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Die Bedeutung des P?lastna4nfbMS
Un Werk für Zionist in NIcMslonlstMi
Auf «iner Delegiertervtogung der Eng+ish Zionist Fede¬
ration Kiek u. a- der politische Dezernent der Executive in
London, Prof. Selig Brodettky, ein Referat, dem wir folgen¬
des entnehmen:
Die Jüdische Tragödie ist heute den Beobachtern deut¬
scher sichtbar, al* in einer langen Reihe vergangener Jahre.
Obwohl man vor zwei Jahren glaubte, daß die Lage sch
nicht weiter verschlechtern könne, ist dies dennoch geschehen.
Dementsprechend ist der Drang zur Auswanderung nach Pa¬
lästina größer geworden. Zweifellos hegt in» dieser Richtung
die einzige Möglichkeit zu einer erfolgversprechenden Lösung
des Problems.
An Nichtzionisten, fuhr Prof. Brodetsky fort,
habe ich oft die Frage gerichtet, warum sie am Zionismus
kein Interesse nehmen. Scheinbar gehören sie zu einem Teil
der Judenhaß. der noch immer Hoffnungen an die Emanzi-
pationsideen Knüpft, wie sie im 19. Jahrhundert aufgestefit
wurden, und manche von ihnen befürchten, dafi die zionisti¬
sche Theorie denjenigen eine Handhabe bieten könnte, die er¬
klären die Juden seien nicht Vollbürger der Länder, in denen
sie leben. Ich möchte die Aufmerksamkeit dieser 'Menschen
auf unsere Botschaft an den König und die von ihm heute er¬
haltene Antwort lenken. Juden können gleichzeitig begeisterte
Zionisten sein und sich mit dem Lande ihrer Geburt identifi¬
zieren. Was Palästina betrifft, so sind alle, die das Land
in letzter Zeit besuchten, mit einer Botschaft der Hoffnung
und mit der Ueberzeugung zurückgekehrt, daß dort die Zu¬
kunft des jüdischen Volkes liegt In Palästina
herrscht Prosperität, aber es ist möglich. daL in dieser Pro¬
sperität Gefahren liegen. Ea bedeutet eine innere Gefahr, dab
Palästina manchen das Land wird, in das sie um ihres eigenen
persönlichen Vorteils willen gehen wollen. Es mub klar ge¬
macht werden, d&b Palästina nicht dazu da ist, den wirtschaft¬
lichen Ehrgeiz einzelner Juden zu befriedigen. Die Juden, die
Zertifikate erhalten, müssen sich bewubt sein, daL dies
ein grobes Privileg ist, und müssen in Palästina so arbei¬
ten, dah sie anderen Juden den Weg nicht vorsperren son¬
dern frei machen. Diejenigen, die Investitionen vornehmen,
müssen wiss en , dah ihr Kapital zwar wichtig ist, dab sie aber
auf Grundlagen aufbauen, die diejenigen geschaffen haben, die
ohne persönliche Ambitionen in das Land gekommen sind,
und dab deshalb ihr Kapital so angelegt werden mub, d^ § es
weiteren Juden die Niederlassung ermöglicht.
Dta Präge ist, erklärte Dr. Brodetsky, wie weit wir geben
könne*, um unserer Position ein« imerschütter liehe Grundlage
zu geben. In diesem Punkt keim es keinen Kompromiß geben.
Vom [jüdischen Stondpimkt eus ist die Einwanderung niemals
genügend grob, imd es gehe nur denn, wieviele Juden Palä¬
stina fassen kann. Wenn Möglichkeiten nicht vofl ausgenutzt
werden, sind wir im Recht, wenn wir hierüber bei der Man¬
datarmacht Klage fühien. Ihre Haltung hat mich, wie die
jüngste Emwandenmgsquote zeigt, gegen über früher gebes¬
sert, doch mub die Executive euch weiterhin auf Gewährung
der größtmöglichen Zahl von Zordfikaten drängen. Ich aner¬
kenne die Hüf«, die der Board of Deputies kn dieser Hinsicht
geleistet hat.
Zur Bodenfrage in Palästina bemerkte Prof. Bro-
detskt* dab dieser Frage von der Judenbest nicht genügend
Aufmerksamkeit g esche n kt werde.
Wir besitzen, sagte er, hieb 6% des Bodet* Palä¬
stinas, während die jü disch e Bevölkerung des Landes 26%
der Gesamtbevölkerung sumade. Ein so geringer Boden¬
besitz rrieht für die bmchttmg des Nationalheüas nicht
aus. Dab die Juden diese Frage vernachlässigt haben,
(lägt mehr Schuld an dem gegenwärtigen Zustand als die
Bodenspekulation.
Dta Stellung Palästinas als Mandatsgebiet, fuhr der
Redner fort, ist eine anormale. Palästina ist ein Teil des bri¬
tischen Reichs imd gehört andererseits doch wieder rieht zum
Reich» Infolge des Mandats kann es keine Meistbegünstigung
gewähren tmd da es nicht britischer Besitz ist, kann es Meist¬
begünstigungen euch nicht erhaben. Aber es ist «sanöglic 11 ,
dab Palästina zusieht, wie sein Export sinkt, während andere
lind« einen Dumpingexport nach Palästina vornehmen; die
Regierung mub hier einen Atmweg Boden. Prof. Brodetsky
wandte sich sodann dagegen, dab ata öffentiidmn Einrichtun¬
gen Palästinas für Transportwesen, die Häfen, Post, Telegraph
und Telephon mangelhaft sind, wählend die Regierung einen
hoher} Verwaktmgaäberschub erzieh. Es gehe nicht an, dab
Uebetechüsee theüauriert werden, während das Land stagniert.
Auch inbezug auf den Staatsdienst und die Verwendung der
Regfefungsgelder sei die jüdische Position unbefriedigend; fn
diesef Hi n sic h t seien rächt nur keine Fortschritt«^ sondern auf
einigen Gebissen sogar Rückschritts zu verzeichnen. . Men
müfe die Regiertmg dazu bringen, den jüdischen Bedürf¬
nisse» die gehörige Aufmerksamkeit zu schenken.
Keine Apotheken-Konzessionen
für Nichtarier
Im „Ministerialrat für die Preubische innere Verwaltung“
wird ein Runderlab des Reichs- und Preußischen Ministers des
Innern vom 17. April über „Grundsätze für die Verleihung von
Apothekenkonzessionen'' veröffentlicht. Eine Apotheken¬
konzession kann danach nicht verliehen erhalten, wer nicht-
arischer Abstammung oder mit einer nichtarischen Fra« ver¬
heiratet ist. Der Bewerber um die Konzession hat seine und
seiner Ehefrau arische Abstammung durch eine Bescheinigung
der Reichsstelle für Sippenforschung beim Rejchsinnenrntaiste-
riirm nachzuweisen. Ausnahmen für nichtarische Frontkämpfer
sind nicht vorgesehen. Nach Nr. 9 bis 15 der Grundsätze
werden arische Kriegsteilnehmer und insbesondere Front¬
kämpfer besonders berücksichtigt. Unter Nr. 18 der Gnmdsätse
heißt es: „Besteht Anlab, vor vorstehenden Grundsätzen abcu-
weichei% so ist meine Entscheidung einadmton.**
Schutzgesetz gegen RassentMäf
Wie der JTA-Vertreter erfährt, wird in offneren jüdi¬
schen Kreisen Oesterreichs ein Antrag an die Regierung in
Form eine« Gesetz-Entwurfes vorbereitet, wonach entsprechend
den in der Schweiz und Holland geschaffenen Gesetzen gegen
Rassenhaß die antisemitische Agitation, wie rie in der letzten
Zeit überhand genommen hat, unmöglich gemacht werden soll.
Man nimmt in Eingeweihten Kreisen an, daß die österreichische
Regierung einem solchen Antrag freundlich gegen über* eben
und dessen Gesetzwerdung keine Schwierigkeiten in den Weg
legen wird.
Wegen Schmähung
der jüdischen Religion verurinilt
Der verantwortliche Redakteur der inzwischen^ verbote¬
nen Kattowitzer antisemitischen Zeitung „BÜskowica“ Eduard
Chowanski ist wegen Schmähung der jüdischen Religion durch
Veröffentlichung entstellter und gefälschter Tahnudzitate von
dem Kattowitzer Berufungsgericht zu sieben Monaten Gefäng¬
nis verurteilt worden. Die Verhandlung war auf Antrag des
Staatsanwalts unter Ausschluß des Publikums und der Presse
durchgeführt worden. Als Verteidiger des Angeklagten fun¬
gierte der Gründer der polnischen nationalsozi a l i s ti schen Pqi
tet, Advokat Koziekki aus Soanovice. Für die als Privatkl
rin auftretende Kattowitzer Jüdische Gemeinde waren
Rechtsanwälte Dr. Reichmann (Kattowitz) und Dr. Leib Landai.
(Lemberg) erschienen. Zu dem Prozeß waren außerdem vom
Gericht «Be Hamen Dr. Jaffa und Vizepräsident Efiahu Abra-
hamer als Vertrauensleute der Jüdischen Gemeinde zugelas¬
sen. In erster Instanz war Chowanski zu neun Monaten Ge¬
fängnis mit Strafaufschub und Zahlung einer Buße an die Jü¬
dische Gemeinde verurteilt worden. Seine Berufung wurde
durch das Appellationsgericht verworfen.
Keine Spenden von luden
Wie dis „rhrinfirhci NSZ-Front** m Neustadt a. d. H.
meldet, veröffentlicht Gauleiter Bürkel. der gleichzeitig
Reichakommissar für die Rückgliederung des Saargebeetes ist,
eine Bekanntmachung, in der es heißt:
Jn der in der Presse veröffentlichten Einzeichnungsliste
der Spenden für Beseitigung der Elendswohnungen befinden
sich mehrere solcher Spenden von Juden. Ich weine alle poli¬
tischen Dienststellen darauf hin, daß es unan st ä ndig Mt, von
Juden Geld zu nehmen, wenn man aus völkischen Gründen zur
jüdischen Rasse eine gegensätzliche Stellung efcmfcnmt. Von
den politi sc her» Dienststellen erwarte ich daher ein ent¬
sprechenden Verhalten. Soweit ir gen d welche Geldbeträge schon
eingegangen sein sollten, sind dieselben zurückzugeben.“
ZusamMnsdilut der KuHwbQndn
in Deutschland
Am 27. und 28. April 1936 fand in Berlin im Bainein
von Vertretern der staetichen Behörden sowie Je eines Dele-
(farm dir Udmtnu im imMmbmi Judag mi <faa
VorMndn im rtdfadun G-nein-k Blrhn. ekw Tara« m
46 Vertrttarn der in Deutschland bestehenden KultmMnde
wd VeteMsiwen thnheher Zielsetzung statt, um Ober einen
Zusammenschluß der Jüdisch kulturellen Organisationen in
Deutschland z« beraten. _ _ .
Nach Begrüßtmgsworten von Herrn Dr. Singer, dar in
großen Zügen den Wesen, den Uredt und «ne Notwendigkeit
einer Rtaehsorgantaetion der Kulturbünde schilderte, eriätrterte
Hott S‘ i il ~ nin« Hinkel kn Einvernehmen mit den Staat»,
pohxeieteflen di. ZtntbmtficUt im Erricht»« ein» nkh»
Organisation und beantwortete im Verlauf der brtztu-g Fragen,
di« aus dem Kr eia der Delegierten an ihn gestellt wurden.
Nach anschließender «angehender Auaspröche Ober alle
in Bftrocht kommenden prmzipta&en Fragen beschloß die
Versammlung einstimmig «e Gründung des
Reichsv erbendes der Jüdischen Kakirbünde In Deutschland
I mit dem Sitz in Berlin.
Pie Aufgabe diese« Verbände« besteht darin, auf Grund
organisatorischen Zusammenschlusses aller jüdisch kulturellen
Verbände, jedoch unter vollständiger Wahrung der Selbstän¬
digkeit der Kidturarbeit und der Verwaltung, eine wirksamere
Fördkung der gemeinsamen Ziele und eine einheitliche Ver¬
tretung gegenüber «len zentralen Reichsbehörden zu ermög-
Wie die JTA erfährt, haben eich «Mm neuen Reichsver¬
band bfcher 36 Bünde, «Be in rund 50 Städten spielen, enge-
Schekel-Aktion 5695.
'„D*r OfeSfifcii errtrdb t Ar dos J^
dische Volk die Schaffung einer öffent¬
lich-rechtlich gesicherten Heimstätte in
Palästina.“
Im Zeichen «fieses Programm* kämpft die Zio¬
nistische Organisation seit « Jahren für die natio¬
nale Wiedergeburt des jüdischen Volkes in Palästina.
Wer den Schekel zahlt, bekennt sich zum jü¬
dischen Volk und zu seiner Aufbauarbeit ln
Palästina.
Zahli den Schekel!
Werbt für ihn!
Nord In Jemsalaai
Jerusalem, 5. Mai. Der Instruktor der National» Ar-
beitefgewerkschaft Schapiro wurde bei einem Abendspazier¬
gang' in Jerusalem von Arabern angegriffen und ermordet.
Schapiro war in Begleitung zweier Mädchen, gegen «Be ein
Sittlichkeitsattentat versucht wurde. Bei der Verteidigung
seines Begleiterin wurde Schapiro getötet Die Täter ergriffen
die Flucht. Der Mord hat in Jerusalem ungeheure« Aufsehen
erregt. An dem Heim der Nationalen Gewerkschaft wurde
zum Zeichen der Trauer die ach warne Flagge gehißt. — Unter
dem Verdacht, den Totschlag an 'Schapiro, einem Sohn Rabbi
jeso iah Schapiro«, be ga n ge n zu haben, wurden zwei Araber
verhaftet. Die Tat v räit ta um Mitternacht in dem rein JtkB-
schert Viertel Karen Awrakam vetübt.
Notschrei der JsmidHichsB Jedes
Die palästin entasche Presse veröffentlicht einen erschüttern¬
den Hilferuf von in Palästina lebenden Jemenitischen Juden zu¬
gunsten ihrer Brüder kn Jemen. Darin wird geschildert, wie die
jüdische Bevölkerung Südara Mene dem Imam Jechia auf Gnade
und Ungnade ausgeliefert ist. Versucht es ein Jude, der Jeme¬
nitischen HöUe zu entfliehen «md nach Palästina auszuwandern,
so wird er, wenn er gefaßt wird als Sc h wer v erb r ec h er ura-
B während die Jüdischen !*ühm seiner Stadt in den
wworfen werden. Geling» iss ebtem Juden dennoch,
Grenze zu kommen» eo 'we i de n aas dar Mitte der
Bevölkerung adern Stadt [Geiseln aesgebobsn und ta
*r geworfen, ihr Vermögen wird konfisziert. Die Unter-
dee Schreibene fragen^ warum sich keine Jüdisch# In-
let, die sich für «Be verfolgte J ü di sche nrmtahsrhsft
im Jemen tan ss tztz warum nid* Endtend ver su ch e , einen [huck
auf den Imam Jachia, der Ja Ho rr sfcher von England, Gnaden
ist, B ume übent «tanay ee heißt es k» dem Brief ran
Schluß, die Juden des Jemmt nkfe Kinder das Volkes Israel?
7. Mal (JTA). In tatztdr Zeit haben dunkle Lie¬
des Gerücht verbreitet, Juden hätten eine
Zwecken ermord*. Diese Hetse rief
__—-r der Jüdischen Bevölkerung, die den
Ambrwch von Ihwdun k t für c h te te, starke Erregung berver.
Der Mort eingeleitet» behördlichen Untersuchung gelang e*
die Hamen der Schu l di gen zs »rmltt da Ihnen wurde bedeu¬
te^ daß riWjkstafttta ogjey jta*orga|angen worden würdj
Dank ^5n energiachon ElnacÄhen dar BdltrJen let' dta Kt-
tuahäoedbetze v * s tamm t
Der Begriff jmukebar
l (JTA).
wärtig in verschiedenem
Berlin, 8. Mal i
Der Begriff Mischehe wird gegotw
. Sinn gebraucht 'Während der
NatlonaboziaUemus «UrunteT (Be Ehe zwischen M e ns che n v*r-
schiedener Kamsnzugakörigkait versieht wendet dta Küthe
diese Bezeichnung auf «Be Ehe zwischen Angehörigen ver¬
schiedener Konfessionen an. Wie der Reich» und Preußische
Innenminister nunmehr angeordnet hat, soll kn bei
Verkehr das Wort „Mischehe“ nur In «fern Sinne <
werden, «faß hierunter eine zu einer Raasemtschung fühl
Ehe zu verstehen ist, d. k. eine Ehe, die zwischen «anom Arier
und einer Nichtarierin oder umgekehrt geschiomin wird.
SW Jahr „SW
Das einjährige Bestehen der Pelästinw-Neckriefe
t e n, Zeitschrift für Wirtschaftsentwicklung im vorderen Qrtaßt
(Verlag Emst Köasenbaum. Berlin), gibt uns Veranlassung, aef
dies e « wertvolle lnformeoonsorgan über die Wktachertsvef-
hältnime In Palästkm hinzuweisen. Die Palästina-NachrichMn
haben bewtaaen, daß sla dnam b sw eh e n den Bsdürfhta tatsäch¬
lich en tspr ac h en. Dta objektiven, unpolitischen Information^*
berichte des Blattm ergeben ein wahrheitsgetreues BDd "
«Be wirtschaftlichen Möglichkeit«» « *“
AUS DEN GEMEINDEN
fand in Hndenburg eine Sitzung des Vei
Obemchleatans statt. Dar Vorakssi
neues Verbandanitghed Rabbiner
_ iI-Mmt Dt
, der^ seit kursem an Stelle de« nach Kopenhagen ühef
eben Rabhmecs
Am 5- Mai fand in Hndenburg
bondee dar Rabbiner Oba/schleatans
begrüßte zunäch*
Kaller, der seit kur:
«adelten Dr. MalchiSr «las Amt _
Beuthen bekleidet. Dann erstattete er nach Erledigung Inter¬
ner geechäftBcber Ang el egenhe it en einen ausf&hrBdmn Be¬
richt über «Be am 7. isw 8» April in Berlta MaStgshabO»
Tagung des allgemeinen deutschen Rabbiner v e rb ände« und
würdigte in eingehender Darleg u ng sowohl die dort gsgsbarwta
Geschäftsberichte als auch «Be GadankengAnge der von Baach,
Kaatz, Hahn und Lazarus gehaltenen wtasenachaftlkhan Refe¬
rate. An «len Bericht schloß eich «ins längere Aussprache; »
der besond ers die Inhalte der Referate teüe lustkuiwi tsita
kritisch zur Kenntnis genommen wurden- — Hierauf hieb
einen haiachischen Vortrag über da« tabnudtachs Thema Sp>
man im. In einstündlger Ausfühnmg entwickelte er an dm
Hand der talmudischen Quettm sowie der Kodffikatoren und
Dezisoren den, weitschichtigen Stoff und wußte dem ridbahah
detten Problem durch Beibringung originaler Gtakhfpimkle
manche neue Seite abzugewinnen, so «laß die lichtvollen Daß
legungen Anregung zu einer lebhaften Dtakumion boten. Dth
nächsten Pimkt «ler Tagesordnung bildete die Frage dar Aus¬
gestaltung des Oneg Schabba«, w<' "
getauscht wurden, welche in den __
darüber gewonnen wurden. Am Sc h l us s« w u rden dis '
vollzogen. Als Vorsitsender wurde Gotinohi-Beuthen '__
gewtkk. Das Amt dis Schriftführers, das ssit dem MshsUWW
von Victor-Hindenburg unbeset* geblieben war, übsrnahtti
Keller. — Als Ort der nächsten Tagung winde GlsMtslfe
Am 30. April »roch.ln der Zionistischen Oitviuupe ] ir.
David, Baudten 0--S^ Qbar den »Sinn Jüdtacner Qosddcht r
Die jüdiaofe Geschieht^ so sagt« dar Redner, aal uns 1, Vb
pAchtung bn Hinblick auf dis gsoffanbsn« Lahrs «M d|s Heb
unseren Vorfakzsn lür ata gebrachten
gehendes <______ _ ___
blühendes, autashmsboreckna sbgaKtat werfe — Dta B «s fe
derheit dar in| si i i»ii tl|w > St te wo Wegs darin, doll neigt
Erst Jtaraet zum ersten Meta seit 2000 Jähem zur T ^
der Jütfiachen CwThlrhte k istimmt sei
Mit Entschiedenheit wandt« skh Dr. David
gegen «Be Auffassung von der „Waltan&nta“
Srhirkisls (Brmo Ws«, GVL welche den N...
deutschen Judo n t in na nur ata vorflhorfebanda
hiniHllm möch t a; dtaser Standpunkt variKtacha dta *
rtesrhk htsannrirkhngr «d vurietta unser« Jugend
berechtigten Hoffnungen. -i
. MraMNs >> .
Am 5. Mai fand das erst«. MekkaM-Sportfast für fei
rk Obarschlesien auf dom st ä dti s ch e n Spnrtnlef In
StrebUu statt. Bai pracht vollem Wetter hatten tech «tm «JO
Sportler von früh an In Gr.-StrahUtz ringefundon und teOwztaa
__eh HerfRRoateSSr
Gr.-StrehHtz, dta Bagrüßungssneprsehn.
Folgende P ag e r w u rden festgestaUl
100 Meter: I. Erwta EhrBchTHinden
Hhutanburg. 400 Meter: . _ .
Nebeln Hindenborg. 800 Meter: 1. Kurt
2. Herbert Hecht, Beuthen. S pe e rwerf er .
Kreuzburg, 2 Herbert Hecht, Beuthen. Dtaksswei
zwinaki u. Kremburg, Herbert Hecht, Bautham
1. Kurt chrhd», Htadmburg, 2. Erwin EhrP *
Kugelstoßen: 1. Mtadzwhukl D, Kreuzbnrr, 2.
Krewzburg, 3. Walter Rosenberg, Gr. StrehBte.
kämpf: I. Schönfeld, KreuzbwgL 2. Sufcaasni
Frauen-Dreikampf: 1. Da« Weiß, Beuthen, 2 ""
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(2t0). Fußball Hindfeburg—Gr. Strehacz:
9K) (0:0). Für den Fußballkampf war ein
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