalfotz. rerztüa»gretz). In der Dheaeie spielt
dieser Pu »st eine entscheidende, in der Prazi» ei»e noch ent¬
scheidender« Nail«. ft tau die NSDAP, einmal an di« «acht, so
ist e» w ah rsch et nlich. daß sta.«h e n p oi it isch - Srfolg« ee-
rNege» mir^ ebenf» werde» iche^Erfntge in der JimenpaiMk
versagt bleiben, da ei» Zerschlagen der marristische» Gewerk-
schäften, sowie de» linken Blocke» ihr bisher nicht gelungen ist
nnd i» der Zukunft auch kaum gelingen dürfte. Ein« Verwirk¬
lichung ihre» sozialistischen Proarommteil» ist bei ihrer Abhängig-
keil gerade von grotzkapitaliftischen und feudale« ftreisen erst recht
nicht z» erwarten. Wo wird dies« Partei als» Erfolge erringe«
können? Welchen Teil ihre» Programme» wird sie durchführen
könne«? Bei der Iudenfrage findet sie den geringsten Wider¬
stand. Dies« Frage wird sie leichter in ihrem Sinne lösen
können. Hinzu kommt noch di« Urberleguna. datz ihren An¬
hängern. die daldige Taten erwarten, etwa« gäwien werden mutz.
Hat man jemal» gehorr, datz ein antisemitischer Nutzen-
minister irgend eine» Landes ausländischen Pressevertretern
gegenüber, »och da-u. wenn er Geld oder autzenpolitisch« Be¬
ziehungen braucht, zugegeben Katt«, daß Judenverfolgungen in
fchum CaaX tm kn XajcjmSnu«,«^«knan»
. kn finfea 6<ttt kk«i
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fiiGHr dLjaftung dbtzferPart.4a, kki>ii,,W, tzWGch.
abaP^hreiben kann, datz die Iudenfrage ber Punckt ist. üta» den
eine'Einigung zwischen der Rechten nnd der Linke» n» ehesten
möglich sein wird, ist unerfindlich. Diese Link« geht jetzt zu«
Angriff gegen da» kapitalistisch« Bürgertum und den National-
n», vor. Der jüdisch« Bürger, gewissermatzen von dem-
g &SEiJi & n vit£i d i!ärt
»tellnng non Meier werte nun geflnroet. W» Mntt M i®-
EMw t übimtzn di M» wckmäMMMe IW '
o»we »er Angriff von IM» fwid een her UngrM von
bedroht. Dt« lkrschütterung seiner jüdischen Stellung bedeutet
»nd >«»»tt ftMiWl dev WimkstlnhGcke» V lrg ert n« ». vor
allen Dingen de» mittelständischen. ja sogar kapitalistischen
jüdischen Bü^er». Proletarisierun« der dtMscha» Inde,
reckst» her? «» ist deöhalb w^U schon kein« Frage «ehr, wo wir
z» Wche« habe». Da »otionassnimsiom«, »ebeoht »»» aßa Inden
und al» Bürger. Für un» Juden gibt e» daher nur ein»: Tuch¬
fühlung mit link».
Der Berel«»h«»6>Dkegch b« benksche» Inden ist durch nicht»
mehr aufzuhalten. fteine Stimmenabgabe für die NSDAP, wird
daran etwa» ändern Linnen. Unsere Pflicht ist eo. daftir zu
sorgen, datz zu diesem schweren wirtschnstliAa» ftotzepf si^ nicht
der Progrom gesellt.
Adolf Tat
log.
KtttuS srofe«»«I6 gast ar b e»
Am Mittwoch, dem 6. Januar, abend», verstarb in feinem
Heim m ttitago nach kurzem ftranckenlaga Har Inttn» Rosen,
wald im Vta »on 66 Jahren. Gr gaü al» der reichste Jude
der G««awart und al» einer der größten jüdischen Philanthropen
aller Zeiten.
weit vielen Jahren detätigte sich Juli»» Rosenwold ans
jüdischem und nichtjudischem fokalen Gevirre. Da» Lmerik>rn
Joint Distribution ltonunitte« unterstützt» er seit dessen Bestehen.
1925 fp«»h«te et fBt den United Iewesh Lompaiaa de» ID.it.
eine Million Dollar. IMS not er fünf Millionen Dollar für dae
vom Larojotnt geführte jüdische ftolor»isation«m«rr in Rntzland.
da» unter der Leitni^, von Dr. Joseph Rost, steht. Rosenwelü
wurde neben Felig jfi Darborg ShrenPräfident de» Lnrojoiot.
Er betätiAle sich auch aufdem GSbiet« dr» jtaischen Rechtosthvtze»,
gehörte unter Loui» Marshall de« Borstnnd de» Amerfta»'
Iewish Somittee an «nd wurde nach Marshall» Tode BizepiGstdent
de« Somitte«. Für den Loui» Marshall-Gedächtoiagoade de»
§00 0$ Seminar» of America spendete Nosenwald
Juli», Rofenwald war einer der wenigen führende» Ber-
sönlichkeften i» Joint Distribution Eommittee und im Amemean
Iewish Eommittee. die der durch Bemüh»nge» »on Lo»:r
Marlhall und Aeliz M. Darborg aefchottene» erweiterten
IewlA Agenctz nicht teitratan. Sr oearat die These, datz eine
ans Snbßdien taßerte Einmandernna. wie die der Inde» »ach
Palästina, nicht die erwünschte« Frücht« tragen könne und datz
den Inde» dort geholfeu werden mntz. wo st« find. Dabei er¬
klärt« er. datz seine Nichtbeteslignng an der vLliW»aLew«ru»z
ix«.
«fundenen grotzen Protestversavrmlung »nd hielt sag« von der
Tribüne au» eine Ansprache, in her er erSörte. datz er sich »»it der
von der amerikanische» Iudenheil in dieser Frage ei »g «»»»m« enen
Haltung idmttiftzier«.
Im Aug«st 1931 spendet« Rosenwald eine Million Dollar
für die Errichtung einer ftinderzahnklinit in Berlin, die Berliner
Stadtverwaltung hat Rosenwald für diese Stiftung den Dank
der Stadt ««»gesprochen.
Juli», Rosenwald« Dienst« für di« Menschheit wurde» a«.
erkannt durch di« Berlrihnna der Hormon-Medaille für inter¬
national« Arbeit, »nd der Gothein-Medaill« für die mätzteri
Berüienfte um di« Iudenheit an ihn. Seine fünf ftinder
aründeten die ^Rosenwald FamUtz-Lssociation- zur Fortführung
seine» philanchroppchen L eveuew e r s«.
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&4i,B »MAM kt* 8f(k4*j* *UMk|k*
NM sMllEM M9 GMOEM MKiNfif
Erzählung von Ln —»ki.
ftaum war die «»-lisch« Königin zur Regierung gelangt und
sollte gekrönt werden richtet« sie ein grotze» Taselmehl »nd lnd
dazu all« ftönige und Fürsten der ganzen Welt, um st« bei dieser
Gelegenheit keanenzulernen. Sie berief an di« Tafel «uch di« be¬
deutendsten Männer, die Grafen und die Minister ihre» eigenen
Land«», und vor allem, oeEeht fich. de» höchste» ihrer Ratgeher
und Minister. Red Mas«» Montefiare.
Ll» man zum Mahl gegangen war und di« Gäste San den
köstNchen Deinen in gehobe»
N__
der vierte — seiner Deieheit.
Da trat der rufstsche Kaiser Rikolaj l. Hervar und hob en:
.Mein Land ist dae größt« in der Welt, mein Volk, über da» ich
herrsche, ist wie Sand im Meer«, der nicht gyählt »erden kann.
Und mtt allem bin ich reich gesegnet. Rur er» Uedel ist da: in
meinem Land« finden sich sehr o»el« Inden, und ich weitz nicht,
wie sie loezuwerden."
E» »ernah« dies« Dort« Reb «ose» Montefioee. und da
st« ih» sehe oervrossen. ging er auf Rikolaj zu, »«»«iGte sich tief
»ar ihm und sagte:
.Advnaj hamelech. Nikolai? Wen» ich recht »ersteh, bist du
nicht zufrieden, dah sich k» -viel« Juden in deine» Reich befinden.
Den» dem so ist, kannst du dich ihrer he,»e« entledige».-
„8»e tafF fragt« Sifotaj.
,Ganz einfech: verkauf mir sie. Ich will dir für iede jüdische
Seele, sei «» «in Greis, sei e« ein ftind, fei «« ein Men», sei e»
ein« Fra», drei Rndel bare» Geld. Asstgnate». bezahle».-
d» wirst di« Juden au« meinem Lande nehmen?-
Ule aoonahmeloe.
^a frente sich Rikolaj sehr, sirwabe «in gold e n e» Geschäft!
Losgeworden alle Inden, und dazu »och fett«, Geld bebemme»!
Gleiest'gad er seine Zustimmnng. und man kam überein, datz
Aantefiore »n rnnd drei Menaten nach Rntzland komme», lant
Rechnung bezahle» und alle Juden «it stch nehmen werde.
»urückaekehn rief Rikotaj all« Minister nnd
'Senatoren zusammen »nd eröffnet« ihnen:
-Ich Hab« ei» glänzende» Geschäft gemacht: oerkanfr eüe
Inden » drei Rubel Asstgneren.pro ftepf. als» dar«« Seld.-
^ Al» di« Minister und Senatoren die« vernahnmn. fahren
sie stch bei dea ftäpfe, «nd Mieu aöf
.Gewalt, Td ena f hamelech. wa» hast du geta»? Jetzt fallen
»„ von jedem Inden, ob Ma»n«dild. ob Fra», oh ftrn». d»rch-
schnittlich gegen vierzig Rubel jede« Jahr ab! «irst d» doch
dettekarm »erde», wenn du sie gegen «,ne» solche» ft »ns adgihst!-
Da„r evRikolaj klar, daher herringefallen war. er fragte
JBas tut mas?*
Begannen also die Mi,ister und Senatoren darüber »achzu-
denken, wie man e» anstelle» könne, datz man die Inden nicht ab-
geben müsse. Und einer der Mtnllter Netz stch vernechmen:
^Adonaj hamelech! Ich hat eine« Rat gefunden, wie die
Juden bei uns bleiben fallen. Einen Juden kann man doch
darnach erkennen, datz er ei»e» Bart und Bejr« trägt »nd in
langen ftleidern geht. Gib «ine» Befehl Hera»», wonach alle
Jude» stch Bart und Pejee abscheren und kurze ftleiber ankaeu
müsse». Darnach wird »ieenaud erkennen, datz Ke. Inde» find.
Und wenn Monteftor« kommt, »irst du ihm di« ftaraian abgeben
und sMeu. datz «» ander« Juden in deine« Laude nicht gibt?
Der Rat gefiel Rikolaj, und er gab gleich «inen Befehl her¬
aus datz alle Jude» Bart und Peje» abfthnetden und kurze
ftletder ankegen mästen.
Als Reb Mose» Montefiore zur sestgeseülen Zeit nach Peters¬
burg kam und mit dem ftoutratt im kaiserlichen Palais erschien,
kam chm «in Minch« en tg e g en »nd fpanch:
„Ale echte Jude» rechnen wir di« ftgraiten. und andere
Juden gibt «» Werhaupt Mine sonst bei wm. Denn du willst,
nimm die ftaratten »nd bezahl lant A^stellnng.-
Da war « Reb Mefe» Monbefiore gleich Var. datz man ihm
di« Inden nicht rt g rtti walle. Er w^e bis«, verabschiedete
fich gar nicht »nd reistr znrück.
Zu Sabbath machte er in Wilna halt. Za jener Zeit war
i» Wm StaMtznttad« (kaf Potota. «, er erstchr. de» Reb
Mose» MoubeN» » ge k o mme n sei, «achte er stch ans. twju
empfange». Reb Miste« Montefiore «chm ihn mit grotzer Ehe-
erbiet»»g auf. Me st» so satz» und fp»chen. kam m* Peters-
itui «r» Reiber nnd.reichte Reb^Mofea Monteflom ein», <
brief van
begiüvt i
Da rtiML...
nDeahaNs liest du nicht den Siegelbrief? Der Herrscher-
«sp« «chdrbear ea. dah «r» «ine» katferkichen Wegekbeies so¬
gleich öffne."
Xjt Kkk» Kmkfine mtenkk: JJ* kuf bks Skul
■UM mm, a*U »M StUnk (ebwkt «tffSjtnm takln ll"
Sa» ntnlft Suf Mmi Xa SkatntkPmk aU an
Sllwa, oknlkk Kkfw Stmkfbn HU ST«» •* M: La
kik <i« (nÄn Mtt aak ikätkit* axlaGast? Zch tmauK
kfita. kat ka «4 X nk i ttk l |> aak kktx «rkk Waat."
Da taft kn (faal V - t a ltz Mrna kkm WmnTmnä aak
kalkt tk» kaa Sckf Wm. *ak »k kn «kmr km «aWl ».
HUU n tat «lakn — kma tat Bakf amjmt Mt WO itfuL
B. Xak Siln KakkflM, kka kJ/7!fk n Halch «äfpaaan
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«f am Xlbfa). JUk Kaf« Kaatetiau aak« Xa Ktatlknt}.
puCtt ika am oBea etwa aak k|tt Ika XHtka taf Xa Ilich,
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X her tShtt Xr SHaß»P»In Utk*.