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die hier nur ein paar Monate lang b dar 8b
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Steile darauf
devtachtum vielfach
verschiedener Won* da
zu Urtümlichen Vorsteihjf^^ grf<
War aleo r^ch^äüiitina in der Abmcht geht,
dort ein Land zu finden, wo nicht nur Milch und Honig, son¬
dert» noch andere Gegenstände von W unschträumen fliehen,
wird sehr schnell enttäuscht werden und glauben feststellen zu
dürfen, Palästina sei kein gelobtes Land.
Den Wegweiser, welche Menschen hingehen sollen, gibt
eigentlich die deutsche Gesetzgebung des letzten Jahres. Sie
geht von dem Gedanken aus, im deutschen Volkakörper
zuviel Fremdntssige vorhanden msnd, und daß diese zum groß*
Teil ansgeschieden wtsden müssen. Hierbei ist ein Prinzip an¬
gewandt worden, mit dem wir nicht zu rechten haben, und das
ungefähr folgendes besagt. Die älterer jüdischen Menschen
sind für Deutschland auch weiterhin erträglich, für die jüngeren
dagegen gibt « im deutschen Lande keinen Raum mehr. Das
gilt namentlich für die akademischen Berufe, für die Anwälte,
Aerzte und Beamten, aber letzten Endes durch die Praxis auch
in den nichtakademischen Berufen. Selbständige Gewerbe¬
treibend« sind, wie immer wieder von maßgebender Stelle be¬
tont wurde, in der Ausübung ihrer Tätigkeit in keiner W
beschränkt Diese Bevorzugung kommt naturgemäß wiederum
in der Hauptsache älteren Menschen zugute, da junge
Menschen in den seltensten Fällen einen selbständigen Beruf
ausüben.
Der beiden Maßnahmen zugionde liegende Gedanke ist
offenbar der, daß junge Menschen es leichter haben, ®ch eben
neuen Beruf za suchen» and insbesondere aus Deutschland
auszowandern. Glücklich erweis« sind die BnUkfoioc und An-
fardcnmgen Palästinas an die Einwanderer so, daß sie dch
"dt den Wünschen der deutschen Regiewig decken. Von
uns aus gesehen, sollten daher in erster Reihe nur solche junge
Menschen, die diese Eigenschaften haben, nach Palästina ihren
Wohnsitz verlegen. Sls werden and müssen sich darüber klar
sein, daß sie in em Land des Aufbaas kommen, daß sie dort
in den meisten Fällen mit einem bescheidenerer Lebens¬
standard vor lieb nehmen m üs s en , als ae es in Deutschland ge¬
wohnt waren. Sie haben aber andererseits das beglückende
Gefühl, Raum genug zu finden, we nn ae ek wirkliche» Be*
dürfnia nach ric htige r Arbeit mitbringen und nicht etwa in
Palästina Berufe fortsetxen wollen, deren Uaberfülhing durch
Juden sich in der Gal stk verhängnisvoll a «gewirkt hat Im
allgemeinen muß man annehmen, daß jüngere Menschen diese
Fähigkeit besttzwv Zeigte doch das Erlebnis der Kriegs¬
generation, daß d« junge Mensch imstande ist, sebe Lebens*
bodürfnkee selbst jahrelang soweit einzusehrünken, daß im
Vargleich hierzu die heutigen Zustande in Palästina wirklich
als ein gelobtes Land im üblichen Sinne angesehen worden
Wie stabt es nun mit dar älteren Generation? Sie hat,
wie b«et* su s ga fftr t, im große» uad gsnsan durch dk ge-
die Wer nur ein paar Menst# lsag in dar Ekwuudsnmgs-
beratung tätig waren. Zu mir kommt sin Berliner AkoSs*
miksr mh WW Gatt kt in ziemlich dssolatsm eaolimhen
Z Es ssi fttm trotz sDer Bemühimgon bU»er nicht
mfiglMh g ews —v, ein# fieeethgung an einem 1 -
zu finden, er mm sein Geld eul, und er sei völlig retloe
und verzweifelt. Auf meine Frag» wie längs er im I a nd r
•«- ich dis ia »ofcheu Wen fast typisch# Antwort:
etne Wochel Auf meins wrttero Frage, ob seine Mittei
*° —kn — «r m e rkt e nid« den fitndrwck — <kß
^ nkht noch wenigstens noch einige Wochen weh« seine
Bemühungen fortsstsen könne, bekam Ich die not eüer-
<hngs a «ch mich ftheinei hemte Antwort, er habe jwt"
Wund in bar aütgebrscht, aber ee würden fcrnln
Mirzer Zeit Bawäge über Sperrkonto st» Verfügung stehen,
die mehr als das Zehnfache dieser beredte ndtgärechten
Summe susmschen. EM solcher Mann kann tkk bei
einiger Selbetüberlegung sagen, daß er, auch wenn er die
Spemttark ungtamig verwer tet , nicht efcimel s«ne Zinsen
aufeamn kann, aber Sie worden veröl eben, daß dam Ba-
rater, euch wenn er immerhin einige Praxfa hat nd an
gewöhni ist, zunächst ehünal, auf gut deutsch
gesegt, die Spocfc# wegbleÜM, wann er sich solchsn FRÜen
mwtüber sieht Dos war ah« kein Aomahmefali! Ich
kann aus mein« je nur ehrensmttfch und einmal kt der
Woche bei der hi e si ge n Hhschdoth OM Germania aus»
geübten B«ettmgsproxk Dutsende solch« Mle erzihhm.
So&otvera d odlich meint d« Verfasser damit nicht,
daß gerade Einwanderer, die mehr ab» 1060 Pfund mit-
bringea, häufig aus Deutschland solche Fälle
vielmehr Oberaus aalten. Dr. Marcus will nur dis häufig
unrichtige Einstellung der Einwanderer kennzeichnen.
(Anmerkung der Redaktion.)
Dteoae Beispiel gebe ich deshalb, tan ca
b« sehr «Men bürger l i ch en immigrantan
Chafuzim ist das ganz anders — gerade In <kn
Woche» nach ihr« Ankunft eine gemtigo V
hegt, **•• •
den
>wi naca mr« Ankunft eine gemtigo VerlMsong vor*
. die sie einfach unfähig zu vernünftigen Über¬
legungen macht. Di# Gründe hierfür sind Idar genug
Leute heben kt ahm sehr starken eesHschsn und
geietigan Spannung g elebt, die sich in dam Moment sh
lösen beginnt, in dem Me klar ans Land k o mm e n . Sie
fallen zunächst einmal «»lisch und geistig einfach ausein¬
ander Rowthtierte Kaufleute sind in diesem Zostonds —
auch hi« spreche Ich aus mein« Proxis — nicht einmal
den imstande, sxh die einfachsten Kalkulationen durch-
sorschnan. Alles whd tmt« einem rwdrhfiwinkel be¬
trachtet. d« son« den bvtrefl e n ds n llanorhw völlig («n
hmt, nämlich ater dam d« Furcht vor dam Verhungern
« vor d« Verelendung. Groteokrrweke hat ab« ge¬
rade diese Einstellung die Folge — kh bin »chHeßttrh kein
Pochpoychotoge «nd kann das nkht erklären —, daß dieae
Mowdua ide»t doso ims ta n de sind, auch bei der Be-
schofloog finwr Wehnwg nüchtern und sochlkh n
ka&ohenan. Gerade hkr e « r sortiert die gowifi ko>
H eg mu wsi te Ts mnrhn, dafi sie ekh gejmmehk kt ehm
J*— J 1 » den lfirtpreämn üborMacan, 2s h» der dpont*
«*» Ugo tnaarts Wshoa n go ro oi ti sa für kohto Stütze
weist Deeweg «, im es nkht taktH
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