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fefc» trott. in *»ftfff gcumrn» »irtz; femrr, bust die N«ßsch»W»-
b•* tsreeliWH» Schnlfoube« mit Beginn de« BerwaltnngsjHre«
l«ll2, d. C mit I. Reoember tlllll, etfM*» mirt- ״ -
NerMschte Ilrchrrchten und HoÜM.
v. Alt - Ofe ». Der diesige seit 27 Jahre» verwaiste Rabbistat-
stuhl Wird eidlich desetzt. Herr Hirsch. Rabbiner i» Tisza-Veö, ist
dieser Tage einstimmig znm Oberrabbiaer gewählt »orde».
Arad. 17. Juni. Heule Marge»« faud dze feierliche Gr»R-
-MßPWG znm Ausbau best israel. Stzttale« statt. Der Herr Qm*
»M^Stetuhardt erbffuete die Feierlichkeit mit einer gedie genen .
OWst MU GM erhebeude» Rede, in welcher er dem WohlthätiWgfts-
Dme Rer from m » Brüderschaft. die durch die Erweit«»ug ihres Ssti-
miet ftr das Wahl ihrer arme». kranken Glanben-brüder sergt. dam»
der ftemMche» Taierau» der hießgen Stadt. i» deren Mitte die
OMiGlGßAchm. die Lehr- und Erziehnug-austaltr» und WohNHüstg-
DMstMute der' istrael. Gemeinde sich entfaUea und ,ebeiheu. M*h-
Dßrd^WM P» Lhril werden ließ. - Die Grunv ftrl iel q Pn z
st der ^mrDstrstermeifter TörSk Gabor, worauf die st>M»
Himmerschliße d»ch d» «anefendeu Herr, Stadtrichtrr, StUvMWe.
*M—- he» Herrn die israel Gemrtude- ׳nnst EW»r-
schasts-Vorsteher, Hie »Sschä-mitglttt>er m» die V mw K om rn Gr » MPe.
Be tz tW r te ÄHus mff «stHMAttlaud. de« Herr« vstegermristeOH»
Mä-Mot m bft «n»Oh»'Rnws, da« SrztÜchrEorp«. dew Hmm»
«mRsthstimr. 4, israel . *wrfi t t «d die Brüderschaft Gd-'Mste
lung eine» erh eb « » « » Er4r m k machte. Ar . Z.
Wie»». Wirser ToG hielt der Zions verein iar ״Sperisaal" eine
Liedertafel, dir sich de« größten Beifall« erfreute.
Berlin. Bom Justizminister ist unterm 21. M. ein Erlaß
«rsGen». »ouach die Berfiignng vom 10. Juli 1887, Welche den
Eintritt jüdischer RechtScandidateu in den Justizvienst bi« auf Wei-
tere« nicht mehr gestattete, aufgehoben wird, und die Obergerichte
*Ungnoies» werden, jüd. RrchtScaudidaten zur Prüfung für di« Au«,
enttatnr und zur demnächftigen Beschäftigung bei den Gerichten wieder
zu,«lassen.
Glogau- Dr. Eduard Munk, vormal« Lehrer an der
i«rael. kSuigl. MlbelmSschnle in Breslau, Berfafser ei»e« ״Handbuch
der Metrik der Griechen und Römer", einer ״Geschichte der röm.
Literatur^' und einer Schrift ״die natürliche Ordnung der Platoui-
sch» Schriften" hat den P r o f ess o r S - Titel erhaltea. (>. Z. drJ.)
Frankfurt a. M. Der Rückttüt de« Rabbiner« Stein be-
stütigt sich. Dir Ursache ist eia Eompetenzstreit zwischen Gemeinde und
Rnbbinea Auch ist von Letzter« eine Denkschrift erschienen, in welcher
die Motiviruug seine« Abdankung aktenmäßig dargestellt wird.
a. äLtr dun Große Theiluahme erregte hier und in der Umge-
buttg da« Leicheubegänguiß der frommen und wohlthätige» Frau
Lipman. Gattin de« Postmeister« von Berdun. — Da der Sohn
«er Berstorbeaen Artt'llerie-Lientenant ist, so wollt» der General, der
Obrist «nv beinahe da« gesmnmte Ofsizier«-E»rp« demselben ei» Zeichen
ihrer Sympathie dadurch geben, daß sie bei der Leichenfeier erschien».
Der Rabbiner von Berdun hielt eine Rede, in welcher er di« weiblich»
Tugend« der Lerblicheneu pries.
b. S ch » e i z. In Grandünden ist ein Gesetz vom Volke an׳
genomm» »ord», wodurch die Israeliten von allen AuSaahm«-
maßregeln befteit werken. — In Zürich ist der große Rath
mit einer Reform der ans'die Israeliten bezüglich» Gesetze beschäf-
kW. — Ist Stadt Basel ist die Regieruy- ermächtigt »ordev»
4 hiShU staeweigerte . 1 * Errichtung vvn GeschDs -Etar
ffffpp* ast Jsraelü» zu «chetl». - HinßtH» herrscht ist V « 1 "
swb-LastUschaft noch die bekannt« Undnldfttmkeit. Diese« kleiue
•4M Hhebft stch »och hermetisch abzuschließ» Mg» alle Prinzipien
^ der Gleichheit der Lulle und der Freiheit de« Gewiffen«. Grund-
sätzüch ist dem I»d» da »och da« Recht de« DomicÜ« und de« Ver-
kchr« »ersagt.^— Ei» einziger JSraetÜe, D i e d e - h «i m, hat da«
Necht, dort ein Geschäft zu hetreide», ausnahmsweise erhalten, nach-
dem dir Bevölkerung selber für ihn petitiönirt hatte. Doch ist die«
Recht um auf feine Person beschränkt. währ»d Gattin und Linder
nicht bei chm weiten dürfen »nd chren AnfenthaU jenseits dm (ftan-
zvsisch») Gr»ze, in Hegenheim, Hab».
An« War sch an wird von der entschieden» Spmpatie zwi-
sch» der rsrael- «ud christl. Bevölkerung berichtet. Unter Andrem
wird hervorgehob», daß »ährm» der Friedhofsdemonstratio» christ-
ttche Beter auf israrl. Begräbuißftätten sich eiufaab», als wollten fic
von d» daselbst Ruhend» Verzeihung für alles Unrecht, das fie oder
ihre Väter einst an de» Lrb»d» begangen Hab», erbitten. Das
große verdi»st. diese brüderlich« Gesmunug herbeigeführt z» Hab»,
wird dem Herrn OberrUbbluer Meisels zuerkannt. R- R.
v. Odessa. Der bekannte ,Raszwitt" (die hier erscheinende
J»d»ztg.) endigte am 13. Juni d. I. seiu« Eristrnz und ׳ Mt seiner
Stelle erscheint eine »em Zeitung, «nd Mar in demsvchu» Gchste und
l» »erfelb» Richtung uattr dem Titel: »Stzon-, unter den Redartion
der Herr» Emanuel Gatowejrzpk und Le» P-inskte».
Cineiuuati. Rühmliches wird von de« Eifer der Israeliten
berichtet. Bereits Hab» sich ftwffpg ISstglinge aus d» best» Fami-
A» M- d» Freiwillig» -grstrlll «H ward» stchmkich »och Biele
»1ch.»-A4e-Her.
Sootto, LI. Jmtt E 13. Tamno.
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Dtouchag TS. ., =17. Safttag. t .«*. 8} fntl VI.
ZM H s 4 »öe , P. Tv Ltmr uugst»M׳M»R»,^ *stusn
Prftouteeratio• mit -iesem Monate za Ende geht,
werden am baidmöfliche Erneuerung derselben
ersucht, damit io der Expedition keine Verzöge-
rang eintrete. *HDM
■nfaftt nt «Mnnwrtuacr J—«f Mmm.
INSERAT.
Suöfcriptions - Linsaüung
auf den
erschetnend«« doitt» AHott «einer
Nachtgedanken emes Erblmdeteu,
dem dießmal sechs und dreißig in vaterländischer Sprache verfaßte Ge-
dichte vorangeh», wodurch dieser Thei! nicht nur um mehr als die Hälfte
jedes der erster» Theile voluminöser, sondern auch anderfritigen Anfor-
deruug» zu entsprechen geeignet sein wird.
Die ftnmdliche Aufnahme der erstern zwei Theile meiner
.Nachtgedankrn- von Seite de«׳gebildeten LesrpublikmnS läßt
mich anch dießmal eine d» mühsamen Bestrebungen de« Blinden ent-
sprrch»de hoffen; um so «ehr, da ich dießmal au« Dankbarkeit für
die früheren Aufnahmen nicht minder Werthes zu liefe» bestrebt war.
Dieser Hoffnung mich hi«geb»d, schicke ich denn auch d» dritte»
LHeil, ihn seine« Glück«ftr»r überlaff»d. in die Welt hiuau«, und
bitte nur da« verehrte Publikum, von demselben wegen seine« einfachen
Grleitbriefe« keine minder günstige Meinung vorzufass» als die, welche
die spätere Ueberzeugung zu rechtfertigen geeignet sein wird.
Der S—10 Bog» starke, zierlich ausgrstattete Baud kostet 1 fl.
ö. W. Im Falle die erstern zwei Theile gewünscht würden,
kann mit selben grdt»t »erden.
12-2 BaUunon Roaenzweig.
IMi. Druck m «hall KUn, Doeotheagaße «r. 12.