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und die Bericht« der Sachverständigen sehr umfaMirick rind.
wird diese Schlußphase des Prozeaae» vorauMiditiuh fünf bis
sechs Tage in Anspruch nehmen. Oer Gericfctsprisito« whd
seinen Urteilsspruch ebenfall, in mündlichen Ausführungen
hegt ünden.
Zu Beginn der Verhandlung teilte Gerichtspräsident V.
Meyer mit, daß der Untersuchungsrichter dei vom Anweh
Ruef «hxgerekhten Strafanzeige wegen fslschn Zn|mdm(i
izmann, Ezmiabter Miijftukoff, Prai Swwtikaa,
iiner Ehrenpreis u. a. keine Folge
Uebed die Anzeige gegen den 10. Zeugen der
Burtzeff, wird der Untersochunfwkhasr spüSer dU Ent-
treffm. Flr d i ese Verhandlung sei b* Ss«WMlM«n
»tsanwatacheft die Strafanzeige safgeheben.
Die Ereignisse der
Da die „Jüdische Zeitung" des Pessechfestee wegen ln der
vorigen Woche nicht erscheinen konnte, wollen irtr unsere
Leser in aller Kürze über inlinseenf und wichtige Errimdaee
aus den letzten zwei Wochen informieren.
ln der Zeitschrift «Deutsche Volksgesundheit aus Bhit
Und Boden", die von Gauleiter Streicher hcrausgeg^en wird,
wurde ein Artikel veröffentlicht; der unter den übiidten Be¬
schuldigungen die völlige Beseitigung jüdischer Aerste aus der
Kassenpraxis fordert. Wenn in den Großstädten Mangel an
Aerzten ein treten sollte, dann solle man die Heilpraktiker zu
den Kassen zulassen. Jedem wirklich deutschen Arzt werde
ein Heilpraktiker lieber sein als ein fremdstämraigsr Jude. Der
Artikel schließt: „Hinweg mit allen Juden aus der deutschen
Heilkunde.“
Aus Rom wird berichtet, daß die Nichte des Präsidenten
der Vereinigten Staaten, Miß Medora Roosevelt, *irh mit dem
iungen Mailänder Juden Medora Roosevelt, sich mft dem
non jüdischen Familie Italicr* entstammt, verlobt habe.
Die Palästina-Regierung hat der Jewish Agency für das
Halbjahr vom I. April bis JO. September 1935 9000 Einwan¬
derer-Zertifikate gewährt. Dies ist die bisher höchste Halb¬
jahrsquote für die Einwanderung jüdischer Arbeiter.
Der griechische Generalissimus Pepegos hat an den Ober-
rubbiner von Saloniki ein Schreiben gerichtet, in dem der Ge¬
neral der patriotischen Haltwsr dar JOdbcksW BsvOÜMnmg
öffentlich Anerkennung zollt, rapegos war der siegreiche
Führer der Regienmgwnippao bei dms kärdichs* Avttsnd b
Griechenland. — Für die bevorstehenden Neuwahlen xuM
riechischen Parlament ist di» btsnsdstti Mdischs WahJkun'e fc
uloniki ubgeschafTt worden. Die Regierungspartei wird dafßl
zwei bis drei Jüdische Kandidaten irr ihre LJsts an sicher«
Stelle aufnehmen.
Die scharfe antisemitische Stimmung in Rumänien. M»
Fahrrider von
luden und tfen tt die
S
durch, verachiedaon Aktionen ^aa «bnmnJam Mintstecpi
ten Dr. Vaida Voevod entstanden ist. hält trotz Schließ teig der
Bukarest er Universität an. Die Jüdische *RHehspertef bst an
die Regierung einen Appell gerichtet, Maßnahmen zmn Schatz
der jüdischen Bevölkerung zu treffen.
Im Alter von 88 Jahren Ist der Oberrabbtner von Mai¬
land, Dr. Alessandro da Fanp, der seit Jahrzehnten mit dem
gegenwärtigen Papst Pius XL eng befreundet wer. gestorben.
wie aus Saloniki berichtet wfrA haben 17000 türidaeh*
Judcrj, ein Drittel der gesamten Jüdischen Bevölkerung der
Türk«, um Zertifikate zur Einwanderung nach Palästina nach-
gesuhlt, da sie keine MOglchkeit sehen, ihre Exhienz ln der
Türkei zu erhaben.
Die Juden Norwegens haben bei einer Feier so» Anlaß
des Jubiläums' der Universität Jerusalem den norwegischen
Völkerbundsdelegierten und Nobel - Friedenspreiatrftgsr Dr.
Christian L. Lange in das Goldene Buch des jüd is chen Netto*
nalfofids eingetragen und ihm das Diplom der Eintragung
, f t cwf Is t sUs flr___, ....
land' des nabonaisozialistischan Juristenbund«
wärtig eine Weltkartei aBer arischen Rechtsanwälte _.
Paterwonwahe und WirscbaftsrechtJer an, ton in der ganzen
Welt [geeignete Rechtswahrer benennen zu können.
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Auszeichnung, die es zu
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txnung, die es zu vergeben hat, dis FrankHn-Medame,
fcfrganMibarko»
,og der Stadt
gerichtet in dar er _
M und sie seiner hob,
versichert.
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des Paaaachfesbs eins Bot-
rie herzfichsten GWcbwÖnschs
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spntch Gauleiter Groh^ in der Aula der Bonner Universität M
«•iix-r Kundgebung des Nationalsozialistischen Studentenb«*^
des. Nach dem Bericht des Blatte, kam er eurii auf die Judmw
Irtnrt* zu sprechen. Des Ziel der Wehbeherrschung, de$ w
Jude hübe, habe stets In der Geschichte <ße Völker vernidm
tet und die Welt in Unfrieden gebracht. DadurdL dH
D< uisclüond als erstes Land sich im 20. Jahrhundert eut sebG
russischen und völkischen Eigenarten b es onne n uswl eimM
Staat nach den Gesetzen seines Volkstum« errichtet hebe,
ihm Judentum ein Gegner entstanden. Scharf wandt«
dir Gauleiter — so heißt es in dem Bericht
alle Versuche, die dem Judentum und den von di«
gierten Wchaimdmuungen noch einen Platz in
emrnumen wollen. Auch die Behauptung, daß
die Ausschaltung des Judentums wirtstdzartlch nl
kommt aber, daß dte aarlga .
vmitnrous sei am Rückgang
unrichtig ist! Denn eine Betrackflühg * _ . _
daß der gesamte Welthandel von ZoO Milliarden Mark i
IH28 auf 90 MDiarden L J. 1934 zurückgagangen bt, und
un diesem Rückgang alle Länder der Weh, nut Ausnahme
pnns, beteiligt sind. «
Damit dürfte auch der Vorwurf abgetan sein, daß
jüdische Boykott an wirtschaftlichen Erscheinungen in DsutsäM
" " ' Außenh an d el s, schuld
hetrn Kober. HihricK Oschinsky, Meyer Koppewhebv Lid
L cvrkv Leo Smnsrhewit, Ragksnmgarat L*IL FriedrichMuhr,
Apstbsker Rn—ibaiirn and N« vv«a Hai
- Dar ArWawwtcfcwsb Jtdbchu Organbstfonen Schto
risna, Ihesbs, SriwrriAdtni Stadtgraben 28; bittet ur% um
Aufnahme feMaaider Notiz:
Wir sacken Stufiungan Ar Arbeütskrüfte fo% tn
dsr Bsr sfMw rif a. tftar« S b ftu trpb tj i unn . KonaorlatWw> und
B o dS rf l t rkwen , NeeMdKriahrsr und -wu-etbnsn.. Verkäufe¬
rinnen, Chauffeure, G tk g t nk ij f f r haltvr . BinkanguettBh fdfe
gern bereit sind, sich umzustellen), Handwerker, Kaflaar tosrii
für Gdmashebw)
Arbeitskräfte für fedgands Bersdüswetos werden
gsauckt: Jänrnere Kontoristkmaa und Stanotypmtinnsrv. Vo-
lontärinnen Ar oQro, perfekt« HausangestsBta, kauten Lehr*
personal, b e so n d er s über 1/ Jahre, gritrftfte und ungsprüfts
Erzieherinnen, Säugiirychwsatfm ivwi PSagspärssMi, fatv*
gsrs lewfliwarhwi bb II Jehern. Wb-auckaa aias vsrszami-
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B. eben dem Rückgang des Außen!
Die Htesuag von Rekbsfahnen
Ist Inden untersagt
Do, Deutsche Nachrichtenbüro mefdet: Die PBssung dar
Reichsfahnen durch jüdische Geschäfte und Privathäuser hgl
wiederholt zu Störungen der öffentlichen Ruhe und Ordmogf
geführt. Um derartige Zwischenfäll« für die Zukunft zu viä
meiden, hat der Reichsminister des Inaem bestimmt: i
Die Hissung dev Refchsfahnen, m «b eso n d er e der Ha ksb»
kreuzflagge dwen Juden hat zu umerldeeben. Id Zweefsbßv
len trifft die Örtlich« Polizei «tze erforderBcheti AaovdMmga«
Durch diese Mitteilung ist verschiedenen Zweife ln ftgaäl
über Klarheit geschaffen. Bei manchen Anlässen was es deoM
bar, daß Juden strich aus dem Nich thisse n einer F Uggs Unay
nehmbchkeiten erwuchsen. Andererseits ist auch muidiu Jr
dischen Taktlosigkeit ein Riegel
IN ALLER K Ü RZ F
fümg n ..
Ifcaoa bei der«
trag aus 1933 mit ^152 M hinzukommt. An sich Mro
i.ans liih ulli Vbrzi GMg der Mitglieder^ %m +
nbib mbglick «aatwaa db Dank rieht «s aber vor, daoBs-
dsrÄr* ■*
Die tdüda Genos^n hat sich im Berichtsjahre
227 mft 237 Gsschäftsanblsn sriaMr. Bfce mkmrn
. -- - t bt, wie to dsr Aumsrschs
I erfordsrkck, «an « Cs¬
Prsusntuman:
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StriMMT-M- mS. 57. T ^ i hlUM i I
*35 WSLLÄLWrESSLL!
I K&SSSU
ViMonssb. 81.
n o bj äd btk er GeBügaft
chtens von Hühnern >»
und vier Mssaaan eäS
MMbrTbtdä
Köln (JTA). In Köln wurde
handler wegen Jbetäubungslosen Schächten«
einer Gefängnisstrafe von eine m
urteih. Noch dem „WestBeuts«!
gegen seine Abnehmer vorge^aoge» werden.
Berlin (/TA). WW *r l» Rwter" inI Nürnberg
meid«, rptnek fln.il.ilnr JuKan Slnidur fr Frr g in n la M i ID
Berlin vor dm Offizieren der Luftwaffe md den Baambn des
ReicKslultfnhrtininistnriujni Obj dU Jadnnlragr.
London yTAJ. ln im Vn«a>xr»ü> mn ninnn. Bnfutl
für die Jubüninmwnnrknfc die dln «Mnn rM fr-
leblich des 2Sj*liri|«n i KW OW|V.
hirnosgibt, Kat dnr bnknnntn (OdbcKn Kdnnrfcr Bnrrfrt Pmfr-
.nnn dnn Prtdi dMMfrr. NjA wmtm En«r«f»jrden
in dm beiden nächsten Moneten Ober eine BUM JtfrlUrm*-
marken hergestaBt weöim. ^
Jernsnlenr UTA). Bb zom_Zl, April 19» '
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jüdischen Fjntblhngtn.nün Burbnr^dinrn Mgfrmslen von d»
Jewish Agency WnwandmmgaiaiWBoli Jikalten haben,
getroffen. Die Grippe bebeht aua 3* Femifap.
S Sehnchnonitx. Dnn Buch wird *“ “
Ganzleinen frbunden sein. (Preis lpO RM.)
Iwris Brcslss n.
AnlOlchttrot der Be nh set zt Ah hnck dm trorfn-
Z^> und Erg&nsun
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19 J0, b.
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