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Wir haben obige Bemerkungen des Herrn Rabbiner Dr. Kaatz Herrn
Rabbiner Dr. Cohen mitgeteilt, worauf uns dieser schreibt, daß er die
Ergänzungen des Herrn Rabbiners Dr. Kaatz dankbar begrüßt und sich
Insbesondere darüber freut, daß endlich Methode und Fragestellung der
theologischen Wissenschaft aufs Judentum angewendet und somit
Diskussionen ins Rollen gebracht werden, nach denen unsere fragen¬
erfüllte Zeit längst lechzt, t's wäre ja eben sein Bestreben, diejenigen
Stellen der alten und neuen Erklärer (Cusari, Hirsch), die zu den
Phantasien über Judentum ohne Glauben mißbraucht worden sind, dahin
auszulegen, daß Judentum wohl viel mehr als bloßer (ilaube. aber auch
Glaube in jedem Sinne des Wortes unerläßliches Fundament der
jOdischen Weltanschauung ist. x
Infolge besonderer Verhinderung und dann Erkrankung
unseres Redakteurs erscheint die vorliegende Nummer mit größerer
Verspätung. Wir werden trachten, bei Herausgabe der folgenden
Hefte die verlorene Zeit einzuholen. Um aber unsere Abonnenten
für Jeden Fall vor Schaden zu bewahren, berechnen wir bis auf
weiteres die Abonnements nicht nach Kalender-Viertel- und Halb¬
jahren, sondern nach der Anzahl der gelieferten Hefte (3 und
6 Heftel.
Wir suchen Agenten für die Gewinnung von Abonnenten und
Inserenten. Günstige Bedingungen. «*
Wir machen' hier noch besonders darauf aufmerksam, daß
alle Arten von Zahlungen an unseren Verlag nicht an dessen
Berliner Adresse, sondern in jedem Lande an die für dieses auf der
vorderen Innenseite des Umschlages angegebene Zahlstelle zu
leisten sind. Insbesondere wollen Gelder auch nicht an die Adresse
unseres Redakteurs, Herrn Dr. Birnbaum, angewiesen werden. Da
er mit der Verwaltung unserer Zeitschrift nichts zu tun bat und
an der geschäftlichen Seite des Unternehmens in keiner Weise
interessiert ist.
Die Redaktion.
Verwaltung „AUL1M".
-.....■ Ifiui Spill I Mtir II